Christiane Devos


Nach ihrem Kunststudium in den Fachbereichen freie Malerei und Kostümdesign an der Hochschule für Gestaltung in Hamburg war Christiane Devos u. a. in Mailand, Paris, Zürich und München tätig. Im Anschluss arbeitete sie zunächst zwei Jahre in Bombay und Neu-Delhi im Entwurf und in der Produktionsüberwachung einer Juniorkollektion für eine Frankfurter Modefirma, bevor sie für mehr als zehn Jahre mit dem architektonischen und künstlerischen Entwurf bei der Rekonstruktion eines ehemaligen Dorfes auf einer Kykladeninsel in Griechenland betraut wurde.


Seit 2003 arbeitete sie regelmäßig als Bühnen- und Kostümbildnerin für das Ballett des Tiroler Landetheaters Innsbruck (u. a. für „Dreamboy gesucht“), bevor sie mit Beginn der Spielzeit 2006/07 ihre Tätigkeit als Managerin des Ballett Chemnitz aufnahm. Gemeinsam mit Lode Devos entwickelt sie künstlerische Konzepte für die Kostüme und Bühnenbilder seiner Choreografien. So übernahm sie in Chemnitz u. a. die Gesamtausstattung der Ballettproduktionen "Leo & Zoe", "Brel - Getanzte Chansons", "Waits - Getanzte Songs" und "Nachmittag eines Fauns" (im Tanzabend "Bolero") und entwarf die Kostüme zu "Salon Rouge", "Schwanensee", "Beethoven Fünf und Sieben – Sinfonie und Tanz" sowie zu "Kaddish/Serenade". Auch für die Produktionen von Gastchoreografen wie Antonio Gomes ("Cinderella") und Jochen Ulrich ("Exercises for Dancers - Übungen für Tänzer") entwarf und überarbeitete sie die Kostüme und gestaltete darüber hinaus gemeinsam mit Schülern aus Chemnitz und Umgebung die Ausstattung zum Jugendprojekt "Der Karneval der Tiere".


In der Spielzeit 2010/11 hat sie die Kostüme für den Tanzabend "Sheherazade" und das Ballett "Hamlet" sowie Bühne und Kostüme für das Tanztheater "Melina Mercouri" entworfen.


Foto: Franziska Kurz