CD-Shop

Bereits produzierte Tonträger wurden mit Preisen wie dem ECHO Klassik oder dem Excellentia Award von Pizzicato bedacht und tragen den Namen unseres Orchesters weit über die Grenzen der Stadt Chemnitz hinaus. Aktuelle CDs erhalten Sie in allen Vorverkaufsstellen, im Webshop oder bei Ihrem Vorstellungsbesuch in Opernhaus und Stadthalle.


Die Rose vom Liebesgarten

Hans Pfitzner

Erin Caves, Kouta Räsänen, Andreas Kindschuh, Astrid Weber, Jana Büchner, Tiina Penttinen, André Riemer, Chor & kinderchor der Oper Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2017
Aufnahme: Opernhaus Chemnitz, 7.-9. Juni 2009

Diese CD ist für 19,99 Euro in unseren Vorverkaufsstellen, bei den Vorstellungen im Opernhaus und allen Sinfoniekonzerten erhältlich.

Mit der Gesamtaufnahme von Hans Pfitzners Oper „Die Rose vom Liebesgarten“ setzt die Oper Chemnitz die Reihe der erfolgreichen CD-Veröffentlichungen beim Label cpo fort. In der fantasievollen Inszenierung von Jürgen R. Weber war diese spannende Liebes- und Abenteuergeschichte in der Saison 2008/2009 in Chemnitz auf der Bühne zu erleben. Im Frühjahr 2017 ist die CD-Box mit drei CDs erschienen, auf denen neben der Sopranistin Astrid Weber und dem Tenor Erin Caves weitere Solisten der Oper, der Opernchor, der Kinderchor sowie die Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Frank Beermann zu erleben sind.


Die Heimkehr des Verbannten

Otto Nicolai

Hans Christoph Begemann, Bernhard Berchtold, Julia Bauer, Kouta Räsänen, Uwe Stickert, Tiina Penttinen, André Riemer, Chor der Oper Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2016
Co-Produktion: cpo/Deutschlandradio Kultur
Aufnahme: Opernhaus Chemnitz, Januar/Februar 2011

Diese CD ist für 24,99 Euro in unseren Vorverkaufsstellen, bei den Vorstellungen im Opernhaus und allen Sinfoniekonzerten erhältlich.

Otto Nicolai war lange Zeit ausschließlich durch dessen „Lustige Weiber von Windsor“ bekannt. Erst die Premiere von „Il Templario“ 2008 im Chemnitzer Opernhaus veränderte den Blick auf das Schaffen dieses Komponisten. Sowohl die Aufführung als auch die CD-Einspielung erhielten große überregionale Anerkennung. Von diesem Erfolg beflügelt, machte die Oper Chemnitz 2010 der Musikwelt eine weitere von Nicolais italienischen Opern, „Die Heimkehr des Verbannten“, zugänglich. Diese Produktion mit Julia Bauer, Bernhard Berchtold und Hans Christoph Begemann in den Hauptpartien, dem Chor der Oper Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie unter Leitung von Frank Beermann ist nun ebenfalls bei cpo als CD erschienen.

Symphony No. 2 - 3 Concert Arias

Aram Chatschaturjan

Symphony No. 2 in E minor
3 Concert Arias: Poem,  Legende,  Dithyrambus
Julia Bauer, Sopran Robert-Schumann-Philharmonie,  Frank Beermann

cpo 2016
Aufnahme: Lukaskirche Dresden, 29. Juni bis 2. Juli 2015

Diese CD ist zum Preis von 17,99 Euro an den Theaterkassen sowie während der Aufführungspausen im Opernhaus und bei den Sinfoniekonzerten im Foyer der Stadthalle erhältlich.

Mit dieser CD startet das Label cpo seine Chatschaturjan-Edition, in deren Mittelpunkt sämtliche Sinfonien des armenischen Komponisten stehen. Eingespielt von der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Frank Beermann erscheinen zuerst die Konzertarien für hohe Stimme und Orchester und die Sinfonie Nr. 2 a-Moll mit dem Beinamen „Glockensinfonie“. Beide Werke entstanden in den 1940er Jahren. In der Sinfonie verarbeitete Chatschaturjan die katastrophalen Ereignisse während des Zweiten Weltkriegs, brachte aber gleichzeitig auch die Hoffnung auf einen baldigen Sieg gegen Hitler zum Ausdruck. Die Konzertarien aus dem Jahr 1946 sind vor allem geprägt von der Liebe zu seiner Heimat. Auf der Grundlage dreier armenischer Liebesgedichte sind äußerst poetische Lieder entstanden. Sie werden interpretiert von der Sopranistin Julia Bauer, die in Chemnitz auf der Opern- und Konzertbühne in der Vergangenheit mehrfach für Begeisterungsstürme sorgte.


Der gefesselte Prometheus - Symphony "Ländliche Hochzeit"

Karl Goldmark

Overture op. 38 "Der gefesselte Prometheus", Symphony op. 26 "Ländliche Hochzeit", Hochzeitsmarsch,   Brautlied, Serenade, Im Garten, Tanz
Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2016

Diese CD ist zum Preis von 15,00 Euro an den Theaterkassen sowie während der Aufführungspausen im Opernhaus und bei den Sinfoniekonzerten im Foyer der Stadthalle erhältlich.

Goldmark (1830-1915) gehört zu jenen Komponisten, deren einstmals strahlender Ruhm später leider verblasste. Dabei hatte Goldmark eine Riesenkarriere gemacht: Vom Sohn eines armen jüdischen Kantors in der ungarischen Provinz, zu Beginn ohne Schulunterricht, bis zum Professor für Komposition und Komponisten in Wien. Heute ist der ungarische Komponist einem breiteren Publikum eigentlich nur noch durch sein Violinkonzert und die Oper „Die Königin von Saba“ (erscheint demnächst auch auf cpo) bekannt. Dabei wurde er zu Lebzeiten gefeiert für seine Instrumentationskunst, den raffinierten Einsatz von Volksmusikelementen und seine ausgeprägte melodische Erfindungsgabe.

Das seinerzeit bekannteste Orchesterwerk Goldmarks war seine Hochzeitssymphonie, deren Uraufführung zum Triumph geriet. Goldmarks Freund Johannes Brahms sagte über das Werk, mit seiner Formvollendung und Fehlerlosigkeit spränge es ins Leben wie Minerva aus Jupiters Kopf. Sir Thomas Beecham und Leonard Bernstein liebten das effektvolle Werk sehr und dirigierten es oft.

Auch seine Ouvertüre zum Gefesselten Prometheus des Aeschylos wurde begeistert aufgenommen. So schrieb Eduard Hanslick im Feuilleton der Neuen Freien Presse vom 28. März 1890: „ Die Ouvertüre, eine der besten, reifsten Compositionen Goldmark’s, reizt nicht blos durch die heiße Energie des Ausdrucks, sie hat auch musikalischen Gehalt und übersichtliche Form. Es geht darin wirklich etwas vor, in musikalischem Sinn, nicht in dem mißverständlichen einer dramatischen Nachmalerei. Die Ouvertüre beginnt wie feierliche Meeresstille mit einem Adagio in C-moll; dasselbe drängt allmälig zu der heftigeren Bewegung, die in dem Allegro-Satz (gleichfalls C-moll) in vollen Fluß geräth.“

Requiem

Bruno Maderna

Requiem, Kyrie eleison, Dies irae, Domine, Jesu Sanctus, Benedictus, Agnus Dei, Lux aeterna, Libera me

Diana Tomsche - Sopran, Kathrin Göring - Alt, Bernhard Berchtold - Tenor, Renatus Meszar - Bass, MDR Rundfunkchor Leipzig (Einstudierung: Bart van Reyn), Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

Capriccio 2015
Co-Produktion: Capriccio/Deutschlandradio Kultur
Aufnahme: Stadthalle Chemnitz, 19. September 2013

Diese CD ist zum Preis von 20,00 Euro an den Theaterkassen sowie während der Aufführungspausen im Opernhaus und bei den Sinfoniekonzerten im Foyer der Stadthalle erhältlich.

Als im September 2013 das Requiem des venezianischen Komponisten Bruno Maderna in Chemnitz seine Deutsche Erstaufführung erlebte, waren Publikum und Kritiker gleichermaßen beeindruckt von diesem erschütternden, hochemotionalen Werk. Maderna hatte es 1943 geschrieben, nachdem er aus deutscher Kriegsgefangenschaft nach Hause zurückgekehrt war. „In diesem Moment war die einzige Möglichkeit, ein Requiem zu schreiben und dann zu sterben“, sagte er später. Lange Zeit galt die Partitur als verschollen, erst 2009 fand in Venedig die Uraufführung statt. Die Chemnitzer Aufführung unter Leitung von Frank Beermann mit den Solisten Diana Tomsche, Kathrin Göring, Bernhard Berchtold und Renatus Mészár, dem MDR Rundfunkchor sowie der Robert Schumann-Philharmonie liegt als CD beim Label Capriccio vor. rbb Kulturradio vergab die Höchstbewertung von fünf Sternen. Das Fazit der Kritikerin Anja Herzog: "Was Frank Beermann mit diesem Werk gemacht hat, ist ebenso beeindruckend wie das Werk selbst. Die Besetzung ist sehr gut, die Solisten haben Großes zu leisten, die Musiker im Orchester müssen immer mal wieder an ihre Grenzen gehen, die Hörner zum Beispiel spielen fast Unspielbares. Der Chor ist grandios – übrigens vorher einstudiert von dem Belgier Bart van Reyn – und wie Frank Beermann durch diese Stimmungslandschaften, diese Klanggebirge, die abgrundtiefen Schluchten führt und diese tiefe Trauer, das ist sehr bewegend. Bis zum allerletzten ersterbenden Chorton, bis zum letzten endgültigen Paukenschlag des Requiems hält man da den Atem an."


Symphonies 3 & 4

Emil Nikolaus von Reznicek

Symphony No. 3 in D Major,  Symphony No. 4 in F minor

Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2014
Aufnahme: Veranstaltungszentrum Forum, Chemnitz, 6.-10. September 2010

Diese CD ist zum Preis von 18,00 Euro an den Theaterkassen sowie während des Sinfoniekonzertes im Foyer der Stadthalle erhältlich.

Die neueste CD der Robert-Schumann-Philharmonie und ihres Generalmusikdirektors Frank Beermann ist dem Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek gewidmet. Bei cpo sind soeben die Sinfonie Nr. 3 D-Dur und die Sinfonie Nr. 4 f-Moll erschienen.

In der Ankündigung des Labels cpo, das sich auf die Veröffentlichung musikalischer Raritäten spezialisiert hat, heißt es dazu: „Die D-Dur-Sinfonie ist ‚im alten Stil‘ und maskiert sich mendelssohnisch, während die f-Moll Sinfonie scheinbar pathetisch-dramatisch daherkommt, allerdings mit der Titelei über dem zentralen langsamen Satz ‚Trauermarsch auf den Tod eines Komödianten‘. Reznicek ist kein Komponist für eindeutige Aussagen, es ist der Ton des ‚Als ob‘, des mehrfach Gebrochenen, der seinen (Multi)stil kennzeichnet. Das macht ihn so spannend.“

Vasco de Gama

Giacomo Meyerbeer

Bernhard Berchtold, Claudia Sorokina, Pierre-Yves Pruvot, Guibee Yang, Kouta Räsänen, Rolf Broman, Chor der Oper Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2014
Co-Produktion: cpo/Deutschlandradio Kultur
Aufnahme: Opernhaus Chemnitz, 28.-30. Januar, 4.-7. Februar 2013

Diese CD ist für 39,99 Euro in unseren Vorverkaufsstellen, bei den Vorstellungen im Opernhaus und allen Sinfoniekonzerten erhältlich.

Die Chemnitzer Aufführung war die erste der ursprünglich vom Komponisten geplanten Fassung. Bereits 1837 unterzeichnete Meyerbeer den Vertrag für die neue große Oper „L‘Africaine“, die drei Jahre später in Paris zur Uraufführung kommen sollte. Aus den drei Jahren wurden fast dreißig, in denen u. a. die ursprünglich geplanten Handlungsorte (zwei Akte sollten nicht mehr in Afrika, sondern in Indien spielen) geändert wurden. Daraus folgend sollte der Titel nun „Vasco de Gama“ heißen. 1864 starb Meyerbeer, ohne dass die Oper ihre endgültige Form gefunden hatte. Der belgische Musikwissenschaftler François-Joseph Fétis stellte deshalb aus der Menge an Partiturmaterial eine verkürzte Spielfassung her, die unter dem Titel „L‘Africaine“ 1865 ihre Uraufführung in Paris erlebte. Diese im Grunde sehr verdienstvolle Arbeit wurde durch den Umstand geschmälert, dass Fétis‘ an den praktischen und künstlerischen Möglichkeiten orientierte Fassung diverse Ungereimtheiten in der Handlung aufwies, weil er nicht konsequent die Änderungen Meyerbeers umsetzte. Die kritische Ausgabe von Jürgen Schläder, die in Chemnitz erstmalig aufgeführt wurde, berücksichtigte alle veröffentlichten und unveröffentlichten Werkteile, die bei Meyerbeers Tod vorlagen.


Symphony "Zwickauer" - Overture, Scherzo & Finale / Overtures

Robert Schumann

Overture, Scherzo & Finale op. 52, Overture "Manfred" op. 115, Overture "Julius Caesar" op. 128, Overture "Hermann und Dorothea" op. 136, Symphony "Zwickauer" (Ersteinspielung nach der neuen kritischen Edition von Matthias Wendt)

Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2013
Aufnahme: Lukaskirche Dresden, 19.-22. September 2011

Diese CD ist in unseren Vorverkaufsstellen, abends bei den Vorstellungen im Opernhaus und bei allen Sinfoniekonzerten erhältlich. Preis: 18,00 Euro

Die schweigsame Frau

Richard Strauss

Franz Hawlata, Monika Straube, Andreas Kindschuh, Bernhard Berchtold, Julia Bauer, Guibee Yang, Tiina Penttinen, Matthias Winter, Kouta Räsänen, Martin Gäbler, Gyung-Ha Choi, Mu-Gon Kim, Harald Meyer, Jann Schröder, Petar Spiridonov, Lakasz Wielochz, Jeffrey Goldberg, Chor der Oper Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2013
Aufnahme: Opernhaus Chemnitz 2012

Diese CD-Box ist für 29,99 Euro in unseren Vorverkaufsstellen, bei den Vorstellungen im Opernhaus und den Sinfoniekonzerten erhältlich.

Nach dem Tod seines langjährigen Textdichters Hugo von Hofmannsthal arbeitete Strauss bei dieser Oper erstmals mit Stefan Zweig zusammen, der ihm, so Strauss, „das beste Libretto für eine opéra comique seit ‚Figaro‘“ schrieb.

Diese heiter-melancholische Geschichte um Sir Morosus, der mithilfe einer Rosskur von seinem notorischen Eigensinn kuriert wird, brachte die Oper Chemnitz im April 2012 mit großem Erfolg auf die Bühne.


Der Schmied von Gent

Franz Schreker

Oliver Zwarg, Undine Dreißig, André Riemer, Edward Randall, Martin Gäbler, Judith Kuhn, Viktor Sawaley, Chor und Kinderchor der Oper Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2012
Co-Produktion: cpo/Deutschlandradio/Mitteldeutscher Rundfunk
Aufnahme: Opernhaus Chemnitz, 28.-30. Januar, 1.-2. Februar 2010

Diese CD ist zum Preis von 29,99 Euro in unseren Vorverkaufsstellen, bei den Vorstellungen im Opernhaus und allen Sinfoniekonzerten erhältlich.

Die 1932 uraufgeführte Oper von Franz Schreker (1878-1934) wurde nach nur fünf Vorstellungen abgesetzt – seine Musik war im Nationalsozialismus als „entartet“ verfemt. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg kam „Der Schmied von Gent“ nur dreimal ins Repertoire, in Berlin, Bielefeld und zuletzt in Chemnitz. Erstmals liegt die Opern-Rarität jetzt vollständig auf CD vor.

Schreker bearbeitete einen Stoff des „Ulenspiegel“-Autors Charles de Coster. Wie dieser Roman-Klassiker beginnt sie ganz realistisch in den spanisch besetzten Niederlanden des 16. Jahrhunderts. Im 2. Akt bringt der Auftritt der Heiligen Familie – ironisch verfremdete – Elemente der Legende hinein, und der 3. Akt zeigt den verstorbenen Schmied an der Himmelspforte. Schreker strebte damit statt eines avantgardistischen Werks eine „Oper für jedermann“ an.

Il Templario

Otto Nicolai

Kouta Räsänen, Stanley Jackson, Judith Kuhn, Andreas Kindschuh, Hans Christoph Begemann, André Riemer, Tiina Penttinen, Chor der Oper Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2009
Live-Aufnahme von Deutschlandradio Kultur und Mitteldeutschem Rundfunk: Opernhaus Chemnitz, 7. März

2008 Diese CD ist zum Preis von 29,99 Euro in unseren Vorverkaufsstellen erhältlich.

Otto Nicolai (1810-1849) ist nur durch seine komische Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" in Erinnerung geblieben. Zuvor hat der Komponist, der über Jahre in Italien lebte, jedoch fünf italienische Opern geschaffen. Drei dieser Werke sind heute unauffindbar. Die beiden übrigen hat der Berliner Musikwissenschaftler Michael Wittmann aufgespürt: 1989 fand er eine Abschrift von "Il Proscritto" - diese Oper wurde in ihrer deutschsprachigen Fassung unter dem Titel "Die Heimkehr des Verbannten" erstmals wieder 2011 am Opernhaus Chemnitz aufgeführt. 2006 suchte Wittmann - angeregt durch ein Gespräch mit dem Chemnitzer Intendanten über aufführenswerte italienische Opern - gezielt nach dem "Templario" und konnte gleich drei Abschriften entdecken.

Als literarische Vorlage diente Nicolai der Roman "Ivanhoe" von Walter Scott. Der Komponist machte jedoch nicht diesen Ritter ohne Furcht und Tadel zum Titelhelden, sondern seinen charakterlich interessanteren Gegenspieler, den Templer Brian (im italienischen Libretto Briano) di Bois-Guilbert. Ihn wertete Nicolai moralisch auf: Während Bois-Guilbert im Roman ein verdientes Ende im Kampf gegen Ivanhoe findet, ist er in der Oper bereit, sich selbst zu opfern, um die geliebte Frau, Rebecca, zu retten.

Zudem verwandelte der Pessimist Nicolai den harmonischen Schluss des Romans in ein tragisches Finale: Die Jüdin Rebecca liebt Ivanhoe so sehr, dass sie bereit ist, für ihn ihre Religion aufzugeben. Der Ritter hat ihre Liebe jedoch gar nicht wahrgenommen und weist sie zurück. Rebecca begreift das als Strafe für den Verrat an ihrem Gott und kann nicht weiterleben.


Manon Lescaut

Giacomo Puccini

Musikalische Leitung: Frank Beermann
Regie: Ansgar Weigner

Arthaus Musik 2008
Live-Aufnahme im Opernhaus Chemnitz 2007

Diese DVD ist zum Preis von 25,00 Euro in unseren Vorverkaufsstellen erhältlich.

Giacomo Puccini (1858-1924), dessen Erfolg ungebrochen ist, hat vor allem mit sechs Opern Musikgeschichte geschrieben: "Manon Lescaut" (1893), "La Bohème" (1896), "Tosca" (1900), "Madama Butterfly" (1904), "La fanciulla del West" (1910) und "Turandot" - dieses Werk hinterließ er unvollendet.

Manon Lescaut, die Titelfigur des gleichnamigen Stücks, schwankt unentschlossen zwischen der Leidenschaft, die sie bei dem armen Studenten des Grieux findet, und der materiellen Sicherheit, die ihr der reiche Steuerpächter Geronte bietet. Der Regisseur Ansgar Weigner hat in seiner Chemnitzer Inszenierung die Schlussszene zwischen Manon und Des Grieux verändert. Er schreibt dazu: "In unserer Version finden sich die beiden Liebenden nicht in einer symbolistisch-vernichtenden Wüste im fiktiven Amerika wieder, sondern in einem unterirdischen Kanalisationstunnel, in dem sie sich selbst zugrunde richten. Während oben das pralle Pariser Leben tobt, verdursten die Kindfrau Manon und der romantische Schwärmer Des Grieux an sich selbst 'in der Tiefe'."

Symphonies 1-4

Robert Schumann

Symphony No. 1 op. 38 in B flat major, Symphony No. 2 op. 61 in C major, Symphony No. 3 op. 97 in E flat major, Symphony No. 4 op. 120 in D minor

Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

cpo 2010
Aufnahme: Lukaskirche Dresden, 12.-16. Oktober 2009 / 15.-20. Februar 2010

Diese CD ist zum Preis von 24,99 Euro in unseren Vorverkaufsstellen erhältlich.

Robert Schumann (1810-1856) fasste erst mit rund 30 Jahren genug Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, um ein Werk für Orchester in Angriff zu nehmen. Als er Franz Schuberts verschollene Symphonie C-Dur (D 944) wiederentdeckte und ihre Uraufführungt in einem Gewandhauskonzert unter Leitung Mendelssohns in die Wege leitete, spornte dieses Hörerlebnis auch seine eigene Kreativität an. Ein Frühlingsgedicht inspirierte ihn dann zu seiner ersten, der "Frühlings-Symphonie". Zum Erfolg der Uraufführung in einem Gewandhaus-Extrakonzert am 31. März 1841 trug auch bei, dass seine Frau Clara Schmann erstmals nach ihrer Heirat wieder öffentlich auftrat.

Kurz nach diesem Erfolg nahm Schumann eine nächste Symphonie in Angriff, die offiziell jedoch erst seine vierte wurde: Die Uraufführung als Teil eines Gewandhauskonzerts am 6. Dezember 1841 fand wenig Aufmerksamkeit - zu sehr war das Publikum von einem anderen Teil des Abends fasziniert, einem Bellini-Duo, das Clara Schmann gemeinsam mit Franz Liszt spielte. Erst ein rundes Dutzend Jahre später machte sich Schumann, inzwischen Musikdirektor in Düsseldorf, an eine Neuinstrumentierung. Die Erstaufführung dieser zweiten Fassung dirigierte er selbst am 3. März 1853.

Inzwischen hatte er sich für seine - offiziell - zweite Symphonie intensiv mit Bach, Mozart und Beethoven auseinandergesetzt. Die Uraufführung dirigierte Mendelssohn am 5. November 1846.

Die dritte, die "Rheinische Symphonie" soll unter dem Eindruck entstanden sein, den der unvollendete Kölner Dom als Symbol der ersehnten deutschen Einheit auf Schumann machte. Der Komponist selbst, der das Werk bei der Uraufführung am 6. Februar 1951 in Düsseldorf dirigierte, hat sich allzu bedeutungsschwangeren Deutungen verweigert und die Worte "Im Charakter der Begleitung einer feierlichen Ceremonie", die er dem vierten Satz hinzugefügt hatte, wieder gestrichen.


The Piano Concertos

Felix Mendelssohn Bartholdy

Piano Concerto No. 1 in G minor op. 25, Piano Concerto No. 2 in D minor op. 40, Piano Concerto in E minor, Concerto in A minor for Piano and String Orchestra

Matthias Kirschnereit, Piano Robert-Schumann-Philharmonie, Frank Beermann

Arte Nova Classics / Sony Music 2009

Diese CD ist zum Preis von 12,99 Euro in unseren Vorverkaufsstellen erhältlich.

Felix Mendelssohn Bartoldy (1809-1847), den Robert Schumann den "Mozart des 19. Jahrhunderts" nannte, bewies bereits in früher Jugend seine Doppelbegabung als Pianist und Komponist. Als erwachsener Klaviervirtuose bereist er ganz Europa und konkurrierte mit Zeitgenossen vom Rang eines Franz Liszt.

Konzerte für Klavier und Orchester spielen denn auch eine zentrale Rolle in Mendelssohns Schaffen als Komponist. Hier liegt eine Gesamtaufnahme dieser Werke vor.

Fragment geblieben ist das Klavierkonzert in e-Moll. 1981 hat der Mendelssohn-Forscher Larry Todd das Werk rekonstruiert und vervollständigt. Diese Fassung ist hier als weltweite Ersteinspielung zu hören.

Diese CD erhielt 2009 den ECHO Klassik.

Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37, Sonate f-Moll op. 2 Nr. 1

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll / c minor, op. 37, Sonate für Klavier f-Moll / f minor, op. 2 Nr. 1

Alexej Gorlatch - Klavier, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Sebastian Tewinkel

BRmedia Service GmbH 2011

Diese CD ist zum Preis von 20,00 Euro an den Theaterkassen sowie während des Sinfoniekonzertes in der Stadthalle erhältlich.


Piano Sonatas Pathétique / Moonlight / The Tempest

Ludwig van Beethoven

Piano Sonata No. 8 in c minor, op. 13: Grande Sonate Pathétique, Piano Sonata No. 14 in c-sharp minor, op. 27/2: “Moonlight”, Piano Sonata No. 17 in d minor, op. 31/2: “The Tempest”

Alexej Gorlatch, Piano

OehmsClassics Musikproduktion GmbH 2013
Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk

Diese CD ist zum Preis von 15,00 Euro an den Theaterkassen sowie während des Sinfoniekonzertes in der Stadthalle erhältlich.

Frédéric Chopin - Etudes Op. 10, Robert Schumann - Fantasiestücke Op. 12, Claude Debussy - 4 Préludes

Alexej Gorlatch, Piano

RAM 2009
Co-Produktion mit dem Südwestrundfunk

Diese CD ist zum Preis von 15,00 Euro an den Theaterkassen sowie während des Sinfoniekonzertes in der Stadthalle erhältlich.


Chemnitz Reiseführer

Cartell – Agentur für Citymedien (Hrsg.)

Stadtgeschichte, Museen & Veranstaltungsorte, Architektur und Industriedenkmäler, Kirchen in Chemnitz, Aktiv erholen, Essen & trinken, Einkaufen, Chemnitz mit Kindern, Chemnitz barrierefrei, Ausflugsziele

Cartell 2013

Dieses Buch ist zum Preis von 4,00 Euro in unseren Vorverkaufsstellen erhältlich.

Die Oper kocht

Evelyn Rillé, Johannes Ifkovits

Ein Kochbuch mit mehr als 600 Fotos, vierundsechzig persönlich handgeschriebenen Rezeptanleitungen in der Muttersprache der Opernstars, mit Antworten auf ihre Essgewohnheiten und Küchengeheimnisse, humorvollen Kochportraits, Fotos vom freudigen Zubereiten und den Weinempfehlungen der weltbesten Weinbauern zu jedem der Künstlerrezepte auf 280 Seiten.

„Die Oper kocht“ ist ein Hartcoverbuch, Format 21x25cm.

Opera Rifko Verlag 2014

Dieses Buch ist zum Preis von 29,80 Euro im Opernhaus erhältlich - während der Kassenöffnungszeiten und zu den Vorstellungen.

64 Opernstars aus 26 Nationen – von Roberto ALAGNA, Fabio ARMILIATO, Lado ATANELI, Janina BAECHLE, Ekaterina BAKANOVA, Piotr BECZALA, Barbara BONNEY, Johan BOTHA, Lawrence BROWNLEE, Heidi BRUNNER, Joseph CALLEJA, José CARRERAS, Diana DAMRAU, Annette DASCH, Danielle DE NIESE, Angela DENOKE, Natalie DESSAY, Daniela DESSI, Joyce DI DONATO, Adrian ERÖD, Giuseppe FILIANOTI, Renée FLEMING, Juan Diego FLÓREZ, Barbara FRITTOLI, Ferruccio FURLANETTO, George GAGNIDZE, Elina GARANČA, Angela GHEORGHIU, Marcello GIORDANI, Thomas HAMPSON, Anja HARTEROS, Tamar IVERI, Vesselina KASAROVA, Jonas KAUFMANN, Simon KEENLYSIDE, Angelika KIRCHSCHLAGER, Adriana KUCEROVÁ, Aleksandra KURZAK, Salvatore LICITRA, Nino MACHAIDZE, Ambrogio MAESTRI, Peter MATTEI, Akiko NAKAJIMA, Anna NETREBKO, René PAPE, Adrianne PIECZONKA, Luca PISARONI, Matthias REXROTH , Kurt RYDL, Michael SCHADE, SHENYANG, Neil SHICOFF, Bo SKOVHUS, Nina STEMME, Krassimira STOYANOVA, Kurt STREIT, Bryn TERFEL, Rainer TROST, Natalia USHAKOVA, Juha UUSITALO, Ramón VARGAS, Deborah VOIGT, Anne Sofie VON OTTER bis zu Markus WERBA – haben geschnitten, zerstückelt, geviertelt, vermengt, geknetet, gerührt, rotes oder weißes Fleisch, Fische, Gemüse, Früchte, Marzipan und Schokoladen zu wunderbar duftenden Lieblingsspeisen verarbeitet und ihr Kochtalent unter Beweis gestellt.

Jeder Sänger wird im Buch auf vier Seiten präsentiert:
1. Seite: Interview,
2. Seite: witziges Halbportrait mit Kochaccessoires,
3. Seite: Foto vom fertigen Gericht, Zutatenliste und Rezeptbeschreibung, Weintipp der weltbesten Winzer und vom österreichischen zwei Sternekoch Heinz Hanner gibt es zu jedem Rezept seinen persönlichen Tipp,
4. Seite: das handgeschriebene Rezept der Sänger in ihrer Muttersprache mit vier Fotos beim Kochen, und dann natürlich noch das Foto, wo man den Künstler beim Werken in der Küche sieht.

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