Regie

Stephan
Beer

Stephan Beer

Geboren 1977 in Magdeburg, studierte Stephan Beer Theaterwissenschaft an der Freien und an der Humboldt-Universität Berlin. Von 2002 bis 2005 war er Regieassistent am Schauspiel Magdeburg. Seit 2006 arbeitet er als freischaffender Regisseur und Autor, u. a. für das Schauspiel Leipzig, Hans Otto Theater Potsdam, Badische Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Braunschweig und das Theater der Jungen Welt Leipzig. Mehrere seiner Inszenierungen wurden zu Festivals eingeladen, z.B.  Titus (Jan Sobrie) 2007 zum Kinder- und Jugendtheatertreffen „Augenblick mal!“. Seit 2013 bildet er gemeinsam mit Georg Burger das Autorenteam Beer/Burger. In Chemnitz inszenierte er bereits 2011 das Märchen König Drosselbart. In dieser Spielzeit folgt mit InnerOuterCity (Azan Garo) das Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für Junge Dramatik 2017.

 

Foto: Marcus Lieberenz

Produktionen

Kathrin
Brune

Kathrin Brune

Sie wurde 1978 in Dortmund geboren und absolvierte in Wien und Berlin ihr Studium der Theaterwissenschaften und Philosophie. Als Regie- und Dramaturgieassistentin war Kathrin Brune u. a. am Stadttheater Dortmund, bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel sowie am Volkstheater und am Schauspielhaus in Wien tätig. Für das Ekhof-Festival inszenierte sie 2012 mit großem Erfolg Carlo Gozzis Turandot, 2014 folgte Was ihr wollt. Von 2011 bis 2013 war Kathrin Brune als Dramaturgin am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Dort inszenierte sie u. a. Jonas Gardells Die Eisbären. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört sie als Dramaturgin zum Leitungsteam des Schauspiels Chemnitz. Sie zeichnet verantwortlich für die NACHTSCHICHTEN und leitet gemeinsam mit René Schmidt das Schauspielstudio. In Chemnitz inszenierte sie in der Spielzeit 2013/14 bereits Hautnah und Ingrid Lausunds Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner sowie 2014/2015 Alessandro Bariccos Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten und Taliban – Vom Ende der Kindheit, einen Textbeitrag von Oliver Bukowski, der im Rahmen einer Kooperation mit der Parkaue Berlin uraufgeführt wurde, sowie die Studioproduktionen Lenz. Festung. Ich und Marius von Mayenburgs Perplex.

Nora
Bussenius

Nora Bussenius

1982 in Ost-Berlin geboren, studierte Nora Bussenius Schauspiel- und Opernregie an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ in München. Noch während des Studiums nahm Hans Neuenfels sie als Regiemitarbeiterin mit ans Schauspiel Köln, wo sie von 2007/08 bis 2011/12 Assistentin war und u. a. mit Karin Beier, Nicolas Stemann, Alvis Hermanis und Anna Viebrock zusammenarbeitete. Am Schauspiel Köln wurde ihr die Uraufführung Schattenstimmen (Zaimoglu/Senkel) anvertraut. Seit dieser Produktion verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem Kostüm- und Bühnenbildner Sebastian Ellrich, mit dem sie auch die darauf folgenden Projekte am Jungen Schauspiel Düsseldorf, HAU Berlin, Staatstheater Darmstadt, Staatstheater Oldenburg, Staatstheater Mainz, Schauspiel Köln u. a. realisierte.  Ihre Inszenierung Undine, die kleine Meerjungfrau (Franziska Steiof) wurde zu den Mühlheimer Theatertagen eingeladen und für den Kindertheaterpreis nominiert. Bei den Bayerischen Theatertagen gewann Piaf (Pit Holzwarth) unter ihrer Regie den 2. Preis der Zuschauer. Am Schauspiel Chemnitz inszeniert sie in der Spielzeit 2016/17 Foxfinder (Dawn King).  

 

www.norabussenius.de

Produktionen

Robert
Czechowski

Robert Czechowski

Er studierte Dramaturgie, Regie, Schauspiel und Philosophie in Breslau und Krakau und begründete gemeinsam mit Jacek Gomb in Legnica jenes ambitionierte politische Theater, welches über die Grenzen Polens hinweg Aufsehen erregte. Von 2001 bis 2006 war er Geschäftsführender und Künstlerischer Direktor des Theaters in Kalisz. Seit 2007 ist Robert Czechowski Direktor des Lubuski Teatr in Zielona Góra. Wesentliche Inszenierungen waren hier u. a. 2007 Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt und 2013 William Shakespeares Ein Sommernachtstraum. Witz, Ironie und eine suggestive Bildkraft prägen seine Theaterarbeit. Mit Leonce und Lena stellte er sich 2013 in Chemnitz vor, in der Spielzeit 2015/2016 folgte Camus‘ Caligula.

Produktionen

Alexander
Flache

Alexander Flache

Der Diplom-Schauspieler und Regisseur studierte zunächst ein Jahr „Arts de Spectacle“ an der Pariser Universität Paris X Nanterre und begann im Jahre 1996 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Dieses schloss er im Jahr 2000 mit einem Diplom ab. Seit dieser Zeit arbeitet er regelmäßig an Stadt- und Staatstheatern (u. a. am Staatstheater Cottbus und Kassel, dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Maxim Gorki Theater Berlin, der Theater und Philharmonie Thüringen, aber auch im Ausland u. a. am Freien Theater Bozen/ Italien). Seit 2002 führt Flache auch Regie und ist aber auch in der freien Szene in Berlin und Köln als Schauspieler und Regisseur aktiv. Seitdem hat er diverse Inszenierungen an verschiedenen Theatern (u. a. Volkstheater Rostock, Landestheater Detmold, Shakespeare Company Berlin, Theater und Philharmonie Thüringen, Staatstheater Cottbus, Gostner Hoftheater Nürnberg, Theater Tiefrot Köln, Brotfabrik Berlin) realisiert. Sein Werdegang führte ihn ans Volkstheater Rostock, wo er als Hausregisseur und Schauspieler drei Jahre unter Vertrag stand. Zudem begann er im Jahr 2005 eine regelmäßige Lehrtätigkeit als Gastdozent an der Hochschule für Musik und Theater Rostock im Fach Schauspiel, die sich bis heute fortsetzt. Alexander Flache stand auch schon mehrfach für diverse TV und Kinoproduktionen als Schauspieler vor der Kamera. Derzeit ist er freischaffend und lebt in Berlin und Lüneburg. Am Schauspiel Chemnitz inszenierte er in der Spielzeit 2014/2015 das Weihnachtsmärchen Der gestiefelte Kater, Zerstörte Seele, das Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2015, sowie in der Spielzeit 2015/2016 Goethes Stella.

Foto: Jeanne Degra

Produktionen

Silke Johanna
Fischer

Silke Johanna Fischer

1982 in Franken geboren, arbeitete Silke Johanna Fischer zunächst als Bürokauffrau, in der Altenpflege und in der niederschwelligen Drogenarbeit. Nach dem Abitur zog sie nach Berlin und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Isländisch an der Freien und an der Humboldt Universität. Nebenher engagierte sie sich bei zahlreichen Bühnen und freien Projekten, sie arbeitete u. a. als Regie- und Produktionsassistentin für das Gefängnistheaterprojekt EastWestSideStory mit inhaftierten Jugendlichen. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau inszenierte sie Der Ehemann (Commedia dell`arte Szenario aus der Sammlung Flaminio Scala), Der Diener zweier Herren (Carlo Goldoni), Die Hamletmaschine (Heiner Müller) und In 80 Tagen um die Welt (eigene Fassung nach Jules Verne). Bis 2014/15 war Silke Johanna Fischer als Regieassistentin am Schauspiel Chemnitz engagiert. Hier leitete sie u. a. die NACHTSCHICHT-Reihe lyric-sound-performances. In Chemnitz stellte sie sich dem Publikum mit dem prämierten Stück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2014, Die Erben des Galilei (Martin Bauch) als Regisseurin vor und inszenierte Gegen die Liebe (Esteve Soler) sowie In Transit – Vom Ende der Kindheit (Textbeitrag Nis-Momme Stockmann). Seit Ende der Spielzeit 2014/15 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin und ist als Sound-Designerin, Schlagzeugerin, Sängerin, Videokünstlerin, Schauspielerin und Bühnenbildnerin tätig. In der Spielzeit 2015/16 brachte sie Heiner Müllers Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei auf die Große Bühne sowie Zorro als Sommertheater in den Küchwald.

 

 

 

Carsten
Knödler

Carsten Knödler

Er absolvierte zunächst ein Chemiestudium, bevor er sich an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig zum Schauspieler ausbilden ließ. Nach Gastengagements war er acht Jahre als Schauspieler und Regisseur fest am Theater Chemnitz tätig. Ab 2003 inszenierte Carsten Knödler freiberuflich an einer Vielzahl von Theatern in ganz Deutschland. Von 2009 bis 2013 leitete er als Schauspielintendant des Gerhart Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau den Standort Zittau. In dieser Zeit war er Mitbegründer der internationalen Theaterinitiative JOS, die eine Zusammenarbeit der Theater von Liberec, Jelenia Góra und Zittau zum Ziel hat. Seit 2013 ist Carsten Knödler Schauspieldirektor am Theater Chemnitz. Er blickt auf über 50 Inszenierungen zurück. Dabei gilt seine Vorliebe den amerikanischen und russischen Realisten, den Klassikern, eigenen Adaptionen und Bearbeitungen der Weltliteratur sowie musikalischen Produktionen. So inszenierte er in den vergangenen Spielzeiten u. a. Ibsens Hedda Gabler und Ein Volksfeind, Dale Wassermanns Einer flog über das Kuckucksnest, Camino Real von Tennessee Williams, Molières Der Menschenfeind, Tschechows Onkel Wanja und zuletzt Struwwelpeter von The Tiger Lillies, Tankred Dorsts Fernando Krapp hat diesen Brief geschrieben im polnischen Zielona Góra sowie Goethes Faust I. Viele Jahre hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ inne und führt die traditionsreiche Ausbildung von Studenten am Schauspiel Chemnitz mit einem internationalen Studio weiter.

Bogdan
Koca

Bogdan Koca

Er arbeitet als Schauspieler, Dramatiker, Regisseur, Schauspiellehrer, Komponist, Bühnen- und Kostümbildner. Bis 1975 studierte Bogdan Koca Schauspiel an der Warschauer Theaterakademie, war anschließend am Polnischen Theater in Wroclaw engagiert und wurde für seine Darstellungen mit zahlreichen Preisen geehrt. Aus dem sozialistischen Polen emigrierte er Ende der 1970er-Jahre nach Australien. Er etablierte in Sydney die Thalia Theatre Company und später das Sydney Art Theatre, wo er eigene Stücke ebenso inszenierte wie europäische Dramatik von Shakespeare bis Gombrowicz. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Departments Schauspiel der University of Western Sydney. Für seine schauspielerische Leistung in Ghosts … of the Civil Dead (1988) wurde er für die Australian Film Industry Awards als bester Nebendarsteller nominiert, sein Stück Mein Name ist Soundso wurde für den Green Room Award vorgeschlagen. Nach Polen zurückgekehrt, leitete er von 2009 bis 2013 das Cyprian Kamil Norwid Theater in Jelenia Góra, wo er u. a. Gerhart Hauptmanns Schwarze Maske inszenierte. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau realisierte er Die Zimtläden (nach dem Roman von Bruno Schulz). Seitdem arbeitet er regelmäßig am Schauspiel Chemnitz. Hier inszenierte er in der Spielzeit 2013/14 Mein Name ist Soundso (Koca) und Hamlet (Shakespeare). Für beide Inszenierungen entwarf er auch die Bühnenräume, für Mein Name ist Soundso ebenso die Kostüme. In den letzten Spielzeiten kamen die Inszenierungen Hannahs Dämon (Rault), Jeanne oder Die Lerche (Anouilh), Die Zofen (Genet) sowie die Uraufführung von Ich wurde geboren als… (Koca) und in der Spielzeit 2016/2017 Der Prozess von Kafka dazu. Daneben steht er als Schauspieler in Herberts Olschoks Inszenierung Noch ist Polen nicht verloren auf der Bühne.

Malte
Kreutzfeldt

Malte Kreutzfeldt

Er studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in Berlin und wurde nach seiner Abschlussinszenierung Oberspielleiter in Quedlinburg/Halberstadt. Dort entstanden über zehn Schauspielproduktionen, und mit Händels Cesare in Egitto gab Malte Kreutzfeldt in der Spielzeit 2002/03 auch sein Operndebüt. Seitdem ist er freischaffend tätig und erarbeitete über dreißig Inszenierungen. Am Opernhaus Kiel inszenierte er Waits/Wilsons The Black Rider, am Staatstheater Darmstadt anlässlich des Büchner-Jahres 2013 dessen drei Dramen Woyzeck, Leonce und Lena und Dantons Tod. Zuletzt brachte er Henriette Dushes In einem dichten Birkenwald, Nebel zur Uraufführung und ist mit dieser Arbeit zu den Autorentheatertagen an das Deutsche Theater Berlin eingeladen worden. Am Schauspiel Chemnitz inszenierte er 2015 bereits Shakespeares Richard III und zuletzt Dürrenmatts Der Besuch der Alten Dame.

 

Foto: Barbara Aumüller

Tilo
Krügel

Tilo Krügel

Er wurde 1967 in Karl-Marx-Stadt geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin/Rostock. Noch als Student folgte 1989 am Staatstheater Schwerin unter der Leitung von Christoph Schroth sein Erstengagement. Danach war Tilo Krügel unter anderem in Rostock, Plauen, Cottbus, Aachen, Augsburg und zuletzt am Schauspiel Chemnitz engagiert. Hier war er 8 Jahre als Studioleiter für das Schauspielinstitut „Hans Otto“ Leipzig tätig. Zu sehen war er unter anderem in Inszenierungen von Sascha Hawemann, Thomas Bischoff, Claudia Bauer, Bruno Cathomas, Enrico Lübbe, Nuran David Calis und Dieter Boyer. Dieser Zusammenarbeit folgten Einladungen zu den Mühlheimer Theatertagen 2009 mit Privatleben und mit Radikale zu den Autorentheatertagen 2012 am Deutschen Theater Berlin, beides Stücke von Ulrike Syha. Zudem entstanden eigene Regiearbeiten in Chemnitz, Gera, Altenburg und Zittau. Tilo Krügel wirkte zudem in Film- und Fernsehproduktionen u. a. von Volker Schlöndorff und Thomas Freundner mit. Seit August 2013 ist Tilo Krügel Ensemblemitglied am Schauspiel Leipzig und leitet gemeinsam mit Hartmut Neuber den Club ü31, in dem erwachsene Laien ihrer Leidenschaft für das Theaterspiel nachgehen. Am Schauspiel Chemnitz inszenierte er in der Spielzeit 2014/2015 bereits Außer Kontrolle und wird in der jetzigen Spielzeit mit Der Rote Ritter erstmals beim Sommertheater auf der Küchwaldbühne Regie führen.

 

 

 

Matthias
Nagatis

Matthias Nagatis

Geboren in Rodewisch, war Matthias Nagatis zunächst als Zootechniker und Bühnenhandwerker tätig, bevor er ein Schauspielstudium an der Hochschule „Ernst Busch“ Berlin/Hochschulbereich Rostock absolvierte. 1980 erhielt er sein erstes Engagement als Schauspieler an den Bühnen der Stadt Magdeburg, 1984 wechselte er an das Staatschauspiel Dresden, wo er auch als Regisseur und Dozent tätig war. Von 1998 bis zum Juli 2012 war er Schauspieldirektor des Theaters Vorpommern. Während dieser Zeit gehörten u. a. Cyrano de Bergerac (Edmond de Rostand), Reigen (Arthur Schnitzler), Noch ist Polen nicht verloren (Jürgen Hofmann), Macbeth (Shakespeare), Mein Kampf (George Tabori), A Clockwork Orange 2004 (Anthony Burgess), Der Sturm (Shakespeare), Glatzkopfbande – Erinnerung an Rock ‘n‘ Roll (UA) (Werner Buhss/Wolfram Bodag), Ein seltsames Paar (Neil Simon), Die drei Musketier“ (Axel Plogstedt nach Alexandre Dumas Père), Hamlet (Shakespeare), Die Möwe (Tschechow), Ein Sommernachtstraum (Shakespeare), Pinocchio (Collodi/Hall), Was ihr wollt (Shakespeare), Prinz Friedrich von Homburg (Kleist), Die Physiker (Dürrenmatt), Der Floh im Ohr (Feydeau), Der Widerspenstigen Zähmung (Shakespeare), Manche mögen’s heiß – Sugar (Stone/Merill/Stynen nach Wilder/Diamond), Die Räuber (Schiller), Der nackte Wahnsinn (Michael Frayn), Der zerbrochene Krug (Kleist), Maria Stuart (Schiller), Frau Müller muss weg (Lutz Hübner) sowie Endspiel (Samuel Beckett) zu seinen wichtigsten Inszenierungen. Aktuell arbeitet Matthias Nagatis als freischaffender Regisseur und Schauspieler. Zu seinen jüngsten Inszenierungen zählen u. a. Der letzte Vorhang (Maria Goos) am Theater Plauen-Zwickau, Spa Licha (Markus Köbeli) und Anna Karenina (John von Düffel nach Tolstoi) am Theater Bautzen sowie Die 39 Stufen (Patrick Barlow nach Buchan/Hitchcock) am Theater Plauen-Zwickau. In Chemnitz stellte er sich 2013/14 bereits mit Das Herz eines Boxers (Lutz Hübner) vor.

Produktionen

Herbert
Olschok

Herbert Olschok

Geboren 1951, arbeitet Herbert Olschok als Regisseur, Schauspieler und Schauspieldozent in Deutschland und Kanada. Er studierte von 1973 bis 1976 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, Außenstelle Rostock. Anschließend führten ihn Engagements als Schauspieler und Regisseur u. a. an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, das Berliner Ensemble, das Deutsche Theater Berlin sowie das Staatsschauspiel Dresden. Von 1991 bis 1994 war er Schauspieldirektor am Deutschen Nationaltheater Weimar, 1994-2000 am Schauspielhaus Chemnitz, 2005-2009 am Anhaltinischen Theater Dessau und danach bis 2013 Künstlerischer Leiter des Theater im Palais in Berlin. Seit Februar 2013 leitet er die Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern. Ab 1990 inszenierte er häufiger in Kanada, u. a. am Soulpepper, Factory, Passe Muraille und Smith-Gilmour Theatre. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Dora Award ausgezeichnet. Er unterrichtet zudem regelmäßig als Professor an der University of Toronto. Gastspiele seiner deutschen und kanadischen Inszenierungen wurden in Italien, in China und in der Schweiz gezeigt. In der Spielzeit 2013/14 feierte bereits Herbert Olschoks Inszenierung Sechs Tanzstunden in sechs Wochen (Alfieri) am Schauspiel Chemnitz Premiere, 2014/15 folgte die Inszenierung The King’s Speech (Seidler).

 

 

Andreas
Rehschuh

Andreas Rehschuh

1969 in Magdeburg geboren, studierte Andreas Rehschuh Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Anschließend war er mehrere Jahre am Schauspiel Leipzig engagiert.
Seit 2001 ist er freiberuflich als Regisseur, Schauspieler und Autor tätig. Er inszenierte und spielte u. a. am Schauspiel Leipzig, am Theater Bremen, am Hans Otto Theater Potsdam, am Theater Magdeburg, am Staatsschauspiel Dresden, am Staatstheater Cottbus, am Anhaltischen Theater Dessau und am Neuen Theater Halle/Saale. Mit dem Open-Air-Theater „Titanick“ führten ihn Gastspiele u. a. nach Italien, Spanien, Frankreich und Mexiko. Für sein Regiedebüt wurde er in der Fachzeitschrift „Theater heute“ als bester Nachwuchsregisseur genannt. In der Spielzeit 2016/17 inszeniert er am Schauspiel Chemnitz Wilhelm Hauffs Kalif Storch in eigener Bühnenfassung. Er lebt in Leipzig.

Johanna
Schall

Johanna Schall

Sie wurde in Berlin geboren und begann dort am Deutschen Theater als Elevin ihre Theaterausbildung (Mentor: Alexander Lang). 1982 absolvierte Johanna Schall ihre Schauspielprüfung an der Schauspielschule „Ernst Busch“ Berlin. Im Anschluss daran erhielt sie ihr erstes festes Engagement als Schauspielerin am Kleist-Theater in Frankfurt/Oder. Von 1984 bis 1997 war sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin, wo sie u. a. mit den Regisseuren Alexander Lang, Heiner Müller, Frank Castorf, Katja Paryla, Michael Gruner und Thomas Langhoff zusammenarbeitete und 1992 mit ihrer ersten Regiearbeit, Der Pelikan von August Strindberg, debütierte. Fortan arbeitete sie als Theaterregisseurin, u. a. am Schauspiel Leipzig, Theater Chemnitz, Deutschen Theater Berlin, Theater Bremen, Theater Augsburg und am Badischen Staatstheater Karlsruhe, sowie als Gastdozentin an verschiedenen Schauspielschulen in Berlin, Potsdam, Graz und Leipzig. Von 2002 bis 2007 war sie Schauspieldirektorin am Volkstheater Rostock. Danach unterrichtete Johanna Schall für zwei Jahre als Gastprofessorin an der University of Toronto (Kanada). Seit ihrer Rückkehr arbeitet sie wieder als freischaffende Regisseurin für Schauspiel und Oper und gelegentlich als Schauspielerin und Dozentin.

Produktionen

René
Schmidt

René Schmidt

 

Der gebürtige Dresdner studierte 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelsohn Bartholdy“ in Leipzig, davon zwei Jahre am Staatsschauspiel Dresden. Anschließend führten ihn Engagements ans Kleist-Theater Frankfurt/Oder und ans Theater Erfurt. Nach einem misslichen Flug über ein Automobil studierte er ein zweites Mal: Sprechwissenschaft und Germanistische Literaturwissenschaft an der MLU Halle-Wittenberg sowie an der Åbo Akademi (Finnland). Nach Studienabschluss wurde er von Carsten Knödler als Dramaturg und Schauspieler an das Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Dort leitete er u. a. das dokumentarische Projekt Phänomen Robur, welches die untergegangene Industriegesellschaft in Zittau reflektierte, entwickelte die musikalischen Hommagen à Johnny Cash und Elvis maßgeblich mit, inszenierte Der kleine Maulwurf nach Zdeněk Miler sowie ein Projekt zur Herrnhuter Mission Terra incognita. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört er als Dramaturg für Schauspiel und Figurentheater zum Leitungsteam des Chemnitzer Schauspielhauses und war in der Spielzeit 2014/15 kommissarischer Leiter des Chemnitzer Figurentheaters. Gemeinsam mit Kathrin Brune leitet er das Chemnitzer Schauspielstudio. Neben der dramaturgischen Betreuung zahlreicher Schauspiel- und Figurentheaterproduktionen steht er als Schauspieler auf der Bühne und führt Regie – zuletzt bei einer Stückentwicklung zu Huntingtons Clash of Civilizations. René Schmidt arbeitete zeitweilig als Dozent an der Staatlichen Pomoren Universität Archangelsk (Russland), an der Åbo Akademi (Finnland) sowie an der Hochschule Görlitz/Zittau.

 

 

Friederike
Spindler

Friederike Spindler

1983 geboren, verbrachte Friederike Spindler ihre Jugend zwischen Bandproberaum und dem Thalia Kinder- und Jugendtheater in Halle an der Saale. Von 2002 bis 2009 studierte sie Theaterwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Leipzig und der Sorbonne Nouvelle Paris III in Paris. Neben dem Studium arbeitete sie an eigenen Projekten und hospitierte bei verschiedenen Theater- und Filmfestivals in Leipzig und Berlin. 2009 ging sie als Regieassistentin an die Landesbühnen Sachsen. Neben ihrer Assistenz betreute sie Produktionen wie Jan Neumanns goldfischen oder Die Drei von der Tankstelle. Das Musical als Dramaturgin, konzipierte zum Thema „Kinder im Netz/Onlinewelten“ die Eigenproduktion Labyrinth, ein interaktives Stück fürs Klassenzimmer, welches sie mit der Schauspielerin Franziska Hoffmann entwickelte, inszenierte Norbert Ebels tierische Weihnachtsgeschichte Ox und Esel und leitete den Jugendclub der Landesbühnen Sachsen. Seit der Spielzeit 2013/14 arbeitet sie als Dramaturgin für Schauspiel und Figurentheater in Chemnitz und inszenierte hier in der Spielzeit 2014/2015 das Klassenzimmerstück Deine Helden - meine Träume von Karen Köhler.

Martin
Valdeig

Martin Valdeig

In Leipzig geboren, absolvierte er seine Ausbildung zum Schauspieler von 2008 bis 2011 an der Schauspielschule Berlin. Schon vor dem Studium wirkte er am Schauspiel Leipzig unter der Regie von Wolfgang Engel in Schillers Wallenstein mit. Seine Inszenierung von Sartres Geschlossene Gesellschaft tourte 2010/2011 erfolgreich durch die Republik und gastierte an renommierten Häusern, so am Concordia Theater in Bremen. Im Herbst 2011 präsentierte er an der Berliner Akademie der Künste Neuste Dramatik aus Polen und im Literaturforum im Brechthaus Heiner Müllers Wolokolamsker Chaussee. Vor seinem Engagement am Theater Chemnitz war Martin Valdeig am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau tätig. Neben seiner Bühnentätigkeit ist er als Synchronsprecher für Kino- und TV-Produktionen wie Fluch der Karibik, Scrubs oder How I Met Your Mother aktiv. In Chemnitz war er unter anderem in Bogdan Kocas Hamlet-Inszenierung als Claudius zu sehen. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er im Ensemble des Schauspiels Chemnitz und leitet seit der Spielzeit 2015/16 gemeinsam mit Denise von Schön-Angerer den TheaterJugendClub.



Stefan
Wolfram

Stefan Wolfram

1962 in Plauen geboren, arbeitete Stefan Wolfram in seiner Jugend als Medizintechniker, ließ sich zum Puppenspieler ausbilden und wirkte in verschiedenen Freien Theatergruppen mit. Von 1987 bis 1991 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, Außenstelle Rostock. Bis 2011 war er am Theater Plauen-Zwickau als Schauspieler engagiert. Seit Ende der 1990er Jahre inszeniert Stefan Wolfram auch selbst und entwirft Bühnenbilder. Er arbeitete u. a. am Theater Plauen-Zwickau (als Hausregisseur), am Staatstheater Cottbus, an den Landesbühnen Sachsen, am Theater Rudolstadt und am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. In der Spielzeit 2013/14 inszenierte er am Schauspiel Chemnitz bereits Pippi Langstrumpf (Lindgren) für die Chemnitzer Küchwaldbühne sowie Kafka in einer eigenen Textfassung. 2015 folgten Robin Hood im Küchwald und das Weihnachtsmärchen Zar Wasserwirbel (Schwarz).

Produktionen

Startseite
Suche Zusatzinformationen
Teilen
nach oben eine Seite zurück

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit
nach oben eine Seite zurück