Regie

Stephan
Beer

Stephan Beer

Geboren 1977 in Magdeburg, studierte Stephan Beer Theaterwissenschaft an der Freien und an der Humboldt-Universität Berlin. Von 2002 bis 2005 war er Regieassistent am Schauspiel Magdeburg. Seit 2006 arbeitet er als freischaffender Regisseur und Autor, u. a. für das Schauspiel Leipzig, Hans Otto Theater Potsdam, Badische Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Braunschweig und das Theater der Jungen Welt Leipzig. Mehrere seiner Inszenierungen wurden zu Festivals eingeladen, z.B.  Titus (Jan Sobrie) 2007 zum Kinder- und Jugendtheatertreffen „Augenblick mal!“. Seit 2013 bildet er gemeinsam mit Georg Burger das Autorenteam Beer/Burger. In Chemnitz inszenierte er bereits 2011 das Märchen König Drosselbart. In dieser Spielzeit folgt mit InnerOuterCity (Azan Garo) das Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für Junge Dramatik 2017.

 

Foto: Marcus Lieberenz

Produktionen

Jan Gerrit
Brüggemann

Jan Gerrit Brüggemann

Der gebürtige Hamburger spielte schon vor seinem Schauspiel-Studium regelmäßig im Lichthof-Theater Hamburg und als Mitglied der Improvisations-Theatergruppe „Die Spieler“. Er studierte zunächst ein Jahr an der Theaterakademie Köln und anschließend vier Jahre an der Universität der Künste Berlin, wo er unter anderem mit Professoren und Dozenten wie Hermann Schmidt-Rahmer, Bernd Moss, Niels Bormann, Gerd Warmeling, Aureliusz Smigel, Claudia Bauer, Falk Richter und Anna Bergmann arbeitete. Während des Studiums spielte er am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Residenztheater München und am BAT-Studiotheater der HfS „Ernst Busch“. Sein erstes Engagement führte ihn für die Spielzeit 2014/15 ans Schauspielhaus Graz, wo er u. a. in Verteidigung der Missionarsstellung (Benjamin Lee Baumgartner) und im Zwei-Personen-Stück Atmen (Mann) zu sehen war. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Jan Gerrit Brüggemann regelmäßig als Radio-Sprecher für RBB und Deutschlandradio Kultur und steht für TV-Produktionen vor der Kamera. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er festes Ensemblemitglied des Schauspiels Chemnitz.

Kathrin
Brune

Kathrin Brune

Sie wurde 1978 in Dortmund geboren und absolvierte in Wien und Berlin ihr Studium der Theaterwissenschaften und Philosophie. Als Regie- und Dramaturgieassistentin war Kathrin Brune u. a. am Stadttheater Dortmund, bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel sowie am Volkstheater und am Schauspielhaus in Wien tätig. Für das Ekhof-Festival inszenierte sie 2012 mit großem Erfolg Carlo Gozzis Turandot, 2014 folgte Was ihr wollt. Von 2011 bis 2013 war Kathrin Brune als Dramaturgin am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Dort inszenierte sie u. a. Jonas Gardells Die Eisbären. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört sie als Dramaturgin zum Leitungsteam des Schauspiels Chemnitz. Sie zeichnet verantwortlich für die NACHTSCHICHTEN und leitet gemeinsam mit René Schmidt das Schauspielstudio. In Chemnitz inszenierte sie in der Spielzeit 2013/14 bereits Hautnah und Ingrid Lausunds Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner sowie 2014/2015 Alessandro Bariccos Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten und Taliban – Vom Ende der Kindheit, einen Textbeitrag von Oliver Bukowski, der im Rahmen einer Kooperation mit der Parkaue Berlin uraufgeführt wurde, sowie die Studioproduktionen Lenz. Festung. Ich und Marius von Mayenburgs Perplex.

Silke Johanna
Fischer

Silke Johanna Fischer

1982 in Franken geboren, arbeitete Silke Johanna Fischer zunächst als Bürokauffrau, in der Altenpflege und in der niederschwelligen Drogenarbeit. Nach dem Abitur zog sie nach Berlin und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Isländisch an der Freien und an der Humboldt Universität. Nebenher engagierte sie sich bei zahlreichen Bühnen und freien Projekten, sie arbeitete u. a. als Regie- und Produktionsassistentin für das Gefängnistheaterprojekt EastWestSideStory mit inhaftierten Jugendlichen. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau inszenierte sie Der Ehemann (Commedia dell`arte Szenario aus der Sammlung Flaminio Scala), Der Diener zweier Herren (Carlo Goldoni), Die Hamletmaschine (Heiner Müller) und In 80 Tagen um die Welt (eigene Fassung nach Jules Verne). Bis 2014/15 war Silke Johanna Fischer als Regieassistentin am Schauspiel Chemnitz engagiert. Hier leitete sie u. a. die NACHTSCHICHT-Reihe lyric-sound-performances. In Chemnitz stellte sie sich dem Publikum mit dem prämierten Stück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2014, Die Erben des Galilei (Martin Bauch) als Regisseurin vor und inszenierte Gegen die Liebe (Esteve Soler) sowie In Transit – Vom Ende der Kindheit (Textbeitrag Nis-Momme Stockmann). Seit Ende der Spielzeit 2014/15 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin und ist als Sound-Designerin, Schlagzeugerin, Sängerin, Videokünstlerin, Schauspielerin und Bühnenbildnerin tätig. In der Spielzeit 2015/16 brachte sie Heiner Müllers Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei auf die Große Bühne sowie Zorro als Sommertheater in den Küchwald.

 

 

 

Alexander
Flache

Alexander Flache

Der Diplom-Schauspieler und Regisseur studierte zunächst ein Jahr „Arts de Spectacle“ an der Pariser Universität Paris X Nanterre und begann im Jahre 1996 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Dieses schloss er im Jahr 2000 mit einem Diplom ab. Seit dieser Zeit arbeitet er regelmäßig an Stadt- und Staatstheatern (u. a. am Staatstheater Cottbus und Kassel, dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Maxim Gorki Theater Berlin, der Theater und Philharmonie Thüringen, aber auch im Ausland u. a. am Freien Theater Bozen/ Italien). Seit 2002 führt Flache auch Regie und ist aber auch in der freien Szene in Berlin und Köln als Schauspieler und Regisseur aktiv. Seitdem hat er diverse Inszenierungen an verschiedenen Theatern (u. a. Volkstheater Rostock, Landestheater Detmold, Shakespeare Company Berlin, Theater und Philharmonie Thüringen, Staatstheater Cottbus, Gostner Hoftheater Nürnberg, Theater Tiefrot Köln, Brotfabrik Berlin) realisiert. Sein Werdegang führte ihn ans Volkstheater Rostock, wo er als Hausregisseur und Schauspieler drei Jahre unter Vertrag stand. Zudem begann er im Jahr 2005 eine regelmäßige Lehrtätigkeit als Gastdozent an der Hochschule für Musik und Theater Rostock im Fach Schauspiel, die sich bis heute fortsetzt. Alexander Flache stand auch schon mehrfach für diverse TV und Kinoproduktionen als Schauspieler vor der Kamera. Derzeit ist er freischaffend und lebt in Berlin und Lüneburg. Am Schauspiel Chemnitz inszenierte er in der Spielzeit 2014/2015 das Weihnachtsmärchen Der gestiefelte Kater, Zerstörte Seele, das Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2015, sowie in der Spielzeit 2015/2016 Goethes Stella.

Foto: Jeanne Degra

Produktionen

Carsten
Knödler

Carsten Knödler

Er absolvierte zunächst ein Chemiestudium, bevor er sich an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig zum Schauspieler ausbilden ließ. Nach Gastengagements war er acht Jahre als Schauspieler und Regisseur fest am Theater Chemnitz tätig. Ab 2003 inszenierte Carsten Knödler freiberuflich an einer Vielzahl von Theatern in ganz Deutschland. Von 2009 bis 2013 leitete er als Schauspielintendant des Gerhart Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau den Standort Zittau. In dieser Zeit war er Mitbegründer der internationalen Theaterinitiative JOS, die eine Zusammenarbeit der Theater von Liberec, Jelenia Góra und Zittau zum Ziel hat. Seit 2013 ist Carsten Knödler Schauspieldirektor am Theater Chemnitz. Er blickt auf über 50 Inszenierungen zurück. Dabei gilt seine Vorliebe den amerikanischen und russischen Realisten, den Klassikern, eigenen Adaptionen und Bearbeitungen der Weltliteratur sowie musikalischen Produktionen. So inszenierte er in den vergangenen Spielzeiten u. a. Ibsens Hedda Gabler und Ein Volksfeind, Dale Wassermanns Einer flog über das Kuckucksnest, Camino Real von Tennessee Williams, Molières Der Menschenfeind, Tschechows Onkel Wanja und zuletzt Struwwelpeter von The Tiger Lillies, Tankred Dorsts Fernando Krapp hat diesen Brief geschrieben im polnischen Zielona Góra sowie Goethes Faust I. Viele Jahre hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ inne und führt die traditionsreiche Ausbildung von Studenten am Schauspiel Chemnitz mit einem internationalen Studio weiter.

Bogdan
Koca

Bogdan Koca

Er arbeitet als Schauspieler, Dramatiker, Regisseur, Schauspiellehrer, Komponist, Bühnen- und Kostümbildner. Bis 1975 studierte Bogdan Koca Schauspiel an der Warschauer Theaterakademie, war anschließend am Polnischen Theater in Wroclaw engagiert und wurde für seine Darstellungen mit zahlreichen Preisen geehrt. Aus dem sozialistischen Polen emigrierte er Ende der 1970er-Jahre nach Australien. Er etablierte in Sydney die Thalia Theatre Company und später das Sydney Art Theatre, wo er eigene Stücke ebenso inszenierte wie europäische Dramatik von Shakespeare bis Gombrowicz. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Departments Schauspiel der University of Western Sydney. Für seine schauspielerische Leistung in Ghosts … of the Civil Dead (1988) wurde er für die Australian Film Industry Awards als bester Nebendarsteller nominiert, sein Stück Mein Name ist Soundso wurde für den Green Room Award vorgeschlagen. Nach Polen zurückgekehrt, leitete er von 2009 bis 2013 das Cyprian Kamil Norwid Theater in Jelenia Góra, wo er u. a. Gerhart Hauptmanns Schwarze Maske inszenierte. Am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau realisierte er Die Zimtläden (nach dem Roman von Bruno Schulz). Seitdem arbeitet er regelmäßig am Schauspiel Chemnitz. Hier inszenierte er in der Spielzeit 2013/14 Mein Name ist Soundso (Koca) und Hamlet (Shakespeare). Für beide Inszenierungen entwarf er auch die Bühnenräume, für Mein Name ist Soundso ebenso die Kostüme. In den letzten Spielzeiten kamen die Inszenierungen Hannahs Dämon (Rault), Jeanne oder Die Lerche (Anouilh), Die Zofen (Genet) sowie die Uraufführung von Ich wurde geboren als… (Koca) und in der Spielzeit 2016/2017 Der Prozess von Kafka dazu. Daneben steht er als Schauspieler in Herberts Olschoks Inszenierung Noch ist Polen nicht verloren auf der Bühne.

Malte
Kreutzfeldt

Malte Kreutzfeldt

Er studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in Berlin und wurde nach seiner Abschlussinszenierung Oberspielleiter in Quedlinburg/Halberstadt. Dort entstanden über zehn Schauspielproduktionen, und mit Händels Cesare in Egitto gab Malte Kreutzfeldt in der Spielzeit 2002/03 auch sein Operndebüt. Seitdem ist er freischaffend tätig und erarbeitete über dreißig Inszenierungen. Am Opernhaus Kiel inszenierte er Waits/Wilsons The Black Rider, am Staatstheater Darmstadt anlässlich des Büchner-Jahres 2013 dessen drei Dramen Woyzeck, Leonce und Lena und Dantons Tod. Zuletzt brachte er Henriette Dushes In einem dichten Birkenwald, Nebel zur Uraufführung und ist mit dieser Arbeit zu den Autorentheatertagen an das Deutsche Theater Berlin eingeladen worden. Am Schauspiel Chemnitz inszenierte er 2015 bereits Shakespeares Richard III und zuletzt Dürrenmatts Der Besuch der Alten Dame.

 

Foto: Barbara Aumüller

Laura
Linnenbaum

Laura Linnenbaum

Jahrgang 1986, studierte Laura Linnenbaum Diplom-Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Während dieser Zeit verwirklichte sie unter anderem Projekte für das DNT Weimar, das Thalia Theater Hamburg sowie die Heidelberger Schlossfestspiele und den Heidelberger Stückemarkt. Seit der Spielzeit 2011 inszeniert sie freischaffend sowie als Stipendiatin und Regieassistentin des Schauspiel Frankfurt, wo u. a. die Stücke Schlafes Bruder (eingeladen zum Körber Studio Regie) und Eine Teufeliade (Hessische Theatertage) entstanden. Weitere Arbeiten und Projektentwicklungen realisierte sie seitdem u. a. am Theater Bonn, Staatstheater Darmstadt, Staatstheater Saarbrücken und Theater Osnabrück sowie am Thomas Bernhard Institut Salzburg. Für die Inszenierung Silent Noise – Ein Projekt über Sylvia Plath wurde sie 2015 in der Fachzeitschrift "Theater heute" als beste Nachwuchskünstlerin nominiert. In der Spielzeit 2016/17 wird sie, neben ihrer Arbeit am Figurentheater Chemnitz, am Staaatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, Schauspiel Frankfurt und am Staatstheater Kassel tätig sein. Darüber hinaus war sie künstlerische Leiterin des Theatertreffens „Unentdeckte Nachbarn“ in Kooperation mit den Theatern Chemnitz, das verschiedene Arbeiten zum Themenkomplex NSU präsentierte.

 

Foto: Birgit Hupfeld

 

 

Matthias
Nagatis

Matthias Nagatis

Geboren in Rodewisch, war Matthias Nagatis zunächst als Zootechniker und Bühnenhandwerker tätig, bevor er ein Schauspielstudium an der Hochschule „Ernst Busch“ Berlin/Hochschulbereich Rostock absolvierte. 1980 erhielt er sein erstes Engagement als Schauspieler an den Bühnen der Stadt Magdeburg, 1984 wechselte er an das Staatschauspiel Dresden, wo er auch als Regisseur und Dozent tätig war. Von 1998 bis zum Juli 2012 war er Schauspieldirektor des Theaters Vorpommern. Während dieser Zeit gehörten u. a. Cyrano de Bergerac (Edmond de Rostand), Reigen (Arthur Schnitzler), Noch ist Polen nicht verloren (Jürgen Hofmann), Macbeth (Shakespeare), Mein Kampf (George Tabori), A Clockwork Orange 2004 (Anthony Burgess), Der Sturm (Shakespeare), Glatzkopfbande – Erinnerung an Rock ‘n‘ Roll (UA) (Werner Buhss/Wolfram Bodag), Ein seltsames Paar (Neil Simon), Die drei Musketier“ (Axel Plogstedt nach Alexandre Dumas Père), Hamlet (Shakespeare), Die Möwe (Tschechow), Ein Sommernachtstraum (Shakespeare), Pinocchio (Collodi/Hall), Was ihr wollt (Shakespeare), Prinz Friedrich von Homburg (Kleist), Die Physiker (Dürrenmatt), Der Floh im Ohr (Feydeau), Der Widerspenstigen Zähmung (Shakespeare), Manche mögen’s heiß – Sugar (Stone/Merill/Stynen nach Wilder/Diamond), Die Räuber (Schiller), Der nackte Wahnsinn (Michael Frayn), Der zerbrochene Krug (Kleist), Maria Stuart (Schiller), Frau Müller muss weg (Lutz Hübner) sowie Endspiel (Samuel Beckett) zu seinen wichtigsten Inszenierungen. Aktuell arbeitet Matthias Nagatis als freischaffender Regisseur und Schauspieler. Zu seinen jüngsten Inszenierungen zählen u. a. Der letzte Vorhang (Maria Goos) am Theater Plauen-Zwickau, Spa Licha (Markus Köbeli) und Anna Karenina (John von Düffel nach Tolstoi) am Theater Bautzen sowie Die 39 Stufen (Patrick Barlow nach Buchan/Hitchcock) am Theater Plauen-Zwickau. In Chemnitz stellte er sich 2013/14 bereits mit Das Herz eines Boxers (Lutz Hübner) vor.

Produktionen

Herbert
Olschok

Herbert Olschok

Geboren 1951, arbeitet Herbert Olschok als Regisseur, Schauspieler und Schauspieldozent in Deutschland und Kanada. Er studierte von 1973 bis 1976 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, Außenstelle Rostock. Anschließend führten ihn Engagements als Schauspieler und Regisseur u. a. an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, das Berliner Ensemble, das Deutsche Theater Berlin sowie das Staatsschauspiel Dresden. Von 1991 bis 1994 war er Schauspieldirektor am Deutschen Nationaltheater Weimar, 1994-2000 am Schauspielhaus Chemnitz, 2005-2009 am Anhaltinischen Theater Dessau und danach bis 2013 Künstlerischer Leiter des Theater im Palais in Berlin. Seit Februar 2013 leitet er die Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern. Ab 1990 inszenierte er häufiger in Kanada, u. a. am Soulpepper, Factory, Passe Muraille und Smith-Gilmour Theatre. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Dora Award ausgezeichnet. Er unterrichtet zudem regelmäßig als Professor an der University of Toronto. Gastspiele seiner deutschen und kanadischen Inszenierungen wurden in Italien, in China und in der Schweiz gezeigt. In der Spielzeit 2013/14 feierte bereits Herbert Olschoks Inszenierung Sechs Tanzstunden in sechs Wochen (Alfieri) am Schauspiel Chemnitz Premiere, 2014/15 folgte die Inszenierung The King’s Speech (Seidler).

 

 

Andreas
Rehschuh

Andreas Rehschuh

1969 in Magdeburg geboren, studierte Andreas Rehschuh Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Anschließend war er mehrere Jahre am Schauspiel Leipzig engagiert.
Seit 2001 ist er freiberuflich als Regisseur, Schauspieler und Autor tätig. Er inszenierte und spielte u. a. am Schauspiel Leipzig, am Theater Bremen, am Hans Otto Theater Potsdam, am Theater Magdeburg, am Staatsschauspiel Dresden, am Staatstheater Cottbus, am Anhaltischen Theater Dessau und am Neuen Theater Halle/Saale. Mit dem Open-Air-Theater „Titanick“ führten ihn Gastspiele u. a. nach Italien, Spanien, Frankreich und Mexiko. Für sein Regiedebüt wurde er in der Fachzeitschrift „Theater heute“ als bester Nachwuchsregisseur genannt. In der Spielzeit 2016/17 inszeniert er am Schauspiel Chemnitz Wilhelm Hauffs Kalif Storch in eigener Bühnenfassung. Er lebt in Leipzig.

René
Schmidt

René Schmidt

 

Der gebürtige Dresdner studierte 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelsohn Bartholdy“ in Leipzig, davon zwei Jahre am Staatsschauspiel Dresden. Anschließend führten ihn Engagements ans Kleist-Theater Frankfurt/Oder und ans Theater Erfurt. Nach einem misslichen Flug über ein Automobil studierte er ein zweites Mal: Sprechwissenschaft und Germanistische Literaturwissenschaft an der MLU Halle-Wittenberg sowie an der Åbo Akademi (Finnland). Nach Studienabschluss wurde er von Carsten Knödler als Dramaturg und Schauspieler an das Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Dort leitete er u. a. das dokumentarische Projekt Phänomen Robur, welches die untergegangene Industriegesellschaft in Zittau reflektierte, entwickelte die musikalischen Hommagen à Johnny Cash und Elvis maßgeblich mit, inszenierte Der kleine Maulwurf nach Zdeněk Miler sowie ein Projekt zur Herrnhuter Mission Terra incognita. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört er als Dramaturg für Schauspiel und Figurentheater zum Leitungsteam des Chemnitzer Schauspielhauses und war in der Spielzeit 2014/15 kommissarischer Leiter des Chemnitzer Figurentheaters. Gemeinsam mit Kathrin Brune leitet er das Chemnitzer Schauspielstudio. Neben der dramaturgischen Betreuung zahlreicher Schauspiel- und Figurentheaterproduktionen steht er als Schauspieler auf der Bühne und führt Regie – zuletzt bei einer Stückentwicklung zu Huntingtons Clash of Civilizations. René Schmidt arbeitete zeitweilig als Dozent an der Staatlichen Pomoren Universität Archangelsk (Russland), an der Åbo Akademi (Finnland) sowie an der Hochschule Görlitz/Zittau.

 

 

Denise von
Schön-Angerer

Denise von Schön-Angerer

Sie studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft in München sowie Theater-, Film- und Kinderkulturwissenschaft in Stockholm. Bereits vor ihrem Studium war Denise von Schön-Angerer als Leiterin der Kinder- und Jugendtheatergruppe "Die Erlichthofgaukler e.V." in Rietschen aktiv und führte immer wieder Theaterworkshops im Kreis Görlitz durch. Seit 2007 bot sie diese auch in München an, leitete drei Kindertheatergruppen am Münchener "TheaterSpielHaus e.V." und weitere an verschiedenen Schulen. Von 2011 bis 2013 war Denise von Schön-Angerer als Theaterpädagogin sowie Regieassistentin, Inspizientin und Souffleuse am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau beschäftigt. Seit der Spielzeit 2013/2014 nimmt sie diese Aufgaben am Schauspiel Chemnitz wahr. Hier entwickelte sie unterschiedlichste Projekte wie den FerienTheaterWorkshop, Chemnitz spielt!, die Patenschaften zwischen Integrationsklassen und Künstlern oder die Offenen Workshops und leitet gemeinsam mit Martin Valdeig den TheaterJugendClub.

Friederike
Spindler

Friederike Spindler

1983 geboren, verbrachte Friederike Spindler ihre Jugend zwischen Bandproberaum und dem Thalia Kinder- und Jugendtheater in Halle an der Saale. Von 2002 bis 2009 studierte sie Theaterwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Leipzig und der Sorbonne Nouvelle Paris III in Paris. Neben dem Studium arbeitete sie an eigenen Projekten und hospitierte bei verschiedenen Theater- und Filmfestivals in Leipzig und Berlin. 2009 ging sie als Regieassistentin an die Landesbühnen Sachsen. Neben ihrer Assistenz betreute sie Produktionen wie Jan Neumanns goldfischen oder Die Drei von der Tankstelle. Das Musical als Dramaturgin, konzipierte zum Thema „Kinder im Netz/Onlinewelten“ die Eigenproduktion Labyrinth, ein interaktives Stück fürs Klassenzimmer, welches sie mit der Schauspielerin Franziska Hoffmann entwickelte, inszenierte Norbert Ebels tierische Weihnachtsgeschichte Ox und Esel und leitete den Jugendclub der Landesbühnen Sachsen. Seit der Spielzeit 2013/14 arbeitet sie als Dramaturgin für Schauspiel und Figurentheater in Chemnitz und inszenierte hier in der Spielzeit 2014/2015 das Klassenzimmerstück Deine Helden - meine Träume von Karen Köhler.

Martin
Valdeig

Martin Valdeig

In Leipzig geboren, absolvierte er seine Ausbildung zum Schauspieler von 2008 bis 2011 an der Schauspielschule Berlin. Schon vor dem Studium wirkte er am Schauspiel Leipzig unter der Regie von Wolfgang Engel in Schillers Wallenstein mit. Seine Inszenierung von Sartres Geschlossene Gesellschaft tourte 2010/2011 erfolgreich durch die Republik und gastierte an renommierten Häusern, so am Concordia Theater in Bremen. Im Herbst 2011 präsentierte er an der Berliner Akademie der Künste Neuste Dramatik aus Polen und im Literaturforum im Brechthaus Heiner Müllers Wolokolamsker Chaussee. Vor seinem Engagement am Theater Chemnitz war Martin Valdeig am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau tätig. Neben seiner Bühnentätigkeit ist er als Synchronsprecher für Kino- und TV-Produktionen wie Fluch der Karibik, Scrubs oder How I Met Your Mother aktiv. In Chemnitz war er unter anderem in Bogdan Kocas Hamlet-Inszenierung als Claudius zu sehen. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er im Ensemble des Schauspiels Chemnitz und leitet seit der Spielzeit 2015/16 gemeinsam mit Denise von Schön-Angerer den TheaterJugendClub.



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