Solisten

Özgür
Aydin

Özgür Aydin

Der türkisch-amerikanische Pianist Özgür Aydin studierte in Ankara, London und Hannover.  Sein Konzertdebüt hatte er 1997 mit Brahms‘ Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Er ist mit verschiedenen Orchestern in Deutschland und der Türkei sowie mit dem BBC Concert Orchestra aufgetreten und konzertierte u. a. im Auditorium du Louvre in Paris, Kennedy Center Washington, L’Auditori Barcelona, Herkulessaal und Gasteig München, in der Laeiszhalle Hamburg, Queen Elizabeth Hall London, Suntory Hall und Opera City Recital Hall Tokyo. Seit Jahren ist er fester Kammermusikpartner der Geigerin Midori. Verschiedene CDs, u. a. mit Werken von Beethoven, Schumann, Liszt und Chopin, haben überaus positiven Anklang bei den Kritikern gefunden.
Foto: Angela Jimenez 

Kolja
Blacher

Kolja Blacher

Kolja Blacher studierte an der Juilliard School, New York bei Dorothy DeLay und später bei Sándor Végh in Salzburg. Weltweit konzertiert er u. a. mit den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Gewandhausorchester Leipzig, Orchestra di Santa Cecilia und dem Baltimore Symphony Orchestra. Er arbeitete mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Vladimir Jurowski, Dmitrij Kitajenko, Mariss Jansons, Matthias Pintscher und Markus Stenz. Sein programmatisches Spektrum umfasst sowohl Werke für Violine solo von Bach bis Berio als auch die großen Violinkonzerte des romantischen und klassischen Repertoires bis hin zu zeitgenössischen Stücken. Als neuer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit haben sich die Play-Lead-Konzerte entwickelt, bei denen er Aufführungen vom Pult des Konzertmeisters aus leitet. Kolja Blacher hat eine Fülle an prämierten CD-Aufnahmen vorgelegt.
Foto: Bernd Buehmann 

Thomas
Bruder

Thomas Bruder

Thomas Bruder wurde in Tübingen geboren, erhielt mit 11 Jahren den ersten Cellounterricht und studierte in Köln bei Boris Pergamenschikow. Wichtige Erfahrungen sammelte er mit dem Kammerorchester Tübinger Studenten, dem Kammerorchester Tibor Varga und dem Kölner Kammerorchester. Gastverträge banden ihn u. a. ans Orchester des WDR Köln und ans Opernorchester Krefeld/Mönchengladbach, bevor er 1992 seine erste feste Anstellung beim Kölner Gürzenichorchester erhielt. Seit 1993 ist er Erster Solocellist der Robert-Schumann-Philharmonie. Als Solist war er in den letzten Jahren u. a. mit den Cello-Konzerten von Saint-Saëns, Elgar, Haydn, Korngold, Ibert, Hindemith, Gulda und der Sinfonia Concertante von Prokofjew zu hören. Darüber hinaus arbeitete er regelmäßig mit dem Stuttgarter Bach-Collegium und ist Dozent des LJO Sachsen.

Produktionen

Jörg
Dürmüller

Jörg Dürmüller

Der in Bern geborene Tenor Jörg Dürmüller studierte Violine und Gesang am Konservatorium Winterthur und setzte sein Gesangsstudium bei Naan Pöld und Hans Kagel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg fort. Seinen hervorragenden Ruf im Konzertfach erwarb er sich insbesondere mit den Evangelistenpartien in den Werken Bachs. Seine Opernlaufbahn begann er bereits während des Studiums, wo er in verschiedenen kleinen Partien an der Hamburgischen Staatsoper zu hören war. Festengagements führten ihn ans Theater Bielefeld und ans Staatstheater Braunschweig. Gleichzeitig gastierte er regelmäßig an der Komischen Oper Berlin. Seine nächste Station war die Volksoper in Wien, wo er als Ensemblemitglied u. a. Tamino, Don Ottavio, Don Ramiro in La Cenerentola und verschiedene Partien in klassischen Operetten sang. Er gastierte außerdem an den Opernhäusern Leipzig, Köln, Straßburg, Sevilla, am Teatro Real in Madrid sowie am Teatro Regio in Turin.
Im Laufe seiner Karriere arbeitete Jörg Dürmüller in den Bereichen Oper und Konzert unter der Leitung von Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph Eschenbach, Christopher Hogwood, Helmuth Rilling, René Jacobs, Adam Fischer, Ton Koopman, Roberto Abbado, Enoch zu Guttenberg, Jörg-Peter Weigle, Sebastian Weigle, Simone Young, Thomas Hengelbrock, Hans Zender und Bruno Weil. 2016 Jahr war Jörg Dürmüller mit der Matthäuspassion unter der Leitung von Ton Koopman auf Tournee, im Sommer hat er seinen ersten Florestan bei den Musikfestspielen Herrenchiemsee gesungen, und Ende des Jahres sang er im Wiener Musikverein mit den Wiener Symphonikern als Solist in Beethovens 9. Sinfonie. Seine Interpretation der männlichen Hauptrolle des Carlo in der Aufnahme der Krenek-Oper Sardakai wurde mit dem ECHO-Award ausgezeichnet. Die CD-Produktion Die schöne Galathée unter Bruno Weil mit Jörg Dürmüller in der Rolle des Pygmalion erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Seit 2010 ist Jörg Dürmüller Professor für Gesang an der Musikhochschule Vaud-Valais-Fribourg (HEMU – Standort Fribourg).

Martina
Filjak

Martina Filjak

Die kroatisch-italienische Pianistin Martina Filjak ist eine der vielversprechendsten jungen Künstlerinnen der letzten Jahre. Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Cleveland Klavierwettbewerb und trat danach u. a. in der Carnegie Hall New York, im Konzerthaus Berlin und beim Wiener Musikverein auf. In der Saison 2015/2016 konzertierte sie mit der Staatskapelle Halle, den Bremer Philharmonikern und den Dortmunder Philharmonikern. Zudem gab sie ihr kammermusikalisches Debüt in der Philharmonie Berlin und war im Festspielhaus Baden-Baden beim Osterfestival der Berliner Philharmoniker zu Gast. Mit Spannung wurden in der Saison 2016/2017 u. a. ihre Debüts bei den Nürnberger Symphonikern und beim Göttinger Symphonie Orchester erwartet. Martina Filjak hat am Wiener Konservatorium und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studiert.
Foto: Romano Grozich 

Ekkehard
Hering

Ekkehard Hering

Ekkehard Hering begann seine musikalische Ausbildung auf der Blockflöte, bevor er sich als Zehnjähriger der Oboe zuwandte. Von 1979 bis 1983 studierte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Hans-Werner Wätzig. Seit 1983 ist er Oboist der Robert-Schumann-Philharmonie. Konzerte führten ihn in verschiedene Länder Europas sowie nach Israel, Ägypten, Syrien, Jordanien, Amerika, Japan, Singapur, Thailand, Indonesien und auf die Philippinen. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen tragen seine Handschrift. Ekkehard Hering blickt auf eine langjährige Mitgliedschaft in der Akademie für Alte Musik Berlin zurück. Sein besonderes Interesse gilt der Musik des 18. Jahrhunderts. 2003 gründete er das Chemnitzer Barockorchester.

Georg
Kallweit

Georg Kallweit

Georg Kallweit stammt aus Greifswald und studierte Violine an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Schon früh beschäftigte er sich mit Stilfragen vor- und frühklassischer Musik. Als Mitglied, Konzertmeister und Solist der Akademie für Alte Musik Berlin und Gast weiterer Ensembles ist er zum vielgefragten Spezialisten seines Fachs avanciert. So arbeitet er regelmäßig mit Barockorchestern und renommierten „modernen“ Klangkörpern wie dem Ensemble Resonanz Hamburg, dem Finnish Baroque Orchestra, den Deutschen Kammervirtuosen Berlin und der Lautten Compagney Berlin zusammen. Es liegen mehr als sechzig mit internationalen Preisen ausgezeichnete CD-Einspielungen vor. Seine rege internationale Konzerttätigkeit führte ihn in nahezu alle europäischen Länder und regelmäßig nach Asien sowie Nord- und Südamerika. Er unterrichtet an den Musikhochschulen in Leipzig, Weimar und Helsinki.

Christiane
Kohl

Christiane Kohl

Die Sopranistin Christiane Kohl wurde in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte am Salzburger Mozarteum bei Lilian Sukis und Elisabeth Wilke. Festengagements führten sie danach ans Opernhaus Zürich sowie ans Opernhaus Dortmund. Sie singt Partien wie Gretel, Soeur Constance, Arminda (La finta giardiniera), Gräfin (Le nozze di Figaro), Hanna Glawari, Lisa (Das Land des Lächelns), Christine (Intermezzo), Feldmarschallin, Senta, Elisabeth und Agathe. Sie gastierte u. a. an den Opernhäusern von Basel, Kiel, Klagenfurt, Frankfurt, an der Deutschen Oper und der Komischen Oper Berlin, der Semperoper sowie am Théâtre des Champs-Élysées Paris. 2009 gab die Sopranistin als Woglinde und Waldvogel sowie als erstes Blumenmädchen ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen und kehrte danach jährlich in diesen Partien zurück, seit 2013 auch als Helmwige und Dritte Norn. Ihre Konzerttätigkeit führte sie u. a. ans Konzerthaus Berlin, die Dresdner Frauenkirche, die Philharmonie Essen, die Tonhalle Zürich, die Laeiszhalle Hamburg, das Konzerthaus Dortmund, die Alte Oper Frankfurt und die Berliner Philharmonie.
Foto: Andrea Mallmann

 

 

Produktionen

Kolsimcha
Ensemble

Kolsimcha Ensemble

Das Ensemble Kolsimcha, 1986 gegründet, begann auf jüdischen Hochzeitsfeiern traditionelle Klezmermusik zu spielen, doch schon damals schufen die Musiker mit ihrem Konzept eines Contemporary Klezmer ganz eigene, unverwechselbare Klangwelten. Stilistische Offenheit kennzeichnet von jeher das ausschließlich aus Eigenkompositionen bestehende Repertoire, wovon nicht nur die zahlreichen Live-Auftritte, sondern auch ihre CD-Einspielungen Zeugnis ablegen. 2011 erarbeitete die Band mit dem deutsch-iranischen Regisseur Ahmad Mohseni, der Tänzerin und Choreografin Anette Taubmann und 80 Jugendlichen in Ingolstadt ein Stück mit dem Titel Die Fremde und der König, das mit dem Wilhelm-Dröscher-Preis ausgezeichnet wurde. 2015 fand am Theater Basel die Uraufführung des Balletts Tewje mit der Musik von Olivier Truan statt, bei dem Kolsimcha gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Basel musizierte.

Norman
Kuhnert

Norman Kuhnert

Norman Kuhnert wurde in Schwerin geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Er erhielt Klavier- und Fagottunterricht am Konservatorium seiner Heimatstadt. Von 1982 bis 1986 absolvierte er ein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Eckart Königstedt. Anschließend wurde er als 2. Fagottist an die Staatskapelle Weimar engagiert. Seit 1988 ist er Solofagottist der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Gastengagements führten ihn u. a. ans Gewandhausorchester und an die Oper Leipzig, zu den Dresdner Kapellsolisten, den Virtuosi Saxoniae, an die Staatskapelle Dresden, die Dresdner Philharmonie sowie zu den Philharmonikern Hamburg. Als Barockfagottist ist Norman Kuhnert Mitglied des Chemnitzer Barockorchesters. Darüber hinaus kann er auf eine umfangreiche kammermusikalische Tätigkeit verweisen.

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Italien, Israel und die USA. Ihr Studium rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab, von der sie weiterhin stimmlich betreut wird. Sie ist Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter SWR-Vokalensemble, dem sie von 2012-14 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Hier war sie unter anderem als Olga (Onegin), als Gräfin (Der Wildschütz), Page (Salome), Flora (Traviata) und zweite Dame (Zauberflöte) zu erleben. Ab der Saison 2016/2017 arbeitet Sophia Maeno frei. Engagements führen sie zurück nach Schwerin für Mrs. Sedley (Peter Grimes), an das Hamburger Alleetheater für Romeo (I Capuleti e I Montecchi), an das Theater Erfurt (Il Ritorno d'Ulisse) und an das Landestheater Neustrelitz für Arsamenis (Xerxes). Des Weiteren wird sie in Konzerten zu hören sein und Lieder- und Kammermusikabenden gestalten.
Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Philipp Alexander
Marguerre

Philipp Alexander Marguerre

Philipp Alexander Marguerre studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Andreas Pistorius und konzertiert regelmäßig als Pianist und Liedbegleiter. 2002 wurde er Mitglied des Glasmusikensembles sinfonia di vetro. Seither tritt er weltweit als Glasinstrumentenmusiker in Oper und Konzert in Erscheinung. Er spielt exklusiv die von Sascha Reckert entwickelten Glasinstrumente, insbesondere das Verrophon. Marguerres Auftritte führten ihn u. a. an die Semperoper, die Deutsche Oper Berlin, die Mailänder Scala, das San Francisco Opera House, das Teatro Real Madrid und die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House London sowie zu den Salzburger Festspielen. Sein besonderes Interesse gilt der Verwendung von Glasinstrumenten im Bereich der Frühklassik und Romantik. 2006 gründete er den Verlag Inter-Note und publiziert u. a. Originalliteratur für historische und moderne Glasinstrumente. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Garry Eister und George Benjamin.

Falko
Munkwitz

Falko Munkwitz

Der Posaunist Falko Munkwitz wurde in Brehna bei Halle/Saale geboren und studierte von 1984 bis 1990 an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig bei Georg Fleischer. Nach verschiedenen Tätigkeiten als Substitut, z.B. beim Gewandhausorchester, wurde er als Soloposaunist in der Robert-Schumann-Philharmonie engagiert. Er besuchte mehrere Meisterkurse u. a. bei Armin Rosin. Seit 1988 beschäftigt er sich intensiv mit historischer Aufführungspraxis verschiedener Epochen sowie mit Posaunen alter Mensur. Er ist Posaunist des Ensembles Capella de la Torre, dem 2016 der Echo Klassik verliehen wurde. Er wirkt in Ensembles wie dem Concerto Köln, dem Freiburger Barockorchester, der Capella Coloniensis, der Capella Carthusiana, dem Neuen Orchester Köln sowie dem Dresdner und Chemnitzer Barockorchester mit. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, Asien und die USA. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit zeitgenössischen Kompositionen und modernen Spieltechniken und ist u. a. mit dem ensemble recherche und dem ensemble 01 tätig.

Produktionen

Daniel
Müller-Schott

Daniel Müller-Schott

Daniel Müller-Schott zählt heute zu den weltbesten Cellisten und ist auf allen wichtigen internationalen Konzertpodien zu hören. Er studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis und erhielt schon früh persönliche Unterstützung von Anne-Sophie Mutter innerhalb ihrer Stiftung, wodurch er ein Jahr lang privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch nehmen konnte. Daniel Müller-Schott gastiert bei international bedeutenden Orchestern unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Bernard Haitink, Neeme Järvi, Jun Märkl, Andris Nelsons, André Previn, Michael Sanderling, Jukka-Pekka Saraste und Krzysztof Urbaski. Darüber hinaus ist er regelmäßig bei den großen Musikfestivals zu Gast. Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte ist ihm die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires ein besonderes Anliegen. Sir André Previn und Peter Ruzicka haben ihm Cellokonzerte gewidmet. Seine vielseitige Diskographie wurde 2015 mit einer Einspielung der Cellosonaten von Prokofjew, Britten und Schostakowitsch mit Francesco Piemontesi für ORFEO erweitert.
Foto: Uwe Arens

 

 

Christina und Michelle
Naughton

Christina und Michelle Naughton

Die Zwillingsschwestern Christina und Michelle Naughton wurden in Princeton geboren und erhielten ihren ersten Klavierunterricht ab dem vierten Lebensjahr, mit einem Orchester musizierten sie erstmals im Alter von neun bzw. zehn Jahren. Ausgebildet wurden sie an den renommierten US-amerikanischen Kaderschmieden Curtis Institute of Music in Philadelphia von der Klavierlegende Gary Graffman und an der Juilliard School of Music in New York. 2008 gaben sie im Kennedy Center Washington ihr Duo-Debüt mit dem New Jersey Symphony Orchestra. Es folgten weitere Konzerte mit zahlreichen namhaften Orchestern in den USA, u. a. mit dem Philadelphia Orchestra und dem Houston Philharmonic. 2010 folgte das Debüt in Asien beim Hong Kong Philharmonic Orchestra. In Europa spielten die Schwestern inzwischen u. a. mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Kiel, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Royal Flemish Philharmonic sowie mit den Solistes Européens. Zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Konzerttätigkeit gehörten außerdem Rezitals bei renommierten Klavierfestivals. Sie musizierten mit Dirigenten wie Stéphane Denève, Edo de Waart, Charles Dutoit, Giancarlo Guerrero, Emmanuel Krivine, Cristian Macelaru, Michael Stern und Andrés Orozco-Estrada. Das erste Album von Christina und Michelle Naughton trägt den Titel Piano Duets und erschien 2012 bei Orfeo. Im Februar 2016 veröffentlichten sie ihre zweite CD mit Werken von J. S. Bach, Olivier Messiaen und John Adams bei Warner Classics. Christina und Michelle Naughton sind offizielle Steinway Artists und leben momentan in New York City.

Jan
Novotny

Jan Novotny

Der Tenor Jan Novotny studierte an der Universität der Künste bei Ks. Peter Maus und wird aktuell vom langjährigen Chemnitzer Tenor Edward Randall betreut. 2007 debütierte er am Theater für Niedersachsen in Hildesheim als Max in Der Freischütz. Gastengagements führten ihn bisher u. a. an die Oper Halle, das Theater Nordhausen sowie das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz, wo er von 2009 bis 2015 festes Ensemblemitglied war. Zu seinem breit gefächerten Repertoire in Oper und Operette gehören Partien wie Paul (Die tote Stadt), Pedro (Tiefland), Lenski (Eugen Onegin), Rodolfo (La Bohème), Max (Der Freischütz), Edwin (Die Csárdásfürstin), Candide in Bernsteins gleichnamiger Operette sowie die Titelpartie in Lehárs Operette Der Zarewitsch.
Im Konzertbereich sang er u. a. mehrfach den Tenorpart in Beethovens 9. Sinfonie in Deutschland und im europäischen Ausland, aber auch Rossinis Petite Messe Solennelle und diverse andere Oratorien.

Hyeyoon
Park

Hyeyoon Park

Die Südkoreanerin Hyeyoon Park wurde 1992 in Seoul geboren und ist eine der vielversprechendsten Geigerinnen ihrer Generation. Den ersten Geigenunterricht erhielt sie mit vier Jahren und wurde nur zwei Jahre später als Jungstudentin an der Korean National University of Arts aufgenommen. Ab 2003 studierte sie bei Piotr Milewski in Cincinnati/USA, wechselte als 14-Jährige an die Berliner Hochschule Hanns Eisler zu Antje Weithaas und studiert seit 2010 an der Kronberg Academy bei Christian Tetzlaff. Darüber hinaus nahm sie an Meisterkursen u. a. bei Gidon Kremer, Ivry Gitlis, Zakhar Bron und Thomas Brandis teil. Ihre Konzertkarriere begann im Alter von neun Jahren mit ihrem Debüt beim Seoul Philharmonic Orchestra. Seitdem spielte sie bereits mit vielen namhaften Klangkörpern in der ganzen Welt, zuletzt das Korngold-Violinkonzert mit dem London Philharmonic Orchestra. Als begeisterte Kammermusikerin ist sie bei namhaften Festivals und Konzertreihen zu Gast. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Gidon Kremer, Andras Schiff, Yuri Bashmet, Lars Vogt, Daniel Hope, Alban Gerhardt, Antje Weithaas, Jan Vogler und Florian Uhlig.
Foto: Giorgia Bertazzi

 

 

Tiina
Penttinen

Tiina Penttinen

Tiina Penttinen stammt aus Finnland und debütierte 2004 als Annina an der Finnischen Nationaloper Helsinki. Gastverträge führten sie nach Tampere, nach Turku sowie zum Savonlinna Opernfestival, bevor sie 2006 ein Festengagement als Solistin an der Oper Chemnitz erhielt. Hier war sie mit Partien wie Ruggiero, Cherubino, Elvira, Dorabella, Rebecca (Il Templario), Gräfin (Wildschütz), Carmen, Mary, Magdalene, Hänsel, Adalgisa, Dominga (Love and Other Demons), Mutter (Swanhunter), Amando (Le Grand Macabre) sowie mit der Titelpartie in Torsten Raschs Oper Die Herzogin von Malfi zu erleben. Als Konzertsolistin trat sie mit mehreren großen finnischen Orchestern auf. Ihr Liedrepertoire umfasst u. a. Werke von Schumann, Schubert, Brahms, Sibelius, Kuula, Strauss, Mahler, Wolf und Debussy. In der Rheingold-Produktion des Wagner-Verbands Minden 2015 sang sie die  Flosshilde.
Foto: Daniel Veder

Mirella
Petrova

Mirella Petrova

Mirella Petrova wurde in Bulgarien geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren an der Spezialmusikschule ihrer Heimatstadt Russe. Ihr Konzertdebüt gab sie bereits zwei Jahre später mit Haydns Klavierkonzert C-Dur. Ab 1992 studierte sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Sie konzertierte bei Festivals wie dem Musikfestival in Riga/Lettland, Schleswig-Holstein Musik Festival, Klavier-Festival Ruhr und dem Apollonia Festival of Arts. Als Solistin spielte sie unter Dirigenten wie Jörg-Peter Weigle, Naoshi Takahashi, Ivan Wulpe und Aleksej Izmirliev. Konzertreisen führten sie nach Griechenland, Polen, Bulgarien, Tschechien, Spanien, Japan und in die Türkei. Neben ihrer solistischen Konzerttätigkeit widmet sich Mirella Petrova intensiv der Kammermusik. Seit 1997 unterrichtet sie Klavier und Kammermusik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Aaron
Pilsan

Aaron Pilsan

Aaron Pilsan stammt aus Dornbirn in Österreich und war von 2007 bis 2012 Schüler von Karl-Heinz Kämmerling, zunächst am Mozarteum Salzburg, dann am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Derzeit studiert er bei Lars Vogt in Hannover. Das Fachmagazin Fono Forum kürte ihn 2011 zum besten Nachwuchskünstler des Jahres. Für die Saison 2014/15 wurde er von der European Concert Hall Organisation (ECHO) zum Rising Star gewählt und war in den wichtigsten Konzertsälen Europas zu Gast. 2014 erschien seine erste CD mit Beethovens Eroica-Variationen und Schuberts Wanderer-Fantasie beim Label Naïve. 2015 wurde er in das Förderprogramm der Orpheum-Stiftung aufgenommen und spielte im Rahmen dessen mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Sir Neville Marriner. Weitere Höhepunkte der Saison 2015/2016 sind Konzerte in Amsterdam, Basel, Innsbruck, Wien, München, Dresden und New York.
Foto: Nikolaj Lund

Magnus
Piontek

Magnus Piontek

Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren. Er studierte Schulmusik und Dirigieren (bei Marcus Creed) in Köln sowie Gesang bei Rudolf Piernay in Mannheim. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang Partien wie Pistola in Verdis Falstaff, Mönch in Don Carlos, Zuniga in Carmen, Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen, Polizeikommissar in Der Rosenkavalier oder Pfleger des Orest in Elektra und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit. Anschließend wechselte er an die Bühnen Gera/Altenburg, wo er als Sparafucile, Eremit sowie in der Titelpartie der Oper Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße zu erleben war. An der Semperoper gastiert er als Marquis d’Obigny (La Traviata) sowie als Saretzki (Eugen Onegin). Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 gehört er zum Solistenensemble der Oper Chemnitz. Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich dem Oratorienrepertoire. Er arbeitete mit Dirigenten wie Dan Ettinger, Klaus Arp, Florian Helgath, Laurent Wagner, Gotthold Schwarz, Alois Seidlmeier, Johannes Kalitzke und Enno Poppe  sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter das Concerto Köln, das Ensemble Musikfabrik und das Göttinger Symphonie Orchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung Akademie Musiktheater heute.

 

 

Dean
Power

Dean Power

Dean Power stammt aus Irland, studierte an der Royal Irish Academy of Music sowie am D.I.T. Conservatory of Music and Drama in Dublin und ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe. Sein Repertoire umfasst u. a. Don Ottavio, Belmonte, Tamino, Ferrando, Steuermann, Graf Elemer, Oloferno Vitellozzo/Rustighello (Lucrezia Borgia), Arturo/Normanno (Lucia di Lammermoor), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Malcolm (Macbeth), Froh (Das Rheingold), Toni Reischmann (Elegie für junge Liebende) und Apollo (L'Orfeo) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann, Rossini und Orff. Nach zwei Jahren im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/2013 festes Ensemblemitglied dieses Hauses.

Sascha
Reckert

Sascha Reckert

Sascha Reckert ist seit 1986 Spezialist für Musikinstrumente aus Glas und spielt diese weltweit in Konzerten und Opernaufführungen. Er konzertiert mit namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern und den Wiener Philharmonikern und spielt regelmäßig als Solist an internationalen Opernhäusern. Durch seine Initiative führte die Bayerische Staatsoper unter Michel Plasson 1991 erstmals Donizettis Urfassung der Oper Lucia di Lammermoor mit dem obligaten Solopart der Glasharmonika vollständig auf. Sein Interesse gilt der Originalliteratur für Glasinstrumente des 18. und 19. Jahrhunderts ebenso wie der zeitgenössischen Musik. 1996 gründete er das Ensemble sinfonia di vetro. In seiner Tätigkeit als Instrumentenbauer rekonstruiert er historische Glasharmonikas und entwickelt moderne Instrumente wie das Verrophon, ein Instrument aus senkrecht stehenden Glasröhren. Aktuell gastiert er u. a. an der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro Massimo Palermo, dem Teatro Regio Turino mit Sängerinnen wie Diana Damrau, Jessica Pratt, Elena Mosuc und spielt Kammermusik im Rahmen internationaler Festivals.

Julian
Riem

Julian Riem

Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München, bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris und in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem 2012 ein ECHO Klassik für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin bei Farao classics verliehen wurde. Neben dem klassischen Konzertrepertoire setzt sich Riem für moderne und zeitgenössische Komponisten ein, neben Messiaen, Ligeti, Stockhausen, Henze, Boulez, Xenakis, Schnittke und Hartmann finden sich in seinen Programmen immer wieder Werke und Uraufführungen von Liebermann, Stahmer, Bourbodakis, Illes und Koch. Er ist Lehrbeauftragter der Musikhochschule in München und am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Ulrike
Rusetzky

Ulrike Rusetzky

Ulrike Rusetzky, geboren in Meiningen, studierte nach dem Abitur an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy bei Karl-Heinz Passin. In dieser Zeit sammelte sie als Substitutin des Gewandhausorchesters Leipzig erste Konzert- und Opernerfahrungen, wirkte bei Aufführungen von Bachs Passionen in der Thomaskirche sowie bei Konzerten des Neuen Bachischen Collegium musicum und des Ensembles Avantgarde mit und nahm als Stipendiatin der Internationalen Bachakademie Stuttgart am Meisterkurs von Jean-Claude Gérard teil. Seit 1989 ist sie als Solo-Flötistin der Robert-Schumann-Philharmonie engagiert und war solistisch u. a. mit den Flötenkonzerten von Carl Nielsen, Jacques Ibert, André Jolivet und Saverio Mercadante zu erleben. Als Mitglied der Sächsischen Bläserakademie war sie an Konzerten, Rundfunk- und CD-Aufnahmen beteiligt. Seit dem Studium unterrichtet sie und gab Seminare an der TU Chemnitz.
Foto: privat 

Fatma
Said

Fatma Said

Die Sopranistin Fatma Said wurde 1991 in Kairo geboren und hat dort mit 14 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht erhalten. Ab 2009 studierte sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Renate Faltin. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe und seit 2013 Mitglied in der internationalen Akademie des Teatro alla Scala Mailand. Sie gastierte u. a. am Teatro San Carlo in Neapel, im Gewandhaus zu Leipzig, im Konzerthaus Berlin, am Royal Opera House von Musqat, im Opernhaus Kairo sowie bei Festivals in Frankreich, Palma de Mallorca, Deutschland und Italien. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Nannetta in Falstaff, Clorinda in La  Cenerentola und Berta in Il barbiere di Siviglia. 2016 singt sie erstmalig die Pamina an der Scala. Am Tag der Menschenrechte 2014 sang sie gemeinsam mit Juan Diego Florez im Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf.
Foto: Photo Boutique Egypt

 

 

Heidrun
Sandmann

Heidrun Sandmann

Heidrun Sandmann studierte an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt Berlin. Sie war Konzertmeisterin des FDJ-Jugendsinfonieorchesters, Mitglied des Schleswig-Holstein-Festival-Orchesters und des Mahler-Jugendorchesters und gründete ein eigenes Kammerorchester. Seit 1989 ist sie Konzertmeisterin der Robert-Schumann-Philharmonie. Als Solistin gab sie unter anderem Konzerte in Potsdam, Zwickau, Plauen, Brandenburg, Freiberg und mehrfach in Chemnitz. Dabei widmet sie sich vor allem selten gespielten Komponisten. Mehrfach wurde sie für die Leitung eines Meisterkurses und für Konzerte in die USA eingeladen. Gastspiele mit verschiedenen Kammermusikensembles führten sie unter anderem nach München, Italien sowie mit den Augsburger Kammersolisten nach Brasilien.
 

Hartmut
Schill

Hartmut Schill

Hartmut Schill wurde als Sohn einer Musikerfamilie in Leipzig geboren und spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Geige. Er studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Violine, Kontrapunkt und Kammermusik. Mit dem 1990 gegründeten Schill-Quartett konnte er auf Interpretationskursen bei renommierten Ensembles wie dem Lasalle-, Brandis- und Arditti-Quartett wertvolle musikalische Erfahrungen sammeln. Es folgten Konzerte im In- und Ausland, erste Rundfunkproduktionen und 1993 eine Amerika-Tournee. Als Komponist und Interpret widmete er sich mit dem Berliner Trio 71 zeitgenössischer Musik. Seit 1997 ist er 1. Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie und Primarius des Robert-Schumann-Quartetts. Seit 1999 gehört er der 1. Violinen-Gruppe des Bayreuther Festspielorchesters an.

Barbara
Senator

Barbara Senator

Barbara Senator studierte in ihrer Heimatstadt Leipzig sowie in Berlin. Die Sopranistin begann ihre Karriere als Mezzosopran und kam über das Junge Ensemble an der Bayerischen Staatsoper schließlich an die Staatsoper Hannover, wo sie von 2006 bis 2009 viele wichtige Partien dieses Fachs interpretierte. Seit 2010 führt sie ihre Studien bei Kammersängerin Irmgard Boas in Dresden fort. Außerdem gastierte sie bereits bei den Wiener Festwochen, beim Festival d’Aix-en-Provence und beim Glyndebourne Festival, u.a. im Sommer 2010 als Dorabella unter Sir Charles Mackerras. Zudem sang sie an den Opernhäusern in Leipzig, Mainz, Stuttgart, Essen, Berlin (Staatsoper), Wiesbaden, Kassel, Toulouse und Bordeaux. Im Sommer 2012 debütierte sie am Royal Opera House Covent Garden in einer Neuproduktion von Berlioz’ Les Troyens, die auch auf DVD erschien. Von 2012 bis 2014 war sie für Der Ring des Nibelungen (Wellgunde, Zweite Norn) zu Gast an De Nationale Opera Amsterdam, 2015 gastierte sie als Dorabella am Theater Basel und 2016 als Donna Elvira am Theater Erfurt. Von 2010 bis 2016 gehörte sie zum festen Ensemble der Semperoper Dresden. Hier debütierte sie als Rosina (Il barbiere di Siviglia) und sang zuletzt Partien wie Gräfin (Le nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni), Pamina (Die Zauberflöte), Dorinda (Orlando), Komponist (Ariadne auf Naxos), Fuchs (Das schlaue Füchslein) und Gänsemagd (Königskinder). Sie arbeitete mit Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Sir Charles Mackerras, Jií Blohlávek, Ivor Bolten, Zubin Mehta, Daniel Barenboim, Vladimir Jurowski, Adam Fischer, Jun Märkl, Fabio Luisi, Cornelius Meister, Martin Haselböck, Daniel Harding, Lothar Zagrosek, Ennoch zu Guttenber, James Gaffigan, Stefan Soltesz, Alessandro de Marchi, Riccardo Frizza und Hartmut Hänchen  Seit Beginn der Saison 2016/2017 ist Barbara Senator als freischaffende Künstlerin tätig.
Foto: Carmen Yasmyn Hoffmann 

David
Steffens

David Steffens

David Steffens wuchs in Bayern auf und nahm schon während seiner Gymnasialzeit seine gesangliche Ausbildung am Mozarteum Salzburg auf. Von 2005 bis 2011 studierte er dort Gesang bei Horiana Branisteanu, Josef Wallnig, Eike Gramss und Wolfgang Holzmair. Erste Festengagements führten ihn ans Internationale Opernstudio am Opernhaus Zürich und ans Stadttheater Klagenfurt. Als Gast war er am Staatstheater Stuttgart, an der Opéra de Lausanne, beim Internationalen Opernfestival Sibiu und bei den Schweriner Opernfestspielen zu erleben. Seit 2015 ist er Ensemblemitglied des Staatstheaters Stuttgart. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Ochs, Rocco, Osmin, Basilio und Gremin. Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Zubin Mehta, Enoch zu Guttenberg, Ingo Metzmacher, Ivor Bolton, Christoph von Dohnányi und Peter Schneider. Seine Konzerttätigkeit führte ihn ins Gewandhaus Leipzig, ans Teatro Manzoni Bologna und zur Schubertiade nach Hohenems.
Foto: Christian Kaufmann

 

 

Ricardo
Tamura

Ricardo Tamura

Der gebürtige Brasilianer Ricardo Tamura ist einer der vielseitigsten Tenöre unserer Zeit. Sein Gesamtrepertoire umfasst annähernd 50 Partien, darunter Otello, Calaf, Canio, Radames, Des Grieux, Rodolfo, Don Carlo oder Don José. Dabei war der Gesang anfangs nur ein Hobby: Er studierte zunächst Geologie und Physik, bevor er ein Stipendium der New Yorker Juilliard School of Music bekam und sich für die Bühne entschied. Intensive Studien bei Carlo Bergonzi rundeten seine Ausbildung ab. Sein erstes Engagement führte ihn als Mitglied des Internationalen Opernstudios ans Opernhaus Zürich. Seitdem lebt er in Europa, gastiert regelmäßig u. a. an den Staatstheatern Kassel und Nürnberg, der Staatsoper Hannover, der Deutschen Oper am Rhein sowie der Wiener Volksoper und war außerdem in der Arena di Verona, an der Welsh National Opera Cardiff sowie  beim Festival de Opera de Belém zu erleben. Sein umjubeltes Debüt an der New Yorker MET gab er 2013 als Cavaradossi. Danach sang er dort Don Carlo, Gustavo und zuletzt im Februar 2016 Turiddu.
Foto: Ruth Kappus 

 

 

 

Produktionen

Jakub
Tylman

Jakub Tylman

Jakub Tylman wurde in Prag geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Violoncellospiel. Er studierte bei Boris Pergamenschikow in Berlin und bei Frans Helmersson in Köln, wo er sein Studium mit dem Konzertexamen abschloss. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u. a. bei Pieter Wispelwey, Heinrich Schiff, Anner Bylsma, Bernard Greenhouse, dem Artemis Quartett und dem Scharoun Ensemble Berlin. Jakub Tylman erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Als Solist arbeitete er mit Orchestern in Deutschland, Norwegen, Tschechien und den USA zusammen. Seit 2012 ist er Solo-Cellist der Robert-Schumann-Philharmonie und hat 2013 im Haus Kraftwerk die Kammermusikreihe Es ist Spielzeit initiiert, die er auch konzeptionell betreut.

Annelien Van
Wauwe

Annelien Van Wauwe

Die belgische Klarinettistin Annelien Van Wauwe studierte bei Sabine Meyer in Lübeck, bei Pascal Moraguès in Paris, bei Alessandro Carbonare in Rom sowie bei Wenzel Fuchs und Ralf Forster in Berlin. Von der BBC wurde sie 2015 in das New Generation Artists-Programm gewählt. Im gleichen Jahr erschien ihre CD mit Klarinettensonaten von Weinberg und Prokofjew, die sie gemeinsam mit Lucas Blondeel aufgenommen hat. Sie erhielt außerdem mehrere Stipendien und ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Solistisch war sie u. a. mit dem Brussels Philharmonic, dem Orchestre de Chambre de Genève, dem Tampere Philharmonic Orchestra, dem Prager Kammerorchester, dem Wiener KammerOrchester, der Philharmonie Zuidnederland, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Münchner Kammerorchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien, der Tonhalle Zürich und dem Concertgebouw Amsterdam zu erleben.
Foto: Christian Ruvolo

 

 

Peter
Wenzel

Peter Wenzel

Peter Wenzel wurde in Pirna geboren und lernte bei seinem Vater Violine, Schlagzeug und Klavier. Später erhielt er Oboenunterricht bei Fritz Rösler an der Musikschule Pirna und bei Wolfgang Holzhäuser an der Spezialschule für Musik in Dresden sowie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. In dieser Zeit war er Substitut der Staatskapelle Dresden. Seit 1982 ist er Solo-Oboist der Robert Schumann Philharmonie. 1989 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Sächsischen Bläserakademie. Seine besondere Liebe gilt der Kammermusik. Peter Wenzel ist regelmäßig bei den Orchestern in Dresden, Leipzig und Berlin zu Gast. Er wirkte bei mehreren Rundfunk- und CD-Produktionen mit. Gastspiele führten ihn ins europäische Ausland und nach Israel.

Guibee
Yang

Guibee Yang

Die südkoreanische Sopranistin Guibee Yang studierte zunächst in Seoul und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gabriele Fuchs. Meisterkurse u. a. bei Edith Wiens und Helmuth Deutsch rundeten ihre Ausbildung ab. 2008/2009 gab sie ihr erfolgreiches Debüt am Münchener Prinzregententheater als Rezia in Glucks Die Pilger von Mekka. Darüber hinaus sang sie u. a. Fairy Queen (Henry Purcell) und Rose in Dornröschen (Engelbert Humperdinck). 2009 war sie als Aminta (Il re pastore) am Theater Augsburg und zuvor bereits u. a. als Susanna (Le nozze di Figaro) und Rosina (Il Barbiere di Siviglia) in ihrer Heimat zu erleben. Seit 2010 gehört sie zum Ensemble der Oper Chemnitz und sang bereits Partien wie Morgana (Alcina), Violet in der Uraufführung von Rezniceks Oper Benzin, Gilda (Rigoletto), Pamina, Isotta (Die schweigsame Frau), Schwan (Swanhunter/DEA), Blumenmädchen (Parsifal), Amanda (Le Grand Macabre), Gretel, den Hirten in Tannhäuser, Zerlina, Sophie (Werther), Lucia in Lucia di Lammermoor sowie Armida (Rinaldo). Außerdem wirkte sie an verschiedenen Konzerten wie Beethovens 9. Sinfonie, Carmina Burana und Strawinskys Pulcinella mit.
2013 sang Guibee Yang die Inès in Meyerbeers Oper Vasco de Gama, die als Wiederentdeckung des Jahres 2013 von der Fachzeitschrift Opernwelt gefeiert und deren CD-Aufnahme mit dem ECHO-Klassik prämiert wurde. Außerdem war sie an CD-Einspielungen von Strauss' Die schweigsame Frau, Rezniceks Benzin und Humperdincks Dornröschen sowie Paulas reisen beteiligt.
Guibee Yang arbeitete u. a. mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester und der Neuen Hofkapelle München. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Unter anderem erhielt sie beim 15. Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini den Karl-Böhm-Preis, den 1. Preis beim Maria-Caniglia-Wettbewerb sowie jeweils einen 2. Preis beim Wettbewerb Gian Paolo Cresci und beim International Rotary Opera Contest 2013 in Lissabon. 2014 wurde sie beim Internationalen Wilhelm-Stenhammar-Musikwettbewerb ausgezeichnet.
Die Sopranistin gastierte u. a. an Opernhäusern in Nürnberg, Ingolstadt, Bayreuth, Halle, Rudolstadt, Leipzig und Seoul sowie beim Musik Festival Bad Aibling, dem Thurn und Taxis Music Festival, dem Salzach Festival in Salzburg, beim Barock Lust Festival in Bad Reichenhall und beim Opernfestival in Gut Immling. Eine rege Konzerttätigkeit führt sie in zahlreiche Städte im In- und Ausland. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Helmuth Froschauer, Alexander Liebreich und Antony Hermus zusammen. 2017 wird sie in Jörg Widmanns Oper Babylon in der Partie der Seele im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam unter der Leitung von Markus Stenz zu erleben sein.

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