Choreografie

Danny
Costello

Danny Costello

Geboren in den Vereinigten Staaten wuchs Danny in den Rocky Mountains von Colorado auf, wo er anfing zu singen und zu tanzen. Mit 21 Jahren ging er nach New York City und spielte in vielerlei Produktionen, z. B. "Gypsy", "Singin’ in the Rain", "Pippin" und "West Side Story". Seine Karriere machte einen Sprung, als er eine Rolle bei der Europa-Tournee von "Sophisticated Ladies" erhielt. In Deutschland begann er eine langjährige Tätigkeit am Theater des Westens in Berlin, wo er in verschiedensten Produktionen mitspielte, wie z. B. "Anything Goes", "UFA Revue", "Blue Jeans" und "Damn Yankees".

Aufregende Engagements folgten: Als er mit der originalen europäischen Besetzung von Fosse auf Tournee ging, konnte er bis nach Tokio und danach durch Holland und Frankreich reisen. Als die Stage Entertainment ihre Produktion von "42nd Street" aus den USA holte, war Danny einer von wenigen, die nicht nur bei der originalen Gower Champion Produktion mitgemacht hatten, sondern 2002 bei der neuen  Broadway Wiederaufnahme-Inszenierung mitspielen konnten – ein wunderbares Erlebnis.

Danny ist unendlich dankbar für die Möglichkeit, mit solchen berühmten Künstlern wie Mitch Leigh, Ann Reinking, Rob Marshall, John Mauceri, Thommie Walsh, Katharina Thalbach, Barrie Kosky und Francesca Zambello gearbeitet zu haben.

In Chemnitz war seine Choreografie im Musical "Funny Girl" zu sehen. In der Spielzeit 2015/2016 choreografiert er "Chess - Das Musical".

Jean-Loup
Fourure

Jean-Loup Fourure

Der Schauspieler Jean-Loup Fourure ist nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne als Fecht- und Kampfchoreograf tätig. In dieser Tätigkeit arbeitete er u. a. 2011 bei der Inszenierung „King Lear“ an der Komischen Oper Berlin, außerdem 2013 bei „Der Don Juan der sieben Meere“ am Stadttheater Bremerhaven und bei „Tombstone oder Das Duell“ am Landestheater Coburg. 2011 war er im Filmpark Babelsberg an der Show „Die Drei Musketiere“ beteiligt.

Er ist Mitglied der Akademie der Fechtkunst Deutschlands (ADFD). Jean-Loup Fourure choreografierte bereits mehrfach gemeinsam mit Jochen Schmidtke, z. B. 2012 bei „Cyrano de Bergerac“ am Landestheater Coburg. Als Schauspieler stand Jean-Loup Fourure u. a. in „Tartuffe“ und in verschiedenen Fechtrollen auf der Bühne. Vor der Kamera war er sowohl in diversen Spiel- als auch in Werbefilmen zu sehen. 2010 spielte er beispielsweise in dem Film „Anonymous“ von Roland Emmerich den Fechtmeister Monsieur Beaulieu. Der Kurzfilm „Der Don Juan der sieben Meere“, in dem er die Rolle des Gaspard de la Nuit übernahm, wurde 2014 für das Combatcon Festival in Las Vegas nominiert. Zuvor führte Jean-Loup Fourure auch selbst Regie bei dem Film „Saturday Tights Fever“.

Götz
Hellriegel

Götz Hellriegel

Götz Hellriegel war nach seiner Ausbildung zum Tänzer und Schauspieler in Paris, New York und Berlin u. a. am Theater des Westens engagiert. Er choreografierte mehr als 50 Musiktheaterproduktionen in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden. Jüngste Regiearbeiten führten ihn für „The Who‘s Tommy“ nach Bielefeld und für die Deutsche Erstaufführung von „Toi c‘est moi“ nach Gera-Altenburg. Im September 2014 bringt er die Deutsche Erstaufführung von „Flashdance – Das Musical“ an der Oper Chemnitz als Regisseur und Choreograf auf die Bühne. Danach übernimmt er am Staatstheater Wiesbaden die Choreografie für Bernstein „Candide“. Seit 1991 ist Götz Hellriegel Dozent für Musicaltanz an der Universität der Künste Berlin.

Foto: Anne Hamann

 

 

 

Gottfried
Messenbrink

Gottfried Messenbrink

Gottfried Messenbrink wurde 1938 in Senftenberg geboren. Sein Studium an der Palucca Schule in Dresden schloss er 1961 als Bühnentänzer ab.

Von 1961 bis 2001 war er am Chemnitzer (Karl-Marx-Städter) Theater engagiert, zunächst als Gruppentänzer, später als Solist und Assistent des Ballettmeisters. Sein Fernstudium an der Fachschule für Tanz in Leipzig (Fachrichtung Ballettmeister) schloss er 1977 ab. Seine Abschlussarbeit, die Ballettinszenierung „Von Märchen zu Märchen“, wurde an den Städtischen Theatern Karl-Marx-Stadt erstaufgeführt. Von 1977 bis 1979 war er kommissarischer Leiter des hiesigen Ballettensembles, ab 1979 künstlerischer wie organisatorischer Mitarbeiter und Choreographie-Assistent der Ballettdirektoren Peter Tornew, Günter Buch und Brigitte Preuß sowie des Chefchoreographen Hermann Rudolph. Von 1990 bis 2001 war Gottfried Messenbrink Ballettdirektor der Städtischen Theater Chemnitz.

Zu seinen Rollen in Chemnitz zählten u. a. der Großvater ("Peter und der Wolf", Erstaufführung 1963), der Tanzmeister ("Aschenbrödel"), der Dottore ("Pulcinella"), Der Tod ("Die Nachtigall"), Pater Lorenzo ("Romeo & Julia"), Der liebe Gott ("Die Erschaffung der Welt"), der König ("Le Papillon"), der Prinz von Kurland ("Giselle") sowie Baron Mirko Zeta in der Ballettversion von Lehárs "Die lustige Witwe".

Neben seiner Arbeit als Tänzer war Gottfried Messenbrink jedoch auch als Autor von Balletten für die Chemnitzer Bühne tätig. Zu seinen Arbeiten zählen u. a. die Einrichtung von "Coppelia" zusammen mit Hermann Rudolph, mit dem er auch das Libretto für die 1976 in Chemnitz uraufgeführte Ballettkomödie "Die Drei Schwangeren" (mit Musik von Gioacchino Rossini) schrieb. Einige dieser Einrichtungen und Fassungen, für die er sich als Autor und Co-Autor verantwortlich zeigte, choreographierte er auch selbst, so beispielsweise "Schneeflöcken" (1980), "Peter und der Wolf" (1993) oder "Max und Moritz" (1996).

Doch auch in den anderen Sparten des Musiktheaters waren Choreographien von Gottfried Messenbrink zu sehen, so u. a. in den Opern "Rusalka" (Dvorak, 1991), "Rigoletto" (Verdi, 1998) oder der Operette "Der Vogelhändler" (Zeller, 1998).

Seine Choreographie zu Humperdincks "Hänsel und Gretel" kann heute noch im Chemnitzer Opernhaus bewundert werden.

Produktionen

Sabrina
Sadowska

Sabrina Sadowska

Ballettbetriebsdirektorin und 1. Ballettmeisterin

Sabrina Sadowska erhielt ihre Ausbildung als Tänzerin und Ballettpädagogin in Basel. Engagements in Trier, Bremerhaven und Halle sowie ein Stipendium für Bournonville-Studien am Königlich Dänischen Ballett in Kopenhagen schlossen sich an. Als Ballettpädagogin war sie u. a. an der Staatlichen Ballettschule in Warschau, der Ballettschule der Oper Leipzig, der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden, am Polish Dance Theater und am Aalto Theater Essen tätig. Gemeinsam mit Ralf Dörnen war sie ab 1997 als Ballettmeisterin und ab 1999 als Stellvertretende Ballettdirektorin beim Ballett Vorpommern. 2013/2014 wechselte sie zu den Theatern Chemnitz als Ballettbetriebsdirektorin und 1. Ballettmeisterin, widmet sich als Choreografin verschiedenen Produktionen und ist Leiterin des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ. Im März 2016 erhielt sie die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Für das Schauspiel Chemnitz erarbeitete Sabrina Sadowska die Choreografie zu "Romeo und Julia auf der Abbey Road" und "Camino Real".

Jochen
Schmidtke

Jochen Schmidtke

Jochen Schmidtke entwarf bereits zahlreiche Tanz- und Fechtchoreografien in Deutschland und in der Schweiz. So wirkte er beispielsweise als Choreograf in diversen Inszenierungen von „Drei Musketiere“ mit u. a. am Apollo Theater Stuttgart, am Theater des Westens und im ZDF-Fernsehen im Rahmen des „Frühlingsfest der Volksmusik“. Des Weiteren choreografierte er u. a. Fecht- und Kampfszenen in der Uraufführung von Wildhorns „Der Graf von Monte Christo“ 2009 am Theater St. Gallen, in der „West Side Story“ am Theater Magdeburg, in „Singin‘ In The Rain“ am Stadttheater Bremerhaven. 2014 folgten „King Arthur“ am Landestheater Coburg. „Romeo und Julia“ bei den Schlossfestspielen Hagenwil am Bodensee. In Bielefeld choreografierte er u. a. für „Crazy For You“, „Anything Goes“ sowie für „The Scarlet Pimpernel“.

Als Choreograf arbeitete er mehrfach mit Roland Hüve und Thomas Winter, außerdem mit Holger Hauser („My Fair Lady“, Landestheater Coburg 2015), Michiel Dijkema („Orpheus in der Unterwelt“, Theater Kiel 2013) und Olaf Strieb („Crazy For You“, Hello, Dolly“, Theater Kiel).

Neben seiner Tätigkeit als Tanz- und Fechtchoreograf steht Jochen Schmidtke auch selbst als Schauspieler und Musicaldarsteller auf der Bühne und vor der Kamera. Auftritte führten ihn u. a. an das Capitol Theater Düsseldorf, das Deutsche Theater München, zu den Bregenzer Festspielen und an das Theater 11 in Zürich. Im deutschen Fernsehen wirkte er zuletzt in diversen TV-Werbespots mit.

Sabine
Arthold

Sabine Arthold

Sabine Arthold, geboren in Wien, studierte Tanz in Wien, London und New York und absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin am Performing Center Austria in Wien. Es folgte eine künstlerische Karriere im tänzerischen und gesanglichen Bereich im In- und Ausland. An der Wiener Performing Academy, einer renommierten Ausbildungsstätte für professionelle Musicaldarsteller, ist sie seit einigen Jahren erfolgreich als Choreografin, Dozentin und Künstlerische Leiterin tätig.

Als Choreografin zeichnete sie sowohl für zahlreiche Shows und Events als auch für erfolgreiche Produktionen verantwortlich, wie zum Beispiel für „Samt & Seide“ (Wiener Kammeroper), „Sie spielen unser Lied“ (Sommer Festspiele Stockerau), „A Chorus Line“ (Sommer Festspiele Stockerau) und für die Disney-Musicals „High School Musical“, „Camp Rock“, „Aladdin“ und „Alice im Wunderland“ (Wiener Stadthalle) und für „Seussical“ (Theater Akzent, Wien). Am Staatstheater Darmstadt übernahm sie 2016 die Choreografie für „Evita“. Ab Mai 2017 erarbeitet sie die Choreografie für „Zorro“ (Musicalsommer Winzendorf). Für September 2017 wurde sie für „Footloose“ (Staatstheater Darmstadt) verpflichtet.

Produktionen

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