Am 9. Juni 2011 haben sowohl die Dresdner "Sächsische Zeitung" als auch die Chemnitzer "Freie Presse" neue Beiträge zur Diskussion um das Schauspielstudio am Schauspiel Chemnitz veröffentlicht. Das Studio soll geschlossen werden, weil die Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ ab 2012 keine Studenten mehr zur Praxisausbildung dorthin schicken will.
Der Beitrag der "Sächsischen Zeitung"sagt, dass "über eine Berliner Bühne als Ersatz gemunkelt" werde. Der neue Standort solle im Spätsommer bekannt gemacht werden. Die Zeitung erwähnt ein offizielles Statement der Hochschule. Darin erklärt sie, dass die gefallene Entscheidung nicht verhandelbar sei. Dagegen spiegelt der Beitrag die Hoffnung des Chemnitzer Schauspieldirektors Enrico Lübbe wieder, dass sich trotz der hitzigen Diskussion ein Gespräch mit der Schule ergibt.
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Die "Freie Presse" schreibt, dass ein "Güte-Termin" zwischen den Theatern Chemnitz und der Hochschule in Aussicht sei. Ein Gespräch habe Hochschulrektor Professor Robert Ehrlich dem Generalintendanten der Theater Chemnitz, Dr. Bernhard Helmich, vorgeschlagen. Angeschoben wurde es von Sachsens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer. In einem Brief an die Chemnitz Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig schreibt sie dazu, dass sie nicht direkt eingreifen könne. Ludwig hofft nun, "dass es in diesem Gespräch gelingt, gemeinsam zu einer guten Lösung zu finden".
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Eine Presse-Chronik und die Petition der Theater Chemnitz für den Erhalt des Schauspielstudios finden Sie HIER.