Bühne/Kostüm

Janina
Ammon

Janina Ammon

Janina Ammon wurde in Luzern geboren und hat 2009 an der Hochschule Luzern – Design & Kunst ihr Studium als Textildesignerin abschlossen. Darauf folgte ein festes Engagement als Kostümassistentin am Luzerner Theater während der Spielzeiten 2009/10 und 2010/2011.
Seit 2011 arbeitet sie als freie Kostümbildnerin in der Schweiz und in Deutschland. In dieser Zeit entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Johannes Pölzgutter, welche sie bereits nach Regensburg, Bielefeld und Saarbrücken führte. Sie gestaltete seitdem Kostüme für La Boheme, Madama Butterfly, Martha oder der Markt zu Richmond, L'elisir d'amore, Der goldene Hahn, Falstaff, Simon Boccanegra und weitere Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen.
2012 gewann sie den internationalen Mode- und Theaterförderpreis Prix Juste-au-Corps, welchen sie 2014 mit dem Kostümbild zur Inszenierung von Die lustige Witwe unter der Regie von Dominique Mentha am Luzerner Theater eingelöst hat. Projekte für die Spielzeit 2017/2018 sind unter anderem Cabaret am Theater Regensburg und Die lustigen Nibelungen am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

Produktionen

Heinz
Balthes

Heinz Balthes

Geboren in Ediger an der Mosel, Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Teo Otto. Engagements an den Kammerspielen Düsseldorf, Freie Volksbühne Berlin, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und von 1977 bis 2002 am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo er für mehre als 100 Opern-Ausstattungen verantwortlich zeichnete - allein für die Händel-Festspiele in Karlsruhe entwarf er Bühnenbilder für 20 Händel-Opern.
Als Gast arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper, der Staatsoper Wien, dem Niedersächsischen Staatstheater Hannover, der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, der Oper Leipzig, dem Nationaltheater Weimar und zahlreichen weiteren Häusern in ganz Deutschland, darüber hinaus an Opernhäusern in der Schweiz, Frankreich, den USA und Schweden sowie für die Salzburger Festspiele, die Händel-Festspiele Halle, die Schwetzinger Festspiele, das Festival d’Avignon und das Festival Belliano, Catania/Sizilien.
Er entwarf die Bühnenbilder für die Uraufführungen von Der Kniefall von Warschau von Gerhard Rosenfeld am Theater Dortmund, Die Historia von D. Johann Fausten von Alfred Schnittke an der Hamburgischen Staatsoper und Merlin von Isaac Albéniz am Teatro Real in Madrid.
Im Rahmen der Aufführungen aller 22 Mozart-Opern der Salzburger Festspiele realisierte er zusammen mit John Dew Mozarts früheste Opernkompositionen Apollo et Hyacinthus und Die Schuldigkeit des Ersten Gebots. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören die Bühnenbilder für Die Eroberung von Mexico von Wolfgang Rihm zur Eröffnung des Festival Internacional Cervantino in Guanajuato (Mexico), Ariadne auf Naxos in Triest, La Bohème in Darmstadt, Tosca am Staatstheater Karlsruhe und I Puritani an der Staatsoper Wien. In letzter Zeit arbeitet er hauptsächlich mit John Dew in Darmstadt, wo er u. a. die Bühnenbilder für mehrere Opern von Carl Orff und die Wagner-Inszenierungen schuf. Für die Oper Chemnitz lieferte er das Bühnenbild zu John Dews Inszenierung von Wagners Parsifal.

Produktionen

Henrike
Bromber

Henrike Bromber

Die gebürtige Frankfurterin war nach dem Abitur und der Ausbildung zur Damenschneidermeisterin an den Städtischen Bühnen Frankfurt als Kostümassistentin und Kostümbildnerin tätig. Anschließend absolvierte sie in Hamburg das Studium zur Gewandmeisterin und übernahm währenddessen Kostümausstattungen in Frankfurt und Hamburg.
Von 1994 bis 1998 war sie am Theater Vorpommern als Kostümdirektorin und Ausstatterin für viele, zumeist zeitgenössische Opern tätig. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin und übernahm regelmäßig Gesamtausstattungen für das Schauspiel Frankfurt am Main. Sie entwarf Kostümbilder für Opernhäuser im In- und Ausland wie Staatsoper Hamburg, Semperoper Dresden, Aalto Theater Essen, Opera de Nantes und Nikikai Opera Tokio. Für die Kostüme zu Alice in Wonderland (Theater Bielefeld), Die lustige Witwe (Staatstheater Cottbus) und Giulio Cesare in Egitto an der Hamburgischen Staatsoper nominierte die Zeitschrift Opernwelt sie jeweils zur Kostümbildnerin des Jahres.
Foto: UrbschatBerlin

Produktionen

Oliver
Burkhardt

Oliver Burkhardt

Der in Grimma, im Landkreis Leipzig geborene Oliver Burkhardt absolvierte sein Studium der Theatertechnik an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin, welches er 2016 abschloss. Bereits während des Studiums arbeitete er in den Technischen Abteilungen der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin sowie des Berliner Ensembles. Sein erstes Festengagement führte ihn als Produktionsassistent für Herbert Fritschs Don Giovanni an die Komische Oper Berlin. Es folgten Konstruktionsaufträge für die Komische Oper und die Staatsoper im Schillertheater. Anschließend übernahm er mehrere Bühnenbildassistenzen u. a. für Katrin Lea Tag bei Hoffmans Erzählungen und Der Jahrmarkt von Sorotschinzi, für Matthias Koch bei Der Vampyr und für den Doppelabend Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges der Performancegruppe 1927. Darüber hinaus arbeitet Oliver Burkhardt als freischaffender Künstler an interaktiven Installationen.
Gemeinsam mit Regisseur Nils Braun nahm er am Ring-Award 2017 teil und wurde aus mehr als 100 Bewerbern für den Sonderpreis der Städtischen Theater Chemnitz ausgewählt. Das junge Team erhielt als Auszeichnung den Vertrag für die Inszenierung von Donizettis Don Pasquale in der Spielzeit 2017/2018. Mit Oktober 2017 studiert er an der Technischen Universität Berlin im Studiengang Bühnenbild.

Produktionen

Sebastian
Ellrich

Sebastian Ellrich

Er wurde 1984 in Magdeburg geboren und ist seit 2004 als Kostümassistent u. a. am Theater Magdeburg, der Oper Bonn, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, der Deutschen Oper Berlin, seit 2006 als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Theater, Oper, Show und Tanz tätig. Er arbeitete für Häuser wie das Schauspiel Köln, die Oper Dortmund, Kampnagel Hamburg und das Schauspiel Leipzig mit Regisseuren wie Jürgen Kruse, Joan Anton Rechi und Balázs Kovalik. Seit 2010 beschäftigt er sich intensiv mit Modedesign und gründet 2011 ein eigenes Prêt-à-porter-Label. Foxfinder war seine erste Produktion am Schauspiel Chemnitz.
www.sebastianellrich.com 
Foto: Philipp von Ostau Photography

 

 

Paul
Esterhazy

Paul Esterhazy

Paul Esterhazy, geboren 1955 in Wien, studierte an der Universität seiner Heimatstadt Rechts- und Theaterwissenschaften, 1979 promovierte er zum Dr. jur. Seit 1980 war er als Dramaturg tätig. Sein erstes Theaterengagement führte ihn an die Bühnen der Stadt Bielefeld, weitere Stationen als leitender Dramaturg waren das Freiburger Theater und das Nationaltheater Mannheim. Von 1993 bis 1996 war er Chefdramaturg für Oper, Schauspiel und Tanztheater am Staatstheater Darmstadt. Von 1996 bis 2000 war Paul Esterhazy als Chefdramaturg der Oper Bonn mit den Aufgaben der Operndirektion betraut und für die von ihm initiierte international renommierte Reihe bonn chance! Experimentelles Musiktheater verantwortlich. Im Jahre 2000 berief ihn die Stadt Aachen zum Generalintendanten des städtischen Dreisparten-Theaters (bis 2005). Im selben Zeitraum war er im Rahmen eines Lehrauftrags für szenischen Unterricht Leiter der Opernklasse an der Hochschule für Musik Köln (Standort Aachen). Paul Esterhazy hat sich als Übersetzer von Operntexten einen Namen gemacht. Seit 1996 arbeitet er regelmäßig als Opernregisseur, wobei er sich neben dem Standardrepertoire besonders um Werke des Neuen Musiktheaters bemüht. Seine Inszenierung Weder noch (Verdi: Requiem / Feldman: Neither) 2008 am Staatstheater Kassel wurde für den deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Beste Regie Musiktheater nominiert. Von 2009 bis 2011 war er Gastprofessor für Musikdramatische Darstellung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Foto: Akiko Esterhazy

Produktionen

Hermann
Feuchter

Hermann Feuchter

Hermann Feuchter studierte Bühnen- und Kostümbild am Mozarteum in Salzburg. Nach Assistenzen an verschiedenen Theatern ist er seit 1983 als freischaffender Bühnenbildner tätig. Mit Nicolaus Brieger erarbeitete er in Stuttgart Die Liebe zu den drei Orangen, an der Staatsoper Unter den Linden Berlin Busonis Die Brautwahl und dessen Doktor Faust in München, an der Oper Frankfurt Rihms Die Eroberung von Mexiko sowie Cardillac. In Frankfurt setzte er außerdem mit Veit Volkert und Barbara Mundel Der Barbier von Bagdad, Samson et Dalila und L’histoire du soldat in Szene und brachte mit Elisabeth Stöppler Ende Juni 2014 Peter Eötvös‘ Der goldene Drache zur Uraufführung. Ebenfalls in Frankfurt entwickelte er mit Anselm Weber Tiefland und am Wiener Burgtheater Zu ebener Erde und erster Stock.
Zur Regie von Philipp Himmelmann stattete Hermann Feuchter 2009 abermals Die Liebe zu den drei Orangen am Theater Bonn sowie Norma am Bremer Theater aus. Mit Karoline Gruber, die er 2008 für den Doppelabend Eine florentinische Tragödie / Gianni Schicci nach Tokio begleitet hatte, brachte er in Hamburg L’incoronazione di Poppea auf die Bühne der Staatsoper. Don Giovanni führte ihn ans Landestheater Linz, Alceste nach Nürnberg, Doktor Faust ans Münchener Nationaltheater und Salome nach Japan. Hermann Feuchter war bei den Salzburger und den Bregenzer Festspielen tätig, wo er die szenische Rauminstallation von Georg Friedrich Haas‘ Die schöne Wunde mit Wolfgang Göbbel realisierte. Mit Andreas Baesler brachte er in Nancy Tristan und Isolde heraus und arbeitete mit ihm 2009 bei Rigoletto in Münster zusammen. Zusammen mit Helen Malkowsky und Henrike Bromber erarbeitete er 2011 Unsuk Chins Alice in Wonderland am Theater Bielefeld.
Weitere Engagements führten Hermann Feuchter an das Opernhaus Zürich zur Uraufführung von Holligers Schneewittchen, das Théâtre de la Monnaie in Brüssel, das Teatro Nacional de São Carlos Lissabon (Salome, Maria de Buenos Aires), an die Opernhäuser in Genf (Uraufführung von Michael Jarrells Galilée), Darmstadt, Essen und an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Hier entwarf er die Bühnenbilder für La Calisto, Attila, Boris Godunow und Les Troyens – Letzteres wurde auch in Straßburg gezeigt.
Neben seiner Arbeit für die Bühne ist Hermann Feuchter als Maler und Rauminstallateur tätig. Seine jüngste Ausstellung wondering alien war in seiner Heimatstadt Kassel, in Berlin, Wien und Frankfurt zu sehen. Mit dem Filmemacher Hans Peter Böffgen und dem Komponisten Alfred Hardt versucht er seit 2000 in dem Projekt al@rm, „in einem Bild- und Tonkubus für einen ganzen Abend kulturelle Seismologie zu betreiben.“ 
Foto: privat

Produktionen

Hinrich
Horstkotte

Hinrich Horstkotte

Der Berliner Bühnenbildner und Regisseur Hinrich Horstkotte war zunächst Marionettenspieler, bis er von 1992 bis 1998 Bühnenbild und -kostüm sowie Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte, zunächst bei Ekkehard Grübler, dann bei Karl-Ernst und Ursel Herrmann, für die er in Baden-Baden, Salzburg, Innsbruck, Amsterdam und Genf auch als Regieassistent arbeitete. Mit dem Diplom wurde er 1998 auch mit dem Debütantenpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Schon während des Studiums begann er, als freischaffender Bühnenbildner und Regisseur zu arbeiten.
Als Bühnen- und Kostümbildner war er für die Biennale für Neue Musik München, das Musiktheater Görlitz, die Opernhäuser in Chemnitz, Detmold, Nürnberg und für die Ludwigsburger Schlossfestspiele tätig.
In über 60 Produktionen für Oper, Schauspiel und Puppentheater hat er, überwiegend in eigener Ausstattung, Regie geführt. So inszenierte an den Opernhäusern von Berlin (Staatsoper), Bremerhaven, Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Freiberg, Halberstadt, Hof, Krefeld/Mönchengladbach, Radebeul, Saarbrücken, in Rheinsberg, am Nanfong-Theatre in Taipeh und an der Volksoper Wien sowie am Salzburger Marionettentheater. Besonders gern widmet er sich der Barockoper und hat hier am Grand Théâtre Luxembourg, beim NDR in Hamburg, beim Berliner Zeitfenster-Festival, bei den Musikfestspielen Potsdam und den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik inszeniert. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Sergio Azzolini, Eduardo Egüez, Jos van Immerseel, Andrea Marchiol, Enrico Onofri und Ralf Popken zusammen.
Von der Zeitschrift Opernwelt wurde er mehrfach in den Kategorien Bühnen- bzw. Kostümbildner des Jahres sowie Regisseur des Jahres nominiert. Ebenso wurde er für den ersten österreichischen Musiktheaterpreis Goldener Schikaneder 2013  nominiert und erhielt Theaterpreise der Städte Detmold, Halberstadt und Mönchengladbach.
Hinrich Horstkotte hatte Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin für Szenische Darstellung sowie an der Technischen Universität für Bühnen- und Kostümbild inne und unterrichtete am Internationalen Opernstudio der Deutschen Staatsoper Berlin.
Foto: Claudia Heysel, Dessau

Produktionen

Ulv
Jakobsen

Ulv Jakobsen

Geboren 1962 in Berlin, studierte er Design- und Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und schloss 1993 mit dem Diplom ab. 1992 war er als Assistent von Robert Wilson tätig. Seitdem erarbeitete er über hundert Produktionen als Bühnen-und Kostümbildner an verschiedenen Theatern: vom Nationaltheater Ljubljana (Slowenien) über das Deutsche Theater Berlin, das Staatstheater Schwerin bis zum Theatret Vart in Norwegen.
Daneben war und ist Ulv Jakobsen als Theater- und Filmautor tätig, u. a. in Schwerin, Bremerhaven und für den Kinofilm Die Datsche (D 2003).
Seine Theaterplakate wurden mehrfach ausgezeichnet und fanden Aufnahme in staatliche und private Sammlungen. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Produktionen

Kristopher
Kempf

Kristopher Kempf

Kristopher Kempf absolvierte zunächst eine Ausbildung an der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode als Maßschneider. Der Anstellung am Staatstheater Wiesbaden als Kostümassistent folgte die Tätigkeit als Damen- und Herrenschneider im Atelier Das Gewand in Düsseldorf sowie als Design-Assistent der LEA-creative knit in Lima (Peru) und als Kostümassistent am Prinzregententheater München für die Produktion Orlando. 2010 machte er seine Weiterbildung zum Maßschneidermeister und staatlich geprüften Modegestalter an der Deutschen Meisterschule für Mode in München, die er dabei als Jahresbestmeister abschloss. Darüber hinaus nahm Kristopher Kempf an verschiedenen Wettbewerben teil, wobei er 2009 als Sieger des internationalen Wettbewerbs Weltgewänder – Mode auf Reisen hervorging.
Ab der Spielzeit 2010/2011 war Kristopher Kempf drei Jahre am Mainfranken Theater Würzburg fest als Kostümassistent engagiert mit diversen eigenen Ausstattungen in allen vier Sparten. So entstanden u. a. die Kostüme der Produktionen Die lustige Witwe, Morde in Bildern (Uraufführung dreier Kammeropern von Reinhard Febel), Ayana Rabenschwester (mit Übernahme ans Theater Altenburg/Gera), Emilia Galotti, Stoning Mary, die Ballettabende Dyskolos, Der Besuch der alten Dame, Cyrano de Bergerac u. v. m. Die Produktionen Erste Stunde (Kinder- und Jugendtheater, Mainfranken Theater Würzburg) und Das Ende des Regens (Schauspiel, Theater Ingolstadt) wurden bei den Bayerischen Theatertagen jeweils als beste Produktion ausgezeichnet. Für die Pocket Opera Company Nürnberg entwarf und fertigte er die Kostüme der Produktionen Air Bus Adventure und M.O.M..
Von 2013 bis 2015 entwarf Kristopher Kempf als Leitender Kostüm- und Bühnenbildner am Theater Münster u. a. die Ausstattungen zum Ballett Lulu, zur Oper Die verkaufte Braut, zu den Schauspielen Der einsamste Ort auf der Welt und Oopicassoo (mit Einladung zum Westwind Festival). Des Weiteren entstanden Produktionen an den Opern in Bonn, Aachen und Krefeld-Mönchengladbach sowie den Theatern in Würzburg, Altenburg-Gera, Freiberg und Ulm. In Chemnitz ist er Kostümbildner für La Cenerentola und Rinaldo.
Seit der Spielzeit 2015/2016 arbeitet Kristopher Kempf freiberuflich als Kostüm- und Bühnenbildner.

 

 

Marlis
Knoblauch

Marlis Knoblauch

Marlis Knoblauch wurde in Chemnitz geboren und sammelte erste Theatererfahrungen bereits als Volontärin unter Ralf Winkler, dem damaligen Ausstattungsleiter an der Oper Chemnitz. Sie absolvierte ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Gunter Kaiser und Manfred Grund, welches sie mit Diplom als Kostüm- und Bühnenbildnerin abschloss. Ein langjähriges Engagement führte Marlis Knoblauch mit Ausstattungsaufgaben in Schauspiel, Operette, Musical und Kindertheater an die Leipziger Theater. Seit 1993 ist sie freiberuflich und mit großer Begeisterung als Kostüm- und Bühnenbildnerin bundesweit tätig. Bis heute hat sie mehr als insgesamt 200 Ausstattungen übernommen, u.a. an Häusern wie der Musikalischen Komödie Leipzig, dem Staatstheatern Nürnberg und Schwerin, dem Theater Koblenz, den Landesbühnen Detmold, dem Theater Dessau, dem Theater Annaberg- Buchholz, dem Stadttheater Bielefeld sowie der Landesbühne Sachsen Dresden Radebeul. Dabei arbeitete sie u. a. mit Ulf Reiher, K.G. Kayser, Markus Dietze, Prof. H.H. Krug, Helen Malkowsky, Johannes Felsenstein, Andreas Knaup und Rainer Wenke zusammen.

Steven
Koop

Steven Koop

Steven Koop absolvierte zunächst ein Architekturstudium an der Hochschule Karlsruhe. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit dem Bau eines Theaters. Während einer Assistenz am Staatstheater Karlsruhe entstand dort 2003 sein erstes Bühnenbild. Seitdem ist er als freier Bühnen- und Kostümbildner für Schauspiel- und Musiktheater tätig. Sein Weg führte ihn an die Theater Kiel, Baden-Baden, Krefeld/Mönchengladbach, Esslingen, Pforzheim, Ingolstadt, Lüneburg, Konstanz, die Schauspielbühnen Stuttgart, die Hamburger Kammerspiele, das Fritz Remónd Theater Frankfurt, das Grenzlandtheater Aachen, das Volkstheater Rostock, das Theater Paderborn, die Oper Chemnitz und das Schauspiel Magdeburg.
Zu seinen Arbeiten gehören u. a. die Goldberg-Variationen von George Tabori, die Uraufführung Kampfgesellschaft von Peter Truschner, beides in der Regie von Herman Beil, die Deutsche Erstaufführung von Arne Lygres Stücken Mamma und ich und Männer sowie Mann ohne Aussichten in den Regien von Thomas Krupa und Florian Boesch, die Deutsche Erstaufführung von Rafael Spregelburds Alles (Todos) in der Regie von Rafael Spregelburd sowie die deutsche Erstaufführung von Zweifel (Doubt) in der Regie von Boris von Poser. Weitere Arbeiten entstanden u. a. mit den Regisseuren Donald Berkenhoff, Daniel Ris, Claudia Brier, Udo Schürmer, Thomas Goritzki, Thomas Höhne, Johannes Lepper, Joerg Bitterich, Elmar Thalmann, Manfred Langner, Barbara Neureiter, Ulf Goerke, Claus Helmer, Christoph Roos, Robin Telfer, Angelika Zacek, Astrid Jakob und Knut Weber.
Steven Koop ist Mitglied im Deutschen Werkbund, und dort an der Arbeitsgruppe Die Stadt neu sehen – Karlsruhe 2015 beteiligt. Er hat Lehraufträge für Bühnenbild und Szenografie an den Architekturfakultäten der Hochschulen Karlsruhe und Darmstadt.
An der Oper Chemnitz hat der das Bühnenbild für Rossinis La Cenerentola und Händels Rinaldo entworfen.

Sam
Madwar

Sam Madwar

Sam Madwar – Darsteller, Autor, Regisseur, Übersetzer, Licht- und Projektionsdesigner, zuletzt aber hauptsächlich Bühnenbildner, bevorzugt für Musiktheater – arbeitete an der Wiener Volksoper überaus erfolgreich mit den Ausstattungen für Frau Luna, Guys and Dolls, Hello, Dolly! und zuletzt für Axel an der Himmelstür. Bei der Bühne Baden war er mehrfach zu Gast, u. a. mit Die Bajadere, Eine Nacht in Venedig, Die schöne Wassilissa, Sweet Charity, Zwei Herzen im Dreivierteltakt, Annie, Das Land des Lächelns und Victor/Victoria.
Sein Fantasy-Bühnenbild für das Musical Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, 2006 in Köln uraufgeführt, war 2008/2009 auf großer Tour durch Deutschland. Das Bühnenbild für Shrek ging nach der Premiere in Düsseldorf auf Tournee durch die Schweiz und nach Wien. Zur Zeit ist eine neue Produktion von Shrek in seiner Ausstattung auf Welttournee. Am Theater der Jugend Wien stattete er Emil und die Detektive, Karlsson auf dem Dach sowie Kalle Blomquist lebt gefährlich aus. Im Hamburger Schmidt Theater hatte Cindy Reller Premiere. Am Berliner Theater am Kurfürstendamm ist er mit In alter Frische zu Gast.
Weitere Ausstattungen in Österreich führten ihn ans Stadttheater Klagenfurt, an die Stadthalle Wien, zum Musicalfestival Graz, an die Kammerspiele Wien, das Stadttheater Mödling/Scala Wien sowie zum Theatersommer Haag, zu den Wachaufestspiele Weißenkirchen u. v. m.
Regie führte Sam Madwar bei Lucky Stiff in Klagenfurt und Wien, Coccinella im Dschungel Wien, bei Neil Simons Sie spielen unser Lied und Schmetterlinge sind frei in Wien.
Sein Stück Wenn der Wind weht und Liedtexte für Figaro sind bei Felix Bloch Erben verlegt, Ruhe am Set! - Die Marx Brothers bei Whale Songs, Hamburg.
Sam Madwar lebt und arbeitet in Wien.

Produktionen

Patrick
Nitschke

Patrick Nitschke

Patrick Nitschke stammt aus Dortmund und absolvierte von 2007 bis 2010 ein Fachstudium an der Hamburg School of Entertainment. Schon während seiner Ausbildung stand er u. a. als John Proctor in Arthur Millers Hexenjagd oder Sebastian in Shakespeares Was ihr wollt auf der Bühne. Nach seinem Abschluss spielte er Happy Birthday Jim Knopf und Cinderella – das märchenhafte Popmusical sowie das Musical Mozart als Solokonzert. Seit 2011 gastiert er regelmäßig am Volkstheater Rostock u. a. Als Baby John in West Side Story und als Fedja in Anatevka. 2014 war er am Theater Pforzheim in The Who's Tommy und am Theater Erfurt als Hortensio in Kiss me, Kate! engagiert. In der Spielzeit 2015/2016 war er festes Ensemblemitglied als Solist im Musiktheater des Theaters Pforzheim. Dort spielte er u. a. Bernardo in West Side Story und John Buffy und Cover Jim Boy in Die Blume von Hawaii. Seit 2008 unterrichtet er deutschlandweit Bühnenpräsenz und Gesang. Außerdem ist er als Choreograf für internationale Modelabels (z. B. V-Couture), Firmen (Intercoiffeur) und Organisationen (Staatliche Jugendmusikschule Hamburg) tätig. 

Mario
Radosin

Mario Radosin

Mario Radosin wurde in Bielefeld geboren. Seine Schauspielausbildung erhielt er von 2008 bis 2011 in Hamburg. Engagements führten ihn als Pdokolessin in Die Heirat ans Monsun Theater Hamburg und als Piccolo in Im weißen Rössl ans Theater Norderstedt. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum festen Schauspielensemble am Theater Pforzheim und war dort u. a. als Camille in Dantons Tod, Mortimer in Maria Stuart, in der Doppelrolle der beiden Liebhaber Cléante/Thomas Diafoirus in Molières Der eingebildete Kranke, als Esel im Weihnachtsmärchen Die Bremer Stadtmusikanten, Ente in Ente Tod und Tulpe und Johnny in der Deutschen Erstaufführung des Solostückes Ich liebe dich, Mann zu erleben. Seit 2015 ist er freischaffend tätig, blieb aber dem Theater Pforzheim weiterhin als Gast verbunden mit Rollen wie Action in West Side Story, Sturmführer Schulz in Sein oder Nichtsein, König Sharyar und Aladdin im Märchen 1001 Nacht, Bobbie Flipps in der Operette Die Blume von Hawaii und Mr. Fabulous im Musical Tribute to the Blues Brothers

Alexia
Redl

Alexia Redl

Alexia Redl wurde in Mödling geboren und studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg Bühnenbild und Kostümentwurf bei Hans Bruno Gallée. Während ihrer Studienzeit assistierte sie in den Werkstätten der Salzburger Festspiele und in der Kostümabteilung der österreichischen Bundestheater in Wien, am Volkstheater Wien, am Borchert Theater in Münster, Theater im Bauturm Köln sowie bei Hermann Nitsch. Seit 1989 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Operette, Musical und Sprechtheater tätig.
Ihre Engagements führen sie u. a. zum Lehár Festival Bad Ischl (Kostüme für My Fair Lady) und zu den Ferdinand Raimund Festspielen Gutenstein (Der Bauer als Millionär). Darüber hinaus gestaltete sie Gesamtausstattungen für die Bühne Baden (Peter Pan, Die lustige Witwe) und das Kostümbild für Der Vogelhändler an die Volksoper Wien.
Bei den Internationalen Haydnfestspielen Eisenstadt unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer waren die Haydnopern L’isola disabitata, Armida sowie L'anima del filosofo, ossia Orfeo ed Euridice in ihrer Ausstattung zu erleben, ebenso La canterina und Lo speziale in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca.
Seit vielen Jahren widmet sie sich den Produktionen des renommierten Jugendtheaters Next Liberty in Graz in Koproduktion mit dem Opernhaus Graz und begeisterte mit den Ausstattungen der Familienmusicals Honk! Das hässliche Entlein, Emil und die Detektive u. a. m.
Einen wichtigen Aspekt in ihrer Arbeit stellt der Umgang mit Räumen, die eigentlich nicht für Theateraufführungen gedacht sind, dar. Teils sind es nüchterne Lagerhallen, ein Zelt, ein Stollen in einem Berg, ein denkmalgeschützter barocker Konzertsaal wie der berühmte Haydn-Saal im Schloss Esterházy in Eisenstadt oder einfach eine gewaltige Naturkulisse, wie bei den Rosegger-Festspielen Krieglach/Alpl (Jakob der Letzte, ORF TV-Ausstrahlung 2013) in den steirischen Bergen. Ihre Kostümentwürfe für Opern, Stücke für Kinder oder Schauspiele zeigen Typen, die ihr immer wieder im Leben begegnen. So wird auf der Bühne das Normale skurril und das Skurrile normal. Eine wichtige Quelle ist die Musik bzw. der Klang der Sprache und das Leben.
http://www.alexiaredl.com/
Foto: moodley brand identity

Produktionen

Ursula
Renzenbrink

Ursula Renzenbrink

Ursula Renzenbrink wurde 1952 in Hamburg geboren und studierte dort Bühnenbild bei Wilfried Minks. Nach zweijähriger Assistentenzeit am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg arbeitete sie als Kostümbildnerin mit vielen bekannten Regisseuren des Sprechtheaters zusammen. Seit 1995 beschäftigte sie sich zunehmend auch mit dem Musiktheater. Seit 2008 arbeitet sie kontinuierlich mit Christof Loy zusammen, u. a. für Charpentiers Louise an der Deutschen Oper am Rhein (2008), Händels Theodora bei den Salzburger Festspielen (2009), Glucks Alceste in Aix-en-Provence, Verdis Les Vepres Siciliennes am Het Musiektheater Amsterdam, Strauss‘ Die Frau ohne Schatten bei den Salzburger Festspielen 2011 und im gleichen Jahr Verdis Macbeth am Grand Théatre de Genève. 2014 entwarf sie die Kostüme für Händels Alcina am Züricher Opernhaus und für Mozarts Don Giovanni an der Frankfurter Oper. Zuletzt zeichnete sie 2016 für die Kostüme in Khovanshchina von Mussorgski am Het Musiektheater in Amsterdam und für Ariodante bei den Pfingstfestspielen 2017 in Salzburg verantwortlich.

Produktionen

Hans Dieter
Schaal

Hans Dieter Schaal

Hans Dieter Schaal wurde 1943 in Ulm/Donau geboren. Er absolvierte ein Architekturstudium in Hannover und Stuttgart. Heute lebt und arbeitet er in Attenweiler bei Ulm. Er ist Architekt, Ausstellungsgestalter, Bühnenbildner, Landschaftsarchitekt, Künstler und Autor. Die wichtigsten Museen waren das Film-Museum Berlin, der Deutsche Dom am Gendarmenmarkt Berlin, das Kunstgewerbemuseum im Schloß Köpenick Berlin, das Fernsehmuseum und die Mediathek Berlin sowie die Ausstellung im neuen Dokumentationszentrum Bergen-Belsen. Folgende Bauten und Landschaftsgestaltungen tragen seine Handschrift: die Urnenanlage in Singen (Hohentwiel), die Villa Leibfried in Stuttgart, der Stangenwald auf dem Killesberg (Stuttgart) und der Wieland- Park in Biberach an der Riß. Arbeiten als Bühnenbildner führten ihn nach Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Stuttgart, Essen, Chemnitz, Rostock, Wien, Zürich, Paris, Brüssel, Lissabon, Amsterdam, Moskau, und San Francisco. Hans Dieter Schaal veröffentlichte mehrere Bücher, darunter Wege und Wegräume, Neue Landschaftsgestaltung sowie Architektur und Film
Foto: Verena Schaal

Produktionen

Walter
Schütze

Walter Schütze

Walter Schütze studierte Architektur an der Technischen Universität Darmstadt und Bühnen- und Kostümbild an der Technischen Universität Berlin. Zunächst arbeitete er einige Jahre als Architekt.
Nach Anfängen als Assistent der Bühnenbildner Marco Arturo Marelli, Frank Philipp Schlößmann und Gideon Davey für Produktionen der Deutschen Oper und der Komischen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien sowie der Semperoper Dresden hat er als freischaffender Theatermacher für diverse Opern-, Operetten-, Schauspiel- und Musicalproduktionen an verschiedensten Opernhäusern und Theatern im In- und Ausland die Bühnen- und Kostümbilder entworfen, etwa für die Finnische Nationaloper Helsinki, die Tschechische Nationaloper Prag, die Neue Oper Wien und die Oper Bratislava, die Slowenische Nationaloper und Cankarjev Dom Ljubljana, das Teatro di San Carlo Napoli, das Teatro Comunale Bolzano, das Teatro Municipale Piacenza, das Teatro Comunale Luciano Pavarotti Modena, das Teatro Dante Alighieri Ravenna, die Tiroler Festspiele Erl, die Wiener Staatsoper, das Theater Kiel, das Staatstheater Cottbus, die Bühnen der Stadt Gera und das Landestheater Altenburg, das Staatstheater Darmstadt, das Pfalztheater Kaiserslautern und weitere. Dabei entwickelte er Räume und oft auch Kostüme für Inszenierungen verschiedenster Regisseure.
Als Regisseur debütierte Walter Schütze 2015 am Theater Bonn. Dort inszenierte er Richard Wagners Der fliegende Holländer in eigener Ausstattung.
Die Zeitschrift Opernwelt nominierte ihn für seine Bühne für Richard Strauss‘ Salome in Bozen und Piacenza zum Bühnenbildner des Jahres 2012. Seine Bühne für Giacomo Puccinis Madama Butterfly in Kiel wurde von der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft DTHG für den Weltenbauer-Preis 2015 nominiert.
Mit dem Opernhaus Chemnitz verbindet ihn mittlerweile eine langjährige Zusammenarbeit. Hier hat er seit 2005 alle Bühnenbilder für die Inszenierungen des Regisseurs Matthias Winter entworfen, Die Csárdásfürstin, Der kleine Horrorladen, Evita, Ganz oder gar nicht. Für die Produktionen West Side Story und Elton Johns Aida verantwortete er neben dem Bühnen- auch das Kostümbild.
walterschuetze.de

Produktionen

Heike
Seidler

Heike Seidler

Heike Seidler ist in Bremen aufgewachsen und lebt in Berlin. Nach ihrer Damenschneiderlehre studierte sie Mode Design am Lette Verein Berlin und war berufsbegleitend Gasthörerin für Theaterwissenschaften an der HdK Berlin.
Seit 1993 ist Heike Seidler als freiberufliche Kostümbildnerin in Deutschland und der Schweiz tätig. Sie arbeitet für Opern, Operetten, Musicals, Ballett und Schauspielproduktionen in Häusern wie u. a. dem Theater St. Gallen, dem Stadttheater Bern, der Maag Music Hall Zürich, dem Theater Basel, dem Casinotheater Winterthur, dem Nationaltheater Mannheim, dem Staatstheater Stuttgart, dem Opernhaus Halle, dem Theater Bonn, dem Theater Heilbronn, dem Staatstheater Mainz und der Komischen Oper Berlin.
Seit 2010 ist sie für die Kostüme der Geschwister Pfister verantwortlich. 
Foto: Melina Schlösser

Karel
Spanhak

Karel Spanhak

Karel Spanhak wurde in Zwolle, in den Niederlanden, geboren. Nach der szenografischen Ausbildung in Amsterdam und Enschede begann seine Laufbahn als Bühnen- und Kostümbildner in Krefeld, Heidelberg und Mainz als Assistent. Die darauffolgenden Jahre hatte er Engagements in St. Gallen, Baden-Baden, Osnabrück und Innsbruck. An den Theatern Trier, St. Gallen und Freiburg war er als Ausstattungsleiter tätig.
Seit 2002 arbeitet Karel Spanhak in Deutschland und in der Schweiz auch fürs Fernsehen. An den Staatstheatern Saarbrücken, Wiesbaden und Darmstadt sowie an diversen Theatern in Österreich (Linz, Innsbruck), der Schweiz (Bern, Luzern), Luxemburg und den Niederlanden ist er regelmäßig als Gast tätig.
2004 wurde sein Bühnenbild für die Oper Die unendliche Geschichte von Siegfried Matthus in der NRW-Theaterzeitschrift Theater Pur mit dem ersten Patz in der Kategorie Ausstattung ausgezeichnet.2007 wurde sein Bühnenbild für Schachnovelle mit dem mit dem 1. INTHEGA-Preis ausgezeichnet. 2009 fand am Theater Linz die Premiere der Lady Macbeth von Mzensk in der Regie von Andreas Baesler statt. Diese Produktion wurde von der Presse zur besten Regie- und Szenografie Arbeit der Spielzeit 2009 nominiert.
Karel Spanhak arbeitete bereits mit Regisseuren wie Karoline Gruber, Stefan Huber, Andreas Baesler, Anette Leistenschneider, Frank-Bernd Gottschalk, Reto Nickler, Katja Wolff, Anette Wolf, Werner Hahn, Richard Wherlock, Frank Matthus, Helmuth Fuschel, Peter Lotschak, Werner Tritzschler, Jens Schmidl, Martin Driessen, Marja-Leena Junker, Anatol Preissler, Saskia Kuhlmann, Gabriele Köstler, Eike Gramms (Reg.-Int. Bern), Iris Gerath-Prein, Carsten Fuhrmann, Anatol Preissler, Teodros Adewale Adebisi, Wolfgang Maria Bauer, Michael Temme, Alexander Warmbrunn, Marko Kathol, Myriam Muller, Jules Werner, Krzysztof Zanussi.
Foto: Regina Jäger

Peter
Sykora

Peter Sykora

Peter Sykora studierte an der Dresdner Hochschule für Bildende Kunst. Erste Engagements führten ihn als Bühnenbildner nach Zittau und ans Berliner Maxim-Gorki-Theater. Gemeinsam mit Harry Kupfer arbeitete er an der Sächsischen Staatsoper Dresden, an der Deutschen Staatsoper Berlin (Parsifal, 1977) und bei den Bayreuther Festspielen (Der fliegende Holländer, 1978).
Zu einem neuen Arbeitsschwerpunkt wurde seit 1983 die Deutsche Oper Berlin, wo er mit Götz Friedrich u.a. Wagners Ring des Nibelungen und Lohengrin sowie Schönbergs Moses und Aron erarbeitete; für Maurice Béjart übernahm er hier die Ausstattung des Balletts Ring um den Ring.
Er ist gefragter Gast an den Bühnen des In- und Auslandes, darunter London, Los Angeles, Zürich, Hamburg, Hongkong, Stuttgart, Köln, Taipeh, Tokyo und Kopenhagen und darüber hinaus Professor für Szenographie an der Beuth Hochschule für Technik Berlin.
In Chemnitz hat er u. a. Bühnenbild und Kostüme für Jekyll & Hyde, Aida, Anatevka, Tannhäuser, Rigoletto, Nabucco, Don Giovanni und Otello entworfen. 2016 folgte Wagners Die Meistersinger von Nürnberg.

José Manuel
Vázquez

José Manuel Vázquez

José Manuel Vázquez wurde im spanischen Lugo geboren. Nach einem Architekturstudium in Madrid war er Bühnenbildassistent bei Heinz Balthes in Berlin. In Bochum und Heidelberg setzte er sein Studium in den Fächern Kunstgeschichte und Romanistik fort. Er arbeitete als Kostümbildner an zahlreichen Opernhäusern in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und den USA, so in Hamburg, München, Düsseldorf, Berlin, Leipzig, Dresden, Wien, Basel, Zürich und Paris sowie bei den Salzburger Festspielen. Seit Jahren arbeitet er mit John Dew zusammen, u. a. während seines festen Engagements in Dortmund von 1995 bis 2002. Am Staatstheater Darmstadt entwarf er die Kostüme zu zahlreichen Produktionen, u. a. für Orffs Gisei - Das Opfer und De temporum fine comoedia sowie für Wagners Ring des Nibelungen. In der Spielzeit 2014/15 folgten am Staatstheater Darmstadt die Kostüme für La Bohème und La Traviata. Außerdem war er 2015 für die Kostüme in John Dews Inszenierung von I Puritani an der Staatsoper Wien verantwortlich und am Staatstheater Karlsruhe schuf er die Kostüme zu Tosca in der Inszenierung von John Dew.

Produktionen

Nikolaus
Webern

Nikolaus Webern

Nikolaus Webern wurde in Österreich geboren. Er studierte Szenografie an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Neben Assistenzen in Deutschland, Österreich und den USA entstanden eigene Arbeiten als Ausstatter u. a. an der Staatsoper Hamburg (Die unglückselige Cleopatra, Das Geheimnis der schwarzen Spinne), dem Landestheater Salzburg (Die Pilger von Mekka), dem Theater an der Wien in der Kammeroper (La cambiale di matrimonio, Mare Nostrum), der Neuen Oper Wien (Orest), der Komischen Oper Berlin (Les enfants terribles), am Staatstheater Saarbrücken (Der goldene Hahn), Staatstheater Karlsruhe (Falstaff, L´elisir d´amore), Theater Regensburg (La Bohème, Madama Butterfly, Martha) und bei den Bregenzer Festspielen/Neue Oper Wien (Staatsoperette).
2008 wurde er für sein Raumkonzept zu Hamlet für den Offenbacher Löwen der hessischen Theaterakademie nominiert. 2011 gewann er für das Bühnenbild zu Gefangen in der Realität, einer Bearbeitung der Fledermaus, den ring.award off in Graz. Kommende Produktionen führen ihn u. a. zu den Bregenzer Festspielen (Le nozze di Figaro), zum Verdi Festival Parma (Falstaff), an die Volksoper Wien (Pinocchio) und ans Theater St. Gallen (Fidelio).

Produktionen

Claudia
Weinhart

Claudia Weinhart

Claudia Weinhart studierte Architektur an der TU München sowie Szenografie an der FH Rosenheim und der HFF München. Während der Spielzeiten 1998/1999 und 1999/2000 war sie als Ausstattungsassistentin an der Bayerischen Staatsoper in München engagiert und arbeitete dort u. a. mit Stefanos Lazaridis, Peter Mussbach und Paul Steinberg. Es folgten Gastassistenzen bei den Bregenzer Festspielen, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, am Theater an der Wien und an der Nederlandse Opera in Amsterdam.
Seit 2002 ist Claudia Weinhart freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie arbeitete u. a. für die Theatergastspiele Kempf GmbH, für das Kulturmobil sowie am Landestheater Niederbayern in Landshut, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Landestheater Eisenach, am Nordharzer Städtebundtheater in Quedlinburg, an der Oper Breslau, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und an der Bayerischen Staatsoper in München. Als Ausstattungsleiterin des Opernloft in Hamburg erhielt sie 2009 für das Bühnenbild von Die Perlenfischer den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater.
Foto: Peter Litvai

Produktionen

Ralf
Winkler †

Ralf Winkler †

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Produktionen

Saskia
Wunsch

Saskia Wunsch

Saskia Wunsch wurde 1980 in Chemnitz geboren und lebt mittlerweile in Berlin. Nach der Ausbildung zur Modistin kam sie 2002 als Ausstattungsassistentin an das Theaterhaus Jena, wo auch erste eigene Arbeiten entstanden, u. a. mit dem Regisseur Rainald Grebe. Es folgten Zusammenarbeiten für Theater und Tanz mit den freien Gruppen norton.comander.productions und ShotAG. Von 2006 bis 2013 arbeitete sie als künstlerische Produktionsassistentin für die Forsythe Company am Festspielhaus Hellerau in Dresden. Ab 2012 assistierte sie zudem regelmäßig dem Bühnenbildner Harald B. Thor.
Seit ihrem Diplomabschluss an der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Bereich Bühnen- und Kostümbild 2011 arbeitet Saskia Wunsch als freie Bühnen- und Kostümbildnerin u. a. am Staatsschauspiel Dresden (Der Wildschütz), Theater Bielefeld (Peter Grimes, Hoffmans Erzählungen), an der Neuen Bühne Senftenberg (Wolfs Welt, Wunschkonzert, Die Kleinbürgerhochzeit, Nelly Goodbye), der Bayerischen Staatsoper München (Pinocchio) sowie am Schlosspark Theater Berlin (Doris Day – Day by Day). Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie dabei mit den RegisseurInnen Helen Malkowsky, Axel Ranisch und Samia Chancrin.

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