Mit den Liederabenden wurde in der Spielzeit 2016/2017 ein Veranstaltungszyklus aus der Taufe gehoben, der eine im Vergleich kleine musikalische Form in den Fokus rückt: das Lied. Das Format des Liederabends erlebte vor allem im 19. Jahrhundert eine große Blütezeit. Zwar wurden im deutschsprachigen Raum bereits zuvor Werke für Singstimme und Begleitung geschrieben, doch erhielten Komponisten durch die Literatur der Klassik und Romantik neue Impulse für Werke, die von einer gegenseitigen Durchdringung von Wort und Musik gekennzeichnet waren. Franz Schubert führte die Form des Liedes schließlich in seiner konzentrierten Form und seinem pointierten Ausdruck zur Perfektion und schuf selbst ein Œuvre von ca. 600 Werken allein in diesem Bereich.

Auch in der aktuellen Spielzeit wählen wieder Sängerinnen und Sänger ihre persönlichen „Liedschätze“ aus, um dem Publikum Programme mit einem ganz eigenen künstlerischen Gepräge im Rangfoyer des Opernhauses zu präsentieren. Es treten sowohl Mitglieder des Chemnitzer Opernensembles als auch Gäste des Hauses auf. Ergänzt wird die Reihe mit einem Ensemble-Liederabend, bei dem mehrere Sängerinnen und Sänger eine Fülle an musikalischen Handschriften sowohl in der Komposition als auch in der Interpretation für das Publikum bereithalten. Begleitet werden sie unter anderem von Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo.

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