Bühne/Kostüm

Heinz
Balthes

Heinz Balthes

Geboren in Ediger an der Mosel, Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Teo Otto. Engagements an den Kammerspielen Düsseldorf, Freie Volksbühne Berlin, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und von 1977 bis 2002 am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo er für mehre als 100 Opern-Ausstattungen verantwortlich zeichnete - allein für die Händel-Festspiele in Karlsruhe entwarf er Bühnenbilder für 20 Händel-Opern.
Als Gast arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper, der Staatsoper Wien, dem Niedersächsischen Staatstheater Hannover, der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, der Oper Leipzig, dem Nationaltheater Weimar und zahlreichen weiteren Häusern in ganz Deutschland, darüber hinaus an Opernhäusern in der Schweiz, Frankreich, den USA und Schweden sowie für die Salzburger Festspiele, die Händel-Festspiele Halle, die Schwetzinger Festspiele, das Festival d’Avignon und das Festival Belliano, Catania/Sizilien.
Er entwarf die Bühnenbilder für die Uraufführungen von Der Kniefall von Warschau von Gerhard Rosenfeld am Theater Dortmund, Die Historia von D. Johann Fausten von Alfred Schnittke an der Hamburgischen Staatsoper und Merlin von Isaac Albéniz am Teatro Real in Madrid.
Im Rahmen der Aufführungen aller 22 Mozart-Opern der Salzburger Festspiele realisierte er zusammen mit John Dew Mozarts früheste Opernkompositionen Apollo et Hyacinthus und Die Schuldigkeit des Ersten Gebots.
Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören die Bühnenbilder für Die Eroberung von Mexico von Wolfgang Rihm zur Eröffnung des Festival Internacional Cervantino in Guanajuato (Mexico) und Ariadne auf Naxos in Triest.
In letzter Zeit arbeitet er hauptsächlich mit John Dew in Darmstadt, wo er u. a. die Bühnenbilder für mehrere Opern von Carl Orff und die Wagner-Inszenierungen schuf.
Für die Oper Chemnitz lieferte er das Bühnenbild zu John Dews Inszenierung von Wagners Parsifal

Produktionen

Ingeborg
Bernerth

Ingeborg Bernerth

Ingeborg Bernerth arbeitet seit 1981 freiberuflich als Kostümbildnerin für Theater und Opernhäuser in Europa und Amerika. In Zusammenarbeit mit der Regisseurin Vera Nemirova und dem Bühnenbildner Jens Killian schuf sie die Kostüme für den Ring des Nibelungen an der Oper Frankfurt (2010 bis 2012).
Wichtige Arbeiten waren: Rimski-Korsakows Die Zarenbraut für die Frankfurter Oper (Regie Stein Winge, Bühnenbild Benoit Dugardyn); Mussorgskis Boris Godunow und Die Fledermaus (Regie Robert Lehmeier, Bühnenbild Tom Musch) für die Nationale Reisopera Enschede, wo sie auch Kostüme für Puccinis Madama Butterfly in der Regie von Tobias Hoheisel und Imogen Kogge gestaltete.
Für Donizettis Maria Stuarda, Roberto Devereux und Anna Bolena entwarf Ingeborg Bernerth an der Dallas Opera die Kostüme (Regie Stephen Lawless, Bühnenbild Benoit Dugardyn); Anna Bolena und Roberto Devereux wurden auch von der Canadian Opera Company, Toronto übernommen. Die 2003 für das Glyndebourne Festival gestaltete Fledermaus von Johann Strauss wurde am Grand Théâtre de Genève und am Opernhaus Graz wieder aufgenommen und wird 2018 in Washington gezeigt.
Für das Festival Oscarsborg Operaen in Norwegen gestaltete sie die Kostüme für Tosca, Cavalleria rusticana/I Pagliacci, L’elisir d’amore und Rigoletto in der Regie von Stein Winge, Bühnenbilder von Benoit Dugardyn. 2011 erarbeitete sie mit Stephen Lawless, Regie, und Frank Phillip Schlössmann, Bühne, Die Fledermaus von Johann Strauss für Beijing (China National Centre for the Performing Arts) sowie 2014 Guillaume Tell an der Oper Graz. In Zusammenarbeit mit Elijah Moshinsky, Regisseur, und Herbert Murauer, Bühnenbild, entstanden 2012 ihre Kostüme für Don Carlo an der Korean National Opera Seoul.
Foto: Artists Management Zürich 

Produktionen

Henrike
Bromber

Henrike Bromber

Die gebürtige Frankfurterin war nach dem Abitur und der Ausbildung zur Damenschneidermeisterin an den Städtischen Bühnen Frankfurt als Kostümassistentin und Kostümbildnerin tätig. Anschließend absolvierte sie in Hamburg das Studium zur Gewandmeisterin und übernahm währenddessen Kostümausstattungen in Frankfurt und Hamburg.
Von 1994 bis 1998 war sie am Theater Vorpommern als Kostümdirektorin und Ausstatterin für viele, zumeist zeitgenössische Opern tätig. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin und übernahm regelmäßig Gesamtausstattungen für das Schauspiel Frankfurt am Main. Sie entwarf Kostümbilder für Opernhäuser im In- und Ausland wie Staatsoper Hamburg, Semperoper Dresden, Aalto Theater Essen, Opera de Nantes und Nikikai Opera Tokio. Für die Kostüme zu Alice in Wonderland (Theater Bielefeld), Die lustige Witwe (Staatstheater Cottbus) und Giulio Cesare in Egitto an der Hamburgischen Staatsoper nominierte die Zeitschrift Opernwelt sie jeweils zur Kostümbildnerin des Jahres.
Foto: UrbschatBerlin

Produktionen

Kathrin-Susann
Brose

Kathrin-Susann Brose

Die gebürtige Potsdamerin Kathrin-Susann Brose arbeitete am Hans-Otto Theater Potsdam, am Grillo-Theater in Essen und von 1987 bis 1991 unter der Intendanz von Hans Neuenfels zunächst als Assistentin, später als Bühnen- und Kostümbildnerin an der Freien Volksbühne in Berlin. Seit 1991 ist sie freischaffend als Bühnen- und Kostümbildnerin u. a. in Berlin, Wien, Basel, Zürich, Essen, Amsterdam, Hannover, Weimar, Dresden und Chemnitz tätig. Wichtige Regisseure auf diesem Weg waren Hans Neuenfels, Friderike Vielstich, Johannes Schaaf, Barbara Billabel, Stefan Märki, Stefan Herheim, Elisabeth Stöppler und Michael Schulz. Kathrin-Susann Brose realisiert Bühnen- und Kostümbilder für Schauspiel, Film, Musical und Oper. In Chemnitz hat sie 2014 für Helen Malkowskys Inszenierung von Verdis Don Carlos Bühnenbild und Kostüme entworfen. In der Spielzeit 2015/2016 ist sie Bühnenbildnerin für Lucia di Lammermoor.

Produktionen

Christof
Cremer

Christof Cremer

Christof Cremer lebt und arbeitet als freischaffender Kostüm- und Bühnenbildner in Wien. Nach einer Ausbildung zum Herrenschneider am Nationaltheater Mannheim schließt er sein Studium in der Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien 1997 bei Axel Manthey, Frida Parmeggiani, mit Auszeichnung ab. Er arbeitet in den Bereichen Sprechtheater, Oper und zeitgenössisches Musiktheater ebenso wie Ballett und Tanz – diese Engagements führen ihn an zahlreiche europäische Theater.
Von Christof Cremer stammen u. a. die Kostüme der Balletteinlagen der Neujahrskonzerte 2005, 2007, 2009 und 2012 der Wiener Philharmoniker. Für seine Ausstattung der Zauberflöte an den Vereinigten Bühnen Krefeld-Mönchengladbach erhält er 2005 den Theater-Oskar. Diese Ausstattung wurde im Rahmen der Ausstellung Maskenball im Deutschen Textilmuseum Krefeld präsentiert.
Die von Christof Cremer entworfenen abstrakten Bühnenbilder sind Denkräume und bieten für Regisseure und Choreografen vielfältige Bespielmöglichkeiten. Die Kostümideen entspringen zumeist der Isolierung einer historischen Silhouette. Für Cremer ist die Arbeit eines Kostümbildners ähnlich wie die eines Bildhauers; es geht um die Erschaffung einer dreidimensionalen Form, für eine Figur, als Ausdruck ihres Charakters.
Neben seiner Tätigkeit für das Theater konzipiert und kuratiert Christof Cremer Ausstellungen und arbeitet als Szenograph. Hier war Cremer z. B. als künstlerischer Leiter verantwortlich für die niederösterreichische Landesausstellung 2013 und für die künstlerische Gesamtgestaltung des Museums für Urgeschichte, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie Schloss Apsarn, Österreich 2014.  Eine weitere Facette seiner Arbeit bildet die sakrale Kunst. Hier umfassen seine Arbeiten die Entwicklung neuer liturgischer Gewänder, Entwürfe liturgischer Geräte, temporäre künstlerische Rauminterventionen oder Rauminstallationen sowie künstlerisch-architektonische Entwicklung von Raumkonzepten für sakrale Räume.
Foto: SAULICH164

Hermann
Feuchter

Hermann Feuchter

Hermann Feuchter studierte Bühnen- und Kostümbild am Mozarteum in Salzburg. Nach Assistenzen an verschiedenen Theatern ist er seit 1983 als freischaffender Bühnenbildner tätig. Mit Nicolaus Brieger erarbeitete er in Stuttgart Die Liebe zu den drei Orangen, an der Staatsoper Unter den Linden Berlin Busonis Die Brautwahl und dessen Doktor Faust in München, an der Oper Frankfurt Rihms Die Eroberung von Mexiko sowie Cardillac. In Frankfurt setzte er außerdem mit Veit Volkert und Barbara Mundel Der Barbier von Bagdad, Samson et Dalila und L’histoire du soldat in Szene und brachte mit Elisabeth Stöppler Ende Juni 2014 Peter Eötvös‘ Der goldene Drache zur Uraufführung. Ebenfalls in Frankfurt entwickelte er mit Anselm Weber Tiefland und am Wiener Burgtheater Zu ebener Erde und erster Stock.
Zur Regie von Philipp Himmelmann stattete Hermann Feuchter 2009 abermals Die Liebe zu den drei Orangen am Theater Bonn sowie Norma am Bremer Theater aus. Mit Karoline Gruber, die er 2008 für den Doppelabend Eine florentinische Tragödie / Gianni Schicci nach Tokio begleitet hatte, brachte er in Hamburg L’incoronazione di Poppea auf die Bühne der Staatsoper. Don Giovanni führte ihn ans Landestheater Linz, Alceste nach Nürnberg, Doktor Faust ans Münchener Nationaltheater und Salome nach Japan. Hermann Feuchter war bei den Salzburger und den Bregenzer Festspielen tätig, wo er die szenische Rauminstallation von Georg Friedrich Haas‘ Die schöne Wunde mit Wolfgang Göbbel realisierte. Mit Andreas Baesler brachte er in Nancy Tristan und Isolde heraus und arbeitete mit ihm 2009 bei Rigoletto in Münster zusammen. Zusammen mit Helen Malkowsky und Henrike Bromber erarbeitete er 2011 Unsuk Chins Alice in Wonderland am Theater Bielefeld.
Weitere Engagements führten Hermann Feuchter an das Opernhaus Zürich zur Uraufführung von Holligers Schneewittchen, das Théâtre de la Monnaie in Brüssel, das Teatro Nacional de São Carlos Lissabon (Salome, Maria de Buenos Aires), an die Opernhäuser in Genf (Uraufführung von Michael Jarrells Galilée), Darmstadt, Essen und an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Hier entwarf er die Bühnenbilder für La Calisto, Attila, Boris Godunow und Les Troyens – Letzteres wurde auch in Straßburg gezeigt.
Neben seiner Arbeit für die Bühne ist Hermann Feuchter als Maler und Rauminstallateur tätig. Seine jüngste Ausstellung wondering alien war in seiner Heimatstadt Kassel, in Berlin, Wien und Frankfurt zu sehen. Mit dem Filmemacher Hans Peter Böffgen und dem Komponisten Alfred Hardt versucht er seit 2000 in dem Projekt al@rm, „in einem Bild- und Tonkubus für einen ganzen Abend kulturelle Seismologie zu betreiben.“

Produktionen

Hinrich
Horstkotte

Hinrich Horstkotte

Der Berliner Bühnenbildner und Regisseur Hinrich Horstkotte war zunächst Marionettenspieler, bis er von 1992 bis 1998 Bühnenbild und -kostüm sowie Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte, zunächst bei Ekkehard Grübler, dann bei Karl-Ernst und Ursel Herrmann, für die er in Baden-Baden, Salzburg, Innsbruck, Amsterdam und Genf auch als Regieassistent arbeitete. Mit dem Diplom wurde er 1998 auch mit dem Debütantenpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Schon während des Studiums begann er, als freischaffender Bühnenbildner und Regisseur zu arbeiten.
Als Bühnen- und Kostümbildner war er für die Biennale für Neue Musik München, das Musiktheater Görlitz, die Opernhäuser in Chemnitz, Detmold, Nürnberg und für die Ludwigsburger Schlossfestspiele tätig.
In über 60 Produktionen für Oper, Schauspiel und Puppentheater hat er, überwiegend in eigener Ausstattung, Regie geführt. So inszenierte an den Opernhäusern von Berlin (Staatsoper), Bremerhaven, Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Freiberg, Halberstadt, Hof, Krefeld/Mönchengladbach, Radebeul, Saarbrücken, in Rheinsberg, am Nanfong-Theatre in Taipeh und an der Volksoper Wien sowie am Salzburger Marionettentheater. Besonders gern widmet er sich der Barockoper und hat hier am Grand Théâtre Luxembourg, beim NDR in Hamburg, beim Berliner Zeitfenster-Festival, bei den Musikfestspielen Potsdam und den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik inszeniert. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Sergio Azzolini, Eduardo Egüez, Jos van Immerseel, Andrea Marchiol, Enrico Onofri und Ralf Popken zusammen.
Von der Zeitschrift Opernwelt wurde er mehrfach in den Kategorien Bühnen- bzw. Kostümbildner des Jahres sowie Regisseur des Jahres nominiert. Ebenso wurde er für den ersten österreichischen Musiktheaterpreis Goldener Schikaneder 2013  nominiert und erhielt Theaterpreise der Städte Detmold, Halberstadt und Mönchengladbach.
Hinrich Horstkotte hatte Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin für Szenische Darstellung sowie an der Technischen Universität für Bühnen- und Kostümbild inne und unterrichtete am Internationalen Opernstudio der Deutschen Staatsoper Berlin.
Foto: Claudia Heysel, Dessau

Produktionen

Ulv
Jakobsen

Ulv Jakobsen

Geboren 1962 in Berlin, studierte er Design- und Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und schloss 1993 mit dem Diplom ab. 1992 war er als Assistent von Robert Wilson tätig. Seitdem erarbeitete er über hundert Produktionen als Bühnen-und Kostümbildner an verschiedenen Theatern: vom Nationaltheater Ljubljana (Slowenien) über das Deutsche Theater Berlin, das Staatstheater Schwerin bis zum Theatret Vart in Norwegen.
Daneben war und ist Ulv Jakobsen als Theater- und Filmautor tätig, u. a. in Schwerin, Bremerhaven und für den Kinofilm Die Datsche (D 2003).
Seine Theaterplakate wurden mehrfach ausgezeichnet und fanden Aufnahme in staatliche und private Sammlungen. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Produktionen

Kristopher
Kempf

Kristopher Kempf

Kristopher Kempf absolvierte zunächst eine Ausbildung an der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode als Maßschneider. Der Anstellung am Staatstheater Wiesbaden als Kostümassistent folgte die Tätigkeit als Damen- und Herrenschneider im Atelier Das Gewand in Düsseldorf sowie als Design-Assistent der LEA-creative knit in Lima (Peru) und als Kostümassistent am Prinzregententheater München für die Produktion Orlando. 2010 machte er seine Weiterbildung zum Maßschneidermeister und staatlich geprüften Modegestalter an der Deutschen Meisterschule für Mode in München, die er dabei als Jahresbestmeister abschloss. Darüber hinaus nahm Kristopher Kempf an verschiedenen Wettbewerben teil, wobei er 2009 als Sieger des internationalen Wettbewerbs Weltgewänder – Mode auf Reisen hervorging.
Ab der Spielzeit 2010/2011 war Kristopher Kempf drei Jahre am Mainfranken Theater Würzburg fest als Kostümassistent engagiert mit diversen eigenen Ausstattungen in allen vier Sparten. So entstanden u. a. die Kostüme der Produktionen Die lustige Witwe, Morde in Bildern (Uraufführung dreier Kammeropern von Reinhard Febel), Ayana Rabenschwester (mit Übernahme ans Theater Altenburg/Gera), Emilia Galotti, Stoning Mary, die Ballettabende Dyskolos, Der Besuch der alten Dame, Cyrano de Bergerac u. v. m. Die Produktionen Erste Stunde (Kinder- und Jugendtheater, Mainfranken Theater Würzburg) und Das Ende des Regens (Schauspiel, Theater Ingolstadt) wurden bei den Bayerischen Theatertagen jeweils als beste Produktion ausgezeichnet. Für die Pocket Opera Company Nürnberg entwarf und fertigte er die Kostüme der Produktionen Air Bus Adventure und M.O.M..
Von 2013 bis 2015 entwarf Kristopher Kempf als Leitender Kostüm- und Bühnenbildner am Theater Münster u. a. die Ausstattungen zum Ballett Lulu, zur Oper Die verkaufte Braut, zu den Schauspielen Der einsamste Ort auf der Welt und Oopicassoo (mit Einladung zum Westwind Festival). Des Weiteren entstanden Produktionen an den Opern in Bonn, Aachen und Krefeld-Mönchengladbach sowie den Theatern in Würzburg, Altenburg-Gera, Freiberg und Ulm. In Chemnitz ist er Kostümbildner für La Cenerentola und Rinaldo.
Seit der Spielzeit 2015/2016 arbeitet Kristopher Kempf freiberuflich als Kostüm- und Bühnenbildner.

 

 

Marlis
Knoblauch

Marlis Knoblauch

Marlis Knoblauch wurde in Chemnitz geboren und sammelte erste Theatererfahrungen bereits als Volontärin unter Ralf Winkler, dem damaligen Ausstattungsleiter an der Oper Chemnitz. Sie absolvierte ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Gunter Kaiser und Manfred Grund, welches sie mit Diplom als Kostüm- und Bühnenbildnerin abschloss. Ein langjähriges Engagement führte Marlis Knoblauch mit Ausstattungsaufgaben in Schauspiel, Operette, Musical und Kindertheater an die Leipziger Theater. Seit 1993 ist sie freiberuflich und mit großer Begeisterung als Kostüm- und Bühnenbildnerin bundesweit tätig. Bis heute hat sie mehr als insgesamt 200 Ausstattungen übernommen, u.a. an Häusern wie der Musikalischen Komödie Leipzig, dem Staatstheatern Nürnberg und Schwerin, dem Theater Koblenz, den Landesbühnen Detmold, dem Theater Dessau, dem Theater Annaberg- Buchholz, dem Stadttheater Bielefeld sowie der Landesbühne Sachsen Dresden Radebeul. Dabei arbeitete sie u. a. mit Ulf Reiher, K.G. Kayser, Markus Dietze, Prof. H.H. Krug, Helen Malkowsky, Johannes Felsenstein, Andreas Knaup und Rainer Wenke zusammen.

Dietlind
Konold

Dietlind Konold

Dietlind Konold, geboren in Hamm, aufgewachsen in Kiel, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Bühnen- und Kostümbild bei Wilfried Minks. Sie begann ihre Karriere am Thalia Theater und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Jürgen Flimm, Dieter Giesing, Andrea Breth, Wilfried Minks, Maria Reinhard und José Luis Gómez zusammen. Zahlreiche Produktionen, z. B. Woyzeck, Onkel Wanja, Die Troerinnen oder Macbeth, führten sie an bedeutende Bühnen in Europa, darunter Bremen, Köln, Hamburg, Frankfurt, Darmstadt, Mannheim, Barcelona, Madrid, Wien und Zürich. In Spanien ist sie regelmäßig tätig und entwarf zuletzt Bühne und Kostüme für Maß für Maß am Teatro de la Abadía in Madrid. Sie schuf unter anderem Ausstattungen für Die Zauberflöte, Die Hochzeit des Figaro, Leonore, Was ihr wollt, Idomeneo, Così fan tutte, Katja Kabanova und Dido und Aeneas in Kassel, Innsbruck, Würzburg, Weimar, Braunschweig und Dessau. Dietlind Konold arbeitet mit unterschiedlichen Regisseuren und auch Ausstattungspartnern, z. B. mit Kerstin M. Pöhler, Bruno Klimek, Mascha Poerzgen, Jürgen Kirner, Joaquin Hinojosa und Carlos Aladro. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Ralph Bridle und Aaron Stiehl. Sie entwarf die Ausstattung für mehrere Tanzabende des Choreographen David Williams in Braunschweig, Gießen und Ingolstadt sowie für die begeistert aufgenommenen Produktionen Die schöne Helena und The Who's Tommy in Bielefeld sowie Nabucco in Kaiserslautern. Produktionen selten aufgeführter Werke wie Pacinis Maria Tudor (Gießen) und Nielsens Maskerade (Krefeld-Mönchengladbach), für die sie die Kostüme entwarf, fanden überregionale Anerkennung. In Chemnitz übernahm sie die Bühnen- und Kostümgestaltung für Flashdance – Das Musical.

Steven
Koop

Steven Koop

Steven Koop absolvierte zunächst ein Architekturstudium an der Hochschule Karlsruhe. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit dem Bau eines Theaters. Während einer Assistenz am Staatstheater Karlsruhe entstand dort 2003 sein erstes Bühnenbild. Seitdem ist er als freier Bühnen- und Kostümbildner für Schauspiel- und Musiktheater tätig. Sein Weg führte ihn an die Theater Kiel, Baden-Baden, Krefeld/Mönchengladbach, Esslingen, Pforzheim, Ingolstadt, Lüneburg, Konstanz, die Schauspielbühnen Stuttgart, die Hamburger Kammerspiele, das Fritz Remónd Theater Frankfurt, das Grenzlandtheater Aachen, das Volkstheater Rostock, das Theater Paderborn, die Oper Chemnitz und das Schauspiel Magdeburg.
Zu seinen Arbeiten gehören u. a. die Goldberg-Variationen von George Tabori, die Uraufführung Kampfgesellschaft von Peter Truschner, beides in der Regie von Herman Beil, die Deutsche Erstaufführung von Arne Lygres Stücken Mamma und ich und Männer sowie Mann ohne Aussichten in den Regien von Thomas Krupa und Florian Boesch, die Deutsche Erstaufführung von Rafael Spregelburds Alles (Todos) in der Regie von Rafael Spregelburd sowie die deutsche Erstaufführung von Zweifel (Doubt) in der Regie von Boris von Poser. Weitere Arbeiten entstanden u. a. mit den Regisseuren Donald Berkenhoff, Daniel Ris, Claudia Brier, Udo Schürmer, Thomas Goritzki, Thomas Höhne, Johannes Lepper, Joerg Bitterich, Elmar Thalmann, Manfred Langner, Barbara Neureiter, Ulf Goerke, Claus Helmer, Christoph Roos, Robin Telfer, Angelika Zacek, Astrid Jakob und Knut Weber.
Steven Koop ist Mitglied im Deutschen Werkbund, und dort an der Arbeitsgruppe Die Stadt neu sehen – Karlsruhe 2015 beteiligt. Er hat Lehraufträge für Bühnenbild und Szenografie an den Architekturfakultäten der Hochschulen Karlsruhe und Darmstadt.
An der Oper Chemnitz hat der das Bühnenbild für Rossinis La Cenerentola und Händels Rinaldo entworfen.

Sam
Madwar

Sam Madwar

Sam Madwar – Darsteller, Autor, Regisseur, Übersetzer, Licht- und Projektionsdesigner, zuletzt aber hauptsächlich Bühnenbildner, bevorzugt für Musiktheater – arbeitete an der Wiener Volksoper überaus erfolgreich mit den Ausstattungen für Frau Luna, Guys and Dolls, Hello, Dolly! und zuletzt für Axel an der Himmelstür. Bei der Bühne Baden war er mehrfach zu Gast, u. a. mit Die Bajadere, Eine Nacht in Venedig, Die schöne Wassilissa, Sweet Charity, Zwei Herzen im Dreivierteltakt, Annie, Das Land des Lächelns und Victor/Victoria.
Sein Fantasy-Bühnenbild für das Musical Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, 2006 in Köln uraufgeführt, war 2008/2009 auf großer Tour durch Deutschland. Das Bühnenbild für Shrek ging nach der Premiere in Düsseldorf auf Tournee durch die Schweiz und nach Wien. Zur Zeit ist eine neue Produktion von Shrek in seiner Ausstattung auf Welttournee. Am Theater der Jugend Wien stattete er Emil und die Detektive, Karlsson auf dem Dach sowie Kalle Blomquist lebt gefährlich aus. Im Hamburger Schmidt Theater hatte Cindy Reller Premiere. Am Berliner Theater am Kurfürstendamm ist er mit In alter Frische zu Gast.
Weitere Ausstattungen in Österreich führten ihn ans Stadttheater Klagenfurt, an die Stadthalle Wien, zum Musicalfestival Graz, an die Kammerspiele Wien, das Stadttheater Mödling/Scala Wien sowie zum Theatersommer Haag, zu den Wachaufestspiele Weißenkirchen u. v. m.
Regie führte Sam Madwar bei Lucky Stiff in Klagenfurt und Wien, Coccinella im Dschungel Wien, bei Neil Simons Sie spielen unser Lied und Schmetterlinge sind frei in Wien.
Sein Stück Wenn der Wind weht und Liedtexte für Figaro sind bei Felix Bloch Erben verlegt, Ruhe am Set! - Die Marx Brothers bei Whale Songs, Hamburg.
Sam Madwar lebt und arbeitet in Wien.

Produktionen

Markus
Meyer

Markus Meyer

Markus Meyer absolvierte von 1991 bis 1997 ein Bühnenbild- und Kostümstudium an der Hochschule der Künste Berlin. Assistenzen führten ihn an die Deutsche Oper und das Deutsche Theater Berlin, die Staatsopern in Wien und Hamburg, sowie die Semperoper Dresden.
Seit 1998 ist er freischaffend tätig und arbeitet u.a. mit den Regisseuren Jakob Peters-Messer, Anthony Pilavachi und Robert Lehmeier  an den Theatern Nürnberg, Bern, Weimar, Wiesbaden und Hamburg (Deutsches Schauspielhaus), den Opern in Wuppertal, Chemnitz und Erfurt, dem Festspielhaus Baden-Baden, bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, der Nationalen Reisopera ,Niederlande, dem Teatro Nacional de Sao Carlos, Lissabon, der Opéra National de Bordeaux, der Opera Ireland in Dublin, der Nationaloper in Tirana, Albanien und der Opéra de Nice.
Gastspiele führten ihn u.a. an das Gran Teatre del Liceu, Barcelona, das Theatre des Champs-Elysées, Paris, die Stadsschouwbourg Amsterdam, zum Spoleto Festival und zu den Wiener Festwochen.
Schwerpunkte seiner Arbeiten liegen zum einen bei Werken des 18. Jahrhundert wie z.B. Orpheus von G.P. Telemann, La Fida Ninfa von A. Vivaldi und Cleopatra e Cesare von C.H. Graun, zum anderen bei Opern des 20. Jahrhunderts wie z.B. Die Nase von D. Schostakowitsch, The Rake's Progress von I. Stravinsky und Lulu von A. Berg, sowie Uraufführungen: z.B. The Orphan von Jeffrey Ching.
In Chemnitz gestaltete Markus Meyer das Bühnenbild zu Mascagnis Iris, Gounods Faust und Puccinis Tosca, 2013 folgte Meyerbeers Vasco de Gama. In der Spielzeit 2015/2016 lieferte er Bühne und Kostüme für Massenets Werther.
www.markus-meyer.net

Produktionen

Tom
Musch

Tom Musch

Tom Musch wurde in Dresden geboren. Seit 1994 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner tätig und arbeitet mit zahlreichen Regisseurinnen und Regisseuren im Schauspiel und Musiktheater zusammen, u. a. mit Vera Nemirova, Sandra Leupold, Robert Lehmeier, Axel Vornam und Armin Petras. Engagements führten ihn u. a. an die Sächsische Staatsoper Dresden, an die Staatstheater Kassel, Wiesbaden, Mainz und Braunschweig, an die Nationale Reisopera Enschede, an das Schauspiel Leipzig, die Oper Leipzig, das Deutsche Nationaltheater Weimar, an die Theater Bielefeld, Erfurt, Magdeburg, Basel, Osnabrück und Heilbronn sowie an das Maxim Gorki Theater Berlin.

Produktionen

Martin
Rupprecht

Martin Rupprecht

Martin Rupprecht, Professor an der Berliner Hochschule der Künste, studierte Bühnen- und Kostümbild in der Klasse von Werner Kleinschmidt und Mariane Herting an der Akademie für Werkkunst und Mode in Berlin und erhielt darüber hinaus vor allem als Assistent von Ita Maximowna entscheidende Impulse für seine künstlerische Entwicklung.
Winfried Bauernfeind holte ihn für eine Reihe von Produktionen (darunter Die lustigen Weiber von Windsor, Zar und Zimmermann und Martha) an die Deutsche Oper Berlin. Zu den Berliner Festwochen war er für Bühnenbilder und Kostüme der Uraufführung Mare Nostrum von Mauricio Kagel ebenso verantwortlich wie für dessen Oper Aus Deutschland an der Deutschen Oper Berlin.
Seine Begeisterung für außergewöhnliche Aufführungssituationen, die durch raumgreifende Gestaltungskonzepte getragen werden, kommt vor allem bei den für die Open-Air-Veranstaltungen Preußen – ein Traum (eine Sternstunde rund um die Siegessäule zur 750-Jahr-Feier Berlins) und Inferno und Paradies (großes Wannseespektakel zur Feier Berlins als Kulturhauptstadt Europas) entworfenen Bildwelten zum Ausdruck. Auch die Aufführungen der salonoper chemnitz u. a. im Museum Gunzenhauser tragen Rupprechts unverkennbare ausstatterische Handschrift. Darüber hinaus bestimmen Produktionen wie Der Untergang der Titanic von W. D. Siebert (die erste Oper, in der sich das Publikum die Spielorte erlaufen musste!) oder Henzes Wir erreichen den Fluss seinen Arbeitsstil. Zahlreiche Gastengagements führten Rupprecht als Ausstatter mit Schwerpunkt Musiktheater und Ballett an führende Bühnen des In- und Auslandes wie u. a. Dresden, Hamburg, Köln, München, Athen, Budapest, Kopenhagen, Miami, Moskau, Oslo, Spoleto, Stockholm, St. Petersburg, Tokio und Zürich.
Die 2005 im Henschelverlag unter dem Titel Martin Rupprecht – Bühnenbilder und Kostüme erschienene umfassende Bilddokumentation seiner Arbeiten, die u. a. im Ephraim-Palais Berlin und in den Kunstsammlungen Chemnitz ausgestellt wurden, zeigt auch zahlreiche Produktionen an der Oper Chemnitz, in langjähriger Zusammenarbeit vor allem mit den Regisseuren Steffen Piontek (u. a. Das Feuerwerk, Der junge Lord, Das Traumfresserchen, Madame Butterfly, Die lustigen Weiber von Windsor, Wiener Blut, La Traviata, Die Fledermaus) und Sabine Sterken (u. a. Das schlaue Füchslein, Das Märchen vom Zaren Saltan, Der zweyte Theil der Zauberflöte, Hexe Hillary geht in die Oper und Die Zauberflöte – für Kinder).
In der Spielzeit 2009/2010 verwandelte Rupprecht als Ausstatter der Familienoper Erwin, das Naturtalent die Drehbühne der Oper in ein idyllisches Insel-Paradies und eine lärmende Großstadt zugleich.

Produktionen

Peter
Sykora

Peter Sykora

Peter Sykora studierte an der Dresdner Hochschule für Bildende Kunst. Erste Engagements führten ihn als Bühnenbildner nach Zittau und ans Berliner Maxim-Gorki-Theater. Gemeinsam mit Harry Kupfer arbeitete er an der Sächsischen Staatsoper Dresden, an der Deutschen Staatsoper Berlin (Parsifal, 1977) und bei den Bayreuther Festspielen (Der fliegende Holländer, 1978).
Zu einem neuen Arbeitsschwerpunkt wurde seit 1983 die Deutsche Oper Berlin, wo er mit Götz Friedrich u.a. Wagners Ring des Nibelungen und Lohengrin sowie Schönbergs Moses und Aron erarbeitete; für Maurice Béjart übernahm er hier die Ausstattung des Balletts Ring um den Ring.
Er ist gefragter Gast an den Bühnen des In- und Auslandes, darunter London, Los Angeles, Zürich, Hamburg, Hongkong, Stuttgart, Köln, Taipeh, Tokyo und Kopenhagen und darüber hinaus Professor für Szenographie an der Beuth Hochschule für Technik Berlin.
In Chemnitz hat er u. a. Bühnenbild und Kostüme für Jekyll & Hyde, Aida, Anatevka, Tannhäuser, Rigoletto, Nabucco, Don Giovanni und Otello entworfen. 2016 folgte Wagners Die Meistersinger von Nürnberg.

Alexandra
Tivig

Alexandra Tivig

Alexandra Tivig studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.
Nach mehreren Gastassistenzen folgten eigene Ausstattungen wie das Bühnenbild für Warum das Kind in der Polenta kocht am Staatstheater Wiesbaden, für freie Produktionen wie Djidiarnow im Robotron Dresden sowie das Kostümbild für Der Wildschütz am Staatsschauspiel Dresden in der Regie von Helen Malkowsky. Von 2009 bis 2010 studierte Alexandra Tivig an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem im Bereich Modedesign und Freie Kunst. Ihr Diplom schloss sie 2011 mit dem Jugendtheaterprojekt Parallelen für die Schaubühne Berlin ab. Von 2011 bis 2013 war sie feste Bühnenbildassistentin an den Bühnen Köln. Während ihrer Assistenzzeit entstanden u. a. das Bühnenbild für die Kinderoper Räuber Hotzenplotz an der Oper Köln in der Regie von Eike Ecker sowie das Kostümbild für die Oper Mazeppa am Theater Krefeld-Mönchengladbach in der Regie von Helen Malkowsky. Am Staatstheater Mainz entwickelte sie in Zusammenarbeit mit Hakan Sava Mican 2014 das Kostümbild für die Schauspielproduktion Woyzeck. In der Spielzeit 2014/2015 folgten Bühnen- und Kostümbilder für die Kinderoper Hexe Hillary geht in die Oper an der Oper Köln in der Regie von Eike Ecker sowie für die Hochschulproduktion The Turn of the Screw an der Folkwang Universität der Künste in der Regie von Helen Malkowsky. Gemeinsam mit dem kainkollektiv Bochum entwickelte sie die spartenübergreifende Produktion Aus aktuellem Anlass, welche im  April 2015 Premiere im FFT (Forum Freies Theater) Düsseldorf hatte.
An der Oper Chemnitz entwirft Alexandra Tivig die Kostüme für Donizettis Oper „Lucia di Lammermoor“.
Foto: Hieronymus Caspar

Produktionen

José-Manuel
Vazquez

José-Manuel Vazquez

José-Manuel Vázquez wurde im spanischen Lugo geboren. Nach einem Architektur-Studium in Madrid war er Bühnenbild-Assistent bei Heinz Balthes in Berlin. In Bochum und Heidelberg setzte er sein Studium in den Fächern Kunstgeschichte und Romanistik fort. Er arbeitete als Kostümbildner an zahlreichen Opernhäusern in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und den USA, etwa in Hamburg, München, Düsseldorf, Berlin, Leipzig, Dresden, Wien, Basel, Zürich und Paris sowie bei den Salzburger Festspielen. Seit Jahren arbeitet er mit John Dew zusammen, unter anderem während seines festen Engagements in Dortmund von 1995 bis 2002. Am Staatstheater Darmstadt entwarf er die Kostüme zu zahlreichen Produktionen, u. a. für die Opern des Orff-Zyklus und für Wagners Ring des Nibelungen. Die Chemnitzer kennen seine Kostüme aus der Gräfin Mariza. Auch für den Parsifal (Koproduktion mit dem Staatstheater Darmstadt) hat er die Kostüme entworfen.

Lukas
Waßmann

Lukas Waßmann

Lukas Waßmann absolvierte zunächst eine Ausbildung zum bekleidungstechnischen Assistenten in Krefeld, bevor er ein Studium zum Kostümbildner an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg aufnahm. Während dieses Studiums konnte er umfangreiche Erfahrungen als Ankleider im En-Suite-Bereich sammeln, u. a in Düsseldorf bei Kein Pardon, in Hamburg bei Das Phantom der Oper, Das Wunder von Bern und Disney's Aladdin. Zu seinen eigenen Projekten zählen neben zahlreichen Kurzfilmen und Opernassistenzen Produktionen im Schauspiel und im Musiktheater, u. a. Romeo und Julia, Glaube Liebe Hoffnung von Gunnur Schlüter, aber auch Die Suche nach dem blauen Klang von Aileen Schneider, mit der er beim Projekt Chopin im Spiegel das Masefield Stipendium gewann. Außerdem hat er für das Musik- und Tanzprojekt Amazonia der Philharmonie Luxembourg das Kostüm- sowie Bühnenbild entworfen. Dem Kostüm- und Bühnenbildner Reinhard von der Thannen assistierte Lukas Waßmann 2014 an der Oper Zürich bei der Uraufführung Rote Laterne und 2016 bei den Salzburger Festspielen für die Oper Faust. Bevor er voraussichtlich 2017 seinen Abschluss als Kostümbildner an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg machen wird, besucht Lukas Waßmann erst noch die California State University in Long Beach, Kalifornien, um ein Auslandssemester zu absolvieren und verschiedene Kurse in Lichtdesign, Makeup Design und Szenografie zu belegen.

Produktionen

Ralf
Winkler †

Ralf Winkler †

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Saskia
Wunsch

Saskia Wunsch

Saskia Wunsch wurde 1980 in Chemnitz geboren und lebt mittlerweile in Berlin. Nach der Ausbildung zur Modistin kam sie 2002 als Ausstattungsassistentin an das Theaterhaus Jena. Dort realisierte sie 2004 ihre erste Ausstattung für das Stück Der Kampf ums Matterhorn unter der Regie von Rainald Grebe. Es folgten Zusammenarbeiten für Theater und Tanz mit den freien Gruppen norton.comander.productions und ShotAG. Von 2006 bis 2013 arbeitete sie zudem als künstlerische Produktionsassistentin für die Forsythe Company am Festspielhaus Hellerau in Dresden. Seit 2012 assistiert sie regelmäßig dem Bühnenbildner Harald B. Thor. Seit ihrem Diplomabschluss an der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Bereich Bühnen- und Kostümbild entstanden unter anderem Arbeiten am Staatsschauspiel Dresden (Der Wildschütz), Theater Bielefeld (Peter Grimes, Hoffmans Erzählungen), an der Neuen Bühne Senftenberg (Wolfs Welt, Wunschkonzert, Die Kleinbürgerhochzeit, Nelly Goodbye) und der Bayerischen Staatsoper München (Pinocchio) sowie am Schlosspark Theater Berlin (Doris Day – Day by Day). Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie dabei mit Helen Malkowsky, Axel Ranisch und Samia Chancrin.

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