Presse-Update zur Diskussion um das Schauspielstudio

Zur Diskussion um das Schauspielstudio am Schauspiel Chemnitz, das geschlossen werden soll, weil die Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ ab 2012 keine Studenten mehr zur Praxisausbildung dorthin schicken will, hat die „Leipziger Volkszeitung" ein Interview mit dem Dozenten Professor Bernd Guhr veröffentlicht. Guhr hat seinen Lehrauftrag aus Unverständnis über die Entscheidung der Hochschule vorerst niedergelegt. Im Interview nennt er es „fahrlässig und blauäugig, etwas über 30 Jahre Aufgebautes wie das Chemnitzer Studio - das das Profil Leipziger Schauspielerausbildung bis 2010 maßgeblich mitbestimmt hat - zu schließen“. Seine Hoffnung: „In der Politik sieht man ja zur Zeit, dass eine wie auch immer demokratisch gefällte Entscheidung auch demokratisch korrigiert werden kann. Ich habe dem Rektor, übrigens in einem hochseriösen Gespräch, vorgeschlagen, über ein Moratorium nachzudenken, eine unabhängige Kommission einzusetzen, die der Hochschulleitung Vorschläge macht. Zuvorderst müssen  sich die bisherigen Partner um einen Tisch versammeln. Die Chemnitzer haben ein Recht darauf, Auge in Auge im Kollegium der Fachrichtung gehört zu werden.“


Das komplette Interview zum Download finden Sie HIER.


Eine Presse-Chronik und die Petition der Theater Chemnitz für den Erhalt des Schauspielstudios finden Sie HIER.