Regie

John
Dew

John Dew

John Dew, 1944 auf Kuba geboren, wuchs in New York auf und studierte dort Kunstgeschichte und Bühnenbild. Weitere Studien führten ihn zu Walter Felsenstein nach Berlin und Wieland Wagner in Bayreuth. Sein erstes Engagement führte ihn nach Durban, Südafrika, wo er Bühnenbild und Kostüme für die Zauberflöte entwarf, aber bald merkte, dass seine Berufung auf dem Gebiet der Regie lag. So ging er als Regieassistet nach Osnabrück und anschließend nach Ulm, wo er 1972 mit seinem ersten Regieerfolg The Rake's Progress auf sich aufmerksam machte. In den Folgejahren arbeitete er als freischaffender Regisseur u. a. in Kiel, Mannheim, Hannover und Basel sowie nach Krefeld, wo er den Ring-Zyklus und verschiedene Mozart-Opern inszenierte.
Von 1982 bis 1995 prägte er als Oberspielleiter der Oper am Theater Bielefeld mit Inszenierungen in der Nazizeit verbotener Opern die Bielefelder Dramaturgie. Von 1995 bis 2001 war John Dew Generalintendant des Theaters Dortmund, wo er sich vor allem selten gespielten französischen Opern und den Werken Britischer Komponisten, wie Thea Musgrave, Gavin Bryars, Alexander Goehr und Mark-Anthony Turnage widmete. Außerdem initiierte er verschiedene Opern-Uraufführungen, die sich mit modernen Helden, wie Harvey Milk, Raul Wallenberg und Willy Brandt beschäftigten. Für mehrere Produktionen der Werke Carl Orffs, u. a. die Weltpremiere seiner Oper Gisei wurde John Dew mit dem Carl-Orff-Preis geehrt. Von 2004 bis 2014 war er Intendant des Staatstheaters Darmstadt. Gastinszenierungen führten ihn u. a. an die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, die Houston Grand Opera, das Badische Staatstheater, die Royal Opera Covent Garden, das Königliche Opernhaus Madrid, die Opéra Comique Paris, die Staatsoper Prag, die Staatsoper Stuttgart, die Staatsoper Wien, die Oper Zürich sowie zu den Salzburger Festspielen. Insgesamt brachte er bisher über 200 Produktionen von 170 verschiedenen Opern auf die Bühne.
An der Oper Chemnitz führte er Regie bei Emmerich Kálmáns Operette Gräfin Mariza sowie bei Richard Wagner Bühnenweihfestspiel Parsifal.

Produktionen

Michael
Heinicke

Michael Heinicke

Michael Heinicke, geboren 1950, studierte zunächst von 1969 bis 1972 Gesang an der Dresdner Musikhochschule bei Elsbeth Plehn, anschließend an der Musikhochschule Berlin in der Fachrichtung Opernregie. Entscheidende Anregungen für seine eigene Regiearbeit erhielt er als Assistent bei Harry Kupfer. Nach Stationen als Oberspielleiter des Musiktheaters in Freiberg und Bautzen kam Michael Heinicke 1990 als Operndirektor und Chefregisseur nach Chemnitz. Zur Neueröffnung des Chemnitzer Opernhauses 1992 war in seiner Regie Wagners Parsifal und Strauss' Salome zu erleben. Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn zählte die komplette Inszenierung des Ring des Nibelungen (Das Rheingold und Die Walküre 1998, Siegfried 1999, Götterdämmerung 2000).
Als Gastregisseur war er an verschiedenen Theatern im In- und Ausland tätig. So inszenierte er an der Oper Bonn mehrere Werke des zeitgenössischen Musiktheaters: Hunger und Durst (Dinescu), Kassandra (Hamel) sowie Der König stirbt (Jestl), des Weiteren Le nozze di Figaro (Ottawa), Mare Nostrum (Dresdner Musikfestspiele), Il Trovatore (Deutsche Staatsoper Berlin), Der Rosenkavalier (Washington ), Der Schuhu und die fliegende Prinzessin (Salzburger Festspiele) und Der Freischütz (Köln).
Zu den wichtigsten seiner über 100 Inszenierungen zählen darüber hinaus Don Giovanni, Die Hochzeit des Figaro, Fidelio, Der Barbier von Sevilla, Carmen, Tannhäuser, Der fliegende Holländer, Lohengrin, Tristan und Isolde, Elektra, Der Rosenkavalier, Arabella, Aida, Nabucco (in einer Koproduktion mit dem Theater Erfurt), Rigoletto, Otello, Das Mädchen aus dem goldenen Westen, La Bohème, Turandot, The Rake's Progress, Herzog Blaubarts Burg, Der Weg der Verheißung, My Fair Lady, Anatevka, Evita, Jekyll & Hyde, Les Misérables, Fame - das Musical sowie PlayMe. Nach mehr als 26 Jahren verabschiedete sich Michael Heinicke mit seiner neuen Meistersinger-Inszenierung 2016 von den Chemnitzern und ihren Gästen.

Götz
Hellriegel

Götz Hellriegel

Götz Hellriegel war nach seiner Ausbildung zum Tänzer und Schauspieler in Paris, New York und Berlin u. a. am Theater des Westens engagiert. Er choreografierte mehr als 50 Musiktheaterproduktionen in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden. Jüngste Regiearbeiten führten ihn für The Who‘s Tommy nach Bielefeld und für die Deutsche Erstaufführung von Toi c‘est moi nach Gera-Altenburg. Im September 2014 brachte er die Deutsche Erstaufführung von Flashdance – Das Musical an der Oper Chemnitz als Regisseur und Choreograf auf die Bühne. Danach übernahm er am Staatstheater Wiesbaden die Choreografie für Bernsteins Candide. Seit 1991 ist Götz Hellriegel Dozent für Musicaltanz an der Universität der Künste Berlin.
Foto: Anne Hamann

 

 

 

Hinrich
Horstkotte

Hinrich Horstkotte

Der Berliner Bühnenbildner und Regisseur Hinrich Horstkotte war zunächst Marionettenspieler, bis er von 1992 bis 1998 Bühnenbild und -kostüm sowie Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte, zunächst bei Ekkehard Grübler, dann bei Karl-Ernst und Ursel Herrmann, für die er in Baden-Baden, Salzburg, Innsbruck, Amsterdam und Genf auch als Regieassistent arbeitete. Mit dem Diplom wurde er 1998 auch mit dem Debütantenpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Schon während des Studiums begann er, als freischaffender Bühnenbildner und Regisseur zu arbeiten.
Als Bühnen- und Kostümbildner war er für die Biennale für Neue Musik München, das Musiktheater Görlitz, die Opernhäuser in Chemnitz, Detmold, Nürnberg und für die Ludwigsburger Schlossfestspiele tätig.
In über 60 Produktionen für Oper, Schauspiel und Puppentheater hat er, überwiegend in eigener Ausstattung, Regie geführt. So inszenierte an den Opernhäusern von Berlin (Staatsoper), Bremerhaven, Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Freiberg, Halberstadt, Hof, Krefeld/Mönchengladbach, Radebeul, Saarbrücken, in Rheinsberg, am Nanfong-Theatre in Taipeh und an der Volksoper Wien sowie am Salzburger Marionettentheater. Besonders gern widmet er sich der Barockoper und hat hier am Grand Théâtre Luxembourg, beim NDR in Hamburg, beim Berliner Zeitfenster-Festival, bei den Musikfestspielen Potsdam und den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik inszeniert. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Sergio Azzolini, Eduardo Egüez, Jos van Immerseel, Andrea Marchiol, Enrico Onofri und Ralf Popken zusammen.
Von der Zeitschrift Opernwelt wurde er mehrfach in den Kategorien Bühnen- bzw. Kostümbildner des Jahres sowie Regisseur des Jahres nominiert. Ebenso wurde er für den ersten österreichischen Musiktheaterpreis Goldener Schikaneder 2013  nominiert und erhielt Theaterpreise der Städte Detmold, Halberstadt und Mönchengladbach.
Hinrich Horstkotte hatte Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin für Szenische Darstellung sowie an der Technischen Universität für Bühnen- und Kostümbild inne und unterrichtete am Internationalen Opernstudio der Deutschen Staatsoper Berlin.
Foto: Claudia Heysel, Dessau

Produktionen

Roland
Hüve

Roland Hüve

Roland Hüve, Jahrgang 1962, studierte das Theoretische an den Universitäten in Köln und Paris, und lernte das Praktische in der freien Theaterszene, als Regieassistent im Düsseldorfer Schauspielhaus (Schwerpunkt: Kinder- und Jugendtheater) und beim WDR in Köln (Hörspiel). 1985 gründete er eine freie Theatergruppe im Rheinland, ThEu. Seit 1993 arbeitet er als freier Regisseur mit zahlreichen Schauspiel-Inszenierungen u. a. in Düsseldorf, Göttingen, Osnabrück, Bielefeld, Mannheim, Krefeld, Köln, Augsburg, Tübingen, Oldenburg, Hagen und Hof. In den Jahren 2005 bis 2007 war er Teil der Schauspielleitung am Theater Augsburg.
Seit 2007 inszeniert er verstärkt im Musiktheater, u. a. Così fan tutte (Theater Augsburg), The Scarlet Pimpernel, Anything Goes und Company (Theater Bielefeld), Sunset Boulevard (Theater Hof), Der Graf von Luxemburg und West Side Story (Theater Bremerhaven). Zuletzt brachte er Marlene, Judy, Marilyn am Theater Krefeld heraus, außerdem Ball im Savoy und Land des Lächelns am Theater Hagen.
Neben der Theaterarbeit ist er auch als Autor, Musiker und Schauspieldozent tätig.

Robert
Lehmeier

Robert Lehmeier

Robert Lehmeier volontierte nach einer Ausbildung zum Redakteur und dem Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in München an der Komischen Oper Berlin und arbeitete in den Folgejahren als Assistent von Harry Kupfer u. a. in Bayreuth (Der Ring des Nibelungen). Als künstlerischer Produktionsleiter betreute er zwei Jahre das Musical Elisabeth an den Vereinigten Bühnen Wien.
Seit 1994 arbeitet Robert Lehmeier als freischaffender Regisseur. Seine Produktionen waren zu sehen u. a. in Berlin, München, Hamburg, Wien, Barcelona, den Niederlanden, Braunschweig, Mainz, Schwerin, Bielefeld, Osnabrück, Dresden und Wiesbaden.
Im Bereich Oper hat er neben dem klassischen Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts (mit einem Schwerpunkt auf dem slawischen und französischen Repertoire) zahlreiche Ur- und Erstaufführungen inszeniert. So brachte er in seiner Zeit als Oberspielleiter in Stralsund/Greifswald Aulis Sallinens The Palace (Libretto von Irene Dische und Hans-Magnus Enzensberger) zum Festival Nordischer Klang 1998 zur deutschen Premiere. 2002 eröffnete seine Uraufführungs-Inszenierung von Hans-Jürgen von Boses Kafka-Oper K-Projekt 12/14 die Münchner Opernfestspiele.
In Berlin entwickelt Robert Lehmeier zusammen mit der Neuköllner Oper regelmäßig neue Opernstoffe. Internationale Aufmerksamkeit fand Angela – eine Nationaloper (Schwemmer / Frowin) über die Kanzlerkandidatin Angela Merkel. In Kooperation mit dem Kurt-Weill-Fest Dessau inszenierte er die Bordellballade (Eggert / Franzobel).
Seine Neufassung von Cosi fan tutte für zehn Männer wurde zu den Wiener Festwochen eingeladen und in einer Neuinszenierung am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg gezeigt. Diese Produktion gastierte in der Schweiz und in Barcelona (Gran Teatre del Liceu).
Für seine Libretto-Bearbeitung von Così fan tutte wurde Robert Lehmeier in der Jahresumfrage von Theater heute in der Kategorie Bestes deutschsprachiges Stück nominiert, Ariadne auf Naxos und Werther in der Kritikerumfrage der Opernwelt in der Kategorie Beste Inszenierung/Regie.
Im Bereich Musical und Operette hat Lehmeier neben dem amerikanischen Repertoire (Bock, Rodgers und Hammerstein, Kander/Ebb, Bernstein) Wiener und französische Operette des 19. Jh. inszeniert. Die Fledermaus war in zwei Inszenierungen zu sehen (Nationale Reisopera Enschede und Mainz). In jüngster Zeit beschäftigt er sich vermehrt mit Franz Lehár (Giuditta,  Der Zarewitsch,  Graf von Luxemburg).
Seit 2011 ist Lehmeier im Leitungsteam von Umculo/Cape Festival, das sich zum Ziel setzt, Oper in Südafrika neu zu positionieren (www.umculo.org).

Produktionen

Helen
Malkowsky

Helen Malkowsky

Helen Malkowsky ist in Dresden geboren und aufgewachsen. Nach einem Musikstudium in ihrer Heimatstadt und ersten Regie-Erfahrungen in der Opernklasse der Hochschule für Musik folgten Engagements als Regieassistentin und Abendspielleiterin an den Landesbühnen Sachsen Radebeul, dem Staatstheater Saarbrücken, dem Theater Basel und bei den Bayreuther Festspielen, wo sie unter anderem Herbert Wernicke und Claus Guth assistierte. Schnell wurden Helen Malkowsky eigene Arbeiten als Regisseurin anvertraut. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Assistentin entstanden erste erfolgreiche Inszenierungen, die schließlich in eine freischaffende Tätigkeit mündeten, u. a. für die Theater in Saarbrücken Die lustigen Nibelungen, Aachen Werther, die Münchener Biennale für Neue Musik WIR (UA), die Volksoper Wien Die Entführung aus dem Serail, Chur/ Schweiz Zauberberg (UA), Münster Das Land des Lächelns und Detmold Der Graf von Luxemburg.
Von 2004 bis 2008 war Helen Malkowsky Oberspielleiterin am Staatstheater Nürnberg und entwickelte dort mit unterschiedlichsten Produktionen (u. a. Der Rosenkavalier, Melusine, Der fliegende Holländer und Eugen Onegin) ihre Regiehandschrift überzeugend weiter. Von 2010 bis 2013 war sie Operndirektorin am Theater Bielefeld, dem sie bereits seit 2007 durch verschiedene Inszenierungen verbunden war (u.a. Luisa Miller, Capriccio und Carmen). Mit einem breit gefächerten Repertoire und Produktionen wie Salome, Alice in Wonderland (Unsuk Chin), Don Giovanni, Peter Grimes, Hoffmanns Erzählungen und Die Fledermaus stellte sie Musiktheater immer wieder als emotional wie rational intensive Auseinandersetzung mit unserer Zeit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Von der Neuen Westfälischen Zeitung wurde sie dafür mit dem Stern des Jahres 2012 ausgezeichnet. Nach Gasteinladungen 2012 für die Inszenierungen Parsifal am Staatstheater Kassel und Mazeppa am Theater Krefeld-Mönchengladbach, die gleichermaßen begeisterte Reaktionen bei Publikum und Presse hervorriefen, sind neue Projekte in Planung.
Immer wieder widmet sich Helen Malkowsky auch der szenischen Ausbildung junger Sängerinnen und Sänger. Sie leitete das Internationale Opernstudio des Staatstheater Nürnberg, erarbeitete 2009 an der Universität der Künste Berlin Brittens Sommernachtstraum mit Studierenden und Absolventen, sowie 2011 den Wildschütz in einer Kooperation der Hochschule für Musik Dresden mit der Hochschule für Bildende Künste, dem Staatsschauspiel Dresden und der Neuen Elblandphilharmonie.
An der Oper Chemnitz inszenierte sie bereits Verdis Don Carlos, Korngolds Die tote Stadt sowie die Deutsche Erstaufführung von Peter Eötvös‘ Paradise Reloaded (Lilith). In der Spielzeit 2015/2016 folgte Donizettis Lucia di Lammermoor, 2016/2017 Tschaikowskys Pique Dame und Mozarts Die Hochzeit des Figaro.

Patrick
Nitschke

Patrick Nitschke

Patrick Nitschke stammt aus Dortmund und absolvierte von 2007 bis 2010 ein Fachstudium an der Hamburg School of Entertainment. Schon während seiner Ausbildung stand er u. a. als John Proctor in Arthur Millers Hexenjagd oder Sebastian in Shakespeares Was ihr wollt auf der Bühne. Nach seinem Abschluss spielte er Happy Birthday Jim Knopf und Cinderella – das märchenhafte Popmusical sowie das Musical Mozart als Solokonzert. Seit 2011 gastiert er regelmäßig am Volkstheater Rostock u. a. Als Baby John in West Side Story und als Fedja in Anatevka. 2014 war er am Theater Pforzheim in The Who's Tommy und am Theater Erfurt als Hortensio in Kiss me, Kate! engagiert. In der Spielzeit 2015/2016 war er festes Ensemblemitglied als Solist im Musiktheater des Theaters Pforzheim. Dort spielte er u. a. Bernardo in West Side Story und John Buffy und Cover Jim Boy in Die Blume von Hawaii. Seit 2008 unterrichtet er deutschlandweit Bühnenpräsenz und Gesang. Außerdem ist er als Choreograf für internationale Modelabels (z. B. V-Couture), Firmen (Intercoiffeur) und Organisationen (Staatliche Jugendmusikschule Hamburg) tätig. 

Erik
Petersen

Erik Petersen

Der junge Regisseur Erik Petersen arbeitet seit der Spielzeit 2013/14 freischaffend. Theater- und Regieerfahrungen sammelte der Magdeburger u. a. als Regieassistent und Abendspielleiter bei den Bad Hersfelder Festspielen und an der Oper Dortmund, wo er mit Regisseuren wie Matthias Davids, Stefan Huber, Jens-Daniel Herzog und Mariame Clement zusammengearbeitet hat. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Gil Mehmert, dem er bei Coco Schumann an den Hamburger Kammerspielen, bei Sunset Boulevard bei den Bad Hersfelder Festspielen und bei Jesus Christ Superstar an der Oper Bonn assistierte. Bei den Magdeburger Domfestspielen 2013 war er als Co-Regisseur für Les Misérables engagiert, bei den Bad Hersfelder Festspielen 2015 in gleicher Funktion bei Cabaret.
Darüber hinaus ist es Erik Petersen in den vergangenen zwei Jahren gelungen, mit eigenen Inszenierungen auf sich aufmerksam machen: Für die Oper Dortmund inszenierte er La Cenerentola sowie Hänsel und Gretel, für das Staatstheater Oldenburg das Musical „Evita“, für die Oper Bonn das Musical „Der kleine Horrorladen“ und für das Theater Magdeburg das Gershwin-Musical Crazy for You. Im Sommer 2016 hat er für das DomplatzOpenAir des Theaters Magdeburg das Musical Hair inszeniert.
In Chemnitz übernimmt er die Regie des Musicals My Fair Lady.

Produktionen

Anthony
Pilavachi

Anthony Pilavachi

Geboren auf Zypern, irischer Staatsbürger und seit 28 Jahren in Deutschland ansässig, ist Anthony Pilavachi Echo Klassik-Preisträger 2012 für die „wichtigsten, erfolgreichsten und besten ‚Ring‘ (des Nibelungen)-Produktionen der letzten Jahre“ und Stipendiat der Foundation Princess Grace of Monaco.
1986-1992 war er Spielleiter der Bonner Oper unter Jean-Claude Riber und anschließend bis 1995 der Kölner Oper unter Prof. Dr. Michael Hampe. Seitdem international als Regisseur tätig, realisierte er rund 83 Inszenierungen u.a. in Berlin (Komische Oper und Deutsche Oper), Frankfurt, Leipzig, allein 18 am Theater Lübeck, weitere an der Houston Grand Opera,  am Taipei National Theater, Theater St.Gallen, Stadttheater Bern, Landestheater Linz, Grand Théâtre de Bordeaux, bei den Dresdner Musikfestspielen, Händel-Festspielen Halle und auf der Expo 2000 Hannover.
2003/2004 brachte er in Göteborg und Darmstadt die rekonstruierte Fassung von Verdis Gustavo III zur Uraufführung.
Mehrfach zeichnete ihn die Opernwelt aus, u.a. für die beste Clemenza di Tito von Mozart und in der Kategorie Beste Inszenierung / bester Regisseur für Zar und Zimmermann von Lortzing in Bremen 2006, Siegfried 2009, Götterdämmerung 2010, Parsifal 2012 und Tristan und Isolde 2013 von Richard Wagner in Lübeck.
Für die DVD mit Richard Wagners Der Ring des Nibelungen bekam er den Schallplattenkritikpreis 2011 und den Echo Klassik 2012 in der Kategorie Beste Opern-DVD.
Im Mai 2015 inszenierte Anthony Pilavachi die Welturaufführung von Gordon Gettys The Canterville Ghost nach Oscar Wilde an der Oper Leipzig.
In der Spielzeit 2015/2016 inszenierte Pilavachi zum 325-jährigen Jubiläum der Hofkapelle Meiningen am Theater Meiningen Richard Strauss‘ Capriccio (Premiere: 16. Oktober 2015), am Opernhaus Chemnitz Werther von Jules Massenet (Premiere: 30. Januar 2016) und am Nationaltheater Weimar My Fair Lady (Premiere: 17. April 2016).

Produktionen

Steffen
Piontek

Steffen Piontek

Steffen Piontek wurde 1962 in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) geboren und war von 1972 bis 1979 Mitglied des Thomanerchores Leipzig. Nach dem Abitur absolvierte er ein Studium Regie des Musiktheaters an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, das er 1987 mit einem Diplom abschloss. Von 1988 bis 1990 war er Meisterschüler der Akademie der Künste Berlin (Mentor: Prof. Joachim Herz). Danach war er zunächst als Regieassistent am Landestheater Altenburg und an der Staatsoper Dresden (Zusammenarbeit mit Prof. Joachim Herz, Wolfgang Wagner, Christine Mielitz) verpflichtet. Es folgten Engagements als Regisseur am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt (1989-1990), an der Sächsischen Staatsoper Dresden (1990-1992), am Opernhaus Chemnitz (1992-1998) sowie als Operndirektor der Landesbühnen Sachsen Radebeul bei Dresden (1998-2001). Seit 2002 war er Generalintendant und Operndirektor des Volkstheaters Rostock. Gastinszenierungen führten ihn seit 1986 nach Deutschland, Österreich, Schweden, Spanien, Russland, Japan und in die Schweiz. In Chemnitz steht seit 1991 seine wunderbar märchenhafte Inszenierung von Humperdincks Oper Hänsel und Gretel auf dem Spielplan.

Produktionen

Ulrich
Proschka

Ulrich Proschka

Ulrich Proschka wurde in Stadtsteinach/Oberfranken geboren und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Italianistik an der Universität Bayreuth. Nach Ausflügen in die Schauspielerei und die Kulturkritik wirkte er u. a. 2000 als Dramaturgieassistent am Musical Ludwig II – Sehnsucht nach dem Paradies mit, bevor er als Regieassistent am Staatstheater Nürnberg engagiert wurde. Dort arbeitete er u. a. mit renommierten Regisseuren wie Harry Kupfer, Claus Guth, Percy Adlon, Beverly Blankenship, Peter Konwitschny, Stephen Lawless und Johann Kresnik. Bei den Asien-Gastspielen des Staatstheaters realisierte er als szenischer Leiter die chinesische Erstaufführung von Wagners Der Ring des Nibelungen (Oktober 2005, Regie: Stephen Lawless) und beim Hongkong Festival 2006 Mozarts Don Giovanni in einer Regie von Willy Decker.
Freie Regieassistenzen führten ihn außerdem u. a. zu den Bayreuther Festspielen (Tannhäuser, Regie Philippe Arlaud, 2002-2007) und ans New National Theatre Tokyo (Die Meistersinger von Nürnberg, Regie Bernd Weikl, 2005).
Am Staatstheater Nürnberg inszenierte er außerdem 2005 La Contessina – Die junge Gräfin, 2006 Bastien und Bastienne in Koproduktion mit den Ludwigsburger Schlossfestspielen, 2009 Der kleine Barbier, 2011 die Deutsche Erstaufführung von Ritter Eisenfraß und 2012 die Uraufführung von Armide – Zickenkrieg im Zauberreich.
Von 2008 bis 2012 war Ulrich Proschka Hausspielleiter im Bereich Musiktheater. Neben seiner Regietätigkeit widmet er sich der szenischen Ausbildung der Stipendiaten des Internationalen Opernstudios am Staatstheater Nürnberg und ist gelegentlich auch als Moderator verschiedener Galas und Präsentationen zu erleben. Seit 2011 besitzt er einen Lehrauftrag für szenischen Unterricht an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Seit 2012 ist er als freier Regisseur tätig und widmete sich bereits Stücken wie I love you – You are perfect – Now change von di Pietro/Roberts am Theater Krefeld & Mönchengladbach, Mord in der Primadonnenloge von Katharina Wingen, Don Camillo und Peppone am Dehnberger Hof Theater und Brundibar von Hans Krasa im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg. 

Produktionen

Mario
Radosin

Mario Radosin

Mario Radosin wurde in Bielefeld geboren. Seine Schauspielausbildung erhielt er von 2008 bis 2011 in Hamburg. Engagements führten ihn als Pdokolessin in Die Heirat ans Monsun Theater Hamburg und als Piccolo in Im weißen Rössl ans Theater Norderstedt. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum festen Schauspielensemble am Theater Pforzheim und war dort u. a. als Camille in Dantons Tod, Mortimer in Maria Stuart, in der Doppelrolle der beiden Liebhaber Cléante/Thomas Diafoirus in Molières Der eingebildete Kranke, als Esel im Weihnachtsmärchen Die Bremer Stadtmusikanten, Ente in Ente Tod und Tulpe und Johnny in der Deutschen Erstaufführung des Solostückes Ich liebe dich, Mann zu erleben. Seit 2015 ist er freischaffend tätig, blieb aber dem Theater Pforzheim weiterhin als Gast verbunden mit Rollen wie Action in West Side Story, Sturmführer Schulz in Sein oder Nichtsein, König Sharyar und Aladdin im Märchen 1001 Nacht, Bobbie Flipps in der Operette Die Blume von Hawaii und Mr. Fabulous im Musical Tribute to the Blues Brothers

Sabine
Sterken

Sabine Sterken

Sabine Sterken wurde in Leipzig geboren und arbeitete nach dem Abitur für ein Jahr beim Rundfunk in Leipzig. Neben ihrer Arbeit als Regieassistentin und Abendspielleiterin in Chemnitz, studierte sie im Fernstudium Theaterwissenschaften an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig.
1993 erfolgte ihre erste eigene Regiearbeit, Schönbergs Pierrot Lunaire.
Seither inszeniert sie Musiktheater, Opern, Operetten, Musical. In Chemnitz waren das u.a.: Das Märchen vom Zaren Saltan, Die Comedian Harmonists, Das schlaue Füchslein, Die Verlobung im Kloster, Der mündliche Verrat, Der Zauberflöte zweyter Theil, Zar und Zimmermann, Ariadne auf Naxos, Hexe Hillary geht in die Oper, Die Zauberflöte - für Kinder, Erwin, das Naturtalent.
Neben den traditionellen Opernbühnen realisierte sie Stücke in Industriehallen, öffentlichen Räumen und auf Open-Air Bühnen.
Im Jahr 2008 initiierte und gründete sie die salonoper chemnitz, die bereits mehrfach mit Inszenierungen von Werken des Expressionismus im Chemnitzer Museum Gunzenhauser zu erleben war. Besonderes Augenmerk legt sie mit dieser Arbeit auf die Verbindung verschiedener Künste, das Schaffen neuer Stücke zu aktuellen Anlässen und das Entdecken vergessener Werke.
Sie führte Regie an den Städtischen Theatern Chemnitz, am Theater Görlitz, am Staatstheater Cottbus, am Volkstheater Rostock, am Mainfrankentheater Würzburg, am Theater Plauen-Zwickau, sowie am Teatro Castro Alves in Salvador de Bahia, Brasilien.
Ab Sommer 2017 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin und Autorin.

 

 

Produktionen

Kobie van
Rensburg

Kobie van Rensburg

Kobie van Rensburg wurde in Johannesburg geboren und studierte an der Potchefstroom University for Christian Higher Education Gesang sowie Rechts- und Politikwissenschaften. Bereits im Alter von 20 Jahren debütierte er 1991 als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail an der Roodepoort City Opera. Mitte der 1990er Jahre verlegte er seinen Wohnsitz nach München. Seither führten ihn Gastspiele an Häuser wie die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Bayerische Staatsoper, die Opéra National du Rhin, die Opéra de Montpellier, das Teatro São Carlos Lissabon, das Théâtre du Capitole in Toulouse, die Opernhäuser von Madrid, Montpellier, Basel, Luzern, Stuttgart, Graz oder das Prinzregententheater München. 2006 debütierte er an der Metropolitan Opera in New York mit der Titelpartie in Mozarts Idomeneo. Seit 2000 verbindet ihn eine künstlerische Freundschaft mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Seit einigen Jahren widmet sich Kobie van Rensburg der Regiearbeit. Das von ihm kreierte barocke Opernpasticcio Ein Theater nach der Mode, das er gemeinsam mit Peer Boysen am Gärtnerplatztheater München inszenierte, war sein erster umjubelter Erfolg. Es folgten u. a.  Regiearbeiten in Halle, Passau, München, Münster und Krefeld-Mönchengladbach. Kobie van Rensburgs Inszenierungen bestechen durch das fundierte musikalische Wissen, aus dem sie erwachsen und durch aufwändige Videografie, welche szenische und dramaturgische Aufgaben erfüllt.
An der Oper Chemnitz inszenierte er 2014 Rossinis quirlig-fantasievolle Oper La Cenerentola und 2017 Händels Rinaldo.

Thomas
Winter

Thomas Winter

Thomas Winter war Sänger der Kölner Soulfunk Band Upstairs, bevor er von 1995 bis 1999 an der Folkwang Hochschule Essen Schauspiel, Gesang und Tanz studierte. 1997 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin (Musical, Chanson, Song). Von 1999 bis 2001 war er als Schauspieler am Theater Heilbronn und von 2001 bis 2005 am Staatstheater Oldenburg engagiert. Seit 2005 arbeitet er als freier Schauspieler, war in Film- und Fernsehproduktionen wie Das Duo, Um Himmels Willen oder Der Baader-Meinhof-Komplex zu sehen und spielte u. a. am Theater Münster, in der Bar jeder Vernunft in Berlin und an der Deutschen Oper am Rhein.
Er inszenierte The Who’s Tommy und Der kleine Horrorladen am Theater Rostock, City of Angels, Sunset Boulevard und Cyrano de Bergerac am Theater Bielefeld. Zu seinen zahlreichen Bühnenrollen gehören u. a.: Jim in Die Glasmenagerie von T. Williams, Cornelius Hackl in Hello Dolly! von J. Herman, Cliff in Cabaret von Kander & Ebb, der Bäcker in Into the Woods von S. Sondheim, Achill in Ein Sportstück von E. Jelinek, Leopold in Im weißen Rössl von R. Benatzky‚ Nathan Detroit in Guys and Dolls von F. Loesser und Prinz Phillip in Yvonne, die Burgunderprinzessin von W. Gombrovicz.
Er singt und spielt den Harry Frommermann im Ensemble der Uraufführung Comedian Harmonists – Jetzt oder Nie am Theater am Kudamm in Berlin. Für dieses Ensemble schrieb und inszenierte er den szenischen Abend Comedian Harmonists – Ein neuer Frühling, welcher u. a. am Theater Trier, Theater Coburg, Theater Konstanz, dem Winterhuder Fährhaus Hamburg oder am Gasteig München aufgeführt wurde und wird.
Seit der Spielzeit 2011/2012 kümmert Thomas Winter sich außerdem um das LOFT im Theater Bielefeld. Dort inszenierte er Songs for a New World, Die letzten fünf Jahre, Du bleibst schön hier, Alfred Jodokus Kwak, Zarah 47 und begründete Projekte wie Klassik ab Null oder Oper legt auf.
Am Opernhaus Chemnitz inszeniert Thomas Winter Chess - Das Musical.
Foto © A. Dingeldein

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