Choreografie

Danny
Costello

Danny Costello

Geboren in den Vereinigten Staaten wuchs Danny in den Rocky Mountains von Colorado auf, wo er anfing zu singen und zu tanzen. Mit 21 Jahren ging er nach New York City und spielte in vielerlei Produktionen, z. B. Gypsy, Singin’ in the Rain, Pippin und West Side Story. Seine Karriere machte einen Sprung, als er eine Rolle bei der Europa-Tournee von Sophisticated Ladies erhielt. In Deutschland begann er eine langjährige Tätigkeit am Theater des Westens in Berlin, wo er in verschiedensten Produktionen mitspielte, wie z. B. Anything Goes, UFA Revue, Blue Jeans und Damn Yankees.
Aufregende Engagements folgten: Als er mit der originalen europäischen Besetzung von Fosse auf Tournee ging, konnte er bis nach Tokio und danach durch Holland und Frankreich reisen. Als die Stage Entertainment ihre Produktion von 42nd Street aus den USA holte, war Danny einer von wenigen, die nicht nur bei der originalen Gower Champion Produktion mitgemacht hatten, sondern 2002 bei der neuen  Broadway Wiederaufnahme-Inszenierung mitspielen konnten – ein wunderbares Erlebnis.
Danny ist unendlich dankbar für die Möglichkeit, mit solchen berühmten Künstlern wie Mitch Leigh, Ann Reinking, Rob Marshall, John Mauceri, Thommie Walsh, Katharina Thalbach, Barrie Kosky und Francesca Zambello gearbeitet zu haben.
In Chemnitz war seine Choreografie im Musical Funny Girl zu sehen. In der Spielzeit 2015/2016 choreografierte er Chess - Das Musical, 2016/2017 Südseetulpen. 2017/2018 folgt Hochzeit mit Hindernissen.  

Gottfried
Messenbrink

Gottfried Messenbrink

Gottfried Messenbrink wurde 1938 in Senftenberg geboren. Sein Studium an der Palucca Schule in Dresden schloss er 1961 als Bühnentänzer ab.
Von 1961 bis 2001 war er am Chemnitzer (Karl-Marx-Städter) Theater engagiert, zunächst als Gruppentänzer, später als Solist und Assistent des Ballettmeisters. Sein Fernstudium an der Fachschule für Tanz in Leipzig (Fachrichtung Ballettmeister) schloss er 1977 ab. Seine Abschlussarbeit, die Ballettinszenierung Von Märchen zu Märchen, wurde an den Städtischen Theatern Karl-Marx-Stadt erstaufgeführt. Von 1977 bis 1979 war er kommissarischer Leiter des hiesigen Ballettensembles, ab 1979 künstlerischer wie organisatorischer Mitarbeiter und Choreographie-Assistent der Ballettdirektoren Peter Tornew, Günter Buch und Brigitte Preuß sowie des Chefchoreographen Hermann Rudolph. Von 1990 bis 2001 war Gottfried Messenbrink Ballettdirektor der Städtischen Theater Chemnitz.
Zu seinen Rollen in Chemnitz zählten u. a. der Großvater (Peter und der Wolf, Erstaufführung 1963), der Tanzmeister (Aschenbrödel), der Dottore (Pulcinella), Der Tod (Die Nachtigall), Pater Lorenzo (Romeo & Julia), Der liebe Gott (Die Erschaffung der Welt), der König (Le Papillon), der Prinz von Kurland (Giselle) sowie Baron Mirko Zeta in der Ballettversion von Lehárs Die lustige Witwe.
Neben seiner Arbeit als Tänzer war Gottfried Messenbrink jedoch auch als Autor von Balletten für die Chemnitzer Bühne tätig. Zu seinen Arbeiten zählen u. a. die Einrichtung von Coppelia zusammen mit Hermann Rudolph, mit dem er auch das Libretto für die 1976 in Chemnitz uraufgeführte Ballettkomödie Die Drei Schwangeren (mit Musik von Gioacchino Rossini) schrieb. Einige dieser Einrichtungen und Fassungen, für die er sich als Autor und Co-Autor verantwortlich zeigte, choreographierte er auch selbst, so beispielsweise Schneeflöcken (1980), Peter und der Wolf (1993) oder Max und Moritz (1996).
Doch auch in den anderen Sparten des Musiktheaters waren Choreographien von Gottfried Messenbrink zu sehen, so u. a. in den Opern Rusalka (Dvorak, 1991), Rigoletto (Verdi, 1998) oder der Operette Der Vogelhändler (Zeller, 1998).
Seine Choreographie zu Humperdincks Hänsel und Gretel kann heute noch im Chemnitzer Opernhaus bewundert werden.

Produktionen

Sabrina
Sadowska

Sabrina Sadowska

Ballettdirektorin 

Sabrina Sadowska erhielt ihre Ausbildung als Tänzerin und Ballettpädagogin in ihrer Heimatstadt Basel. Es folgten Engagements als Tänzerin in Trier, Bremerhaven und Halle sowie über sechs Jahre Stipendien am Königlich Dänischen Ballett in Kopenhagen. Als Ballettpädagogin und -meisterin war sie u. a. an der Staatlichen Ballettschule in Warschau, der Ballettschule der Oper Leipzig, der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden, am Polish Dance Theater, am Nationaltheater Brno und am Aalto Theater Essen tätig. Gemeinsam mit Ralf Dörnen war sie ab 1997 als Ballettmeisterin und ab 1999 als Stellvertretende Ballettdirektorin beim Ballett Vorpommern. 2013/2014 wechselte sie nach Chemnitz als Ballettbetriebsdirektorin und 1. Ballettmeisterin, widmet sich als Choreografin verschiedenen Produktionen und ist Gründerin des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ. 2016 erhielt sie die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Spielzeit 2017/2018 übernimmt sie die Direktion des Balletts Chemnitz.
Für das Schauspiel Chemnitz erarbeitete Sabrina Sadowska die Choreografien zu Romeo und Julia auf der Abbey Road, Camino Real und Faust I.

Peter
Schache

Peter Schache

Peter Schache erhielt seine Tanzausbildung an der Palucca-Schule Dresden. Bereits während seines Engagements als Solotänzer in Chemnitz choreographierte er Stücke im Opern- und Schauspielhaus, u. a. Die Dreigroschenoper, Faust und Bills Ballhaus. Nach Beendigung seiner Tänzerlaufbahn 1982 arbeitete er zunächst als Choreograph am Chemnitzer Opernhaus. Von den Werken, die er in dieser Zeit choreographiert hat, seien hier stellvertretend Mein Freund Bunbury, Cabaret und Margarethe genannt. Später war er Dozent an der Palucca-Schule und unterrichtet seit 1992 Tanz in der Musikschule Freiberg. Außerdem arbeitet er als freischaffender Choreograph u. a. im Chemnitzer Schauspielhaus (Der Lebkuchenmann), im Studio W.M. und seit dem Sommer 2000 auch wieder im Chemnitzer Opernhaus (Comedian Harmonists, Fame, Les Misérables, Jesus Christ Superstar, Die lustige Witwe, My Fair Lady, FMA - Falco Meets Amadeus, Die Csárdásfürstin).

Produktionen

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