Mit der Auseinandersetzung um das Chemnitzer Schauspielstudio – die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig will die Zusammenarbeit beenden und künftig keine Studenten mehr zur Praxisausbildung nach Chemnitz schicken – beschäftigt sich jetzt auch die "Leipziger Volkszeitung". Am 10. Mai 2011 stellt sie die Positionen beider Seiten dar. Dr. Bernhard Helmich, Generalintendant der Theater Chemnitz, kritisiert: "Nach einer so langen Partnerschaft von 50 Jahren hätte ich mir einen anderen Umgang miteinander gewünscht." Schauspieldirektor Enrico Lübbe sagt: "Uns ohne vorherige Kritik zu kündigen, ist einfach unfair." Dagegen befindet der Leipziger Hochschulrektor Professor Robert Ehrlich, "dass so ein Vorgang Alltag ist. Wir haben Kooperationsverträge in der ganzen Welt, es kommen neue hinzu und andere fallen weg." Er spricht von einem "zerrütteten Vertrauensverhältnis" gegenüber dem Chemnitzer Schauspiel.
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Eine Presse-Chronik und die Petition der Theater Chemnitz für den Erhalt des Schauspielstudios finden Sie HIER.