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HEXEN, MÖRDER, MATADORE

ein kostenloses Chorkonzert auf der Küchwaldbühne

Zum Singen braucht man zur Zeit vor allem eines – viel Abstand. Hygienebestimmungen im Kampf gegen Corona stellten den Chor der Oper Chemnitz vor die Frage: Wo und wie proben mit knapp 40 Personen? Zuerst ging gar nichts mehr: Keine Vorstellungen, keine Konzerte, keine Proben. Inzwischen kann der Chor wieder in kleinen Gruppen arbeiten. Am 9. September kommt er auf der Küchwaldbühne sogar in voller Stärke zusammen: bei einem kostenlosen 45-minütigen Open Air unter dem Titel Hexen, Mörder, Matadore.

Hier geht es zur Veranstaltung.

Sächsischer Kultursenat tagt im Opernhaus Chemnitz

Chemnitz Kulturhauptstadt Kandidat 2025

Am Montag, den 24. August tagte der Sächsische Kultursenat im Opernhaus Chemnitz.
Der eigentlich in der Landeshauptstadt Dresden tagende Rat, bestehend aus Persönlichkeiten, die der Kunst und Kultur des Freistaates verbunden sind, wählte Chemnitz als Sitzungsort, um die anstehende Bewerbung der Stadt auf den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 zu unterstützen. Themen waren auch die Lage der freien Künstler in Sachsen, die laufende Landesausstellung zur Industriekultur und die kulturelle Bildung in KITAS und Schulen.
Unser Intendant Dr. Christoph Dittrich ist Vizepräsident des Sächsischen Kultursenats.

Update Belüftungsystem Opernhaus

Durch Ionisierung der Luft soll das Ansteckungsrisiko minimiert werden.

Es geht voran mit unserem neuartigen Belüftungssystem im Opernhaus Chemnitz.
Gestern haben wir die Probe des Big-Band-Konzertes genutzt, um weitere Testergebnisse zu erhalten.

Einen Beitrag zum Thema finden sie im MDR Sachsenpiegel vom 19.08. ab dem Zeitpunkt 12:33.

 

Die große Eröffnungsgala

Ausblicke auf die neue Spielzeit

Wir sind wieder da! Und allen Widrigkeiten zum Trotz möchten die Ensembles des Schauspiels und Figurentheaters in einer Eröffnungsgala mit Ihnen gemeinsam in die neue Spielzeit starten. Jeweils um 15.00 Uhr, 17.30 Uhr und 20.00 Uhr erwartet Sie auf der Großen Bühne ein einstündiges Programm mit Ausschnitten aus den kommenden Produktionen. Besondere Zeiten verlangen einen besonderen Spielplan: Gehen Sie mit Dostojewskis lächerlichem Menschen auf eine traumhafte Reise in eine andere Welt. Schauen Sie bei Ingrid Lausunds Zuhause Monologen durchs Schlüsselloch. Tauchen Sie mit Emmi und Leo ein in eine virtuelle Liebesgeschichte, die bei Nordwind um so stürmischer wird. Gehen Sie dem Geheimnis der doppelten Lottchens auf den Grund. Oder vermessen Sie mit Gauß und Humboldt eine neue Welt. Und natürlich darf in der nächsten Spielzeit auch das traditionelle Weihnachtsmärchen nicht fehlen. Auf das und vieles mehr möchten wir Sie neugierig machen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen!

Sat
12.
September
Schauspiel
15:00 Uhr

Theater im Park

Open-Air-Programm auf drei Bühnen
Rondell (Schauspielhaus Eingang), Rampe (Ostflügel), Garten (Theaterclub)

Der Sommer geht weiter! Mit einem fantasievollen Open-Air-Programm warten Kolleginnen und Kollegen des Schauspiels und Figurentheaters auf kleine und große Gäste. Freuen Sie sich auf Einblicke in neue Kinder- und Familienproduktionen, auf schräge Szenen und Musikeinlagen der besonderen Art. Zugleich gibt es ein Wiedersehen mit unseren Figuren aus dem Sommerspielplan: Wolfram gibt sich mit seinem Wunder Wander Varieté und sieben Sachen im Gepäck auf dem Dach des Schauspielhauseingangs ein Stelldichein mit Herrn Shakespeare und seinem nicht mehr ganz so frischem Liebespaar Romeo und Julia. Auch Fuchs und Gans haben den Weg aus dem Küchwald zum Schauspielhaus gefunden und auf der Rampe hinterm Ostflügel wird abermals ein Herz gestohlen. Begleitet werden Sie von einer illustren Improvisations-Combo und dem Geist des Schimmelreiters, der in der nächsten Spielzeit im Figurentheater spukt. Im Theaterclub warten drei Herzblätter darauf, gefunden und erwählt zu werden. Das trifft sich gut, denn auf dem Dach irrt bereits seit Tagen ein verwirrtes Schneewittchen herum, auf der Suche nach den sieben Zwergen. Wird sie ihr Glück finden?

Theater im Park findet jeweils um 16.15, 16.45 Uhr sowie 18.45 und 19.15 Uhr auf dem Gelände des Schauspielhauses (Eingang Schauspielhaus, Rampe hinterm Ostflügel und Garten des Theaterclubs) statt. Die Programme spielen parallel.

Sat
12.
September
Schauspiel
16:15 Uhr
© Nasser Hashemi

Hair

The American Tribal Love-Rock Musical
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
Musik von Galt MacDermot
Deutsche Dialoge von Nico Rabenald

„When the moon is in the seventh house / and Jupiter aligns with Mars / then peace will guide the planets / and love will steer the stars.” – Liebe, Frieden, Harmonie: Mit starken Utopien schuf die Hippie-Generation Ende der 1960er Jahre eine Bewegung, die sowohl belächelt als auch gefürchtet wurde, die aber auch die Kraft hatte, umwälzenden gesellschaftlichen Veränderungen die Türen aufzustoßen. Zwischen dem Bewusstsein um brutale Kriege, um die Falschheit überkommener Autoritäten und rassistischer Ungerechtigkeiten auf der einen Seite und Visionen der individuellen Verwirklichung in harmonischer Gemeinschaftlichkeit auf der anderen Seite drohte die Gesellschaft schier zu zerreißen. Jener atemlosen Atmosphäre schufen Gerome Ragni, James Rado und Galt MacDermot mit dem Musical Hair ein theatral-musikalisches Denkmal, das sich in seiner Konventionen sprengenden Form der Mentalität jener Zeit anzunähern versuchte und nach der Broadway-Uraufführung 1968 zu einem wahren Musical-Hit wurde, der bereits ein halbes Jahr nach der Weltpremiere seinen Siegeszug nach Europa antrat. Im Zentrum des Stücks stehen junge Menschen, die unter dem Eindruck der sie erstickenden Verhältnisse ihrer Gegenwart in ihren Utopien aufgehen und doch immer wieder am Scheideweg zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und individuellen Sehnsüchten stehen. 

Mittlerweile liegen jene Ereignisse über 50 Jahre zurück, doch die Hoffnung auf das Zeitalter des „aquarius“, des Wassermanns, das sich durch Liebe und Respekt auszeichnet, scheint größer denn je, um nicht mehr Konflikte mit Konflikten und Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Regisseur Thomas Winter, der in der Spielzeit 2015/2016 bereits das Musical Chess auf die Bühne der Oper Chemnitz gebracht hat, greift jene Utopien auf und erzählt das Stück aus der Gegenwart heraus. Zusammenbringen statt trennen, die ungehinderte und allseitig akzeptierte Entfaltung jedes Menschen sowie Liebe und Toleranz als einzig mögliche Basis des menschlichen Zusammenseins stehen im Zentrum seiner Inszenierung auf der Küchwaldbühne Chemnitz.

Sat
12.
September
Oper
19:30 Uhr
Die Theater Chemnitz werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
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