Solisten

Rafael
Aguirre

Rafael Aguirre

Rafael Aguirre ist ein international gefeierter Musiker, dessen tiefes Musikverständnis, blendende Virtuosität und immens breit gefächertes Repertoire ihn bereits in 28 Länder führte. 13 erste Preise in wichtigsten Musikwettbewerben, darunter Pro Musicis (New York) und Tárrega (Benicàssim), ebneten ihm den Weg zu einer außerordentlichen Karriere. Zu Höhepunkten der vergangenen Jahre gehören Solokonzerte in führenden Konzerthäusern wie Carnegie Hall New York, Konzerthaus Wien, Tchaikovsky Hall Moskau, Philharmonie St. Petersburg, St John‘s Smith Square in London, Gasteig München, Laeiszhalle Hamburg, Palau de la Musica Valencia und Tonhalle Düsseldorf. Rafael Aguirre brachte Werke des Grammy-Award Gewinners Sergio Assad sowie von Joaquin Clerch, Agustín Castilla Avila, David del Puerto und Daniel Real zur Uraufführung. Er arbeitete mit Orchestern wie dem New Russia Orchestra Moskau, der Philharmonie Baden-Baden, dem Kammerorchester Pforzheim, der Thüringen Philharmonie, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Málaga Philharmonic Orchestra, Extremadura Symphony Orchestra und Syrian National Orchestra zusammen. Seine vier Einspielungen bei Naxos, KSGExaudio und RTVE erfuhren höchste internationale Anerkennung (Prenominierung für Latin Grammy Award) und wurden von BBC, CBS, NPR, Radio Stephansdom Wien, dem Bayerischen Rundfunk, MDR, Radio Nacional de España und The New Classical FM (Toronto) ausgestrahlt. Im Alter von 16 Jahren tourte er mit dem Concierto de Aranjuez und dem Jugendsinfonieorchester von Málaga durch Spanien und Marokko. Stipendien der andalusischen Regierung und der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ermöglichten sein Studium in Deutschland bei Joaquin Clerch. Später studierte er bei Michael Lewin an der Royal Academy of Music in London.Seit 2009 unterrichtet Rafael Aguirre an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. 
Foto: Foto Japon, Akihisa Higashi

Produktionen

Andreas
Beinhauer

Andreas Beinhauer

Aus dem süddeutschen Aalen stammend, absolvierte der Bariton Andreas Beinhauer sein Studium in Gesang und Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und erhielt wichtige Impulse in Meisterkursen u. a. von Udo Reinemann, Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Julia Varady und Thomas Quasthoff. Während seines Studiums wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. 2014 und 2015 gastierte er am Nationaltheater Mannheim und den städtischen Bühnen Wuppertal, bevor er in der Spielzeit 2015/2016 Ensemblemitglied der Oper Chemnitz wurde. Dort war er bisher u. a. als Albert (Werther), Fürst Jeletzkij (Pique Dame), Argante (Rinaldo) sowie Conte Almaviva in Le Nozze di Figaro zu erleben.
Andreas Beinhauer ist rege als Lied- und Oratoriensolist tätig. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Paris, Wien, in die Schweiz, nach Kairo und Südafrika (Kapstadt, Stellenbosch). Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium war er zu Gast in der Berliner Philharmonie und dem Münster Basel. Liederabende gab er u. a. mit Hartmut Höll, Wolfram Rieger und Markus Hadulla. Gemeinsam mit der Pianistin Melania Kluge gewann er 2012 den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Im Duo mit Anna Beinhauer (Graczykowska) gewann er 2015 in der Sparte „Lied“ den zweiten Preis beim internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Moderne in Graz und im selben Jahr den ersten Preis beim Wettbewerb für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts in Karlsruhe.

Lea
Birringer

Lea Birringer

Die deutsche Violinistin Lea Birringer konnte sich inzwischen als vielbeachtete Künstlerin auf internationalen Podien etablieren. Von der Presse als „neuer Stern am Musikhimmel“ gepriesen, vereint die junge Geigerin Charme, Emotionen und Virtuosität zum großen Gewinn des Publikums. Auftakt ihrer internationalen Karriere war ihr Solo-Debüt in der Berliner Philharmonie, gefolgt von Einladungen zu renommierten Festivals, wie den Salzburger Festspielen, dem Davos Festival, dem MDR Musiksommer oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Vielseitigkeit und ihr breites Repertoire, welches auch zeitgenössische und unbekanntere Werke umfasst, konnte sie bei der Arbeit mit renommierten Orchestern wie den Berliner Symphonikern, den Münchner Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz oder dem Orchestra Sinfonica di Roma zeigen. Lea Birringer ist Preisträgerin der internationalen Violinwettbewerbe Kloster Schöntal, Premio Rodolfo Lipizer, Louis Spohr und Abram Yampolski. 2008 wurde sie Gewinnerin des internationalen Wettbewerbs Johannes Brahms. Als Anerkennung für ihre außergewöhnlichen Erfolge wurde ihr vom Stadtverband Saarbrücken der Kulturpreis für junge Nachwuchskünstler verliehen.
Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Lea Birringer intensiv der Kammermusik. Mit ihrer Schwester, der Pianistin Esther Birringer, gelang ihr 2011 auch im Duo der internationale Durchbruch, als sie unmittelbar nacheinander die beiden renommierten internationalen Kammermusikwettbewerbe Premio Vittorio Gui und Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo gewannen. Herausragende Besprechungen erhielten sie für ihre gemeinsame Debüt-CD mit Violinsonaten von Hindemith, Szymanowski und Respighi. Lea Birringer absolvierte ihr Bachelor-Studium bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg und ihren Masterabschluss bei Pavel Vernikov am Konservatorium in Wien jeweils mit Auszeichnung. Momentan ist sie Dozentin an der Musikakademie Archi Arrigoni in Italien. 
Foto: Felix Broede

Andreas
Brantelid

Andreas Brantelid

Andreas Brantelid wurde 1987 als Kind schwedisch-dänischer Eltern in Kopenhagen geboren und erhielt ersten Cellounterricht von seinem Vater. Im Alter von 14 Jahren debütierte er mit Elgars Cellokonzert beim Royal Danish Orchestra in Kopenhagen. Heute ist Andreas Brantelid einer der gefragtesten Künstler aus Skandinavien, der mit seinen tiefgehenden Interpretationen, seinem farbenreichen Klang und mit seiner gewinnenden Persönlichkeit seit Jahren das Konzertpublikum in aller Welt begeistert.
Zu seinen herausragenden Orchesterengagements der jüngsten Zeit zählten Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Symphony und BBC Philharmonic, dem Tonhalle-Orchester Zürich, Mahler Chamber Orchestra, Brussels Philharmonic, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Netherlands Radio Philharmonic, Orchestre de la Suisse Romande, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Seattle Symphony, mit dem hr-Sinfonieorchester, MDR Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, den Hamburger Symphonikern, dem Orchestre des Champs-Elysées, Scottish Chamber Orchestra und dem Münchner Kammerorchester sowie allen führenden Orchestern Nordeuropas. Kammermusikalisch konzertiert er u. a. beim Beethovenfest Bonn, Bozar Brüssel, Bergen Festival, BR Klassik. Mit dem norwegischen Pianisten Christian Ihle Hadland führt Andreas Brantelid sämtliche Cellosonaten von Beethoven auf.
Seine erste CD mit Cellokonzerten von Tschaikowsky, Schumann und Saint-Saëns wurde 2008 bei EMI veröffentlicht. Darauf folgten eine CD mit Kammermusik von Chopin einschließlich seiner Cellosonate (2010) und eine Encore CD (2012). Ein Album mit sämtlichen Werken Griegs für Cello und Klavier wurde beim Label BIS 2015 veröffentlicht. 2016 erscheint seine Einspielung beim Label BIS aller Cello-Werke von Gabriel Fauré. Andreas Brantelid ist Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe. Er spielt die Boni-Hegar Stradivarius aus dem Jahr 1707, eine Leihgabe des norwegischen Kunstsammlers Christen Sveaas. 
Foto: Marios Taramides

Thomas
Bruder

Thomas Bruder

Thomas Bruder wurde in Tübingen geboren, erhielt mit 11 Jahren den ersten Cellounterricht und studierte in Köln bei Boris Pergamenschikow. Wichtige Erfahrungen sammelte er mit dem Kammerorchester Tübinger Studenten, dem Kammerorchester Tibor Varga und dem Kölner Kammerorchester. Gastverträge banden ihn u. a. ans Orchester des WDR Köln und ans Opernorchester Krefeld/Mönchengladbach, bevor er 1992 seine erste feste Anstellung beim Kölner Gürzenichorchester erhielt. Seit 1993 ist er Erster Solocellist der Robert-Schumann-Philharmonie. Als Solist war er in den letzten Jahren u. a. mit den Cello-Konzerten von Saint-Saëns, Elgar, Haydn, Korngold, Ibert, Hindemith, Gulda und der Sinfonia Concertante von Prokofjew zu hören. Darüber hinaus arbeitete er regelmäßig mit dem Stuttgarter Bach-Collegium und ist Dozent des LJO Sachsen.

Boris
Giltburg

Boris Giltburg

Mit einem erstaunlichen Maß an musikalischer Tiefe, faszinierender Persönlichkeit und intensiver Durchdringung der Musik, der er nachspürt, hat der junge israelische Pianist Boris Giltburg in den letzten Jahren weltweit und kontinuierlich die Aufmerksamkeit eines immer weiter wachsenden Publikums auf sich gezogen. 2013 gewann er den Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel. Längst spielt er mit renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra oder dem NHK Symphony Orchestra. Boris Giltburg wurde 1984 in Moskau geboren. Mit fünf Jahren erhielt er ersten Klavierunterricht bei seiner Mutter. Von Kindheit an lebt er in Tel Aviv, wo er bei Arie Vardi studiert hat.
Bereits als Teenager ging er mit dem Israel Chamber Orchestra auf USA-Tournee. 2007 gastierte er im Rahmen eines Engagements beim Indianapolis Symphony Orchestra erstmals bei einem nordamerikanischen Orchester. Aus einer musikalischen Begegnung mit Zubin Mehta resultierte sein Debüt beim Israel Philharmonic Orchestra 2005, mit dem er – neben den anderen führenden Orchestern und Konzertreihen Israels – seither regelmäßig auftritt. Ebenfalls 2005 war er erstmalig in Tokyo zu Gast. Durch China tourte er 2007 und spielte 2010 mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Seit 2002 ist er auch mehrfach zu Gast in Südamerika gewesen. In der Saison 2017/2018 ist er Artist in Residence bei den Duisburger Philharmonikern. Zahlreiche Klavierabende in ganz Europa führten ihn u. a. in den Münchner Herkulessaal, ins Concertgebouw Amsterdam, ins Wiener Konzerthaus, in den Pariser Louvre, die Tonhalle Zürich oder die Londoner Wigmore Hall. Festivals wie das Klavier-Festival Ruhr, die Schwetzinger Festspiele, das Klavierfestival Piano aux Jacobins, das New Zealand Piano Festival oder das Cheltenham Festival luden ihn ebenfalls ein. Boris Giltburg arbeitet exklusiv mit dem Label Naxos zusammen, bei dem 2015 zwei CDs mit Werken Schumanns und Beethovens herauskamen. 
Foto: Sasha Gusov

Ekkehard
Hering

Ekkehard Hering

Ekkehard Hering begann seine musikalische Ausbildung auf der Blockflöte, bevor er sich als Zehnjähriger der Oboe zuwandte. Von 1979 bis 1983 studierte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Hans-Werner Wätzig. Seit 1983 ist er Oboist der Robert-Schumann-Philharmonie. Konzerte führten ihn in verschiedene Länder Europas sowie nach Israel, Ägypten, Syrien, Jordanien, Amerika, Japan, Singapur, Thailand, Indonesien und auf die Philippinen. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen tragen seine Handschrift. Ekkehard Hering blickt auf eine langjährige Mitgliedschaft in der Akademie für Alte Musik Berlin zurück. Sein besonderes Interesse gilt der Musik des 18. Jahrhunderts. 2003 gründete er das Chemnitzer Barockorchester.

Produktionen

Andrei
Ioniță

Andrei Ioniță

Andrei Ioniță wurde 1994 in Bukarest geborene. Im Alter von fünf Jahren begann er mit dem Klavierspiel und drei Jahre später mit dem Cellospiel. Er erhielt seine Ausbildung zunächst an der Musikschule Iosif Sava in Bukarest bei Ani-Marie Paladi und studiert seit 2012 bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin. In den letzten Jahren war Andrei Ioniță in den großen Sälen wie der Carnegie Hall in New York, der Cadogan Hall in London, dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie oder dem Gasteig und Herkulesaal in München zu Gast. 2015 gab er sein Debüt im Großen Saal der Berliner Philharmonie als Solist mit dem Deutschen Symphonieorchester. Der Cellist ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. In der Saison 2016/2017 debütierte er u. a. mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra, Czech Philharmonic Orchestra, MDR Sinfonieorchester und mit den Münchner Philharmonikern. Andrei Ioniță tritt zudem regelmäßig auf Einladung von und zusammen mit Maestro Valery Gergiev auf. Mit einem Duo-Programm für Violoncello und Klavier ist er in Helsinki, in Japan, in der Laeiszhalle Hamburg aber auch im KKL Luzern zu erleben. Von Mitsuko Utchida wurde er zum Marlboro Music Festival im Juli 2017 eingeladen.
Er wurde von der BBC als New Generation Artist von 2016 bis 2018 ausgewählt. Ioniță ist einer von sechs Musikern, die die Möglichkeit bekommen mit den BBC Orchestern zu spielen, in drei Konzerten der renommierten BBC Radio 3 Monday Lunchtime Konzerte in der Wigmore Hall aufzutreten, neue Werke zu lernen sowie Aufnahmen in den BBC Studios zu machen. 2016 erhielt er den Luitpold Preis, der vom Förderverein des Kissinger Sommers für den besten jungen Künstler vergeben wird. Andrei Ioniță ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm ein Violoncello von Giovanni Battista Rogeri, Brescia 1671, zur Verfügung stellt. 
Foto: Daniel Delang

Felix
Klieser

Felix Klieser

Der Hornist Felix Klieser ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Künstler. Bereits mit fünf Jahren begann er mit dem Hornunterricht. Mit 17 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. 2013 veröffentlichte er sein Debütalbum Reveries bei Berlin Classics. Das Album mit romantischen Werken von Glasunow, Glière, Rheinberger, Saint-Saëns, Schumann und Strauss erhielt begeisterte Kritiken.
2014 wurde Felix Klieser mit dem ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres und dem VDKD Musikpreis geehrt. Im selben Jahr erschien beim Patmos Verlag seine spannende Lebensgeschichte unter dem Titel Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt. 2016 erhielt Felix Klieser den renommierten Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Sein besonderes Interesse gilt der Farbvielfalt und Klangschönheit des Horns. 2015 erschien die erste Orchester-CD von Felix Klieser mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Ruben Gazarian mit Hornkonzerten von Michael und Joseph Haydn sowie Wolfgang Amadeus Mozart bei Berlin Classics. Hier zeigt Felix Klieser sein Können auf dem „tiefen“ ebenso wie auf dem „hohen“ Horn – eine Seltenheit, denn die meisten Hornisten entscheiden sich für eine Lage. Von 2008 bis 2011 war Felix Klieser Mitglied im Bundesjugendorchester, mit dem er u. a. in der Berliner Philharmonie, Beethovenhalle Bonn, Kölner Philharmonie und der Philharmonie am Gasteig München konzertierte. Zudem wirkte er an zahlreichen Produktionen des Westdeutschen Rundfunks mit. Tourneen führten ihn u. a. durch die Schweiz, Italien, Österreich und Südafrika. Felix Klieser ist Botschafter des One-Hand Musical Instrument Trust OHMI. 
Foto: Maike Helbig

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Italien, Israel und die USA. Ihr Studium rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab, von der sie weiterhin stimmlich betreut wird. Sie ist Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter SWR-Vokalensemble, dem sie von 2012 bis 2014 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Hier war sie unter anderem als Olga (Eugen Onegin), als Gräfin (Der Wildschütz), Page (Salome), Flora (Traviata) und zweite Dame (Die Zauberflöte) zu erleben. Seit der Saison 2016/2017 arbeitet Sophia Maeno freischaffend. Engagements führen sie wieder nach Schwerin für Mrs. Sedley (Peter Grimes) und Hänsel (Hänsel und Gretel), an das Hamburger Alleetheater für Romeo (I Capuleti e I Montecchi), an das Theater Erfurt (Il Ritorno d'Ulisse) und an das Landestheater Neustrelitz für Arsamene (Xerxes). In Oratorienkonzerten sowie in Lied- und Kammermusikabenden ist die junge Mezzosopranistin deutschlandweit zu hören. An der Oper Chemnitz sang sie bereits die Lady Margaret Hamilton in der Uraufführung von Benjamin Schweitzers Südseetulpen. Außerdem war sie als Solistin in Beethovens IX. Sinfonie zu hören. Mit Beginn der Saison 2017/2018 ist sie hier als Residenzgast engagiert.
Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Silvia
Micu

Silvia Micu

Silvia Micu wurde im rumänischen Codlea geboren. Nachdem sie sich zwölf Jahre lang intensiv dem Klavierspiel gewidmet und u. a. in Brasov (Rumänien) und Italien Unterricht genommen hat, begann sie 2007 mit einem Gesangsstudium an der Universitatea Națională de Muzică București, welches sie mit einem Master abgeschlossen hat. Ab 2013 besuchte sie die Masterklasse der renommierten Sopranistin Marianna Nicolesco. Silvia Micu wurde mit diversen Preisen ausgezeichnet, so u. a. mit ersten Preisen beim Ionel-Perlea-Preis, dem Mihail-Jora-Wettbewerb, der Romanian National Song Competition oder der Hariclea Darclée International Voice Competition. Zu Silvia Micus Repertoire zählen Partien wie Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Musetta und Mimi, Pamina und Papagena, Susanna und Gräfin, Gretel, Juliette (Gounods Roméo et Juliette) sowie Zerlina. Sie ist eine gefragte Konzertsängerin in und außerhalb Rumäniens und arbeitete bereits mit großen Klangkörpern zusammen.

Magali
Mosnier

Magali Mosnier

Magali Mosnier ist Soloflötistin des Orchestre Philharmonique de Radio France. Als Solistin folgt sie regelmäßig Einladungen anderer Orchester wie Konzerthaus Orchester Berlin, Nürnberger Philharmoniker, Stuttgarter Philharmoniker, Deutsche Radio Philharmonie, Mahler Chamber Orchestra, Dresdner Kapellsolisten, Philharmonia Prag, I Musici di Roma, Kammerakademie Potsdam und Münchner Kammerorchester. Konzertauftritte führen sie in wichtige Musikzentren und zu renommierten Festivals. 2014 spielte sie zwei umjubelte Konzerte bei Mostly Mozart in New York gemeinsam mit Xavier de Maistre unter Louis Langrée. Mozarts Doppelkonzert für Flöte und Harfe ist mit den beiden Solisten bei Sony Classical mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Ivor Bolton erschienen. Gemeinsame Konzerte mit der Academy of St. Martin in the Fields folgten in Deutschland und Österreich. 2015 hat Sony Classical Magali Mosniers dritte CD veröffentlicht. Zusammen mit dem Münchener Kammerorchester hat sie Mozarts Flötenkonzerte eingespielt. Auf ihrer vorherigen CD präsentierte sie die Flötenkonzerte von Bach mit dem Stuttgarter Kammerorchester. Der französischen Flötenliteratur widmete sie sich auf ihrer ersten CD gemeinsam mit dem Münchner Rundfunkorchester.
Als begehrte und begeisterte Kammermusikerin konzertiert sie mit Künstlern wie Renaud und Gautier Capuçon, Antoine Tamestit, Xavier de Maistre, Isabelle Moretti, Eric Le Sage, Martin Stadtfeld, Nicholas Angelich, Nicolas Altstaedt, dem Quatuor Ebène sowie den Schlagzeugern des Orchestre de Paris. Ihr großes Interesse an zeitgenössischer Musik brachte sie mit einigen der führenden französischen Komponisten wie Bruno Mantovani, Pierre Boulez, Eric Tanguy, Thierry Pécou, Jaques Lenot sowie dem deutschen Komponisten Matthias Pintscher zusammen. Magali Mosnier ist mehrfache Preisträgerin namhafter internationaler Flöten-Wettbewerbe. Ihre Ausbildung erhielt sie am Conservatoire National Supérieur de Paris in der Klasse von Pierre-Yves Artaud. 
Foto: wildundleise.de

Zoltán
Nagy

Zoltán Nagy

Der in Cluj Napoca geborene Bassbariton Zoltán Nagy debütierte an der Rumänischen Staatsoper seiner Heimatstadt als Don Basilio in Rossinis Il barbiere di Siviglia, wurde aber bald von der Ungarischen Staatsoper, der Oper Leipzig und der Wiener Staatsoper verpflichtet, deren Ensemble er von 2008 bis 2010 angehörte. Es folgten Engagements an den Opernhäusern in Athen, Hamburg, Leipzig, Antwerpen, Nizza, Bilbao und Bukarest sowie bei den Salzburger Festspielen. Jüngst war Zoltán Nagy in Palermo als Escamillo in Bizets Carmen, im Theater an der Wien in einer Neuproduktion von Peer Gynt, an der Ungarischen Staatsoper als Silvio in Leoncavallos I Pagliacci und in Triest als Falke in der Fledermaus zu erleben. Die Zukunft bringt u. a. Puccinis Tosca und Le nozze di Figaro (Graf) in Triest bzw. Budapest.
Neben seiner Operntätigkeit ist Zoltán Nagy ein gefragter Konzertsänger. Er arbeitet mit Orchestern wie dem Rumänischen Rundfunkorchester Bukarest, dem Orchestra Filarmonica di Palermo, der Ungarischen Nationalphilharmonie, den Wiener Philharmonikern, dem Radio-Symphonie Orchester Wien sowie mit den Essener Philharmonikern. 
Foto: Franz Johann Morgenbesser

Produktionen

Magnus
Piontek

Magnus Piontek

Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren. Er studierte Schulmusik und Dirigieren (bei Marcus Creed) in Köln sowie Gesang bei Rudolf Piernay in Mannheim. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang Partien wie Pistola in Verdis Falstaff, Mönch in Don Carlos, Zuniga in Carmen, Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen, Polizeikommissar in Der Rosenkavalier oder Pfleger des Orest in Elektra und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit. Anschließend wechselte er an die Bühnen Gera/Altenburg, wo er als Sparafucile, Eremit sowie in der Titelpartie der Oper Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße zu erleben war. An der Semperoper gastiert er als Marquis d’Obigny (La Traviata) sowie als Saretzki (Eugen Onegin). Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 gehört er zum Solistenensemble der Oper Chemnitz. Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich dem Oratorienrepertoire. Er arbeitete mit Dirigenten wie Dan Ettinger, Klaus Arp, Florian Helgath, Laurent Wagner, Gotthold Schwarz, Alois Seidlmeier, Johannes Kalitzke und Enno Poppe  sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter das Concerto Köln, das Ensemble Musikfabrik und das Göttinger Symphonie Orchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung Akademie Musiktheater heute.

 

 

Julian
Riem

Julian Riem

Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München, bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris und in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem 2012 ein ECHO Klassik für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin bei Farao classics verliehen wurde. Neben dem klassischen Konzertrepertoire setzt sich Riem für moderne und zeitgenössische Komponisten ein, neben Messiaen, Ligeti, Stockhausen, Henze, Boulez, Xenakis, Schnittke und Hartmann finden sich in seinen Programmen immer wieder Werke und Uraufführungen von Liebermann, Stahmer, Bourbodakis, Illes und Koch. Er ist Lehrbeauftragter der Musikhochschule in München und am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Produktionen

Ulrike
Rusetzky

Ulrike Rusetzky

Ulrike Rusetzky, geboren in Meiningen, studierte nach dem Abitur an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy bei Karl-Heinz Passin. In dieser Zeit sammelte sie als Substitutin des Gewandhausorchesters Leipzig erste Konzert- und Opernerfahrungen, wirkte bei Aufführungen von Bachs Passionen in der Thomaskirche sowie bei Konzerten des Neuen Bachischen Collegium musicum und des Ensembles Avantgarde mit und nahm als Stipendiatin der Internationalen Bachakademie Stuttgart am Meisterkurs von Jean-Claude Gérard teil. Seit 1989 ist sie als Solo-Flötistin der Robert-Schumann-Philharmonie engagiert und war solistisch u. a. mit den Flötenkonzerten von Carl Nielsen, Jacques Ibert, André Jolivet und Saverio Mercadante zu erleben. Als Mitglied der Sächsischen Bläserakademie war sie an Konzerten, Rundfunk- und CD-Aufnahmen beteiligt. Seit dem Studium unterrichtet sie und gab Seminare an der TU Chemnitz.
Foto: privat 

Produktionen

Heidrun
Sandmann

Heidrun Sandmann

Heidrun Sandmann stammt aus Berlin, erhielt ihre erste Geigenausbildung an der Musikschule und studierte an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt. Sie war Konzertmeisterin des FDJ-Jugendsinfonieorchesters, Mitglied des Schleswig-Holstein-Festival-Orchesters und des Mahler-Jugendorchesters und gründete ein eigenes Kammerorchester. Seit 1989 ist sie Konzertmeisterin der Robert-Schumann-Philharmonie. Als Solistin gab sie unter anderem Konzerte in Potsdam, Zwickau, Plauen, Brandenburg, Freiberg und mehrfach in Chemnitz. Dabei widmet sie sich vor allem selten gespielten Komponisten. Mit der Robert-Schumann-Philharmonie führte sie zum Beispiel Violinkonzerte von Pfitzner, Korngold und Dohnányi auf. Zum wiederholten Mal wurde sie für die Leitung eines Meisterkurses und für Konzerte in die USA eingeladen. Gastspiele mit verschiedenen Kammermusikensembles führten sie unter anderem nach München, Italien sowie mit den Augsburger Kammersolisten nach Brasilien und dem Konzerthausorchester Berlin nach Japan. 
Foto: Dieter Wuschanski
 

Helke
Scheibe

Helke Scheibe

Helke Scheibe wurde in Weimar geboren und wuchs in einem sehr musikalischen Elternhaus auf. Bereits im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Dazu kam später Harfenunterricht. Außerdem belegte sie Kurse in Musikgeschichte und Kammermusik. Sie absolvierte ein Studium im Hauptfach Harfe an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Renate Jonscher.
Seit 1990 ist Helke Scheibe Soloharfenistin der Robert-Schumann-Philharmonie. Hier wirkte sie als Solistin bei zahlreichen Kammerkonzerten mit. So spielte sie u. a. Benjamin Brittens Ceremony of Carols für Kinderchor und Harfe, Sofia Gubaidulinas Garten von Freuden und Traurigkeiten sowie Werke von Georg Friedrich Händel, Maurice Ravel, Jean Françaix und Alfred Schnittke. Ihr Interesse für die zeitgenössische Musik belegt die Mitwirkung an mehreren Uraufführungen, u. a. von Matthias Weißig, Friedemann Sammler sowie anlässlich der Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz 2007 von Gabriel Iranyi. 
Foto: Dieter Galle

Hartmut
Schill

Hartmut Schill

Hartmut Schill wurde als Sohn einer Musikerfamilie in Leipzig geboren und spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Geige. Er studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Violine, Kontrapunkt und Kammermusik. Mit dem 1990 gegründeten Schill-Quartett konnte er auf Interpretationskursen bei renommierten Ensembles wie dem Lasalle-, Brandis- und Arditti-Quartett wertvolle musikalische Erfahrungen sammeln. Es folgten Konzerte im In- und Ausland, erste Rundfunkproduktionen und 1993 eine Amerika-Tournee. Als Komponist und Interpret widmete er sich mit dem Berliner Trio 71 zeitgenössischer Musik. Seit 1997 ist er 1. Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie und Primarius des Robert-Schumann-Quartetts. Seit 1999 gehört er der 1. Violinen-Gruppe des Bayreuther Festspielorchesters an.

Maraike
Schröter

Maraike Schröter

Die Sopranistin Maraike Schröter studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Julia Varady, Brenda Mitchell und Christine Schäfer. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza und Deborah Polaski ergänzten ihre breit gefächerten Studien.
Maraike Schröter war u.a. Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Anneliese Rothenberger Gesangswettbewerbs und war Finalistin des Wettbewerbs Richard Wagners Neue Stimmen in Karlsruhe.
Von 2011 bis 2013 war Maraike Schröter Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem in der Rolle der 1. Dame in der Zauberflöte, als Bubikopf in Der Kaiser von Atlantis und als Berta in Der Barbier von Sevilla zu erleben war. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper Der Ring des Nibelungen.
Seit der Spielzeit 2013/14 ist die Sopranistin Ensemblemitglied des Theaters Chemnitz und war dort bisher als Donna Anna in Don Giovanni, als Elisabetta in Don Carlos, als Desdemona in Otello sowie als Infantin in Der Zwerg zu hören.
Gastspiele führten sie zuletzt als 1. Dame an die Staatsoper Berlin und zu den Bregenzer Festspielen sowie als Chrysothemis in Elektra an das Staatstheater Cottbus.
Aktuell ist sie in ihrem Stammhaus als Eva in Die Meistersinger von Nürnberg sowie als Liù in Turandot zu hören.

Martin
Stadtfeld

Martin Stadtfeld

Martin Stadtfeld hat sich in den letzten 12 Jahren als einer der führenden Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs und der deutschen Romantik etabliert. Seine Karriere begann 2002, als er den 1. Preis beim Bach-Wettbewerb in Leipzig gewann. Gleich darauf erschien bei Sony Classical seine Einspielung von Bachs Goldberg-Variationen, die auf Platz eins der deutschen Klassikcharts landete und mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurden. In der Zwischenzeit hat Martin Stadtfeld bei Sony Classical 15 weitere CDs vorgelegt, die ihm drei weitere Echo-Klassik-Auszeichnungen einbrachten. Nach seiner Einspielung vom Londoner Skizzenbuch des achtjährigen Wolfgang Amadeus Mozart und dessen spätere Klavierkonzerte Nr. 1 und 9 mit dem Mozarteumorchester Salzburg 2016 erschien im gleichen Jahr die Einspielung der 24 Etüden (op. 10 und op. 25) von Chopin mit Stadtfelds eigenen, verknüpfenden Improvisationen.
Nicht nur auf CD, auch live ist Martin Stadtfeld ein gefragter Gast bei führenden Orchestern in Europa, den USA und Asien. Mit seinen innovativen und ausdrucksstarken Rezitalprogrammen ist er regelmäßig auf den großen deutschen Konzertbühnen zu erleben und gastiert in vielen international renommierten Konzerthäusern. Auch bei großen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Lockenhaus Festival, dem Ljubljana Festival, dem Festival International Echternach, der Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems und beim Menuhin Festival Gstaad ist er regelmäßig zu Gast. Ein großes Anliegen des Künstlers ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen. In zahlreichen Schulbesuchen spricht er mit Schülern über seine Arbeit, stellt ihnen Musik vor und schafft es dadurch, die jungen Menschen auch außerhalb des Konzertbetriebs auf eine unmittelbare persönliche Art für klassische Musik zu begeistern. 
Foto: Adrian Bedoy

Peter
Svensson

Peter Svensson

Der in Wien geborene Tenor Peter Svensson begann seine Sängerlaufbahn als Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben, studierte anschließend am Konservatorium und der Musikhochschule in Wien und war Schüler von Gerd Nienstedt, Fritz Uhl und Reiner Goldberg. Meisterstudien absolvierte er bei René Kollo. Zu seinem Repertoire zählen beinahe alle großen Heldentenor-Partien der Opernliteratur. Tristan, Siegfried, Siegmund, Tannhäuser, Parsifal, Bacchus, Florestan, Peter Grimes, Cavaradossi, Canio ist eine Auswahl aus den 56 Hauptpartien, die der er gesungen hat. Peter Svensson wurde noch während des Studiums von Claudio Abbado an die Wiener Staatsoper engagiert und war 1991 bis 2007 Mitglied der Staatsoper Prag. Engagements führten ihn auf viele wichtige Bühnen, darunter La Scala in Mailand, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden sowie an die Opernhäuser in Buenos Aires, Mexico City, Bilbao, Rom, Prag, Palermo, Kopenhagen, Leipzig, Köln, Helsinki, Asuncion, Barcelona, Genf, Stuttgart, Seoul, Tokyo, Osaka, Taipei, Peking, Moskau. Der Künstler wurde zu bedeutenden Musikfestspielen eingeladen, wie Edinburgh, Ankara, Wien, Luzern, Erl, Prager Frühling, Schaljapin Opernfestival in Kasan, Wexford, Belgrad und Bergen Festival. Auch als Konzertsänger ist Peter Svensson als Interpret anspruchsvoller Tenorpartien wie in Mahlers 8. Sinfonie und Das Lied von der Erde, in Janáčeks Glagolithischer Messe und Oedipus Rex gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien der Welt. Zahlreiche zum Teil preisgekrönte CD-Einspielungen liegen vor. Peter Svensson ist Preisträger des Internationalen Richard-Tauber-Gesangwettbewerbs und Stipendiat der Richard Wagner Gesellschaft. Seit 2016 ist Peter Svensson Dozent für Sologesang am Wiener Franz Schubert Konservatorium.

Hubert
Walawski

Hubert Walawski

Der Tenor Hubert Walawski wurde in Krakau (Polen) geboren. Er studierte Gesang an der Ignacy Jan Paderewski Musikakademie in Posen bei Tomasz Zagorski. Schon während des Studiums sammelte er die ersten Erfahrungen auf der Bühne als Prinz Bougrelas (Ubu Rex / Penderecki) an der Baltischen Staatsoper Danzig und als Hero (The Angel of The Odd / Coli) am Opernhaus Stanislaw Moniuszko Posen. Seine musikalischen Fertigkeiten konnte er während der 1st European Academy of Vocal Art an der Schlesischen Oper Beuthen, des Young Talents Development Programme an der Nationaloper Warschau, der Académie Européenne de Musique im Rahmen des Festivals Aix-en-Provence sowie in Meisterkursen bei Linda Watson, Manfred Jung, Wieslaw Ochman, Marius Vlad, David Syrus, Andrzej Dobber, Izabela Klosinska, Eytan Passen, Stefania Toczyska und Karola Theill entwickeln.
Für die Rolle des Prinz Bougrelas in Krzysztof Pendereckis Ubu Rex erhielt Hubert Walawski 2014 den Jan-Kiepura-Preis für das beste Operndebüt in Polen. Ein Jahr später gewann er den Sonderpreis beim 10. Internationalen Gesangswettbewerb Goldene Stimmen in Warschau.
Von 2014 bis 2016 war er dem Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wo er als Tamino (Zauberflöte für Kinder), Belmonte (nach Mozart Die Entführung aus dem Serail/Der Opernbaukasten), Normanno (Lucia di Lammermoor), Bote (Aida), Prinz von Persien (Turandot), Offizier (Ariadne auf Naxos) und Prinz in der Uraufführung der Kinderoper Die Schneekönigin von Marius Felix Lange zu erleben war. Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 ist Hubert Walawski als Solist an der Oper Chemnitz tätig. 
Foto: Ksenia Shaushyshvili

Guibee
Yang

Guibee Yang

Die südkoreanische Sopranistin Guibee Yang studierte zunächst in Seoul und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gabriele Fuchs. Meisterkurse u. a. bei Edith Wiens und Helmuth Deutsch rundeten ihre Ausbildung ab. 2008/2009 gab sie ihr erfolgreiches Debüt am Münchener Prinzregententheater als Rezia in Glucks Die Pilger von Mekka. Darüber hinaus sang sie u. a. Fairy Queen (Henry Purcell) und Rose in Dornröschen (Engelbert Humperdinck). 2009 war sie als Aminta (Il re pastore) am Theater Augsburg und zuvor bereits u. a. als Susanna (Le nozze di Figaro) und Rosina (Il Barbiere di Siviglia) in ihrer Heimat zu erleben. Seit 2010 gehört sie zum Ensemble der Oper Chemnitz und sang bereits Partien wie Morgana (Alcina), Violet in der Uraufführung von Rezniceks Oper Benzin, Gilda (Rigoletto), Pamina, Isotta (Die schweigsame Frau), Schwan (Swanhunter/DEA), Blumenmädchen (Parsifal), Amanda (Le Grand Macabre), Gretel, den Hirten in Tannhäuser, Zerlina, Sophie (Werther), Lucia in Lucia di Lammermoor sowie Armida (Rinaldo). Außerdem wirkte sie an verschiedenen Konzerten wie Beethovens 9. Sinfonie, Carmina Burana und Strawinskys Pulcinella mit.
2013 sang Guibee Yang die Inès in Meyerbeers Oper Vasco de Gama, die als Wiederentdeckung des Jahres 2013 von der Fachzeitschrift Opernwelt gefeiert und deren CD-Aufnahme mit dem ECHO-Klassik prämiert wurde. Außerdem war sie an CD-Einspielungen von Strauss' Die schweigsame Frau, Rezniceks Benzin und Humperdincks Dornröschen sowie Paulas reisen beteiligt.
Guibee Yang arbeitete u. a. mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester und der Neuen Hofkapelle München. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Unter anderem erhielt sie beim 15. Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini den Karl-Böhm-Preis, den 1. Preis beim Maria-Caniglia-Wettbewerb sowie jeweils einen 2. Preis beim Wettbewerb Gian Paolo Cresci und beim International Rotary Opera Contest 2013 in Lissabon. 2014 wurde sie beim Internationalen Wilhelm-Stenhammar-Musikwettbewerb ausgezeichnet.
Die Sopranistin gastierte u. a. an Opernhäusern in Nürnberg, Ingolstadt, Bayreuth, Halle, Rudolstadt, Leipzig und Seoul sowie beim Musik Festival Bad Aibling, dem Thurn und Taxis Music Festival, dem Salzach Festival in Salzburg, beim Barock Lust Festival in Bad Reichenhall und beim Opernfestival in Gut Immling. Eine rege Konzerttätigkeit führt sie in zahlreiche Städte im In- und Ausland. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Helmuth Froschauer, Alexander Liebreich und Antony Hermus zusammen. 2017 wird sie in Jörg Widmanns Oper Babylon in der Partie der Seele im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam unter der Leitung von Markus Stenz zu erleben sein.

Christian
Zacharias

Christian Zacharias

Christian Zacharias etablierte sich mit einer einmaligen Kombination von Integrität und Individualität, brillanter sprachlicher Ausdrucksfähigkeit, tiefem musikalischen Verständnis und einem sicheren künstlerischen Instinkt sowie mit seiner charismatischen und einnehmenden Künstlerpersönlichkeit nicht nur als weltweit führenden Pianist und Dirigent, sondern auch als musikalischer Denker. Zahlreiche umjubelte Konzerte mit den weltbesten Orchestern, herausragenden Dirigenten und zahlreichen Ehrungen sowie Aufnahmen zeichnen seine internationale Karriere aus. Mit dem Saint Paul Chamber Orchestra, dessen langjähriger Artistic Partner er war, verbindet ihn weiterhin eine intensive Zusammenarbeit, ebenso wie mit den Göteborger Symphonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Kammerorchester Basel, dem Konzerthausorchester Berlin und den Bamberger Symphonikern. In den Metropolen der Welt ist er zudem mit Rezitalen zu erleben und in Frank Peter Zimmermann, dem Leipziger Streichquartett oder Baiba Skride fand er harmonierende und inspirierende Kammermusikpartner. Regelmäßig widmet sich Zacharias auch dem Opernrepertoire.
Seit 1990 entstanden zudem diverse Filme mit Christian Zacharias sowie die Aufnahme aller Klavierkonzerte von Beethoven für SSR-arte. Zacharias' musikalisches Wirken ist mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter z. B. der Midem Classical Award Artist of the Year 2007 und die ehrenvolle Auszeichnung eines Officier dans l'Ordre des Arts et des Lettres vom französischen Staat. Aus Rumänien erhielt er 2009 eine Ehrung für seine Verdienste um die Kultur. Zahlreiche von der internationalen Presse hoch gelobte Einspielungen entstanden in Zacharias‘ Zeit als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Orchestre de Chambre de Lausanne von 2000 bis 2013. Besonders hervorzuheben ist die Gesamtaufnahme aller Klavierkonzerte Mozarts, die Auszeichnungen wie den Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique und ECHO Klassik erhielt. Seine neusten Einspielungen umfassen die vier Schumann Sinfonien sowie die Berliner Sinfonien von C. Ph. E. Bach. Christian Zacharias ist nach 2015 auch 2017 Vorsitzender der Jury des Clara Haskil Wettbewerbs. 
Foto: OCL und Nicole Chuard

Produktionen

Sylvia Rena
Ziegler

Sylvia Rena Ziegler

Sylvia Rena Ziegler studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Gesang mit Schwerpunkt Liedgesang. 2012 gewann sie beim internationalen Wettbewerb Schubert und die Moderne in Graz den 1. Preis und den Publikumspreis, außerdem wurde sie Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Magdeburg und der Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung der Universität der Künste in Berlin. Nach ihrem Studium wurde sie Mitglied des Opernstudios der Oper Stuttgart und ist seit der Spielzeit 2013/2014 Ensemblemitglied des Theaters Magdeburg. Gastspiele führten sie u. a. an das Theater Heidelberg, das Theater Winterthur sowie zu den Opernfestspielen Heidenheim. Als Dorabella gastierte sie 2015/2016 am Theater Freiburg. Bei der Winteroper der Opernfestspiele Heidenheim debütierte sie 2017 als Orlofsky in Die Fledermaus, ein Gastspiel mit der Opera Fuoco unter David Stern führte sie im Frühjahr 2017 als Zerlina in Don Giovanni nach China.

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