Ensemble

Damen

Damen

Magda
Decker

Magda Decker

Bevor die gebürtige Berlinerin 2012 ihre Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut in Berlin abschloss, wirkte sie bereits als Jugendliche an Theater- und Filmprojekten mit. Von 2007 bis 2009 übernahm sie Regieassistenzen beim Gefängnistheater aufBruch sowie am Hans Otto Theater Potsdam und war am dortigen „Jungen Theater“ in verschiedenen Produktionen zu sehen. Zusammen mit dem Chemnitzer Ensemble-Kollegen Martin Valdeig war sie 2011 mit dem Sartre-Stück Geschlossene Gesellschaft auf Tournee in Leipzig, Bremen und Berlin. Außerdem spielte sie u. a. am Südthüringischen Staatstheater Meiningen und an der Deutschen Bühne Ungarn. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört Magda Decker zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Foto: Daniel Krüger

Ulrike
Euen

Ulrike Euen

Nachdem sie von 1990 bis 1996 als Regieassistentin und Souffleuse am Theater der Stadt Magdeburg arbeitete, absolvierte Ulrike Euen eine Gesangsausbildung (Mezzosopran) und ließ sich an der Schule des Theaters „Der Keller“ in Köln zur Schauspielerin ausbilden. Es folgten Engagements an den Freien Kammerspielen Köln, am Theater der Stadt Heidelberg und am Landestheater Tübingen, wo sie u. a. in Enrico Lübbes Inszenierung Am Strand der weiten Welt (Simon Stephens) spielte. Seit der Spielzeit 2008/2009 gehört Ulrike Euen zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz. Hier war sie u. a. als Chrysothemis in Elektra von Hugo von Hoffmannsthal (Regie: Thomas Bischoff), Dona Rosita in Dona Rosita bleibt ledig von F. G. Lorca (Regie: Isabel Osthues), Mrs. Peachum in Die Dreigroschenoper von B. Brecht (Regie: Enrico Lübbe), Frau in Wolken.Heim von Elfriede Jelinek (Regie: Dieter Boyer), Frau in Mein Name ist Soundso von Bogdan Koca (Regie: Bogdan Koca), Hannah Arendt in Hannahs Dämon von Antoine Rault (Regie: Bogdan Koca) und als Caesonia in Caligula von Albert Camus (Regie: Robert Czechowski) zu sehen und arbeitet seitdem regelmäßig als Dozentin für das Schauspielstudio Chemnitz.

Christine
Gabsch

Christine Gabsch

Die gebürtige Dresdnerin absolvierte ihre Ausbildung an der Staatlichen Schauspielschule Berlin und war danach in Freiberg und später in Döbeln als Schauspielerin engagiert. Seit 1970 gehörte sie zum Schauspielensemble des Gerhart Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau. Hier spielte sie u. a. die Titelrolle in Hedda Gabler, Claire Zachanassian in Der Besuch der alten Dame, Alexandra del Lago in Süßer Vogel Jugend, Maude in Harold und Maude sowie in ihrer Zittauer Abschiedssaison Lily Harrison in Sechs Tanzstunden in sechs Wochen. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Katka
Kurze

Katka Kurze

Geboren in Dresden, begann sie mit 16 Jahren ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und danach ihr erstes Festengagement am Maxim Gorki-Theater Berlin, wo sie ihren Einstand mit der Viola aus Was ihr wollt gab. Sie arbeitete u. a. mit den Regisseuren Rolf Winkelgrund, Siegfried Höchst und Martin Meltke zusammen und wechselte anschließend in das Engagement zum Hans Otto-Theater Potsdam und danach an das Staatstheater Cottbus, wo sie u. a. bei Christoph Schroth als Minna von Barnhelm und die Schöne Helena zu sehen war. Ab 2001 war sie neun Jahre am Staatsschauspiel Dresden engagiert, spielte u. a. Luise in Kabale und Liebe, Dorine im Tartuffe und Helene in Vor Sonnenaufgang. 2009 ging sie ins Engagement an das Theater Basel und arbeitete dort mit den Regisseuren Alexander Nerlich, Elias Perrig und Calisto Bieto zusammen. Seit der Spielzeit 2016//17 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Seraina
Leuenberger

Seraina Leuenberger

 

Geboren in Basel in der Schweiz, studierte sie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und schloss 2016 mit Diplom ab. Während ihrer Studienzeit war sie u. a. in Der neue Menoza (Regie: Uwe Dag Berlin) an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zu sehen. Sie ist Preisträgerin des Studienpreises Schauspiel 2015 des Migros Kulturprozent und gehört seit der Spielzeit 2016/17 zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

 

Foto: Joachim Gern

Maria
Schubert

Maria Schubert

Ihre Schauspielausbildung absolvierte Maria Schubert von 2005 bis 2009 am Europäischen Theaterinstitut Berlin. Theaterengagements hatte die Schauspielerin u.a. am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen (Ismene in Antigone, Luise in Kabale und Liebe, Hermine in Der Steppenwolf und Ophelia in Hamlet), am Theater Vorpommern Greifswald (u.a. die Titelrolle in Maria Stuart und Pia in Das Fest) sowie an der Neuen Bühne Senftenberg. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz und war hier bereits als Thea Elvsted in Hedda Gabler, als Elisabeth in Richard III, Sonja in Onkel Wanja und Jeanne zu sehen.

Susanne
Stein

Susanne Stein

Sie wurde in Hannover geboren und verbrachte ihre Kindheit dort und am Persischen Golf, in Kuwait. Nach einem anfänglichen Pädagogik-Studium der Fächer Deutsch, Musik und Theologie wechselte sie zum Schauspielstudium an die Hochschule für Musik und Theater Hannover. Erste professionelle Bühnenerfahrungen sammelte sie in der Freien Szene am Theater in Hannover, dann gehörte sie bis 2008 für 17 Jahre zum Ensemble des Schauspiels Leipzig. Dreimal war Susanne Stein in „Theater heute“ zur Schauspielerin des Jahres nominiert, zuletzt als Blanche Dubois in Enrico Lübbes Chemnitzer Inszenierung von Endstation Sehnsucht. An der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ ist Susanne Stein seit 1994 als Gastdozentin tätig. Seit der Spielzeit 2008/2009 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Herren

Herren

Wolfgang
Adam

Wolfgang Adam

Der gebürtige Erfurter und gelernte Schriftsetzer Wolfgang Adam absolvierte nach dem Abitur und 18 Monaten Armeedienst ein Schauspielstudium an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Sein erstes Engagement führte ihn 1972 an das Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, dessen Ensemble er bis 2013 angehörte. Dort spielte er mehr als 250 Rollen, u. a. Jedermann, Don Quijote, Salieri in Amadeus, den Kontrabassisten in Der Kontrabaß und Argan in Der eingebildete Kranke. Die Zuschauer in Görlitz und Zittau wählten ihn 2002 und 2011 zu ihrem Publikumsliebling. Wolfgang Adam ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Jan Gerrit
Brüggemann

Jan Gerrit Brüggemann

Der gebürtige Hamburger spielte schon vor seinem Schauspiel-Studium regelmäßig im Lichthof-Theater Hamburg und als Mitglied der Improvisations-Theatergruppe „Die Spieler“. Er studierte zunächst ein Jahr an der Theaterakademie Köln und anschließend vier Jahre an der Universität der Künste Berlin, wo er unter anderem mit Professoren und Dozenten wie Hermann Schmidt-Rahmer, Bernd Moss, Niels Bormann, Gerd Warmeling, Aureliusz Smigel, Claudia Bauer, Falk Richter und Anna Bergmann arbeitete. Während des Studiums spielte er am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Residenztheater München und am BAT-Studiotheater der HfS „Ernst Busch“. Sein erstes Engagement führte ihn für die Spielzeit 2014/15 ans Schauspielhaus Graz, wo er u. a. in Verteidigung der Missionarsstellung (Benjamin Lee Baumgartner) und im Zwei-Personen-Stück Atmen (Mann) zu sehen war. Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Jan Gerrit Brüggemann regelmäßig als Radio-Sprecher für RBB und Deutschlandradio Kultur und steht für TV-Produktionen vor der Kamera. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er festes Ensemblemitglied des Schauspiels Chemnitz.

Marko
Bullack

Marko Bullack

Der ehemalige Tänzer wurde in Staaken geboren und ist in Dallgow nahe Berlin aufgewachsen. Marko Bullack war an der Komischen Oper Berlin und dem MDR Fernsehballett engagiert, sowie als Gast an der Deutschen Staatsoper Berlin tätig. Tourneen führten ihn u. a. nach Schottland, Israel, Spanien, Frankreich, China, die Niederlande, Russland, Polen und Italien, bevor er zum Abschluss seiner Tänzerkarriere als Solotänzer zum Ballett Chemnitz kam. Anschließend absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Seit der Spielzeit 2010/2011 war er Mitglied des Schauspielensembles am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Martin
Esser

Martin Esser

Im Hunsrück in Rheinland-Pfalz aufgewachsen, studierte Martin Esser, der Dritte von Dreien nach dem Abitur erstmal was Vernünftiges: Kulturwissenschaft. Er tauschte diese dann federleichten Herzens nach fünf Semestern gegen Schauspiel am Thomas Bernhard Institut des Mozarteums in Salzburg ein. In dieser Zeit lernte er unter anderem von Hans-Werner Kroesinger während der Salzburger Festspiele das Recherchieren, von Volker Lösch am Volkstheater Wien das Marschieren, von Catja Baumann am Salzburger Landestheater das Beschmieren (mit Farbe) und von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann am Düsseldorfer Schauspielhaus das Pointieren (36566 Tage/Der Marienthaler Dachs/Die lächerliche Finsternis/In 80 Tagen um die Welt). In freien Arbeiten in Düsseldorf oder Hildesheim untersuchte er mit Lust, wie viel Tanz und ,Jackass‘ das Theater und Performances vertragen und er isst keine Süßigkeiten, weil sie ihm nicht schmecken. Seit Sommer 2017 ist er Teil des Ensembles des Schauspiels Chemnitz und wohnt jetzt zum dritten Mal in einer Stadt, die den Buchstaben ,Z‘ beinhaltet. Zu guter Letzt grüßt er hier noch schnell seine Mama und den Domi vom Basketball.
Foto: Heidi Prange

Produktionen

Dirk
Glodde

Dirk Glodde

Geboren in Borna, studierte er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Am Staatstheater Schwerin spielte er Othello (R.: Michael Jurgons), am Staatstheater Cottbus ab 1993 Hamlet (R.: Christoph Schroth), Fiesco (R.: Alejandro Quintana) und Mephisto im Urfaust (R.: Andreas Dresen). Am Staatsschauspiel Dresden war er zwischen 2000 und 2009 u. a. als Prometheus, Egmont, Platonow, Faust in Faust I und Faust II sowie George in Wer hat Angst vor Virginia Woolf zu sehen. Am Theater Basel spielte er ab 2009 Dr. Jekyll in Jekyll & Hyde, Prof. Higgins in My Fair Lady sowie Willy Loman in Tod eines Handlungsreisenden. Dirk Glodde wurde 2000 mit dem Max-Grünebaum-Preis und 2009 mit dem Erich-Ponto-Preis geehrt und gehört seit der Spielzeit 2016/17 zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Andreas
Manz-Kozár

Andreas Manz-Kozár

1964 in Berlin geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Engagements führten ihn an die Freien Kammerspiele Magdeburg (1992-1998), das Theater Bielefeld (1998-2000), das Staatstheater Mainz (2000-2004) und zuletzt ans Staatstheater Darmstadt (2004-2014). Dort spielte er viele der ganz großen Rollen, wie den Dorfrichter Adam, Joseph Süß Oppenheimer, Wilhelm Voigt, Christian Buddenbrook, Pierpont Mauler, Willy Loman, den Theatermacher Bruscon, Phillip II. und viele andere. Als Schauspieldozent lehrt er seit vielen Jahren in Mannheim, Mainz, Köln und Berlin. Außerdem arbeitet er als Regisseur und Bühnenmusiker sowie gelegentlich für Film und Fernsehen. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Andreas Manz-Kozár im Ensemble des Schauspiels Chemnitz und war hier bereits u. a. als Astrow in Onkel Wanja und in Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei zu sehen.  

Philipp
Otto

Philipp Otto

Er wurde in Freiberg geboren und war nach dem Abschluss seines Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig ab 1995 am Staatsschauspiel Dresden engagiert. Dort spielte er u. a. Marinelli in Emilia Galotti (Regie: Hasko Weber) und Alex in A Clockwork Orange (Regie: Andras Fricsáy); für beide Rollen wurde er mit dem Erich Ponto-Preis ausgezeichnet. 2001 bis 2005 gehörte er zum Ensemble des Staatstheaters Stuttgart. Hier arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Hasko Weber, Johan Simons und Volker Lösch zusammen und stand u. a. als Peer Gynt und Brand auf der Bühne. Die Inszenierung von Ibsens Brand in der Regie von Hasko Weber wurde 2002 mit dem Bayrischen Theaterpreis ausgezeichnet. Seit 2005 war er am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, zunächst als festes Ensemblemitglied und anschließend als Gast engagiert und u. a. als Hendrik Höfgen in Mephisto (Regie: Anders Paulin), Jason in Medea (Regie: Karin Henkel) und Wurm in Kabale und Liebe (Regie: Dujan David Parizek) zu sehen. Als freischaffender Schauspieler war er u. a. am Staatsschauspiel Dresden, dem Societaetstheater Dresden und bei den Nibelungenfestspielen in Worms (Regie: Dieter Wedel) sowie regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen tätig. Philipp Otto ist Mitbegründer und Komponist des Musik-Kabarett-Trios „Herbert, Horst und Heinz“ und gehört seit der Spielzeit 2013/2014 zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Dominik
Puhl

Dominik Puhl

Dominik Puhl wurde 1992 in Pforzheim geboren. 2017 beendete er sein Schauspielstudium am Thomas Bernhard Institut des Mozarteum Salzburg. Während des Studiums spielte er u. a. bei den Salzburger Festspielen in 36566 Tage (Regie: Hans-Werner Krösinger), am Volkstheater Wien die Uraufführung Der Marienthaler Dachs (Regie: Volker Lösch) und gastierte am Salzburger Landestheater mit Die lächerliche Finsternis (Regie: Catja Baumann) und Die Räuber (Regie: Matthias Hartmann). Die Abschlussinszenierung seines Schauspieljahrgangs Glänzende Aussichten von Martin Heckmanns (Regie: David Czesienksi) wurde nach der Uraufführung ans Düsseldorfer Schauspielhaus übernommen, wo er auch in der Inszenierung Michael Kohlhaas (Regie: Matthias Hartmann) zu sehen war. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Dominik Puhl festes Ensemblemitglied des Schauspiel Chemnitz.
Foto: Heidi Prange

Christian
Ruth

Christian Ruth

Geboren in Freiburg im Breisgau, studierte er zunächst Germanistik, Anglistik und Romanistik an der Albert-Ludwigs-Universität und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Freiburger Schauspielschule im E-Werk. Engagements führten ihn u. a. an die Städtischen Bühnen Freiburg, ans Theater N.N. Hamburg, zu den Schlossfestspielen Neersen, ans Pfalztheater Kaiserslautern und ans Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Er spielte u. a. die Titelrollen in Cyrano de Bergerac und Tartuffe, Billy Bibbit in Einer flog über das Kuckucksnest, Robert Mohr in Die weiße Rose (Regie: Carsten Knödler), Lord Henry in Das Bildnis des Dorian Gray (Regie: Herbert Olschok), Truffaldino in Der Diener zweier Herren (Regie: Silke Johanna Fischer) und Salieri in Amadeus. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

René
Schmidt

René Schmidt

 

Der gebürtige Dresdner studierte 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelsohn Bartholdy“ in Leipzig, davon zwei Jahre am Staatsschauspiel Dresden. Anschließend führten ihn Engagements ans Kleist-Theater Frankfurt/Oder und ans Theater Erfurt. Nach einem misslichen Flug über ein Automobil studierte er ein zweites Mal: Sprechwissenschaft und Germanistische Literaturwissenschaft an der MLU Halle-Wittenberg sowie an der Åbo Akademi (Finnland). Nach Studienabschluss wurde er von Carsten Knödler als Dramaturg und Schauspieler an das Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau engagiert. Dort leitete er u. a. das dokumentarische Projekt Phänomen Robur, welches die untergegangene Industriegesellschaft in Zittau reflektierte, entwickelte die musikalischen Hommagen à Johnny Cash und Elvis maßgeblich mit, inszenierte Der kleine Maulwurf nach Zdeněk Miler sowie ein Projekt zur Herrnhuter Mission Terra incognita. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört er als Dramaturg für Schauspiel und Figurentheater zum Leitungsteam des Chemnitzer Schauspielhauses und war in der Spielzeit 2014/15 kommissarischer Leiter des Chemnitzer Figurentheaters. Gemeinsam mit Kathrin Brune leitet er das Chemnitzer Schauspielstudio. Neben der dramaturgischen Betreuung zahlreicher Schauspiel- und Figurentheaterproduktionen steht er als Schauspieler auf der Bühne und führt Regie – zuletzt bei einer Stückentwicklung zu Huntingtons Clash of Civilizations. René Schmidt arbeitete zeitweilig als Dozent an der Staatlichen Pomoren Universität Archangelsk (Russland), an der Åbo Akademi (Finnland) sowie an der Hochschule Görlitz/Zittau.

 

 

Philipp von
Schön-Angerer

Philipp von Schön-Angerer

Der gebürtige Niedersachse Philipp von Schön-Angerer stammt aus Hannover und ist in Hessen aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er von 2002 bis 2005 an der Berliner Schule für Schauspiel. Sein erstes Engagement führte ihn nach Mecklenburg-Vorpommern an das Mecklenburgische Landestheater Parchim, wo er von 2005 bis 2008 engagiert war. Vor seinem Wechsel ans Schauspiel Chemnitz war er vier Jahre festes Ensemblemitglied des Gerhart Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau, wo er u. a. als Woyzeck in Büchners gleichnamigem Fragment, als Sir Archie in Hauptmanns Winterballade oder als Tom Wingfield in Die Glasmenagerie zu sehen war. Darüber hinaus stand er als Sänger und Musiker in zahlreichen musikalischen Produktionen auf der Bühne. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Martin
Valdeig

Martin Valdeig

In Leipzig geboren, absolvierte er seine Ausbildung zum Schauspieler von 2008 bis 2011 an der Schauspielschule Berlin. Schon vor dem Studium wirkte er am Schauspiel Leipzig unter der Regie von Wolfgang Engel in Schillers Wallenstein mit. Seine Inszenierung von Sartres Geschlossene Gesellschaft tourte 2010/2011 erfolgreich durch die Republik und gastierte an renommierten Häusern, so am Concordia Theater in Bremen. Im Herbst 2011 präsentierte er an der Berliner Akademie der Künste Neuste Dramatik aus Polen und im Literaturforum im Brechthaus Heiner Müllers Wolokolamsker Chaussee. Vor seinem Engagement am Theater Chemnitz war Martin Valdeig am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau tätig. Neben seiner Bühnentätigkeit ist er als Synchronsprecher für Kino- und TV-Produktionen wie Fluch der Karibik, Scrubs oder How I Met Your Mother aktiv. In Chemnitz war er unter anderem in Bogdan Kocas Hamlet-Inszenierung als Claudius zu sehen. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er im Ensemble des Schauspiels Chemnitz und leitet seit der Spielzeit 2015/16 gemeinsam mit Denise von Schön-Angerer den TheaterJugendClub.



Konstantin
Weber

Konstantin Weber

Der gebürtige Berliner verbrachte seine Jugend in vielen Städten Sachsens, so auch in Chemnitz, wo er die Montessori-Grundschule und das Karl-Schmidt-Rottluff Gymnasium besuchte. Außerdem war er in der Spielzeit 2005/06 bereit an der Oper Chemnitz als Kinderdarsteller in Falco Meets Amadeus zu sehen. Während seines Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Rostock spielte er am Mecklenburgischen Staatstheater in der Inszenierung Sonnenallee die Rolle des schüchternen Apl. Nach seinem Abschluss kehrte er für sein erstes Engagement nach Chemnitz zurück und ist seit Mai 2017 festes Ensemblemitglied des Schauspiels Chemnitz. 

Gäste Damen

Gäste Damen

Florence
Matousek

Florence Matousek

In Zürich geboren und aufgewachsen, absolvierte sie ihre Ausbildung am Schauspiel München und debütierte 2006 bei den Luisenburg-Festspielen als Mascha in Tschechovs Die Möwe. Darauf folgte ein dreijähriges Engagement an den Städtischen Bühnen Gera/Altenburg, wo sie u. a. als Lady Anne in Shakespeares Richard III., als Gretchen in Goethes Faust I, in Sophie Scholl oder als Julie in Igor Bauersimas norway.today zu sehen war. Seit dem Sommer 2009 spielte sie u. a. am Tiroler Landestheater Innsbruck, am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, am Ernst Deutsch Theater Hamburg und dem Altonaer Theater Hamburg. Neben ihren Theaterengagements ist sie auch regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört sie zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Produktionen

Muriel
Wenger

Muriel Wenger

Sie ist zweisprachig aufgewachsen (Berndeutsch/Spanisch) und stammt aus der Schweiz. 1994 begann Muriel Wenger ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, das sie 1997 mit Diplom und Auszeichnung abschloss. Die ersten Engagements führten sie ans Schauspielhaus Zürich (unter Gerd Leo Kuck), ans Badische Staatstheater Karlsruhe (unter Pavel Fieber und Peter Schroth) und ans Südthüringische Staatstheater Meiningen (unter Christine Mielitz und Karl Georg Kayser), wo sie verschiedenste Rollen spielte: u. a. Marianne in Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald, Ophelia in Shakespeares Hamlet, Rosalinde in Wie es Euch gefällt, Luciana in Die Komödie der Irrungen, Beatrice in Goldonis Der Diener zweier Herren, Luise Miller in Schillers Kabale und Liebe, Maria Stuart im gleichnamigen Stück, Marie Beaumarchais in Goethes Clavigo und Pinocchio in Carlo Collodis bekanntem Märchen. Folgende Preise konnte Muriel Wenger bisher in Empfang nehmen: Zweimal das MIGROS-Jahresstipendium während des Schauspielstudiums, dreimal den Züricher Oprecht-Preis und den Meininger Paul-Burkhardt-Preis. Von 2003 bis 2015 gehörte Muriel Wenger zum Ensemble sowohl der Oper als auch des Schauspiels Chemnitz und ist dem Haus weiterhin als Gast verbunden. Auf der Opernbühne interpretierte sie bereits u. a. Sally Bowles in Cabaret, Miss Bell und Miss Sherman in Fame, Fantine in Les Misérables, Norma Cassidy in Victor/Victoria, Tod/Kommissar in FMA - Falco Meets Amadeus, Eliza Doolittle in My Fair Lady, Zeitel in Anatevka, Lisa Carew in Jekyll & Hyde, die Zauberin des Nordens in Der Zauberer von Oss sowie Cariola in Die Herzogin von Malfi und Köchin Kati in Das Feuerwerk (O mein Papa). Am Schauspiel Chemnitz war sie als Charlotta Ivanowna in Tschechows Der Kirschgarten, Freya von Mehrwerth im Musical Pinkelstadt, als Frau in Dario Fos Tragikkomödie Offene Zweierbeziehung, Pierrette in der Kriminalkomödie Acht Frauen und als Junge Frau in Bertolt Brechts Flüchtlingsgesprächen zu sehen. Es folgten u. a. die Anfissa in Tschechows Drei Schwestern (Regie: Enrico Lübbe), Olga in Jean-Paul Sartres Die Schmutzigen Hände (Regie: Kay Neumann) sowie Ariel in Woody Allens Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie (Regie: Michael Funke).

 

 

Gäste Herren

Gäste Herren

Dominik
Förtsch

Dominik Förtsch

In Georgsmarienhütte geboren, wirkte Dominik Förtsch nach seinem Abitur in Köln in eigenen Rhythmik-/Tanz-/Performance-Projekten mit. Anschließend absolvierte er von 2011 bis 2015 sein Schauspielstudium an der Kunstuniversität Graz und erhielt den Magister Artium. Im Rahmen des Studiums gastierte er 2011 bei der "Young Actors Week" in Salzburg mit Phaidras Liebe von Sarah Kane (Regie: Jonathan Gruner), entwickelte 2012 gemeinsam mit Zala Sajko und der Performance-Gruppe G-FART in Ljubljana die Produktion kabare kurac: DEMONI und spielte 2013 am Grazer Schauspielhaus in Cabaret (Regie: Ingo Berk) als Tänzer, Sänger und Schauspieler. Sein Jahrgang gewann 2014 den Ensemblepreis des Theatertreffens deutschsprachiger Schauspielstudierender mit R.W. Fassbinders Katzelmacher (Regie: Nina Mattenklotz). In der Spielzeit 2014/2015 war er Mitglied des Schauspielstudios Chemnitz und gehört seit der Spielzeit 2015/2016 zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Grégoire
Gros

Grégoire Gros

1981 geboren, besuchte der gebürtige Schweizer und Franzose von 2006 bis 2010 die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst-Busch“. An der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin spielte er 2008 in Lars Eidingers Die Räuber mit, die zum Nachwuchsfestival „Radikal Jung“ in München sowie zu den Mannheimer Schillertagen eingeladen wurden. Am Hans Otto Theater in Potsdam spielte er Brasch in Eine Nacht mit Thomas Brasch, einer von Konrad Kästner inszenierten Collage, am Central Theater Leipzig dann 2010 den Mittler in Die Wahlverwandtschaften (Swentja Krumscheidt) und am Renaissance Theater Berlin Ein Inspektor kommt, erarbeitet durch Antoine Uitdehaag. In der Spielzeit 2012/2013 war er Ensemblemitglied am Theater Bonn und arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Klaus Weise, Patricia Benecke, Matthias Kaschig, Niklas Ritter und Jennifer Whigham. 2013 spielte er im Tatort Zwischen zwei Welten den spirituellen Heiler Pablo Guggisberg. Am Theater Chemnitz war Grégoire Gros ab der Spielzeit 2013/2014 für zwei Jahre fest engagiert. Hier spielte er u. a. die Titelrolle in Kafka unter der Regie von Stefan Wolfram, den Pornocaster in Gegen die Liebe und die Titelrolle in Robin Hood.

Produktionen

Markus
Schoenen

Markus Schoenen

Markus Schoenen wurde in Köln geboren. Nach dem Abschluss seines Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig spielte er ab 1994 im Schauspielstudio Chemnitz, wo er u. a. mit Armin Petras und Michael Thalheimer zusammenarbeitete. Ab 1996 war er als festes Ensemblemitglied und als Gast an diversen Theatern im deutschsprachigen Raum engagiert, u. a. an der Neuen Bühne Senftenberg, am Stadttheater Nordhausen, Theater Halle/Saale, Staatstheater Kassel, Stadttheater Oberhausen, Staatsschauspiel Dresden und am Stuttgarter Staatstheater. Er spielte ein buntes Repertoire von Rollen wie z. B. Faust und Mephisto in Goethes Faust, den Pinocchio im gleichnamigen Stück, Olaf in Die Zeit und das Zimmer von Botho Strauß, Sir Gawan am Stadttheater Konstanz und viele mehr. Markus Schoenen ist zudem regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen und doziert im Bereich Schauspiel an verschiedenen Schauspielschulen.

 

Foto: Robert Schultze

Stefan
Schweninger

Stefan Schweninger

1942 in Berlin geboren und in Rostock und Berlin/West aufgewachsen, begann Stefan Schweninger zunächst eine Ausbildung zum Stahlschiffbauer auf der Neptunwerft in Rostock und absolvierte seinen Armeedienst. Später arbeitete er als Schiffbauer, Schlosser und Heizungsmonteur und spielte daneben im Kabarett und Arbeitertheater. Schließlich studierte er zwischen 1967 und 1970 Schauspiel an der Schauspielschule Berlin-Schönweide, der heutigen Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Sein erstes Engagement führte ihn nach Meiningen, bevor er von 1973 bis 2008 Ensemblemitglied am Schauspiel Chemnitz war. Neben seiner Arbeit als Schauspieler erarbeitet Stefan Schweninger zahlreiche Theaterprojekte mit Jugendlichen, z.B. am Kulturhaus Aue, und mit Erwachsenen, z.B. in der JVA Chemnitz.

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