Ensemble

Damen

Damen

Katharina
Boschmann

Katharina Boschmann

 

Katharina Boschmann, Stipendiatin der Ernst-Freiberger-Stiftung, studierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Marietta Zumbült und Siegfried Gohritz. Meisterkurse bei Vivica Genaux, Helen Donath, Klesie Kelly und Julie Kaufmann vervollständigten ihre Ausbildung. Nach dem Studium war sie von 2013 bis 2016 Mitglied des Ensembles am Theater Nordhausen. Die junge Sopranistin konnte sich bereits ein breitgefächertes Repertoire erarbeiten, zu dem Partien wie Almirena in Händels „Rinaldo“, Despina in Mozarts „Così fan tutte, Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und Christel in Zellers „Vogelhändler“ genauso gehören wie Lina Lamont im Musical „Singin' in the Rain“ und Eliza Doolittle in „My Fair Lady“. Katharina Boschmann war Gast am Deutschen Nationaltheater Weimar sowie bei den Schlossfestspielen Sondershausen und arbeitete mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Ton Koopman und Wolfgang Katschner, unter dessen Leitung sie am Goethe-Theater Bad Lauchstädt als Anna in Scarlattis „Didone Delirante“ debütierte. Darüber hinaus wurde sie ausgewählt, gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk die Ersteinspielung dieser Oper aufzunehmen. Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 gehört sie zum Solistenensemble der Oper Chemnitz.

 

Foto: Andreas Trapper

 

 

Cordelia Katharina
Weil

Cordelia Katharina Weil

Cordelia Katharina Weil wuchs in Deutschland, Kenia und Großbritannien auf, wo sie 2006 in London ein Violoncello-Studium erfolgreich abschloss. Danach absolvierte sie bis 2012 ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Köln, welches sie mit Auszeichnung abschloss. Sie war Meisterschülerin von KS Marjana Lipovšek, Alfred Burgstaller, Rudolf Piernay und Dame Kiri Te Kanawa.


Noch während ihres Studiums war Cordelia Katharina Weil im Opernstudio „OperAvénir“ am Theater Basel engagiert, wo sie in wichtigen Partien ihres Fachs unter der Regie u. a. von Calixto Bieito und dem Dirigat von Gabriel Feltz, Giuliano Betta, Axel Kober und Rolando Garza zu erleben war. Außerdem war sie zu dieser Zeit zu Gast u. a. an der Oper Köln, dem Theater Aachen und bei den Thüringer Schlossfestspielen, wo sie mit zentralen Rollen ihr Opern-, aber auch ihr Lied- und Konzertrepertoire erweitern konnte. Hiermit war die vielseitige Künstlerin u. a. im WDR 3 Forum Alte Musik und auf Konzertpodien im In- und Ausland wie dem Auditorio de Zaragoza, dem Auditorio Ciudad de León, beim XXIII Festival Internacional de Música „Ciudad de Úbeda“, bei den Magdeburger Domfestspielen, im Casino Basel und in der Beethovenhalle Bonn u. a. mit dem Sinfonieorchester Basel, der Magdeburger Philharmonie, dem Deutschen Radio-Kammerorchester, den Bergischen Sinfonikern, der Philharmonie Südwestfalen und der Klassischen Philharmonie Bonn zu hören.


Die junge Mezzosopranistin ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands sowie des Fördervereins der Oper Köln und wurde beim Nachwuchsvorsingen 2010 des Deutschen Bühnenverbandes als eine der vielversprechendsten Nachwuchssängerinnen des Jahres ausgewählt.


Am Staatstheater Darmstadt war Cordelia Katharina Weil in der Spielzeit 2012/13 als 4. Stimme in Rihms „Jakob Lenz“ zu erleben. Danach übernahm sie am Theater Aachen die Rolle der 2. Dame in Mozarts „Zauberflöte“ und gestaltete in der Neuinszenierung von Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ (Regie: Joan Anton Rechi) die Rolle der Rosina. Zudem debütierte sie im Dezember 2013 bei den Opernfestspielen Heidenheim konzertant als Dorabella in Mozarts „Così fan tutte“ unter GMD Marcus Bosch.

Seit 2014 gehört sie zum Solistenensemble der Oper Chemnitz, wo sie u. a. bereits die Titelpartie in Rossinis „La Cenerentola“ sowie Emilia in „Otello“ sang.

Franziska
Krötenheerdt

Franziska Krötenheerdt

Franziska Krötenheerdt wurde in Halle/Saale geboren und zog mit 13 Jahren nach Berlin. Dort erhielt sie ihren ersten Gesangsunterricht bei Regina Wettges. Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ entdeckte sie ihre Begeisterung für die Klassik, nachdem sie sich zuvor v. a. dem Jazz und dem Musical verschrieben hatte. Anschließend studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Venceslava Hruba-Freiberger. Meisterkurse besuchte sie bei Krisztina Laki in Wien, bei Brigitte Fassbaender, Karl Kammerlander (Weidener Max-Reger-Tage).

Bereits während des Studiums wirkte Franziska Krötenheerdt bei verschiedenen Hochschulproduktionen mit. So war sie u. a. als Achille in Händels „Deidamia“ in Kooperation mit Eisenach & Bad Lauchstädt, als Flora in Brittens „Turn of the Screw“ in Weimar sowie als Despina („Così fan tutte“) an der Volksbühne Jena zu erleben.

In Erfurt gab sie als Barbarina („Le nozze di Figaro“) ihr Bühnendebüt, woraufhin weitere Gastengagements folgten: Tau- und Sandmännchen („Hänsel und Gretel“), Blanch („Nana“), Stuhl, Schäferin, Eule („Das Kind und die Zauberdinge“) und Kate („Westzeitstory“). 2010 erhielt sie am Theater Erfurt ein Festengagement und ihr Rollendebüt als Adele („Die Fledermaus“) in einer Inszenierung von Katharina Thalbach. Im Sommer 2011 arbeitete sie erneut mit Katharina Thalbach bei den Seefestspielen Berlin zusammen und sang die Papagena in Mozarts „Zauberflöte“.

In der Spielzeit 2011/12 übernahm sie als Ensemblemitglied des Theaters Vorpommern (Greifswald/Stralsund) u. a. die Rollen der Stasi („Die Csárdásfürstin“), Eliza („My fair Lady“), Adele, des Gretchens („Der Wildschütz“) und der Ilia („Idomeneo“).

Mit der Spielzeit 2012/13 wechselte sie ans Stadttheater Bremerhaven, wo sie u. a. als Zerlina („Don Giovanni“), Madeleine („Der Untergang des Hauses Usher“), Esmeralda („Die verkaufte Braut“), Maria Magdalena  („Jesus Christ Superstar“) und Juliette („Der Graf von Luxemburg“), Berta („Il barbiere di Siviglia“), Gretel, Lisa („Gräfin Mariza“), Sophie Scholl („Kommilitonen! (Young Blood)“), Lina Lamont („Singin’ in the Rain“), Ännchen („Der Freischütz“) und Cornelie („Der gewaltige Hahnrei“) zu erleben war.

Ihr Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mozarts Requiem und „Krönungsmesse“, Dvo?áks „Stabat Mater“, „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Nozawa, und Händels „Messias“. Zudem gab sie bisher Liederabende mit den Schwerpunkten Max Reger, Robert und Clara Schumann und Hugo Wolf. 2014 besuchte sie als Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes die Bayreuther Festspiele.

www.franziskakroetenheerdt.com

Tiina
Penttinen

Tiina Penttinen

 

Tiina Penttinen stammt aus Finnland und debütierte 2004 als Annina an der Finnischen Nationaloper Helsinki. Gastverträge führten sie nach Tampere, nach Turku sowie zum Savonlinna Opernfestival, bevor sie 2006 ein Festengagement als Solistin an der Oper Chemnitz erhielt. Hier war sie mit Partien wie Ruggiero, Cherubino, Elvira, Dorabella, Rebecca („Il Templario“), Gräfin („Wildschütz“), Carmen, Mary, Magdalene, Hänsel, Adalgisa, Dominga („Love and Other Demons“), Mutter („Swanhunter“), Amando („Le Grand Macabre“) sowie mit der Titelpartie in Torsten Raschs Oper „Die Herzogin von Malfi“ zu erleben. Als Konzertsolistin trat sie mit mehreren großen finnischen Orchestern auf. Ihr Liedrepertoire umfasst u. a. Werke von Schumann, Schubert, Brahms, Sibelius, Kuula, Strauss, Mahler, Wolf und Debussy. In der „Rheingold“-Produktion des Wagner-Verbands Minden 2015 sang sie die  Flosshilde.

 

Foto: Daniel Veder

Sylvia
Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort, geboren in Gera, aufgewachsen in Zeitz, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Leipziger Musikhochschule und Praktika in Karl-Marx-Stadt und am Berliner Metropoltheater. Sie nahm an mehreren Chanson- und Musical-Workshops bei Gisela May teil. Ein Teilstudium führte sie an die Berliner Musikhochschule (Bereich Musical) zu Karin Waterstraat.

Seit 1991 stand Sylvia Schramm-Heilfort als Eliza in „My Fair Lady“ in Chemnitz auf der Bühne. Aufgrund dieser Rollengestaltung erhielt sie hier 1991 ein festes Engagement. Mit Gastspielen war sie unter anderem in Berlin, Kiel, Würzburg, Saarbrücken, Lübeck, Gera und in der Beethovenhalle Bonn zu erleben.

In Chemnitz war sie außerdem u. a. als Evita, als Hodel in „Anatevka“, Irene Molloy in „Hello, Dolly“, Anita in der „West Side Story“, Iduna in „Das Feuerwerk“, Magenta in der „Rocky Horror Show“, Ida in der „Fledermaus“, Chefsekretärin Margueritta Kulicke in „Messeschlager Gisela“, Venus in „Orpheus in der Unterwelt“, „Rössl“-Wirtin Josepha Vogelhuber, Madame Thénardier in „Les Misérables“, als Miss Sherman in „FAME“, als Fräulein Schneider in „Cabaret“, als Comtesse Franziska von Sandau in „Das Wirtshaus im Spessart“ sowie als Falcos Mutter in „FMA – Falco Meets Amadeus“ zu sehen. Aktuell spielt sie Hannah in der deutschen Erstaufführung von „Flashdance – Das Musical“ und Marie Grosholtz in Frank Wildhorns „Das scharlachrote Siegel“.

Maraike
Schröter

Maraike Schröter

Die Sopranistin Maraike Schröter studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Julia Varady, Brenda Mitchell und Christine Schäfer. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza und Deborah Polaski ergänzten ihre breit gefächerten Studien.

Maraike Schröter war u.a. Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Anneliese Rothenberger Gesangswettbewerbs und war Finalistin des Wettbewerbs Richard Wagners Neue Stimmen in Karlsruhe.

Von 2011 bis 2013 war Maraike Schröter Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem in der Rolle der 1. Dame in der „Zauberflöte“, als Bubikopf in „Der Kaiser von Atlantis“ und als Berta in „Der Barbier von Sevilla“ zu erleben war. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“.

Seit der Spielzeit 2013/14 ist die Sopranistin Ensemblemitglied des Theaters Chemnitz und war dort bisher als Donna Anna in „Don Giovanni“, als Elisabetta in „Don Carlos“, als Desdemona in „Otello“ sowie als Infantin in „Der Zwerg“ zu hören.

Gastspiele führten sie zuletzt als 1. Dame an die Staatsoper Berlin und zu den Bregenzer Festspielen sowie als Chrysothemis in „Elektra“ an das Staatstheater Cottbus.

Aktuell ist sie in ihrem Stammhaus als Eva in „Die Meistersinger von Nürnberg“ sowie als Liù in „Turandot“ zu hören.

Guibee
Yang

Guibee Yang

Die südkoreanische Sopranistin Guibee Yang studierte zunächst in Seoul und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gabriele Fuchs. Meisterkurse u. a. bei Edith Wiens und Helmuth Deutsch rundeten ihre Ausbildung ab. 2008/2009 gab sie ihr erfolgreiches Debüt am Münchener Prinzregententheater als Rezia in Glucks „Die Pilger von Mekka“. Darüber hinaus sang sie u. a. Fairy Queen (Henry Purcell) und Rose in „Dornröschen“ (Engelbert Humperdinck). 2009 war sie als Aminta („Il re pastore“) am Theater Augsburg und zuvor bereits u. a. als Susanna („Le nozze di Figaro“) und Rosina („Il Barbiere di Siviglia“) in ihrer Heimat zu erleben. Seit 2010 gehört sie zum Ensemble der Oper Chemnitz und sang bereits Partien wie Morgana („Alcina“), Violet in der Uraufführung von Rezniceks Oper „Benzin“, Gilda („Rigoletto“), Pamina, Isotta („Die schweigsame Frau“), Schwan („Swanhunter“/DEA), Blumenmädchen („Parsifal“), Amanda („Le Grand Macabre“), Gretel, den Hirten in „Tannhäuser“, Zerlina, Sophie („Werther“), Lucia in „Lucia di Lammermoor“ sowie Armida („Rinaldo“). Außerdem wirkte sie an verschiedenen Konzerten wie Beethovens 9. Sinfonie, „Carmina Burana“ und Strawinskys „Pulcinella“ mit.

2013 sang Guibee Yang die Inès in Meyerbeers Oper „Vasco de Gama“, die als Wiederentdeckung des Jahres 2013 von der Fachzeitschrift Opernwelt gefeiert und deren CD-Aufnahme mit dem ECHO-Klassik prämiert wurde. Außerdem war sie an CD-Einspielungen von Strauss' „Die schweigsame Frau“, Rezniceks „Benzin“ und Humperdincks „Dornröschen“ sowie „Paulas reisen“ beteiligt.

Guibee Yang arbeitete u. a. mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester und der Neuen Hofkapelle München. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Unter anderem erhielt sie beim 15. Internationalen Gesangswettbewerb „Ferruccio Tagliavini“ den Karl-Böhm-Preis, den 1. Preis beim Maria-Caniglia-Wettbewerb sowie jeweils einen 2. Preis beim Wettbewerb „Gian Paolo Cresci“ und beim International Rotary Opera Contest 2013 in Lissabon. 2014 wurde sie beim Internationalen Wilhelm-Stenhammar-Musikwettbewerb ausgezeichnet.

 
Die Sopranistin gastierte u. a. an Opernhäusern in Nürnberg, Ingolstadt, Bayreuth, Halle, Rudolstadt, Leipzig und Seoul sowie beim Musik Festival Bad Aibling, dem Thurn und Taxis Music Festival, dem Salzach Festival in Salzburg, beim Barock Lust Festival in Bad Reichenhall und beim Opernfestival in Gut Immling. Eine rege Konzerttätigkeit führt sie in zahlreiche Städte im In- und Ausland. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Helmuth Froschauer, Alexander Liebreich und Antony Hermus zusammen. 2017 wird sie in Jörg Widmanns Oper „Babylon“ in der Partie der Seele im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam unter der Leitung von Markus Stenz zu erleben sein.

Herren

Herren

Andreas
Beinhauer

Andreas Beinhauer

Aus dem süddeutschen Aalen stammend, absolvierte der Bariton Andreas Beinhauer sein Studium in Gesang und Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und erhielt wichtige Impulse im Unterricht bei Udo Reinemann sowie in Meisterkursen unter anderem von Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Julia Varady und Thomas Quasthoff. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

 

Erste Opernerfahrung sammelte er in Hochschulproduktionen in Karlsruhe und Stuttgart unter anderem in Mozarts „Le nozze di Figaro“ als Conte Almaviva. 2014 bis 2015 war er außerdem als Gast am Nationaltheater Mannheim und bei den Städtischen Bühnen Wuppertal engagiert.


Andreas Beinhauer ist rege als Lied- und Oratoriensolist tätig, u. a. beim Rastatter Vocalensemble. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Paris, Wien, in die Schweiz, nach Kairo und Südafrika (Kapstadt, Stellenbosch). Zuletzt war er mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium zu Gast in der Berliner Philharmonie und dem Münster Basel. Liederabende gab er u. a. mit Hartmut Höll, Matthias Alteheld und Markus Hadulla.

Gemeinsam mit der Pianistin Melania Kluge gewann er 2011 den 1. Preis beim Bundes-Hochschulwettbewerb für Liedduo in Lübeck und 2012 den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Im Duo mit Anna Graczykowska gewann er 2015 in der Sparte „Lied“ den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Moderne“ in Graz. Mit der Spielzeit 2015/2016 begann er sein Engagement an der Oper Chemnitz und debütierte hier als Albert in „Werther“. 
 

Andreas
Kindschuh

Andreas Kindschuh

Andreas Kindschuh, 1973 geboren, studierte nach dreijähriger Mitgliedschaft im Rundfunk-Jugendchor Wernigerode ab 1991 an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar bei Gudrun Fischer und Mario Hoff. Noch in den ersten Studienjahren wurde er Mitglied des Kammerchores Kloster Michaelstein (Harz) und des auch international erfolgreichen Oktetts „Die Minnesänger“. 1994/95 absolvierte er bei Christa Hilpisch in Halle ein Zweitfachstudium als Altus.

Von 1995 bis 1997 wirkte Andreas Kindschuh als Assistent für Stimmbildung und Chorleitung an der Weimarer Hochschule, danach war er 2 Jahre lang Stimmbildner beim Landesmusikrat Thüringen. 2000 schloss er sein Studium in Weimar im Fach Sologesang/Bühne ab, danach begann er an gleicher Stelle ein Aufbaustudium bei Mario Hoff.

Seit 1996 führten ihn Gastengagements (Oper, Operette, Musical) an das Landestheater Eisenach/Rudolstadt, an das Theater Altenburg/Gera, an das Deutsche Nationaltheater Weimar, an die Komische Oper Berlin und an das Opernhaus Chemnitz. Mit Erfolg gastierte Andreas Kindschuh bereits in zahlreichen europäischen Ländern und in den USA. In der „Rheingold“-Produktion des Wagner-Verbands Minden war er 2015 in der Partie des Donner zu erleben.

Seit der Spielzeit 2002/03 ist Andreas Kindschuh festes Ensemblemitglied der Oper Chemnitz. Hier sang er u. a. Figaro (Mozart und Rossini), Dandini, Guglielmo, Masetto, Papageno, Harlekin („Ariadne auf Naxos“), Sangesmeister („Rose vom Liebesgarten“), Schaunard („La Bohème“), Barbier („Die schweigsame Frau“), Freidank („Benzin“), Pater Delaura („Love and Other Demons“), Bosola („Die Herzogin von Malfi“), Leopold („Im Weißen Rössl“), Roman Cycowski („Comedian Harmonists“), Conférencier („Cabaret“) und Seymour („Der kleine Horrorladen“).

Thomas
Mäthger

Thomas Mäthger

Thomas Mäthger wuchs in einem musikalischen Elternhaus im Erzgebirge auf und kam schon frühzeitig mit dem Gesang durch Kinderchöre und Kurrenden in Kontakt. Nach der Schulzeit erlernte er zunächst den Beruf eines Krankenpflegers. Ein Gesangsstudium absolvierte er 1980-1985 an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“. Sein erstes Engagement führte ihn für eine Spielzeit nach Halberstadt, es folgten drei Jahre am Opernstudio der Sächsischen Staatsoper Dresden, bevor er 1989 in Chemnitz engagiert wurde.


Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Osmin („Die Entführung aus dem Serail“), Basilio und Bartolo („Der Barbier von Sevilla“), Eremit und Kaspar („Der Freischütz“), Oberpriester („Nabucco“), Sparafucile („Rigoletto“), König („Aida“), Daland („Der fliegende Holländer“), Landgraf Hermann („Tannhäuser“), Fafner („Das Rheingold“ und „Siegfried“), Titurel („Parsifal“), Lindorf / Coppelius / Dapertutto / Dr. Mirakel („Hoffmanns Erzählungen“), Fürst Gremin („Eugen Onegin“), Timur („Turandot“), Ashby („Das Mädchen aus dem goldenen Westen“), Farfarello und Köchin („Die Liebe zu den drei Orangen“), Graf Lamoral („Arabella“), Truffaldin („Ariadne auf Naxos“), van Bett („Zar und Zimmermann“), Friedrich Engel („Der Evangelimann“), Lejser Wolf („Anatevka“) sowie die Pflanze Audrey II im Musical „Der kleine Horrorladen“ und einer der Burschen in Carl Orffs „Der Mond“.

Magnus
Piontek

Magnus Piontek

Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren. Er studierte Schulmusik und Dirigieren (bei Marcus Creed) in Köln sowie Gesang bei Rudolf Piernay in Mannheim. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang Partien wie Pistola in Verdis „Falstaff“, Mönch in „Don Carlos“, Zuniga in „Carmen“, Tschelio in „Die Liebe zu den drei Orangen“, Polizeikommissar in „Der Rosenkavalier“ oder Pfleger des Orest in „Elektra“ und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit. Anschließend wechselte er an die Bühnen Gera/Altenburg, wo er als Sparafucile, Eremit sowie in der Titelpartie der Oper „Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße“ zu erleben war. An der Semperoper gastiert er als Marquis d’Obigny („La Traviata“) sowie als Saretzki („Eugen Onegin“). Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 gehört er zum Solistenensemble der Oper Chemnitz. Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich dem Oratorienrepertoire. Er arbeitete mit Dirigenten wie Dan Ettinger, Klaus Arp, Florian Helgath, Laurent Wagner, Gotthold Schwarz, Alois Seidlmeier, Johannes Kalitzke und Enno Poppe  sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter das Concerto Köln, das Ensemble Musikfabrik und das Göttinger Symphonie Orchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“.

 

 

Edward
Randall

Edward Randall

Der amerikanische Tenor Edward Randall absolvierte sein Gesangsstudium an der Philadelphia Academy of Vocal Arts und fand in Deutschland eine neue Heimat, wo er während der letzten 25 Jahre über 1200 Vorstellungen in mehr als siebzig Opernproduktionen sang. 

Sein Repertoire reicht von Erik in Wagners "Der fliegende Holländer" bis zu Hoffmann in Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen". Weitere wesentliche Rollen waren Don José, Turridu, Alfredo, Macduff, Lenski, Prinz in Prokofjews "Liebe zu den drei Orangen", die Titelpartie in Mozarts "Idomeneo", Siegmund in "Die Walküre", König David in Kurt Weills "Der Weg der Verheißung" und der Slimbroek in "Der Schmied von Gent".

Er ist Gast an Opernhäusern im In- und Ausland. In jüngerer Vergangenheit übernahm er kurzfristig die Partie des Arindal in Wagners "Die Feen" (Inszenierung: Christian Pöppelreiter) am Mainfrankentheater Würzburg und erhielt daraufhin eine Einladung, an der Grazer Oper in der Regie von Peter Konwitschny die Rolle des Erik in "Der fliegende Holländer" zu erarbeiten. Darüber hinaus konnte man ihn auch als Siegmund in der Dortmunder Neuproduktion der "Walküre" (Inszenierung: Christine Mielitz), als Edgar Aubrey in Marschners "Vampyr" am Mainfrankentheater Würzburg sowie als Erik beim Richard Wagner Festival in Wels/Österreich erleben.

Edward Randall ist zudem ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger, so sang er unter anderem Mendelssohns "Elias", "Paulus" und den "Lobgesang" neben anderen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts u. a. beim Amersham Music Festival Eton, in der Berliner Philharmonie, beim Kibbuz Chamber Orchestra in Tel Aviv, beim Internationalen Mozart-Festival in Schwetzingen sowie in Tokyo.

Im Sommer 2007 gab Edward Randall sein Bayreuther Debut als Balthazar Zorn in einer Neuinszenierung "Die Meistersinger von Nürnberg" von Katharina Wagner.

In der Spielzeit 2013/2014 war er in Verdis „Don Carlos“ in der Inszenierung von Helen Malkowsky, der „Zauberflöte“, Wagners „Tannhäuser“, dem Musical „Funny Girl“ und Carl Orffs „Der Mond“ auf der Bühne des Chemnitzer Opernhauses zu erleben.

Edward Randall ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden.

Im Herbst 2014 gab Edward Randall einen Meisterkurs mit dem Opernstudio “Junges Ensemble” an der Semperoper Dresden.

www.edwardrandall.com

André
Riemer

André Riemer

André Riemer wurde in Leipzig geboren und studierte an der dortigen Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy“ bei Prof. Rudolf Riemer. Schon während des Studiums wirkte er als Gast in verschiedenen Inszenierungen am Theater Freiberg mit. 1993 bestand er sein Staatsexamen im Fach Gesang und absolvierte bis 1995 sein Aufbaustudium. Nach dessen Abschluss war er am „Eduard-von-Winterstein-Theater“ in Annaberg-Buchholz engagiert. Gastverträge führten ihn u. a. an die Opéra national du Rhin Strasbourg, die Oper Bonn und die Deutsche Oper Berlin.

 
Seit 2000 ist er in Chemnitz engagiert und sang hier u. a. Pedrillo, Ferrando, Tamino, Almaviva, Chateauneuf, Baron („Wildschütz“), Steuermann („Der fliegende Holländer“), Graf Elemer („Arabella“), Brighella („Ariadne auf Naxos“), Moormann („Die Rose vom Liebesgarten“), Fürst Yamadori („Madama Butterfly“), Flipke („Schmied von Gent“), Truffaldino („Die Liebe zu den drei Orangen“), Arlecchino und Lampwick („Pinocchios Abenteuer“), Abrenuncio („Love and Other Demons“), Camille de Rosillon („Die lustige Witwe“), Dr. Siedler („Im Weißen Rössl“), Marius („Les Misérables“), Johnny Zuweger („FMA - Falco Meets Amadeus“), das Tenor-Solo in „Carmina Burana“,  Don Ottavio („Don Giovanni“) sowie den Weißen Minister in Ligetis „Le Grand Macabre“ und den Erzähler in „Der Mond“.

 

 

Hubert
Walawski

Hubert Walawski

Der Tenor Hubert Walawski wurde in Krakau (Polen) geboren. Er studierte Gesang an der „Ignacy Jan Paderewski“ Musikakademie in Posen bei Tomasz Zagorski. Schon während des Studiums sammelte er die ersten Erfahrungen auf der Bühne als Prinz Bougrelas („Ubu Rex“ / Penderecki) an der Baltischen Staatsoper Danzig und als Hero („The Angel of The Odd“ / Coli) am Opernhaus „Stanis?aw Moniuszko“ Posen. Seine musikalischen Fertigkeiten konnte er während der 1st European Academy of Vocal Art an der Schlesischen Oper Beuthen, des Young Talents Development Programme an der Nationaloper Warschau, der Académie Européenne de Musique im Rahmen des Festivals Aix-en-Provence sowie in Meisterkursen bei Linda Watson, Manfred Jung, Wieslaw Ochman, Marius Vlad, David Syrus, Andrzej Dobber, Izabela Klosinska, Eytan Passen, Stefania Toczyska und Karola Theill entwickeln.

Für die Rolle des Prinz Bougrelas in Krzysztof Pendereckis „Ubu Rex“ erhielt Hubert Walawski 2014 den Jan-Kiepura-Preis für das beste Operndebüt in Polen. Ein Jahr später gewann er den Sonderpreis beim 10. Internationalen Gesangswettbewerb „Goldene Stimmen” in Warschau.

Von 2014 bis 2016 war er dem Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wo er als Tamino („Zauberflöte für Kinder“), Belmonte (nach Mozart „Die Entführung aus dem „Serail”/Der Opernbaukasten), Normanno ( „Lucia di Lammermoor"), Bote („Aida”), Prinz von Persien („Turandot“), Offizier („Ariadne auf Naxos“) und Prinz in der Uraufführung der Kinderoper „Die Schneekönigin“ von Marius Felix Lange zu erleben war. Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 ist Hubert Walawski als Solist an der Oper Chemnitz tätig.

Matthias
Winter

Matthias Winter

Matthias Winter studierte Gesang an der Musikhochschule in Leipzig. Er war Preisträger bei Opernsängerwettbewerben der DDR und beim Mozart-Wettbewerb in Würzburg. Sein erstes Engagement erhielt er am Theater Gera. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien, wie Jago, Wolfram, Marcello, Luna und Higgins. Außerdem führte er regelmäßig Regie bei Werken aller Bühnengenres, vom Musical „Anatevka“ bis zur Oper „Zar und Zimmermann“, und war für Konzept und Inszenierung mehrerer Theaterbälle verantwortlich.

Seit 2001 ist er an der Oper Chemnitz engagiert. Hier sang er u. a. Faninal („Rosenkavalier“), Heerrufer („Lohengrin“), Vater („Hänsel und Gretel“), Geppetto („Pinocchios Abenteuer“), Zar, Onegin, Javert („Les Misérables“), Doolittle („My Fair Lady“), Tewje („Anatevka“), Danilo („Lustige Witwe“) und inszenierte die Operette „Die Csárdásfürstin“ sowie die Musicals „Der kleine Horrorladen“, „FMA – Falco Meets Amadeus“, „West Side Story“, „Evita“, „Ganz oder gar nicht“ und Elton Johns „Aida“. Darüber hinaus ist er seit 2001 als Dozent für Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig tätig.

Gäste Damen

Gäste Damen

Anna
Agathonos

Anna Agathonos

Anna Agathonos studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Nach ihrem Abschluss war die gebürtige Griechin zwei Jahre lang Mitglied des internationalen Opernstudios von Marseille, bevor sie in der Saison 2001/2002 fest an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen engagiert wurde. Hier trat sie zunächst als lyrischer Mezzosopran auf und profilierte sich insbesondere im Belcanto-Fach. In der Folge sang sie u. a. die Titelrolle in Rossinis La Cenerentola beim Festival Aix-en-Provence und trat als Marchesa Melibea in Rossinis Il viaggio a Reims beim Rossini Opera Festival in Pesaro auf. Außerdem gastierte sie an den Opernhäusern von Marseille, Avignon und Dublin. Ab der Spielzeit 2005/2006 vollzog sie allmählich den Wechsel ins dramatische Fach und erarbeitete sich u. a. Partien wie die Titelrolle in Carmen, Azucena (Il trovatore), Amneris (Aida) und Dalila (Samson et Dalila). Seit 2010 arbeitet die Trägerin des Gelsenkirchener Theater- und Publikumspreises freiberuflich. In den vergangenen fünf Spielzeiten war Anna Agathonos u. a. als Amneris am Oldenburgischen Staatstheater, als Carmen, Ulrica (Un ballo in maschera), Ježibaba (Rusalka) und Ortrud (Lohengrin) am Theater Pforzheim, als Francesca in der Operncollage Triumph der Liebe am Theater Erfurt, als Mary (Der fliegende Holländer) und Magdalena (Der Evangelimann) am Stadttheater Klagenfurt sowie als Teresa (La Sonnambula) am Staatstheater am Gärtnerplatz München zu hören. Ferner debütierte sie an der Griechischen Nationaloper in Athen als Rosina (Il barbiere di Siviglia). Aus ihrer regen Konzerttätigkeit sind vor allem ihre Mitwirkung in Beethovens 9. Sinfonie bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, die Übernahme des Alt-Solos in Mahlers 3. Sinfonie bei den Sinfoniekonzerten der Neuen Philharmonie Westfalen sowie das Konzert der Virtuosi Ambulanti mit Salon-Kantaten des Belcanto im Schloss Esterházy in Eisenstadt, von dem unter dem Titel Belcanto bei Esterházy auch ein Live-Mitschnitt produziert wurde, hervorzuheben. 2015 sang sie in Verdis Requiem mit dem Staatsorchester von Thessaloniki unter der Leitung von Georgios Vranos.

Produktionen

Lisandra
Bardél

Lisandra Bardél

Lisandra Bardél erhielt ihre Tanzausbildung in Berlin und wirkte in zahlreichen internationalen Tanzproduktionen und Musikvideos mit bevor sie ihr Musicalstudium am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück absolvierte. Bereits während der Ausbildung war sie in der Uraufführung des Musicals „Blaubart“ als Rabengeist Karoline in Berlin und als Anna in dem Rockmusical „Frühlingserwachen“ im Emmatheater Osnabrück zu sehen. Außerdem war als Mitglied des Gesangs- und Tanzensembles in der Operetten-Produktion „Orpheus in der Unterwelt“ am Stadttheater Osnabrück und als Dance Captain und Cover Joanne in „Rent“ am Stadttheater Minden engagiert. Danach wirkte Lisandra am Stadttheater Hagen als Soulgirl in „Jesus Christ Superstar“ mit, bevor sie in der Deutschlandpremiere des Musicals „Flashdance“ an der Oper Chemnitz zu sehen war. Eine weitere Deutschlandpremiere folgte mit ihrem Engagement in „Catch me if you can“ an der Staatsoperette Dresden, wo sie die Rolle der Betty übernahm. Mit der Musical Revue „The Sound of Music“ tourte sie durch Europa und war am Theater Dortmund erneut als Soulgirl in „Jesus Christ Superstar“ engagiert. 2016 stand sie in „Kiss me, Kate“ am Theater im Rathaus in Essen auf der Bühne und wird im Sommer 2016 am Staatstheater Braunschweig in „Hair“ zu sehen sein.

Katja
Bildt

Katja Bildt

Katja Bildt stammt aus Nürnberg. Die Tochter einer Kirchenmusikerin erhielt im Alter von fünf Jahren Unterricht in Klavier und Flöte. Ihre Gesangsausbildung begann 1998 mit erstem Unterricht bei Gabriele Czerepan von Ulmann und wurde 2004 bis 2006 an der Berufsfachschule für Musik in Kronach bei Helga Kutter und anschließend an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Siegfried Gohritz fortgesetzt. Nach ihrem Studienabschluss 2012 war Katja Bildt für zwei Spielzeiten am Thüringer Opernstudio engagiert und debütierte 2012 als Hänsel am Theater Nordhausen. Seit 2014 gehört sie zum Solistenensemble des Theaters Erfurt. Sie sang bereits Partien wie Lucretia in Brittens „The Rape of Lucretia“, Meg Page in Verdis „Falstaff“, Annina in „La Traviata“, Tisbe in „La Cenerentola“, Suzuki in „Madama Butterfly“, Penelope in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“, Dorabella in „Così fan tutte“ sowie Anita in „West Side Story“ und Chava in „Anatevka“. Mit letzterer Rolle gastierte sie am Theater Dortmund. Darüber hinaus ist Katja Bildt auch eine gefragte Konzertsängerin und sang u. a. Beethovens 9. Sinfonie in Bangkok und Bachs h-Moll-Messe mit Thomaskantor Georg Christoph Biller in Weimar.

Ana
Cvetković-Stojnić

Ana Cvetković-Stojnić

Ana Cvetković-Stojnić studierte Gesang in Belgrad und Wien und absolvierte darüber hinaus mehrere Meisterkurse. Sie debütierte Sie debütierte 2010 in der Rolle der Königin der Nacht am Wiener Akzent-Theater, sang in Japan die Micaëla in der Bizet-Oper Carmen und stand in Montenegro als Drussila in der Krönung der Poppea auf der Bühne. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist Ana Cvetković-Stojnić festes Mitglied des Musiktheaterensembles am Landestheater Coburg.

Produktionen

Annemieke
van Dam

Annemieke van Dam

Annemieke van Dam stammt aus Rotterdam und studierte Musiktheater in Tilburg. Direkt nach ihrem Abschluss spielte sie die Titelrolle in Dornröschen in den Niederlanden und war danach auch als Polly Baker (Crazy for You) zu sehen. Da sie aber auch fließend Englisch und Deutsch spricht, führte sie ihr Weg nach Deutschland, wo sie u. a. Constance in 3 Musketiere (Stuttgart) oder Lisa Carew in Jekyll & Hyde (Bad Hersfeld) verkörperte. Mit der Titelrolle in Elisabeth gelang ihr der große Durchbruch. Diese Rolle spielte sie in Stuttgart, mehrfach auf Tournee durch Deutschland und 2012 in der Jubiläumsversion der Vereinigten Bühnen Wien. Als Elisabeth war sie in 18 Städten in fünf Ländern zu sehen, sang diese Partie in drei Sprachen und wirkte an zwei CD-Einspielungen mit. Sie wurde für die Konzertreihe Wien Musical Concert II in Japan (Tokio, Osaka) engagiert, wo sie mit den größten Hits der Vereinigten Bühnen Wien auftrat. Annemieke van Dam spielte die Guinevere in der Uraufführung von Frank Wildhorns Artus – Excalibur in St. Gallen in der Schweiz und ist auch auf dem Castalbum zu hören. In Wien war sie zuletzt in der Titelpartie der deutschsprachigen Erstaufführung von Mary Poppins zu erleben. Zudem ist sie ein oft gebuchter und gern gesehener Gast bei diversen Galas und Konzerten und wird regelmäßig als Sängerin für CD-Aufnahmen engagiert (Pompeji, Der letzte Tanz, Musical Emotions, Pocket Full of Christmas, Licht, SOS Kinderdorf). Zuletzt war sie u. a. in Graz als Florence in dem Musical Chess zu sehen sowie in Klagenfurt im Musical Gypsy, wo sie Louise verkörperte. 
Foto: Natalie Bauer

Produktionen

Iordanka
Derilova

Iordanka Derilova

Die in Sofia geborene Sopranistin Iordanka Derilova studierte an der Akademie B. Christoff in Rom bei Aleksandrina Milcheva. Sie debütierte am Opernhaus Burgas als Elisabetta in Verdis „Don Carlos“, sang in der Nationaloper Sofia und in fast allen Opernhäusern Bulgariens. 1998 folgte ein Festengagement an der Staatsoper Prag, wo sie u. a. Rollen wie Abigaille, Leonora, Aida, Amelia (Ein Maskenball), Elisabetta, Tosca, Madama Butterfly sang. 2000/2001 wurde sie für die Rolle der Amelia in „Ein Maskenball“ am Nationaltheater Mannheim engagiert und sang mit großem Erfolg Aida in Japan zusammen mit dem Tenor José Cura. Sie singt auf Opernbühnen in Italien, der Schweiz, Holland, Litauen, Zypern, Katar, der Türkei, Russland, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland.

 
2003 folgte ein Festengagement am Anhaltischen Theater Dessau, wo sie Rusalka, Elisabeth, Amalia in „Die Räuber“, Giovanna d’Arco, Mignon, Elvira in „Don Giovanni“, Lady Macbeth sowie Kundry sang und als Isolde in „Tristan und Isolde“ debütierte, für die sie als „Sängerin des Jahres“ in der Zeitschrift Opernwelt nominiert wurde. 2005 wurde sie für die Titelrolle in Puccinis „Tosca“ für den renommierten tschechischen Thalia-Preis nominiert. 2005/2006 sang sie Lady Macbeth am Staatstheater Braunschweig. In Österreich folgten zahlreiche Engagements bei den Sommerfestspielen in St. Margarethen (Abigaille, Turandot, Aida), wo sie mit Regisseuren wie Gianfranco de Bosio, Robert Herzl und Dirigenten wie Anton Guadagno, David Guadagno, Marco Bohemi, Koen Schoots u. a. zusammenarbeitete, bei den Sommerfestspielen Open Air Gars (Tosca, Abigaille) und den Sommertagen in Graz (Aida, Abigaille). 2007/08 gastierte sie am Schaljapin Festival in Russland (Kazan) als Aida und Abigaille unter der Leitung von Marco Bohemi. In den Spielzeiten von 2006 bis 2008 begeisterte sie das Publikum in Osnabrück mit Puccinis „Turandot“ und als Venus in „Tannhäuser“. 2008 präsentierte sie sich als Turandot bei den Salzburgern Festtagen. Die Höhepunkte des Jahres 2009 waren die Ernennung zur Kammersängerin und die Rolle der Elektra, mit der sie an der Royal Opera Stockholm und im Teatro Massimo Bellini Catania gastierte.

 
2011 gastierte Iordanka Derilova u. a. in Kiev bei der Richard-Wagner-Gala und an der Staatsoper Prag mit Abigaille, Aida, Tosca und Madame Butterfly. 2012 folgte ihr Debüt als Brünnhilde („Götterdämmerung“) in Dessau, 2013 gastierte sie mit Abigaille in Paris und Spanien und sang Tosca und Elisabeth in Sofia. Wieder in Dessau sang sie 2014 Katerina Ismailova in „Lady Macbeth von Mzensk“ und Brünnhilde in „Die Walküre“. Mit Turandot gastierte sie 2015 u. a. in Japan und erhielt 2016 den Thalie-Preis für die außergewöhnliche Darstellung der Renata in „Der feurige Engel“.

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Giulia
Fabris

Giulia Fabris

Giulia Fabris wurde in Cividale del Friuli in Italien geboren und begann ihre professionelle Tanzausbildung 2004 an der Hammond School in Chester. Nach ihrem Abschluss wirkte sie als Mitglied der Cinevox Junior Company in den Produktionen „Bolero“ und „Le Sacre du Printemps“ in der Choreografie von Franz Brodmann im Rahmen einer Schweiz-Tournee mit. 2008 war sie als Solistin im Ballett Hagen unter der Leitung von Ricardo Fernando in „Dornröschen“ und „Der Feuervogel“, aber auch in Musicals wie „West Side Story“ und „The Rocky Horror Show“ zu erleben. Sie trat an der Oper Köln („My Fair Lady“), am Theater Dortmund („Der Graf von Luxemburg“), in einer Produktion von „Cabaret“ von Musik&Theater Saar, bei den Thunerseespielen („Aida – Das Musical“) und am Staatstheater Darmstadt („Hair“ und „Flashdance“) auf. Zu ihren jüngsten Projekten zählt „Candide“ in der Regie von Adam Cooper am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und „West Side Story“ in der Regie von Philip Wm. McKinley bei den Salzburger Festspielen. An der Oper Chemnitz ist sie im Ensemble von „Flashdance – Das Musical“ zu erleben.

Morenike
Fadayomi

Morenike Fadayomi

Morenike Fadayomi wurde in London geboren und wuchs dort sowie in Lagos (Nigeria) und Glarus (Schweiz) auf. Nach einer Tanzausbildung bei der Colombo Dance Factory in Zürich nahm sie Klassischen Gesangsunterricht bei Ursula Preier-Raunacher in Wien. Ihr erstes Engagement führte sie ans Stadttheater Basel. Seit 1997 ist sie Solistin an der Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf. Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören Aida, Micaëla, Carmen, Mimi, Liù, Donna Elvira, Abigaille, Lady Macbeth, Katarina, Katja Kabanova, Rusalka, Emilia Marty, Martha („Tiefland“), Marietta („Die tote Stadt“), Kaiserin („Frau ohne Schatten“), Senta, Violetta, Georgetta („Il tabarro“), Saffi, Hanna Glawari, Giuditta und Sylva Varescu. 2002 war sie beim renommierten Festival Aix-en-Provence Solistin in der Uraufführung der Oper „Le Balcon“ von Peter Eötvös, 2003 sang sie in der Uraufführung der Oper „Fear Death by Water“ von Franz Kogelmann in Wien.

Große Erfolge feierte sie wiederholt in der Partie der Bess in Gershwins „Porgy and Bess“, so 2005 an der Washington National Opera, 2007 an der Los Angeles Opera, 2008 an der Chicago Lyric Opera, 2010 erneut in Washington sowie anschließend bei einer Europa-Tournee des Harlem Theater New York. 2011 sang sie die Salome an der Komischen Oper Berlin, an der Volksoper Wien und an ihrem Stammhaus, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Dort war sie in den Folgejahren auch als Tosca, Chrysothemis, Norma, Aida und Giulietta zu erleben. Außerdem verkörperte sie die Rolle der Wally (Catalani, „La Wally“) am Grand Théâtre de Genève und die Rolle der Renate (Prokofjew, „Der feurige Engel“) am Antonín-Dvo?ák-Theater Ostrava. Weitere Gastengagements führten sie u. a. zu den Bregenzer Festspielen, in die New Yorker Carnegie Hall, die Semperoper Dresden sowie an die Opernhäuser in Bologna, Parma, Rom, Amsterdam und Strasbourg.

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Katherine Ann
Fields

Katherine Ann Fields

Katherine Ann Fields stammt aus Monterey in Kalifornien. Ihre Tanz-Basisausbildung absolvierte sie in San Jose und Newport Beach: Klassisches Ballett, Jazz, Cheer- und Showdance, Contemporary Jazz und Steppen standen unter anderem auf den Lehrprogrammen. Ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin führte sie anschließend nach Wien. Gesangsunterricht nahm sie unter anderem bei Maya Hakvoort. 2012 erhielt sie ihr staatliches Diplom der Sunrise Studios in Wien und schloss die Bühnenreifeprüfung im Ronacher in Wien ab.  Erste Engagements brachten die Amerikanerin an die Volksoper („Turandot“, „La Traviata“, „Walzertraum“). Bereits in ihrer Ausbildungszeit war sie in verschiedenen Bühnen- und Werbeproduktionen zu sehen. Außerdem ist sie achtfache Staatsmeisterin im Cheer Pom Dance. In der Produktion „Flashdance – Das Musical“ im Théâtre Kriens-Luzern war sie als Cover Alex und im Ensemble engagiert. 

Carolin
Fink

Carolin Fink

Carolin Fink wurde in Bad Salzungen geboren und erhielt schon früh regelmäßig Gesangsunterricht und war Mitglied der Gospel Sisters & Brothers. 2007 begann sie ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der German Musical Academy in Osnabrück. Neben diversen Gala-Auftritten war sie in der folgenden Zeit an verschiedenen Hochschulproduktionen wie „Ein Mann ohne Bedeutung“ und in Sondheims „Into The Woods – Ab in den Wald“ beteiligt. Darüber hinaus war sie u. a. in „Crazy For You“ und in William Ward Murtas Musical-Uraufführung „The Birds Of Alfred Hitchcock“ am Stadttheater Bielefeld, am Landestheater Altenburg in „Chess“ und in der Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig in der Diätrevue „JoJo Effekt“ zu erleben. Nach ihrem Examen an der German Musical Academy stand sie als Tänzerin bei mehreren Konzerten der a-capella Band Wise Guys auf der Bühne. Mehrfach tourte sie mit dem Wittener Kinder- und Jugendtheater durch Deutschland. 2010 absolvierte sie ein Studium im Bereich Vokalpädagogik/Musical in Osnabrück. Es folgten diverse Tätigkeiten als Gesangspädagogin. Seit 2014 ist Carolin Fink Dozentin für Gesang in den Bereichen Pop/Musical an der Music Academy Erfurt, sowie eine der drei Hauptdozenten des Broadway Stage Program.

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Dorit
Gäbler

Dorit Gäbler

Dorit Gäbler kehrt mit der Rolle der Mrs. Higgins in der Neuinszenierung des Musical-Klassikers  „My Fair Lady“ an den Ort ihres Karrierestarts zurück: 1967 eroberte sie im damaligen Karl-Marx-Stadt als Eliza Doolittle die Herzen des Publikums. Erst ein Jahr zuvor hatte die junge Schauspielerin ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin erfolgreich beendet und war im hiesigen Ensemble als Elevin engagiert worden. Die Beschäftigung mit der Musik sollte fortan ein wesentlicher Teil ihres Berufes werden. Zunächst aber wechselte sie 1968 ans Staatsschauspiel Dresden, wo sie fast zwölf Jahre lang, wie sie selbst formuliert, „alles spielte, was gut und möglichst verschieden war“. Die Geburt ihres Sohnes und die damit verbundene Denkpause führten zu der Entscheidung, sich mehr mit Film und Fernsehen zu beschäftigen und einen Weg als freischaffende Unterhaltungskünstlerin einzuschlagen. Der Erfolg beim Publikum und Preise bei verschiedenen Wettbewerben gaben ihr Recht. Unter anderem hat sie in mehr als 30 Filmen mitgewirkt und mehrfach die Fernsehshow „Ein Kessel Buntes“ moderiert. Ihre Vielseitigkeit stellte sie auch als gefragte Chanson-Interpretin und Sängerin mit eigener Band und eigenen Songs unter Beweis. Seit geraumer Zeit ist sie wieder regelmäßig im Theater zu erleben. So spielte sie in der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Dresden, an „Köfers Komödiantenbühne“ und ist mit Soloprogrammen unterwegs. Im Juli 2016 hat sie an der Theaternative Cottbus mit großem Erfolg das Ein-Personen-Stück „Verliebt Verlobt Verschwunden“ von Stefan Vögel herausgebracht, für das sie auch die Musik schrieb. Mit dieser Produktion sind für 2017 Gastspiele an verschiedenen Theatern geplant.

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Anna
Harvey

Anna Harvey

Anna Harvey studierte in Cambridge und an der Royal Academy of Music in London. Die britische Mezzosopranistin wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem London Bach Society Singers Prize, den English and Russian Song Prizes, dem Dame Kiri Te Kanawa- Stipendium und dem Alumni Development Graduation Award der Royal Academy of Music. 2014 gewann sie den Leonard Ingrams Foundation Award der Garsington Opera.

Engagements führten Anna Harvey bereits an internationale Opernhäuser wie die Niederländische Nationaloper, die Welsh National Opera, die Longborough Festival Opera, die Birmingham Opera Company und die Garsington Opera. Darüber hinaus war sie Solistin in Konzerten mit dem Gabrieli Consort, dem English Concert und dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Hallé Orchestra sowie dem BBC Symphony und BBC Concert Orchestra. Außerdem sang sie bei Musikfestivals in Gstaad und Beaune, bei der Schubertiade Schwarzenberg sowie beim Spitalfields Festival und beim Edinburgh Festival. Ein besonderes Highlight ihrer Karriere war ihr Auftritt bei der „Last Night of the Proms“ in der Royal Albert Hall mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Sakari Oramo.

Zu Anna Harveys Repertoire gehören Partien wie Bradamante in „Alcina“, Cherubino in „Le nozze di Figaro“, Eine Frau in „Les mamelles de Tirésia“ und Serafin in „Figaro Gets a Divorce“. Darüber hinaus sang sie Arien aus Händels „Messias“, Haydns Nelson- und Paukenmesse, „La Senna Festeggiante“ von Vivaldi, Bachs h-Moll-Messe und in Mozarts Requiem.

Als Mitglied des Thüringer Opernstudios ist sie seit der Spielzeit 2016/2017 am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Landestheater Altenburg Gera, am Theater Nordhausen und am Theater Erfurt zu erleben.

Produktionen

Elvira
Hasanagic

Elvira Hasanagic

 Die deutsch-slowenische Sopranistin Elvira Hasanagic erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 18 Jahren und gewann seitdem regelmäßig nationale und internationale Wettbewerbe. Ihr  künstlerisches Diplom  erlangte sie 2010 an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Edith Wiens. Parallel dazu absolvierte sie ein Studium der Kommunikationswissenschaften. Sie besuchte Meisterkurse u. a. bei Graham Johnson, Christian Gerhaher, Claudia Eder, Yvonne Minton, Sarah Walker, Christian Rieger, Margarete Honig, Edith Wiens und Philip Kang.

In der Saison 2007/2008 sang sie die Laurette in Bizets „Le docteur Miracle” in München, Frau Fluth in „Die lustigen Weiber von Windsor” und die Titelpartie in Kálmáns „Gräfin Mariza” in Italien. 2010 debütierte sie an der Oper Ljubljana als Königin in der Uraufführung von Peter Savlis Oper „Der Schäfer”. Hinzu kam ihre erste Opernaufnahme mit dem Bayerischen Rundfunkorchester in der Rolle der Resiska in Simon Mayrs Oper „La Lodoiska”. Eine Einladung zum Ravinia Festival führte sie nach Chicago. An der Staatsoper Unter den Linden in Berlin debütierte sie 2011 als Irina in Peter Eötvös` Oper „Drei Schwestern”. Im selben Jahr sang sie u. a. Violetta in „La Traviata“ am Theater Konstanz, Laura in „Der Bettelstudent” am Staatstheater Schwerin, Liù in „Turandot“, Gretel in „Hänsel und Gretel“ und Nanetta in „Falstaff“ am Theater Regensburg. In der Spielzeit 2012/2013 war Elvira Hasanagi? am Staatstheater Saarbrücken als Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“, am Landestheater Niederbayern als Beatrice di Tenda und am Staatstheater am Gärtnerplatz München als Laura in „Der Bettelstudent“ zu sehen. Anschließend folgte ihr Debüt an der Philharmonie Gasteig München und der Philharmonie Köln. Als Liedsängerin erhielt die Sopranistin sowohl vom Publikum wie auch von der Presse großes Lob. 2014/2015 debütierte Elvira Hasanagic in der Titelrolle von Donizettis „Lucia di Lammermoor“ und als Fiordiligi in „Così fan tutte“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater. An der Staatsoper Ljubljana singt sie Susanna in „Le nozze di Figaro“. Dort gastiert sie auch mit Liedern von Strauss, Simoniti und Dvocák.

Foto: Irena Herak

Sonja
Herrmann

Sonja Herrmann

Die gebürtige Berlinerin Sonja Herrmann absolvierte eine Ausbildung im Bereich Modern Dance an der Berliner Etage und nahm privaten Gesangs- und Schauspielunterricht. Es folgte ein langjähriges Gastengagement am Westfälischen Landestheater, wo sie u. a. mit dem Solostück „Lady Day at Emersons Bar and Grill“ aus dem Leben der Billie Holiday erzählte. Im 80er Jahre-Musical „Ich will Spaß“ am Colosseum Theater in Essen war sie Erstbesetzung der Spießermutti Doris. Am Hamburger Operettenhaus und am Metronom Theater Oberhausen spielte sie in  „Sister Act“ die immer etwas abwesende Schwester Mary Nirvana und als Zweitbesetzung die griesgrämige Mary Lazarus sowie Mutter Oberin. In den letzten Jahren war sie regelmäßig Gast bei den Burgfestspielen Bad Vilbel, wo sie u. a. die Schlange Kaa im „Dschungelbuch“, Aretha Franklin in „Blues Brothers“ und die Pflanze Audrey Zwo in „Der kleine Horrorladen“ verkörperte. Am Staatstheater Darmstadt spielte sie in „Flashdance – Das Musical“ Ms. Wilde und Louise.

Elisabeth
Holmer

Elisabeth Holmer

Elisabeth Holmer erhielt bereits als Studentin Engagements an den Theatern Annaberg, Gera und Konstanz. 2006 wurde sie als festes Ensemblemitglied an das Staatstheater Kassel engagiert. Gastengagements führten sie u. a. an die Landesbühnen Sachsen und an das Landestheater Linz/Österreich sowie als Konzertsängerin nach Tschechien, Polen, Österreich, Belgien, Niederlande und in die Türkei. 2008 wurde Elisabeth Holmer als Professorin für das Fach Bühnensprechen/Szenenstudium an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Professorin arbeitet Elisabeth Holmer weiterhin als Opern- und Konzertsängerin. Zahlreiche Liederabende mit Werken von Mozart bis Cage sowie Auftritte bei verschiedenen Musikfestivals ergänzen ihr künstlerisches Schaffen.

Produktionen

Jee Hye
Han

Jee Hye Han

Die koreanische Sopranistin Jee Hye Han gehört zu den interessantesten Sängerinnen ihrer Generation. Im Alter von nur 28 Jahren sang sie ihre erste Turandot an der Budapester Staatsoper. 2009 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Feruccio Tagliavini, den 2. Preis beim hochdotierten Dong Ah Wettbewerb in Seoul und den Publikumspreis beim Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb. 2010 folgte der 1. Preis beim Concours International d‘Opéra de Marseille. Nach ihrem erfolgreichen Debüt an der Volksoper Wien in der Titelpartie von Puccinis „Madama Butterfly“ 2011 kehrte sie 2014 als Turandot zurück. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören die Sopran-Partien in Beethovens 9. Sinfonie, Verdis Requiem, Mahlers 8. Sinfonie, Dvo?áks Requiem und Bachs Matthäuspassion.

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Marie
Hänsel

Marie Hänsel

Marie Hänsel, geboren 1991, nahm 2010 ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Dresden bei Margret Trappe-Wiel auf. 2012 gab sie ihr Operndebüt als Barbarina in Mozarts „Le nozze di Figaro“. Die Sopranistin verkörperte 2012 außerdem die Melia in Mozarts „Apollo et Hyacinthus“ und die Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Im Folgejahr war sie als Despina in Mozarts „Così fan tutte“ zu hören und 2014 in Händels „Xerxes“ als Atalanta. Marie Hänsel ist außerdem im Konzertbereich tätig und sang 2014 die Sopranpartie bei der Uraufführung des „Oratorium zum 9. November“ von Manfred Weiss unter der  Leitung von Ekkehard Klemm. Sie gestaltete Konzerte der Bachwoche Stuttgart 2015 unter Hans-Christoph Rademann solistisch mit. 2015 war sie außerdem als Blonde in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ und am Mittelsächsischen Theater Freiberg als Barbarina in „Die Hochzeit des Figaro“ zu erleben. In diesem Jahr sang sie die Partie der Titania in Brittens „Ein Sommernachtstraum“. Zurzeit gastiert die junge Sopranistin als Clorinda in Rossinis „La Cenerentola“ an den Landesbühnen Sachsen und als Cupido in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ an der Staatsoperette Dresden.

Inga
Jäger

Inga Jäger

Inga Jäger wurde in Magdeburg geboren und begann ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium „Georg Philipp Telemann” zunächst im Fach Klavier, später Gesang.
Von 2000 bis 2006 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig bei Hermann Christian Polster. Sie stand 2004 im Finale des „Lortzing-Wettbewerbs” und war 2003 in der Hochschulproduktion „Der Vetter aus Dingsda” von Eduard Künneke als Wilhelmine zu erleben.

Eine rege Konzerttätigkeit im Bereich Oratorium und Lied führte sie in zahlreiche Städte Deutschlands, ins europäische Ausland und in die USA. Inga Jäger arbeitete mit zahlreichen Orchestern zusammen, darunter das Hessische Staatsorchester Wiesbaden, die Jenaer Philharmonie und das Gewandhausorchester Leipzig.

In den Spielzeiten 2004 bis 2006 war sie als Dritte Dame in Mozarts „Zauberflöte” an der Oper Leipzig zu erleben. Im Jahr 2005 verkörperte sie die Annina in Verdis „La Traviata” bei den Schlossfestspielen Wernigerode  und wirkte  in einer der Hauptrollen im szenischen Liederabend „Bilder der russischen Seele” im Kellertheater der Oper Leipzig mit. Von 2006 bis 2009 war Inga Jäger am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert, wo sie alle großen Partien ihres Fachs sang, darunter Sesto in Händels „Giulio Cesare”, Angelina in „La Cenerentola” von Rossini, Orfeo in Glucks „Orfeo ed Euridice”, Mercédès in Bizets „Carmen”, Muse in Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann”, Maddalena in Verdis „Rigoletto” und Hänsel in „Hänsel und Gretel” von Humperdinck.

Erfolgreiche Gastengagements führten sie an die Winteroper Potsdam („La Cenerentola”), das Staatstheater Wiesbaden (Deutsche Erstaufführung „Lolita”), die Oper Frankfurt („Die Zauberflöte”) und das Theater Chemnitz, wo sie sowohl als Erwin in Mike Svobodas Kinderoper „Erwin, das Naturtalent” als auch als Pinocchio in der deutschsprachigen Erstaufführung der Oper „Pinocchios Abenteuer” von Jonathan Dove auftrat. Als Pinocchio war sie auch in den Spielzeiten 2009 bis 2011 an der Staatsoper Stuttgart  zu erleben.
Seit 2009 ist Inga Jäger freischaffend als Sängerin und Gesangspädagogin tätig.

Stefanie
Köhm

Stefanie Köhm

Stefanie Köhm absolvierte ihr Studium in Gesang, Tanz und Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Für Ihre herausragenden künstlerischen Leistungen wurde sie dort mit einem Exzellenz Stipendium ausgezeichnet. Im Rahmen des Studiums war sie als Rotkäppchen in Stephen Sondheims „Into the Woods“ sowie als Laura in der europäischen Erstaufführung von „High Fidelity“ zu sehen. 2009 war sie Preisträgerin im Hauptwettbewerb des Bundeswettbewerbs Gesang in der Sparte Musical. Es folgten Engagements in Ralph Benatzkys „Im weißen Rössl“ (Klärchen) am Theater Hagen und in Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“ (Lisa/Ärztin) bei den Bad Hersfelder Festspielen. In der deutschen Erstaufführung des Kammermusicals „Wenn Rosenblätter fallen“ konnte man sie als alternierende Besetzung der Iris erleben. Mit „Die Prinzessin auf der Erbse“ kehrte sie 2012 in der Titelrolle ans Theater Hagen zurück. Stefanie spielte die Partie der Kate Monster/Lucy in der deutschsprachigen Erstaufführung des Broadway Musicals „Avenue Q“ am Theater St. Gallen sowie in der deutschen Erstaufführung am Nationaltheater Mannheim. Dort war sie anschließend auch in der Rolle der Sarah in „Company“ zu sehen. Zeitgleich übernahm sie am Theater Basel die Rolle der Mabel Washington in „Fame“. Aktuell steht sie wieder am Nationaltheater Mannheim auf der Bühne, diesmal als Aretha/Pinguintante in „Blues Brothers“. Auch kann man sie am Schauspielhaus Essen als Kit Kat Girl in „Cabaret“ sehen.

Sonja
Koppelhuber

Sonja Koppelhuber

Die deutsch- amerikanische Mezzosopranistin Sonja Koppelhuber wurde in Heilbronn geboren. Sie studierte an der Musikhochschule Detmold bei Mechthild Böhme und an der Musikhochschule Würzburg bei Monika Bürgener. Meisterkurse belegte sie u.a. bei KS Christa Ludwig, Neil Semer, Roberta Cunningham, Ingeborg Danz und Helmuth Kretschmar.

Ihre rege Konzerttätigkeit führt sie in renommierte Konzerthäuser wie die Philharmonie und das Konzerthaus in Berlin, die Liederhalle Stuttgart und die Alte Oper Frankfurt. Sie arbeitete mit Orchestern wie dem Bachorchester Stuttgart, dem Bach Collegium Stuttgart, dem Deutschen Kammerorchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, L’arpa festante, der Vogtland Philharmonie, den Hofer Symphonikern, den Prager Philharmonikern und Göttinger Symphonikern zusammen.
Zu den Höhepunkten gehören Konzerte unter der Leitung von Krzysztof Penderecki mit der Altpartie in seinem Werk „Seven gates of Jerusalem, 7. Sinfonie“ in Polen und in Deutschland.

Seit der Spielzeit 2006/2007 ist Sonja Koppelhuber Ensemblemitglied am Mainfranken Theater in Würzburg. Hier feierte sie große Erfolge unter anderem als Carmen, Suzuki, Orpheo, Octavian, Angelina („La Cenerentola“), Sextus („La clemenza di Tito“), Dorabella, Cherubino und Hänsel. Gastverträge führten sie bisher an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das Staatstheater Cottbus, das Landestheater Coburg, das Mittelsächsische Theater Freiberg und an das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth im Rahmen des Festivals Musica Bayreuth. 2007 erhielt sie den Förderpreis des Theaterfördervereins Mainfrankentheater für herausragende Leistungen. 2011 war sie Finalistin beim Wettbewerb Concorso Internazionale Musica Sacra in Rom. Im Dezember 2012 erhielt sie den Theaterpreis des Fördervereins Mainfrankentheater Würzburg für ihre künstlerische Leistung.

Foto: Nico Manger

Produktionen

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

 

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Italien, Israel und die USA. Ihr Studium rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab, von der sie weiterhin stimmlich betreut wird. Sie ist Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung "Live Music Now" und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter "SWR-Vokalensemble", dem sie von 2012-14 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Hier war sie unter anderem als Olga ("Onegin"), als Gräfin ("Der Wildschütz"), Page ("Salome"), Flora ("Traviata") und zweite Dame ("Zauberflöte") zu erleben. Ab dieser Saison arbeitet Sophia Maeno frei. Engagements führen sie zurück nach Schwerin für Mrs. Sedley ("Peter Grimes"), an das Hamburger Alleetheater für Romeo ("I Capuleti e I Montecchi"), an das Theater Erfurt ("Il Ritorno d'Ulisse") und an das Landestheater Neustrelitz für Arsamenis ("Xerxes"). Des Weiteren wird sie in Konzerten zu hören sein und Lieder- und Kammermusikabenden gestalten.

 

Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Elisabeth
Markstein

Elisabeth Markstein

Elisabeth Markstein erhielt ihre Ausbildung im Fach Gesang Jazz/Rock/Pop an der Musikhochschule "Carl Maria von Weber" in Dresden und im Bereich Musical an der Stella Academy in Hamburg. Seither stand sie in zahlreichen Musicalproduktionen an verschiedenen deutschen Theatern in Haupt-und Nebenrollen auf der Bühne, u. a. "Hair", "Jesus Christ Superstar", "Der kleine Horrorladen", "Rocky Horror Show", "Sekretärinnen", "My Fair Lady" und "West Side Story". Von 2008 bis 2010 war sie als Qi-Singer in der Show "Qi – eine Palastphantasie" an Europas größtem Showtheater, dem Friedrichstadtpalast Berlin, und anschließend zwei Jahre als Gesangssolistin in den Gourmet-Spiegelpalästen "Palazzo" in Stuttgart und Berlin engagiert.

Derzeit ist sie neben "Chess" in ihrer erzgebirgischen Heimat in der Hauptrolle der Dolly Gallagher in "Hello Dolly!" am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz zu sehen. Außerdem spielt sie an der Staatsoperette Dresden die Paula Abagnale in "Catch me if you can" und Chrystal in "Der kleine Horrorladen".

Elisabeths Liebe galt von klein auf der Jazz/Soul-&Gospelmusik, sodass sie schon in ihrer Jugend als Backingvocal u. a. bei Ute Freudenberg & Band und als Solistin in Gospelformationen viel Erfahrung sammelte. Bis heute ist sie neben ihrer Tätigkeit am Theater eine gefragte Jazz&Pop-Sängerin und tourt mit verschiedenen Bands (Köstritzer Jazzband, der Galaband Lightning Family und dem Damentrio SwingBell's) regelmäßig durch ganz Deutschland.

www.elisabethmarkstein.de 

Produktionen

Claudia
Müller-Kretschmer

Claudia Müller-Kretschmer

Die gebürtige Chemnitzerin, aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, stand schon als Kind auf der Bühne und absolvierte eine klassische Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, die sie mit Diplom abschloss. Schon während des Studiums spielte sie in mehreren Musicalproduktionen, so u. a. die Grace in der deutschen Erstaufführung von FAME, die Maria in "Jesus Christ Superstar", die Garbo in "Falco Meets Amadeus" oder die Victoria in "Victor/Victoria" an der Oper Chemnitz. Sie wirkte in mehreren Musicalproduktionen an Stadttheatern mit, so z. B. in Gera-Altenburg als Fantine und Eponine in "Les Miserables" oder als Miss Sherman in "Fame", außerdem in Chemnitz, Darmstadt und Wiesbaden als Chava in "Anatevka". In Chemnitz war sie in der Erfolgsinszenierung "Aida" als Nehebka und Cover Amneris und in der Stadthalle Chemnitz als Nancy in "Oliver!" zu sehen.

2007/2008 übernahm Claudia Müller-Kretschmer die Rolle des Fräuleins Kost in der Berliner "Cabaret"-Inszenierung in der Bar jeder Vernunft, die sie auch schon an der Oper Chemnitz gespielt hat. In Gera-Altenburg verkörperte sie die Melanie in "Woodstock" und war Teil der Beatles-Show "All You Need Is Beat" in Erfurt und Chemnitz.

Zuletzt war sie am Theater Gera-Altenburg als Charlotte in "Babytalk" erfolgreich und als Miss Sherman in "Fame" in der Stadthalle Chemnitz. Mit dem „Studio W.M.“ verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, erst als Schülerin und Solistin und nun auch als Lehrkraft für Singen und Sprechen.

Brit-Tone
Müllertz

Brit-Tone Müllertz

Brit-Tone Müllertz stammt aus Dänemark und erhielt ihre Gesangsausbildung an der Königlichen Dänischen Akademie in Kopenhagen. Weitere Studien führten sie zu Tonny Landy und Eva Johansson. Meisterkurse absolvierte sie u. a. bei Margaret Price, Elisabeth Söderström, Philip Langridge, Edith Mathis, Thomas Quasthoff, Andreas Schmidt und Thomas Hemsley sowie bei Rudolf Jansen, Helmut Deutsch, Roger Vignoles und Malcolm Martinou. 2010 war sie Preisträgerin des „Lauritz Melchior International Singing Competition“. Im Sommer 2015 feierte sie große Erfolge mit einem Wagner-Konzert beim Copenhagen Operafestival sowie mit Schostakowitschs Symphonie Nr. 14 unter Shao-Chia Lü, ebenfalls in Kopenhagen. 2016 gab sie ihr höchst erfolgreiches Wien-Debüt mit Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ unter Dennis Russel Davies im Musikverein Wien sowie ihr überaus erfolgreiches Debüt als Senta in „Der fliegende Holländer“ in Stockholm. Außerdem war sie mit Wagners „Wesendonck-Liedern“ in der Tivoli Concert Hall Kopenhagen und beim St. Magnus-Festival auf den Orkney-Inseln zu hören. Zuletzt feierte sie im Dezember 2016 einen großen Erfolg bei ihrem Deutschland-Debüt in München als Sieglinde und Gutrune im „Ring an einem Abend“ in der Philharmonie am Gasteig unter Kirill Karabits.

Zu ihren Plänen zählen u. a. ihre Debüts als Elisabeth und Venus in Wagners „Tannhäuser“ am Theater Chemnitz, eine Neuproduktion „Die Walküre“ unter Christian Thielemann bei den Salzburger Osterfestspielen, ihr Südamerika-Debüt als Senta in einer Neuproduktion „Der fliegende Holländer“ am Teatro Municipal de Santiago sowie ihr Debüt an der Dresdner Semperoper. Brit-Tone Müllertz war von 2013 bis 2015 Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, wo sie u. a. als Freia, Gutrune, 3. Norn, 1. Dame, Rosalinde und Tosca zu erleben war. Sensationellen Erfolg feierte sie bei ihrem Debüt als Sieglinde in „Die Walküre“, wofür sie eine Nominierung zur Nachwuchssängerin des Jahres 2014 durch die Zeitschrift Opernwelt erhielt. Seit 2008 ist sie kontinuierlich mit der Kammeroper „Underground Music Theatre“ aufgetreten und hat in diesem Rahmen auch an der Königlichen Dänischen Oper in Kopenhagen gastiert. Begeisterten Zuspruch erntete zudem ihre Interpretation der Poppea („L’incoronazione di Poppea“) an der Oper Funen (Dänemark) im Jahre 2012. Konzertauftritte absolvierte sie u. a. mit den Symphonieorchestern von Aaalborg und Sonderjylland: als Solistin in Rossinis bzw. Pergolesis „Stabat mater“, Händels „Messias“ Bachs „Johannes-Passion“, Mozarts Requiem und Carls Nielsens Symphonie Nr. 3 sowie als Agathe in Szenen aus Webers Oper „Der Freischütz“.

Produktionen

Nathalie
Parsa

Nathalie Parsa

Nathalie Parsa ist Deutsch-Französin und wuchs in Bamberg auf. Sie absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig in den Fächern Gesang, Schauspiel, Tanz und Gesangspädagogik. Zusätzlich studierte sie im Ausland am Royal Conservatoire of Scotland. Für ihre herausragende künstlerische Leistung wurde sie während ihres Studiums mit dem Deutschlandstipendium gefördert. Workshops führten sie aufgrund ihrer französischen Wurzeln nach Châteauroux (DARC) und an das „Broadway Dance Center“ in New York. 2010 ermöglichte ihr ein Stipendium außerdem die Teilnahme am Steptanzfestival „Human Rhythm Project“ in Chicago. Nathalie unterrichtet Steptanz und choreografiert.

Engagements führten sie zu „Kay Ray“ (Schmidts Tivoli Hamburg), „Hermann – ein männerfeindliches Musical“ (Markthalle Hamburg), „Lucifers Matches“ (Neues Schauspiel Leipzig) und „Einmal Broadway und zurück“ (Gewandhaus zu Leipzig). Sie war als Solistin mit der Elbland Philharmonie Sachsen (GMD Christian Voß) mit dem Programm „Vorhang auf: Revue!“ sowie bei der Europa-Tournee von „Sound of Music“ (Y. Duyvendak) zu erleben. Zuletzt verkörperte sie Evelyn Nesbit in der deutschen Erstaufführung von „Ragtime“ (S. Flaherty) am Staatstheater Braunschweig und eine Vampirin in „Dracul“a (F. Wildhorn) an der Musikalischen Komödie Leipzig. Im Sommer wird Nathalie Parsa in der Braunschweiger Produktion von „Hair“ (G. MacDermont) als Sheila zu erleben sein.

 

 

Jaqueline
Reinhold

Jaqueline Reinhold

Jaqueline Reinhold wurde in Frankfurt am Main geboren. Ihre ersten Musicalerfahrungen sammelte sie beim Jungen Staatsmusical des Staatstheaters Wiesbaden als Schwester Robert-Anne in „Non(n)sens“ und als Lizzy im Musical „Baby“. Im Jahr 2011 begann sie ihr Studium Musical/Show an der Universität der Künste Berlin. Während ihres Studiums war sie u. a. in einer Open-Air-Produktion in „My Fair Lady“ und als Aydin im Musical „Schwestern im Geiste“ in der Neuköllner Oper zusehen. 2015 schloss sie ihr Musicalstudium erfolgreich ab und wirkte anschließend am Theater Magdeburg in der „Rocky Horror Show“ im Ensemble mit. Es folgten Engagements wie Gloria in „Flashdance – Das Musical“ am Staatstheater Darmstadt und Jasmine im Musical „Aladin & das Wunder mit der Lampe“ im Wintergarten Varieté Berlin. Aktuell spielt sie im neuen Musical „Don Camillo & Peppone“ die Rolle der jungen Gina am Theater St. Gallen und wird ab Januar 2017 im Ronacher in Wien zu sehen sein.

Sylvia Rena
Ziegler

Sylvia Rena Ziegler

Sylvia Rena Ziegler studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Gesang mit Schwerpunkt Liedgesang. 2012 gewann sie beim internationalen Wettbewerb Schubert und die Moderne in Graz den 1. Preis und den Publikumspreis, außerdem wurde sie Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Magdeburg und der Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung der Universität der Künste in Berlin. Nach ihrem Studium wurde sie Mitglied des Opernstudios der Oper Stuttgart und ist seit der Spielzeit 2013/2014 Ensemblemitglied des Theaters Magdeburg. Gastspiele führten sie u. a. an das Theater Heidelberg, das Theater Winterthur sowie zu den Opernfestspielen Heidenheim. Als Dorabella gastierte sie 2015/2016 am Theater Freiburg. Bei der Winteroper der Opernfestspiele Heidenheim wird sie 2017 als Orlofsky in "Die Fledermaus" debütieren, ein Gastspiel mit der Opera Fuoco unter David Stern führt sie im Frühjahr 2017 als Zerlina in "Don Giovanni" nach China.

Anne-Mette
Riis

Anne-Mette Riis

Anne-Mette Riis ist gebürtige Dänin und wuchs in einer Künstlerfamilie im beschaulichen Fredericia auf. Schon vor und während ihrer Ausbildung an der Dänischen Musical Akademie stand sie in „Hair“, in „Grease“, in der Rock-Oper „The Last Show“ sowie in verschiedenen weiteren Shows auf dänischen Bühnen mit und gewann den Musical Talentpreis als Neues Musicaltalent des Jahres. Nach erfolgreichem Studienabschluss trat sie ihr erstes Engagement auf den Aida-Schiffen als 1. Solistin an. Im Anschluss erhielt Anne-Mette Riis in Köln und Wien im Musical „We will rock you“ verschiedene Rollen, wie Scaramouche und Ozzy. In Monty Python‘s „Spamalot“ konnte sie ihr Können als Swing und 2. Besetzung von Lady of the Lake unter Beweis stellen. Nachdem sie als Swing bzw. im Ensemble in „Ich war noch niemals in New York“ in Hamburg und Stuttgart zu sehen war, verkörperte sie am Theater  Hof die Rolle der Lucy Harris in „Jekyll & Hyde“. Zuletzt war sie als Florence Vassy in „Chess“ am Theater Gera-Altenburg sowie als Swing und 1. Cover Brooke Wyndham in „Natürlich Blond“ am Ronacher in Wien zu erleben. In Chemnitz spielt sie die Tess in der Deutschen Erstaufführung von „Flashdance – Das Musical“.

Bettina
Schawarz

Bettina Schawarz

Die gebürtige Kärntnerin Bettina Schawarz erhielt Ihre Profi-Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Performing Academy in Wien, die sie 2015 mit der paritätischen Bühnenreifeprüfung erfolgreich beendete. Davor erhielt sie Tanzunterricht in Klagenfurt, Wels und Wien und schnupperte erste Bühnenluft als Balu in „Dschungelbuch“, im Ensemble des Stücks „Stadtgerücht“ und als Sängerin der Schulband. Während ihres Studiums in Wien konnte man sie u. a. in den deutschsprachigen Erstaufführungen der Disney-Musicals „Aladdin“ und „Alice im Wunderland“ in der Wiener Stadthalle sehen, außerdem in der „Nestroy-Preis“-nominierten Produktion „The Making Of Österreich“ im Museumsquartier und in der Hauptrolle Bettina in „Das Vorspiel“ am Theater Akzent. Darüber hinaus erhielt sie zahlreiche Meistertitel bei Internationalen Showtanz-Meisterschaften und lehrt Tanz in den Sparten Jazz, Musical, Stepp und HipHop. In „Flashdance“ konnte man Bettina Schawarz bereits am Staatstheater Darmstadt sehen.

Juliane
Schenk

Juliane Schenk

Juliane Schenk wurde in Steinfurt (Westfalen) geboren. Sie studierte Gesang in Köln, Lyon und Weimar und schloss das Studium mit einem Konzertexamen ab. Wichtige Lehrer waren Josef Protschka, Klesie Kelly, Isabelle Germain und Ulrike Fuhrmann, mit Katrin Kapplusch arbeitet sie seit 2013. Im Rahmen von Meisterkursen lernte sie Norma Enns, Barbara Schlick, Michael Hampe, Kristztina Laki, Ingrid Kremling, Udo Reinemann, François Leroux und Mariette Nollen kennen. Als Solistin am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Stadttheater Fürth, am Theater Hof, am Theater Nordhausen und am Theater Plauen-Zwickau sang sie zahlreiche Rollen ihres Fachs, u. a. Fiordiligi, Donna Elvira, 1. Dame, Arminda („Die Gärtnerin aus Liebe“), Rosina, Agathe, Wellgunde („Der Ring an einem Abend“, Wagner/Loriot), Titania, Rosalinde, Madeleine (Ball im Savoy), Eurydike („Orpheus in der Unterwelt“), Großherzogin von Gerolstein, Lola Blau und Josepha Vogelhuber. Deutschlandradio portraitierte die Sängerin in einem Radiofeature („Eine exzellente Sängerin“, Deutschlandradio 2011).

Neben der Oper widmet sich Juliane Schenk auch dem Lied und konzertanten Werken. Das Konzert für Koloratursopran und Orchester op. 82 des russischen Komponisten Reinhold Glière fand 2011 ein überaus positives Echo in der Presse. Lieder des französischen Komponisten Henri Duparc präsentierte sie 2014 in Weimar mit der Jenaer Philharmonie. Zusammen mit dem Gitarristen Franz Hartmann widmet sich die Sängerin seit 2013 dem Werk des Puerto-Ricaners Ernesto Cordero. Beim Lortzing-Wettbewerb in Leipzig gewann sie 2012 den Sonderpreis.

Linda
Schmid

Linda Schmid

Linda Schmid begann ihre Tanzausbildung im Jugendballett des Theaters Vorpommern. Am Balletcentrum am Kurfürstendamm in Berlin hat sie ihre Musicalausbildung absolviert. Außerdem erhält sie Gesangsunterricht bei Kenneth Posey und Schauspielunterricht bei Christine Brigl in Berlin. Engagements führten sie u. a. als Mary Lou in „Sugar“ ans Stadttheater Bremerhaven, ins Ensemble von „The Rocky Horror Show“ ans Hans-Otto-Theater Potsdam, als Schneiderin in „Das tapfere Schneiderlein“ ans Musiktheater Potsdam sowie als Annika in „Pippi Langstrumpf“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, Soffi-Moffi in „Petterson und Findus“ ans Berliner Kindertheater.

Ann-Michèle
Schneider

Ann-Michèle Schneider

Ann-Michèle Schneider stammt aus Hamburg und wuchs dort sowie in Los Angeles auf. Sie erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der American Drama and Musical Academy (AMDA) in Los Angeles bei Jane Lanier (Tanz), Nichols Taylor (Schauspiel) sowie  Karren Morrow und Susan Benkin (Gesang). Engagements führten Ann-Michèle Schneider bisher u. a. als Mimi Marquez in „Rent“ ans San Diego Musical Theatre sowie als Rotkäppchen in „Into The Woods“ in die Empore in Buchholz in der Nordheide. Neben der Leidenschaft für das Theater kreiert sie eigene Musik, ist als Studio-Sängerin tätig und arbeitet momentan an einem eigenen Album. In Chemnitz ist sie zum ersten Mal zu erleben: Sie wirkt im Ensemble von „Flashdance – Das Musical“ mit.

Carolin
Schumann

Carolin Schumann

Carolin Schumann wuchs in Döbern in der Niederlausitz auf. Ihre erste Gesangsausbildung erhielt sie am Konservatorium Cottbus bei Eleonora Schröder, sowie an der Berufsfachschule für Musik in Kronach.

Im Oktober 2009 begann sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig bei KS Prof. Regina Werner- Dietrich, welches sie im Februar 2015 als diplomierte Opernsängerin abschloss.

Seit Oktober 2015 studiert sie bei Kammersänger Prof. Jürgen Kurth und vollzieht derzeit einen Wechsel in das Sopranfach.

In Hochschulinszenierungen sang sie die Partie des Harry in "Albert Herring", des 3. Knaben in "Die Zauberflöte" sowie der 3. Dame bei den Joseph- Loritz Tagen in Nittenau.

Bereits im zweiten Studienjahr gab sie ihr Debüt an der Musikalischen Komödie Leipzig als Grazie Isabella in der deutschen Erstaufführung "Der Graf von Monte Christo".  Mit der Lautten Compagney Berlin unter Wolfgang Katschner sang sie 2013 die Rollen Nutrice und Virtù in "L'incoronazione di Poppea".

2014/15 war sie als Lucienne in "Die tote Stadt" an der Oper Chemnitz engagiert.

2015/16 sang sie die Rolle der Kate Pinkerton in "Madama Butterfly" an der Oper Leipzig, gab die Titelpartie in Offenbachs "Die schöne Helena" an der HMT Leipzig und einen Lehrbuben in ''Die Meistersinger von Nürnberg" an der Oper Chemnitz.

2016/17 singt sie die 2. Rheintochter in "Das Rheingold" an der HMT Leipzig sowie die Rolle der Donna Elvira in "Don Giovanni". An der Oper Chemnitz ist sie als Lehrbube in "Die Meistersinger von Nürnberg" zu erleben, an der Oper Leipzig als Hänsel in "Knusper, Knusper, Knäuschen".

Im März 2017 ist sie Jurorin beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" Brandenburg.

Anlässlich des "Concurso International del Canto" wurde sie für September 2015 zum Meisterkurs der renommierten Opernsängerin Montserrat Caballé nach Zaragoza (Spanien) eingeladen.

Im Sommer 2015 war sie Stipendiatin des Internationalen Gesangsstudios Berlin e. V.

Weitere Meisterkurse bei Montserrat Caballé, Cheryl Studer, Paul Agnew, Wolfgang Katschner, Doreen DeFeis und James Hooper bereicherten ihre Ausbildung.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Frank Beermann, Anthony Bramall, Evan Christ, Stefan Diederich, Christian Fitzner, Wolfgang Katschner, Judith Kubitz, Reinhard Petersen, Michael Sanderling, Roland Seiffart und Ulrich Windfuhr.

Annette
Seiltgen

Annette Seiltgen

Annette Seiltgen wuchs in einem künstlerischen Umfeld auf. Ihr Vater war Regisseur und viele Jahre Intendant des Stadttheaters Ingolstadt, ihre Mutter ist die Konzertsängerin Emmy Lisken-Seiltgen. Während ihrer Schulzeit spielte sie in der Statisterie des Theaters und sang in mehreren Chören. Sie studierte Gesang bei ihrer Mutter am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg. Schon während des Studiums wurde sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München. Ihre Laufbahn begann sie danach als Mezzosopranistin am Staatstheater Kassel und wechselte bald darauf ans Staatstheater am Gärtnerplatz München. Von 1996 bis 2011 war sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Gastspiele führten sie an renommierte deutsche Opernhäuser sowie nach Amsterdam, Buenos Aires, Genf, Madrid, Maastricht, Nizza, Savonlinna, Santiago de Chile und Straßburg. Noch an ihrem Stammhaus, der Deutschen Oper am Rhein, begann sie den Fachwechsel zum dramatischen Sopran mit Partien wie Cassandre („Les Troyens“) und Leonore („Fidelio“). Am Staatstheater Mainz (2010) und an der Komischen Oper Berlin (2011 und 2012) feierte sie in der Titelpartie der Salome Erfolg. Große Beachtung fand auch ihr Debüt als Medea in der Uraufführung „Fremd“ von Hans Thomalla an der Staatsoper Stuttgart. Darüber hinaus sang sie Milas Mutter in Janá?eks „Osud“, Senta, Fata Morgana („Die Liebe zu den drei Orangen“), Brangäne und Isolde. Annette Seiltgen arbeitete mit Dirigenten wie Adam Fischer, Semyon Bychkow, Sylvain Cambreling, Paolo Carignani, Hartmut Hänchen, Jun Märkl, Edo de Waart, Hans Wallat, Ralph Weikert und Lothar Zagrosek sowie mit Regisseuren wie Claus Guth, Peter Konwitschny, Harry Kupfer, David McVicar, Nikolaus Lehnhoff, Christof Loy, Christine Mielitz, Christof Nel, Werner Schroeter und Jossi Wieler. Zur Konzerttätigkeit der Sängerin gehören Aufnahmen mit dem ZDF, dem Hessischen und dem Bayerischen Rundfunk sowie VARA Radio Amsterdam. 2014 gestaltete sie den Liederabend „Alte Heimat – Neue Heimat“ beim Konzertverein Ingolstadt, den sie mit dem Jugendprojekt „Weimarer Republik & NS-Regime“ verband.

Foto: Peter Litvai 

Alexandra
Sherman

Alexandra Sherman

Alexandra Sherman, geb. in St. Petersburg, begann in Jerusalem Klavier zu spielen und in Melbourne zu singen. Ein Ehrendiplom des Victorian College of the Arts der Universität Melbourne sowie eine Reihe wichtiger Preise und Stipendien für australische Sänger ermöglichten ihr Studien in London an der Britten International School, der Royal Schools Opera, dem Royal College of Music.

Alexandra Sherman ist eine weltweit gefragte Oratorien- und Konzertsängerin und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Christopher Hogwood, David Parry, Paul Daniel und Gianandrea Noseda. Als Opernsängerin tritt sie vor allem in Großbritannien auf (u. a. Welsh National Opera, English National Opera, Glyndebourne Festival, Opera North und Aldeburgh Festival), aber auch in Australien (Opera Australia) und Italien (Batignano Festival). Sie gastierte beim Festival „Weiße Nächte“ St. Petersburg, beim Frost Symphony Orchestra Miami, bei den BBC Proms, beim Balearischen Symphony Orchestra und den führenden australischen Sinfonieorchestern.

Zu ihrem Opernrepertoire gehören Partien wie Paulina („Pique Dame“), Olga („Eugen Onegin“), Jezibaba („Rusalka“), Händels Orlando, Bradamante („Alcina“), Guido (Flavio), Malcolm („La Donna di Lago“) oder Irene („Tamerlano“). Bei den Thüringer Schlossfestspielen sang sie Mary („Der fliegende Holländer“) und Erda („Das Rheingold“, „Siegfried“); bei den Tiroler Festspielen Erl war sie als Schwertleite/Grimgerde in „Die Walküre“ zu erleben.

Ihre aktuellen Projekte bereitet sie mit Christa Ludwig in Wien vor. CDs bzw. DVDs spielte sie u.a. mit dem London Symphony Orchestra (Offenbach „Entre nous“) ein.

Produktionen

Victoria
Spindler

Victoria Spindler

Die gebürtige Österreicherin Victoria Spindler absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin von 2009 bis 2012 an der Abraxas Musical Akademie München. Noch während des Studiums war sie an verschiedenen Theaterproduktionen beteiligt, u. a. bei „Grand Hotel“ im Staatstheater am Gärtnerplatz München. Am  Künstlerhaus am Lenbachplatz München spielte sie die Rolle der  Sandy Deutschmann in „Letterland“. Bei „Bavarian Glamour“ an  Schuhbecks Teatro in München war sie im Teatro-Revue-Ensemble zu erleben. Am gleichen Haus war sie als Sängerin für „Schuhbecks Teatro Jubiläum“ engagiert. 2013 wirkte Victoria Spindler als Tänzerin in der Produktion „Zugvögel“ an der  Bayerische Staatsoper mit. Am Theater Chemnitz ist sie Mitglied des Ensembles für „Flashdance – Das Musical“.

Johanna
Stojkovic

Johanna Stojkovic

Johanna Stojkovic wurde in Passau geboren, absolvierte ihr Gesangsstudium von 1989 bis 1996 an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und schloss es mit Auszeichnung ab. 1996 gab sie ihr Debüt am Volkstheater Rostock mit Susanna in „Le Nozze di Figaro“. Sie widmete sich zunächst vorwiegend der Barockmusik bis hin zur Klassik und arbeitete mit René Jacobs, Thomas Hengelbrock, Andreas Spering, Markus Creed und Trevor Pinnock u.a. bei den Musikfestspielen Potsdam, den Händelfestspielen Karlsruhe und den Schwetzinger Festspielen. Als Gast sang sie zwischen 2002 und 2004 an der Staatsoper Unter den Linden Berlin Susanna, Papagena, Ännchen, Marie („Zar und Zimmermann“), Blumenmädchen im „Parsifal“ und den Hirten im „Tannhäuser“ sowie an der Komischen Oper Papagena. Ab 2005 erweiterte sie ihr Repertoire vor allem um Partien der Romantik. So sang sie Violetta, Agathe, Giulietta, aber auch Sifare („Mitridate Re di Ponto“) u. a. am Tiroler Landestheater Innsbruck und am Stadttheater Aachen. Von 2008 bis 2011 war Johanna Stojkovic am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Ihr Debüt gab sie mit der Titelpartie der Janácek-Oper „Jenufa“. Es folgten Donna Elvira, Erste Dame, Baronin Freimann, Tatjana, Elianta („Der Menschenfeind“) und Hanna Glawari. Mit Beginn der Spielzeit 2011 / 2012 erhielt sie ein Festengagement an der Oper Chemnitz, wo sie u. a. als Gladys in Rezniceks „Benzin“, Adina, Mutter („Hänsel und Gretel“), Mariza und Iduna zu erleben war.

Darüber hinaus verfügt Johanna Stojkovic über ein großes Konzert- und Liedrepertoire, darunter die 14. Sinfonie von Schostakowitsch, das War Requiem von Benjamin Britten, Vier Letzte Lieder von Richard Strauss, „Roi David“ von Arthur Honegger und „Golgotha“ von Frank Martin. Konzertauftritte führten sie u.a. in die Berliner Philharmonie, ins Konzerthaus Berlin, ins Gewandhaus Leipzig sowie nach Israel, Südostasien und Japan. Zahlreiche CD-Produktionen liegen mit Johanna Stojkovic vor, u. a. Opern-Gesamteinspielungen aus der Barockepoche, aber auch Werke von Webers „Freischütz“ bis hin zu Operetten von Franz  Lehár.

Monika
Straube

Monika Straube

 

Monika Straube wuchs in Leipzig auf und erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Ihr erstes Engagement erhielt sie am Volkstheater Halberstadt, danach wurde sie als Spielalt an die Bühnen der Stadt Magdeburg verpflichtet. Ein weiteres Festengagement führte sie an das Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin.

 

 

Von 1984 bis 2014 war sie an den Städtischen Theatern Karl-Marx-Stadt/Chemnitz engagiert. Hier gestaltete sie zahlreiche Partien in Oper, Operette und Musical, wie zum Beispiel Mary („Der fliegende Holländer“), Erda („Siegfried“), Filipjewna („Eugen Onegin“), Marthe („Faust“), Euryclée („Pénélope“), Ježibaba („Rusalka“), Klytämnestra („Elektra“), Haushälterin („Die schweigsame Frau“), Taube und Schnecke („Pinocchios Abenteuer“ von Jonathan Dove), die Äbtissin in der Deutschen Erstaufführung der Eötvös-Oper „Love and Other Demons“ sowie Czipra („Der Zigeunerbaron“) und Madame Thénardier („Les Misérables“).

 

Durch Gastverträge war sie bereits mehrfach der Staatsoperette Dresden und dem Landestheater Linz verbunden. Darüber hinaus gastierte sie an mehreren deutschen und ausländischen Bühnen, u. a. an der Staatsoper Berlin, den Leipziger Theatern und dem Landestheater Halle. Eine rege Konzerttätigkeit führte sie ins In- und Ausland, u. a. nach Moskau, Damaskus, Prag, Budapest und Berlin. Außerdem hat sie an Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen mitgewirkt. Ständiger Liedbegleiter und künstlerischer Mentor war ihr Ehemann, der Dirigent Jörg Krüger.

Produktionen

Ira
Theofanidis

Ira Theofanidis

Ira Theofanidis wurde in Zürich geboren. Sie nahm Gesangsunterricht bei Kris Vail im Opernhaus Zürich und absolvierte einen Musicallehrgang an der Musicalfactory Luzern, bevor sie 2010 ihr Musicalstudium an der Universität der Künste Berlin aufnahm. Bereits während des Studiums war sie an verschiedenen Hochschulprojekten beteiligt, so an der Szenisch-musikalischen Collage „Geht alles“. In einer konzertanten Aufführung von „Into the Woods“ sang sie die Rollen Bäckersfrau und Rapunzel. Bei der Produktion „Stimmen im Kopf“ von Wolfgang Böhmer und Peter Lund an der Neukoellner Oper war sie als Nadine Gehrling zu erleben. Am Stage Metronom Theater Oberhausen ist bei „Sister Act“ im Ensemble sowie als Cover Schwester Mary Robert engagiert. An der Oper Chemnitz spielt  sie in der Deutschen Erstaufführung von „Flashdance – Das Musical“ die Gloria.

 

 

Verena
Usemann

Verena Usemann

Verena Usemann studierte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Gastverträge führten sie u. a. an die Theater in Ulm, Leipzig und Wien sowie zu den Max-Reger-Tagen in Weiden, zum Beethoven Festival in Bonn und den Opernfestspielen in Gut Immling Seit der Spielzeit 2010/11 ist Verena Usemann Ensemblemitglied am Landestheater Coburg.

Produktionen

Roberta
Valentini

Roberta Valentini

 

Roberta Valentini wurde in Nürnberg als Tochter italienischer Einwanderer geboren und entdeckte schon im Kindesalter ihre Begeisterung für den Gesang. Sie folgte ihrem Traum und absolvierte ihr Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München, die sie mit Diplom im Jahr 2006 abschloss. Während der Ausbildung sah man Roberta bereits als Daisy in "Fletsch – Saturday Bite Fever" und Florinda in "Into The Woods". Bei den Bregenzer Festspielen wirkte sie als Francisca in "West Side Story" und der konzertanten Aufführung von "Wonderful Town" mit. Nach dem Ende des Studiums folgten Engagements in "Les Miserables" (Eponine), "Elisabeth" (Gräfin Esterhazy, alt. Elisabeth), "Der Elefantenmensch" (Ms. Kendall), "Anatevka" (Chava) und "Jekyll & Hyde" (Lucy) am Theater Bielefeld. In Stuttgart war Roberta in "Wicked – Die Hexen von Oz" (Ensemble, Cover Elphaba) erstmals in einem Long-run zu sehen. Bei der deutschsprachigen Uraufführung von "Marie Antoinette" spielte sie 2009 die Titelrolle und übernahm gleichzeitig die Rolle der alternierenden Elphaba in "Wicked". In der Oberhausener Aufführung übernahm sie die Rolle der Hexe von Oz als Erstbesetzung. Für "Chess" und "Company" kehrte Roberta in der Spielzeit 2011/2012 nach Bielefeld zurück und war dort als Florence Vassy und April zu sehen. Parallel war sie auch im Capitol Theater Düsseldorf zu erleben. In der Welturaufführung des Musicals "Kein Pardon" verkörperte Roberta Valentini die Rolle der Ulla. Es folgten Engagements am Stadttheater Münster in der Titelrolle von "Das Geheimnis des Edwin Drood" und am Theater Bielefeld in den Rollen Gabby/Bobby ("City Of Angels"), Sukie ("Die Hexen von Eastwick") und Cathy ("Die letzten fünf Jahre"). Bei der Uraufführung von "Casanova" spielte Roberta die Henriette und übernahm parallel dazu die Titelrolle im erfolgreichsten deutschen Musical "Elisabeth".

 

Foto: Alex LaTona 

Julia
Waldmayer

Julia Waldmayer

Die Wienerin mit indonesischen Wurzeln absolvierte ihre künstlerische Ausbildung an den Performing Arts Studios Vienna und am Konservatorium der Stadt Wien. Direkt nach ihrer Diplomprüfung spielte sie die Francisca in der „West Side Story“ bei den Ostseefestspielen. Es folgten Engagements in „We Will Rock You“ im Kölner Musicaldom, am Apollotheater Stuttgart und am Theater des Westens in Berlin, u. a. in den Hauptrollen Scaramouche und Ozzy, in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Hairspray“ am Theater St. Gallen, als Kit-Kat-Girl in „Cabaret“ und in der Uraufführung von Hape Kerkelings „Kein Pardon“ im Capitoltheater Düsseldorf, wo sie auch in den Rollen der Ulla und der Doris zu sehen war. Julia Waldmayer wurde für das Musical „Die schwarzen Brüder“ engagiert, in welchem sie die Rolle der Katze verkörperte und als Dance Captain arbeitete. Auch ging sie mit dem Filmmusical „Dirty Dancing“ auf Europa-Tournee, wo sie als Tänzerin und Leadsängerin zu sehen war. 2015 spielte sie die Rollen der Dora Bailey und der Zelda in „Singin‘ in the Rain“ und der Alex Owens in „Flashdance – Das Musical“ bei den Bad Vilbeler Burgfestspielen in Frankfurt. 2016 stand Julia in der „West Side Story“ an der Oper Wuppertal und in „Evita“ im Ronacher in Wien auf der Bühne. Zuletzt konnte man die Künstlerin in der Rolle der Demeter in „Cats“ bei den Luisenburg-Festspielen sehen.

Muriel
Wenger

Muriel Wenger

Sie ist zweisprachig aufgewachsen (Berndeutsch/Spanisch) und stammt aus der Schweiz. 1994 begann Muriel Wenger ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, das sie 1997 mit Diplom und Auszeichnung abschloss. Die ersten Engagements führten sie ans Schauspielhaus Zürich (unter Gerd Leo Kuck), ans Badische Staatstheater Karlsruhe (unter Pavel Fieber und Peter Schroth) und ans Südthüringische Staatstheater Meiningen (unter Christine Mielitz und Karl Georg Kayser), wo sie verschiedenste Rollen spielte: u. a. Marianne in Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald, Ophelia in Shakespeares Hamlet, Rosalinde in Wie es Euch gefällt, Luciana in Die Komödie der Irrungen, Beatrice in Goldonis Der Diener zweier Herren, Luise Miller in Schillers Kabale und Liebe, Maria Stuart im gleichnamigen Stück, Marie Beaumarchais in Goethes Clavigo und Pinocchio in Carlo Collodis bekanntem Märchen. Folgende Preise konnte Muriel Wenger bisher in Empfang nehmen: Zweimal das MIGROS-Jahresstipendium während des Schauspielstudiums, dreimal den Züricher Oprecht-Preis und den Meininger Paul-Burkhardt-Preis. Von 2003 bis 2015 gehörte Muriel Wenger zum Ensemble sowohl der Oper als auch des Schauspiels Chemnitz und ist dem Haus weiterhin als Gast verbunden. Auf der Opernbühne interpretierte sie bereits u. a. Sally Bowles in Cabaret, Miss Bell und Miss Sherman in Fame, Fantine in Les Misérables, Norma Cassidy in Victor/Victoria, Tod/Kommissar in FMA - Falco Meets Amadeus, Eliza Doolittle in My Fair Lady, Zeitel in Anatevka, Lisa Carew in Jekyll & Hyde, die Zauberin des Nordens in Der Zauberer von Oss sowie Cariola in Die Herzogin von Malfi und Köchin Kati in Das Feuerwerk (O mein Papa). Am Schauspiel Chemnitz war sie als Charlotta Ivanowna in Tschechows Der Kirschgarten, Freya von Mehrwerth im Musical Pinkelstadt, als Frau in Dario Fos Tragikkomödie Offene Zweierbeziehung, Pierrette in der Kriminalkomödie Acht Frauen und als Junge Frau in Bertolt Brechts Flüchtlingsgesprächen zu sehen. Es folgten u. a. die Anfissa in Tschechows Drei Schwestern (Regie: Enrico Lübbe), Olga in Jean-Paul Sartres Die Schmutzigen Hände (Regie: Kay Neumann) sowie Ariel in Woody Allens Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie (Regie: Michael Funke).

 

 

Tamara
Wörner

Tamara Wörner

Tamara Wörner wurde in München geboren. Die Deutsch-Amerikanerin absolvierte ihre Ausbildung am Tanz-Gesangsstudio des Theater an der Wien, die sie mit dem Diplom abschloss. Sie wirkte in mehr als 30 Produktionen im deutschsprachigen Raum mit, unter anderem in „Jesus Christ Superstar“, „Little Shop Of Horrors“, „Moby Dick“ und „Non(n)sense“. Ihre größten Erfolge waren bisher Anita in „West Side Story“, Mimi und Joanne in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Rent“, Dionne in „Hair“, die Titelrolle in „Cinderella“, Christine King in „Martin Luther King“ und zuletzt Billie Holiday in „Billie Holiday Story“. Außerdem stand sie in Hamburg in „The Buddy Holly Story“ und in „König der Löwen“, sowie in Füssen in der Uraufführung von „Ludwig II“ auf der Bühne. An der Oper Chemnitz singt sie in der Deutschen Erstaufführung von „Flashdance – Das Musical“ die Kiki.

Ina
Yoshikawa

Ina Yoshikawa

Ina Yoshikawa wurde in Tokyo geboren. Zunächst erlernte sie das Klavierspiel, bevor sie mit 15 Jahren zum Fach Gesang wechselte. Dem folgte ein Gesangsstudium an der Musikhochschule Tokio bei Echiko Narita, das sie 1999 mit dem Diplom abschloss. Weitere Studien führten 2001 zum Magister mit Auszeichnung. In dieser Zeit sammelte die Sopranistin Bühnenerfahrung in Rollen wie Susanna in „Le nozze di Figaro“ und Zerlina in „Don Giovanni“. 2002 kam sie nach Deutschland, wo sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg (Abt. Augsburg) bei Jan Hammar fortsetzte. 2003 schloss sie das Studium mit Auszeichnung ab. Neben ihrer beruflichen Laufbahn besuchte sie bis 2006 die Meisterklasse von Jan Hammar.

Ina Yoshikawa ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. So kam sie 1998 und 2000 ins Finale des Musikwettbewerbs für Studenten in Japan und erhielt 2000 den 1. Preis beim Chokohai International Music Competition. 2001 erreichte die Sopranistin das Semifinale des 20. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs in Wien. 2006 war sie Finalistin des Internationalen Alexander Girardi Gesangswettbewerbs, 2007 dritte Preisträgerin beim 5. Tokyo Music Competition. Von 2004 bis 2005 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

2003 wurde Ina Yoshikawa Mitglied des 1. Internationalen Opernstudios am Staatstheater Nürnberg. Anschließend wechselte sie 2004 als Ensemblemitglied ans Landestheater Linz. Von 2006 bis 2015 war sie an der Staatsoper Hannover festes Ensemblemitglied, seit September 2016 ist sie im Ensemble des Staatstheaters Nürnberg. Gastengagements als Konzert- und Opernsängerin führten sie an verschiedene Bühnen in Deutschland, Italien und Japan. Ihr Repertoire umfasst Kirchenmusik, Lieder sowie zahlreiche Opern. Darin war sie mit Partien wie Frasquita („Carmen“), Pamina („Die Zauberflöte“), Oscar („Ein Maskenball“), 1. Nichte („Peter Grimes), Adele („Die Fledermaus“), Olympia („Les Contes d’Hoffmann“), Clorinda („La Cenerentola“), Calisto („La Calisto“), Marzelline („Fidelio“), La Contessa di Folleville („Il viaggio à Reims“), Gilda („Rigoletto“), Sophie („Der Rosenkavalier“), Sophie („Werther“), Musetta („La Bohème“), Blonde („Die Entführung aus dem Serail“), Nannetta („Falstaff“), Zerbinetta („Ariadne auf Naxos“), Elvira („L’Italiana in Algeri“) sowie Woglinde („Das Rheingold“) zu hören. 

Produktionen

Gäste Herren

Gäste Herren

Eric
Ander

Eric Ander

Seit der Spielzeit 2014/2015 ist Eric Ander als Eleve der Oper Stuttgart in verschiedenen Produktionen zu erleben, in der Spielzeit 2015/2016 in Neuproduktionen von Offenbachs „Les contes d‘Hoffmann“, Strauss‘ „Salome“ sowie in Wiederaufnahmen von Mussorgskis „Chowanschtschina“ und Verdis „Rigoletto“.

2015 debütierte der junge Schwede am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, 2017 folgt sein Debüt an der Staatsoper Berlin. In München war der Bass in Produktionen der Theaterakademie August Everding in Mariottes „Salomé“, Händels „Imeneo“ und Obsts „Solaris“ zu erleben. Zuvor war er in Produktionen an der Kungliga Musikhögskolan Stockholm und beim Aldeburgh Festival engagiert.

Als Konzert-Solist stellte er sich 2014 beim Festival d’Aix-en-Provence vor, 2015 folgte sein Debüt bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Eric Ander arbeitete mit Klangkörpern wie der Anhaltischer Philharmonie Dessau, Collegium Musicum, Britten Pears Baroque Orchestra, Münchner Rundfunkorchester, Staatsorchester Stuttgart, Stockholms Bachsällskap, The English Voices und sang unter der musikalischen Leitung von Georg Fritzsch, Anthony Hermus, Simon Hewitt, James Holmes, Mats Nilsson, Emmanuel Olivier, Franck Ollu, Christoph Rousset und Ulf Schirmer.

Viktor
Antipenko

Viktor Antipenko

Viktor Antipenko wurde in St. Petersburg geboren. Nach dem Studium am St. Petersburger Konservatorium und ersten Erfolgen am Mariinski-Theater folgten Auftritte im Rahmen der Academy of Vocal Arts in Philadelphia, wo er mit Partien wie Luigi in „Il tabarro“ und Riccardo in „Oberto“ international Aufsehen erregte. Am Bolschoi-Theater debütierte er als Don José und gastierte in dieser Partie beim Allentown Symphony Orchestra, in Sotschi, Las Vegas und Fairbanks (Alaska). Gefeiert wurden außerdem seine Auftritte als Malcolm in „Macbeth“ unter Kazushi Ono sowie als Hirte in „Tristan und Isolde“ an der Opéra National de Lyon. In jüngster Zeit war er als Lohengrin in Rouen und Sao Paulo zu erleben, als Luigi in Puccinis „Il tabarro“ in Florida, als Dimitri in „Boris Godunow“ in Karlsruhe, als Vaudemont in „Iolantha“ in New York sowie als Pinkerton am Teatro Mancinelli in Orvieto. Dort sang er auch den Andrej in Tschaikowskys „Mazeppa“. In der Spielzeit 2016/2017 singt er an der Oper Chemnitz den Hermann in Tschaikowskys „Pique Dame“ sowie die Titelpartie in Wagners „Parsifal“.

Produktionen

Christoph
Apfelbeck

Christoph Apfelbeck

Der Österreicher Christoph Apfelbeck absolvierte seine Musicalausbildung an der Theaterakademie August Everding. Bereits während der Ausbildung war er in zahlreichen Produktionen zu sehen wie z. B. bei den Festspielen Staatz als Athos in „Die drei Musketiere“, aber auch in den Produktionen „Aida“, „Evita“ oder „Joseph And the Amazing Technicolor Dreamcoat“ ebendort. Am Stadttheater Vösendorf spielte er Vinnie in „Lucky Stiff“ sowie am Stadttheater Schwechat Max in „Funtastic Affairs“. Seine jüngeren Engagements führten Christoph Apfelbeck nach Deutschland, wo er u. a. am Prinzregententheater München in „Die Dreigroschenoper“ und 2011 in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Rebecca“ am Palladium Theater in Stuttgart zu sehen war.

Am Stadttheater Klagenfurt spielte er 2013 Mr. Manfred und Myron in „Sunset Boulevard“. Mit dem Jungen Prinzen in „Die Schöne und das Biest“, Tony („West Side Story“) und der Titelrolle in „Artus“ kehrte er in den letzten Jahren auf die Felsenbühne Staatz zurück. 2014 bis 2016 war er mit „Elisabeth“ als Cover auf internationaler und Deutschlandtournee.

Bartosz
Araszkiewicz

Bartosz Araszkiewicz

Bartosz Araszkiewicz studierte Gesang an der Musikhochschule Karol Szymanowski in Katowice bei Feliks Widera und hat seine Studien durch Meisterkurse bei Elisabeth Wilke, Ingrid Kremling-Domański, Stefania Toczyska, Olga Pasiecznik, Silvana Dussmann und Marek Rzepka ergänzt. Er war Stipendiat des Rektors der Musikhochschule in Katowice für hervorragende künstlerische Leistungen und ist mehrfacher Preisträger von Gesangswettbewerben in Polen, Tschechien und der Slowakei. Sein Konzertdebüt gab er 2008 in der Philharmonie in Zielona Góra mit der Basspartie in Haydns Oratorium Die Schöpfung, auf der Opernbühne debütierte er 2011 in Ravels L‘enfant et les sortilèges an der Opera Nova in Bydgoszcz. In der Spielzeit 2015/2016 war er Stipendiat in der Volksoper Wien und sang dort u. a. den 2. Geharnischten in der Zauberflöte, den Mandarin in Turandot und Marchese d’Obigny in La Traviata. Darüber hinaus gastierte er auch an der Schlesischen Oper Bytom als Reinmar von Zweter in Tannhäuser. Seit September 2015 wird er von der Privatstiftung Oscar Czerwenka unterstützt. Als Konzertsänger war er mit der Philharmonie Zielona Góra, der Mährischen Philharmonie sowie bei verschiedenen Festivals und mit Recitals zu erleben.

Produktionen

Michael
Bachtadze

Michael Bachtadze

Der Bariton Michael Bachtadze erhielt seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Tbilisi/Georgien, bevor er nach Deutschland kam, um sie hier fortzusetzen. Heute lebt er in Berlin.

Seine Engagements führten ihn unter anderem an das Royal Opera House Covent Garden, die Deutsche Oper Berlin, die Arena di Verona, die Semperoper Dresden, die Oper Leipzig, die Oper Köln, an das Staatstheater Braunschweig, das Tiroler Landestheater in Innsbruck, zum Bayerischen Rundfunk, zum Taormina Festival, an die Oper Stettin, an die Oper Düsseldorf, ans Aaltotheater Essen, an die Oper in Bergen u.v.m.

Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Michonnet („Adriana Lecouvreur“), Tomskij („Pique Dame“), Renato („Un Ballo in Maschera“), Iago („Otello“), Don Giovanni (Titelpartie), Golaud („Pelleas et Melisande“), Escamillo („Carmen“), Marcello („La Bohème“), Robert („Iolanta“), Mercuzio („Romeo et Juliette“), Michele („Il Tabarro“), Gianni Schicchi (Titelpartie), Ford („Falstaff“), Giorgio Germont („La Traviata“), Don Carlo („La Forza del Destino“), Amonasro („Aida“), Creon („Medea“, Cherubini), Tonio („Pagliacci“), Alfio („Cavalleria Rusticana“), Ezio („Attila“) u.v.m.

Michael Bachtadze ist Gewinner des Internationalen „Open opera“ Wettbewerbs Berlin 2012. Prämiert wurde er u.a. mit einem Gastvertrag bei den „Berliner Seefestspielen“, wo er unter großer Aufmerksamkeit die Partie des Escamillo in der Oper „Carmen“ übernahm. Die Premiere wurde im TV-Kultursender Arte in Frankreich und Deutschland ausgestrahlt. Vorausgegangen war eine sechsteilige Dokumentation über das Auswahlverfahren des Wettbewerbs sowie die Probenarbeit mit dem Oscar-gekrönten Regisseur Volker Schlöndorff.

Sein erstes Engagement erhielt Michael Bachtadze am Stadttheater Bielefeld als Bassbariton, herausragende Erfolge feierte er als Mozarts Figaro (Titelpartie), Amonasro, Lord Sidney („Il Viaggio à Reims“), Golaud sowie Ruslan in Glinkas Oper „Ruslan und Liudmilla“. 2007 wurde er für seine Arbeit mit dem Operntaler ausgezeichnet und bei der „Kritikerumfrage NRW 2007 – Musiktheater“ als bester Nachwuchssänger nominiert (theater pur 07/08, 2007).

Zu den Dirigenten, mit denen er bereits zusammengearbeitet hat, zählen Nicola Luisotti, Daniel Oren, Alexander Joel, Vladimir Jurowski, Jan Letham-Koenig, Keri-Lynn Wilson, Alexander Kalajdzic, Marc Piollet, Dirk Kaftan, Karl-Heinz Steffens, Alexander Vedernikov, Cornelius Meister, Marko Letona, Myron Michailidis, Kevin John Edusei, Martin Baeza-Rubin, Moritz Gnann u.a.

Zu seinen zukünftigen Projekten zählen u.a. zwei Neuproduktionen, in denen er die Partien des Renato („Un Ballo in Maschera“) sowie Klingsor und Amfortas in Wagners „Parsifal“ übernehmen wird.

www.michaelbachtadze.com

Produktionen

Frank
Bahrenberg

Frank Bahrenberg

Geboren in Witten (Ruhr), erhielt Frank Bahrenberg seine Gesangsausbildung an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Seither spielte er in zahlreichen Musiktheater- und Musicalproduktionen, so z. B. den Zahnarzt in „Der kleine Horrorladen“ (Düsseldorf), den Ossip in Werner Egks „Der Revisor“ und zwischen 1997 und 2001 verschiedene Solo-Partien am Stadttheater Krefeld/Mönchengladbach, u. a. in „City of Angels“, „Made in Germany“, „Arche Nova“ und „Black Rider“ (Kuno, der Erbförster). Seit 1999 spielte er den König Zedekia in verschiedenen Inszenierungen der Kirchenoper „Jeremias“ von Petr Eben, Sarastro in „Die Zauberflöte“ und Bartolo in „Die Hochzeit des Figaro“ sowie den Bürgermeister im Musical „Rats“ in Hameln. Den Robert Biberti verkörperte er bereits im ersten Teil der „Comedian Harmonists“ am Nationaltheater Mannheim, bei den Burgfestspielen Bad Vilbel sowie im zweiten Teil am Theater Bielefeld. Hier spielte er außerdem Molokov in „Chess – Das Musical“ (2011/2012), war Teil der „Angel City Four“ in „City of Angels“ (2013) sowie des Ensembles in Sondheims „A Little Night Music“ (2016). Als Arsenius im Musical „Die Päpstin“ stand er 2013 bis 2015 in Ingolstadt und Nordhausen auf der Bühne.

Frank Bahrenberg ist festes Mitglied der Ensembles „Classic Harmonists“ und „Cologne Voices“. Neben seiner Tätigkeit als Sprecher für Werbung, Hörspiele, Dokumentationen und Reportagen ist er seit 1996 als Schauspieler in verschiedenen Fernseh-Serien bei RTL und SAT 1 zu sehen.

Christopher
Basile

Christopher Basile

Christopher Basile stammt aus Italien. Er absolvierte seine tänzerische Ausbildung an der New Step School of Arts in Pescara und war Stipendiat an der Alvin Ailey American Dance School in New York. Erste feste Engagements führten ihn an das Stadttheater Gießen und das Staatstheater Darmstadt, wo er mit „Juyro-Royju“ seine eigene Produktion herausbrachte. Seit 2014 ist er als freischaffender Tänzer, Schauspieler und Musicaldarsteller in Darmstadt (u. a. in „Hair“) und Gießen (u. a. „Cabaret“) sowie in Leipzig und Bremen tätig. Zuletzt war er am Staatstheater Karlsruhe in „My Fair Lady“, an der Oper Frankfurt in „Carmen“ und am Staatstheater Braunschweig in „Hair“ zu erleben. An der Oper Chemnitz wirkt er in „Flashdance – Das Musical“ im Ensemble mit.

Marc
Baumann

Marc Baumann

Marc Baumann, geboren in Offenbach am Main, absolviert derzeit an der Musical Arts in Mainz eine Ausbildung in den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel, die er voraussichtlich im Sommer 2016 abschließen wird. Während dieser Ausbildung hat er in verschiedenen Musical-Collagen in Mainz mitgewirkt, u. a. in „Ein Engel für Anna“, wo er in der Rolle des Tom zu sehen war. Außerdem spielte er im Staatstheater Mainz in der Puccini-Oper „Tosca“ den Lustsklaven. Am Staatstheater Darmstadt war er im Ensemble von „Flashdance – Das Musical“ als Swing engagiert steht dort zurzeit als Kit Kat Boy (Victor) in „Cabaret“ auf der Bühne.

Michael
Beck

Michael Beck

Michael Beck wurde in Naumburg an der Saale geboren. Schon während seiner Schulzeit an der Landesschule Pforta erfuhr er eine umfassende musikalische Ausbildung. Michael absolvierte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig ein Studium zum Musicaldarsteller und Gesangspädagogen. Schon während seines Studiums war er in „West Side Story“, „Aida“, „Singin in the Rain“ und in der Kammeroper „Das kleine Welttheater“ zu sehen. In der Musical-Revue „Lieder für eine neue Welt“, spielte er den Mann 1. Michael betreut als Gesangslehrer den Verein musicart Weißenfels und war dort auch in dem Musical „Elisabeth – die Legende einer Heiligen“ als Ludwig und Heinrich zu sehen. Seit mehr als zehn Jahren ist er bereits als Chorleiter tätig. Zuletzt spielte Michael am Theater Nordhausen in „Die Päpstin“ den Kaiser Lothar und diverse andere Rollen.

Produktionen

Arnold
Bezuyen

Arnold Bezuyen

Der niederländische Tenor Arnold Bezuyen absolvierte sein Studium am I.O.C.N. Amsterdam. Seine Karriere begann er an den Theatern von Augsburg und Bremen mit Partien wie Pinkerton, Rodolfo, Turiddu, Sänger in „Der Rosenkavalier“, Cassio, Ismaele, Alfredo, Alfred und Loge. Mit dieser, seiner Paraderolle gab er 1998 sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen unter James Levine. Von da an war er bis 2012 alljährlich bei den Bayreuther Festspielen zu erleben. Weitere Engagements führten ihn an die Wiener Staatsoper, an die Metropolitan Opera New York, ans Royal Opera House Covent Garden, ans Gran Teatro del Liceu in Barcelona, ans Teatro alla Scala Mailand, nach Amsterdam, Hamburg, an die Deutsche Oper Berlin, die Pariser Opéra de Bastille, nach Frankfurt, Los Angeles, Tokyo, Leipzig, Chemnitz und zu den Salzburger Osterfestspielen. Sein vielseitiges Repertoire beinhaltet Partien wie Siegfried („Siegfried“ und „Götterdämmerung“), Erik, Arindal („Die Feen“), Mime, Florestan, Max, Stewa („Jenufa“), Broucek (Janá?ek, „Die Ausflüge des Herrn Broucek“), Aegisth, Schuisky, Hauptmann, Bacchus, Faust, Alwa, Matteo und Jim Mahoney.

Arnold Bezuyen arbeitete bereits mit Dirigenten wie Marc Albrecht, Pierre Boulez, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, Julia Jones, Gustav Kuhn, Phillippe Jordan, James Levine, Fabio Luisi, Andris Nelsons, Günter Neuhold, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Simon Rattle, Ulf Schirmer, Christian Thielemann und Jaap van Zweden.

Neben seiner Operntätigkeit hat er sich ein umfangreiches Konzertrepertoire erarbeitet, das sich von Mozarts und Verdis Requiem bis zu Werken des 21. Jahrhunderts erstreckt. Unter seinen Konzertengagements waren Mahlers „Das klagende Lied“ mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, „König Kandaules“ im Concertgebouw Amsterdam und Strawinskys „Les Noces“ mit dem Orchestre de Paris unter dem Dirigat von Pierre Boulez. 2013 erschien bei Oehms Classics seine Lieder-CD mit der "Dichterliebe" von Robert Schumann und "Sieben frühe Lieder" von Alban Berg.

An der Oper Chemnitz ist er in der Spielzeit 2016/2017 als Knusperhexe in Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ zu erleben.

Randall
Bills

Randall Bills

Der amerikanische Tenor Randall Bills begeistert seit 2006 Publikum und Fachpresse als Ensemblemitglied und Gast in Deutschland, Europa und Amerika. Über seine Darstellung des Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“ schrieb das Magazin “Opernwelt”: „Warme Natürlichkeit zeichnete den Gesang von Randall Bills aus. Sein Tamino war dunkel timbriert, blühte in den hohen Lagen ansprechend auf und vermochte Zartes ebenso zu vermitteln wie dramatische Steigerungen.“ 

Bereits im Alter von 23 Jahren sang er beim Tanglewood Music Festival den Lysander in Brittens “A Midsummernight's Dream”. Das Wall Street Journal beschrieb seine Darstellung mit “einer Stimme von lyrischer Schönheit und Intensität”. Darüber hinaus sang er den 1. Juden in “Salome” an der Santa Fe Opera. Es folgte ein Stipendium der Bayerischen Staatsoper München in den Jahren 2006 und 2007. Hier arbeitete der junge Sänger mit Dirigenten wie Kent Nagano, Marco Ammilliato und Peter Schneider zusammen und wirkte in Produktionen von Cornel Franz, Bernard Rozet, Otto Schenk und Jürgen Rose mit.

Danach war er als Ensemblemitglied des Mainfranken Theaters Würzburg in Rollen wie Ferrando, Tamino, Ping, Walther von der Vogelweide und als Ensemblemitglied des Theater Bremen in den Partien des Iskra („Mazeppa“), Tamino, Don Ottavio, Arbace, Idomeneo, Alfred („Fledermaus“) und Prologue/Peter Quint zu erleben.

Im Sommer 2011 kehrte er für ein weiteres Engagement an die Santa Fe Opera zurück, wo er an der Seite von Richard Paul Fink als Narr in “Wozzeck” und als The Orthodox Priest in Menottis “The Last Savage” begeisterte. In der Saison 2011/2012 gab Randall Bills sein Rollen- und Hausdebüt am Deutschen Nationaltheater Weimar als Alfredo in Verdis “La Traviata”, an der Oper Bonn als Fenton in Nicolais “Die lustigen Weiber von Windsor” und am Rossini Opera Festival als Cavalier Belfiore in Rossinis “Il viaggio a Reims”. Weitere Höhepunkte waren eine Produktion von Rossinis “La donna del lago” mit der Moscow State Philharmonic Society unter der Leitung von Luciano Acocella, Bachs “Johannes-Passion” mit dem L'orchestra Sinfonica di Milano Guiseppe Verdi unter der Leitung von Ruben Jais, Mendelssohns “Elias” mit dem Verona Teatro Filharmonico unter der Leitung von Michael Güttler und Bellinis “La straniera” mit dem Münchner Opernorchester und der Sopranistin Edita Gruberova in der Titelpartie unter der Leitung von Pietro Rizzo.

In der Spielzeit 2012/13 war er Ensemblemitglied der Oper Leipzig wo er als Tamino, Ferrando und Graf Almaviva zu erleben war, und gastierte an der Komischen Oper Berlin (Iskra in Tschaikowskys “Mazeppa”), am Oldenburgischen Staatstheater (Tom Rakewell in Strawinskys “The Rake’s Progress”), am Staatstheater Darmstadt (Ernesto in Donizettis “Don Pasquale”), an der Lyric Opera of Chicago, der New York City Opera (Osiride in Rossinis “Mose in Egitto”), am Staatstheater Darmstadt (Elvino in “La sonnambula”) und beim Rossini in Wildbad Festival (Agroante in Rossinis “Ricciardo e Zoraide”).

In der Spielzeit 2013/14 gastierte er in London für Phelim McDermotts Neuinszenierung von ”Cosi fan tutte” an der English National Opera, in Italien beim Rossini Opera Festival (Geoffredo/Ubaldo in Rossinis “Armida” mit Regisseur Luca Ronconi und Dirigent Carol Rizzi), am Teatro Lirico di Cagliari (Ferrando in ”Cosi fan tutte”, Produktion Damiano Michieletto) sowie am Teatro Comunale di Bologna (Prologue/Peter Quint in Brittens “The Turn of the Screw”), schließlich in New York bei einer historischen Aufführung der Händel-Oper „Alceste“ mit dem American Classical Orchestra in der Alice Tully Hall.

In der Spielzeit 2014/15 gibt er sein Debut an der Seattle Opera als Don Ottavio in "Don Giovanni" und an der Vlaamse Oper in Antwerpen als Prinz Leopold in Halevys "La Juive" in einer Neuinszenierung von Peter Konwitschny. Er kehrt zurück zu seinem Rossini-Repertoire als Don Ramiro in "La Cenerentola" am Opernhaus Chemnitz und als Narciso in "Il turco in Italia" am Teatri della Fondazione Cassamarca Treviso. In Moskau gastiert er in einer konzertanten Aufführung von Berlioz‘ "La damnation de Faust" mit dem Russian National Orchestra. 

Randall Bills gibt regelmäßig Liederabende und Konzerte in den USA, Europa und Asien. Der junge Tenor erhielt seinen Abschluss in Gesang sowie in den Fächern Klavier und Jazzgesang an der University of Southern California, Los Angeles.

www.randallbills.com

Foto: Crystal Pridmore

Alexey
Birkus

Alexey Birkus

Der Bass Alexey Birkus stammt aus Weißrussland und schloss zunächst in Minsk seine musikalische Ausbildung an der Staatlichen Universität für Kunst und Kultur mit einem Chordiplom ab. Anschließend studierte er Operngesang an der Staatlichen Musikhochschule Minsk und von 2005 bis 2007 am Sankt Petersburger Konservatorium. Bereits während des Studiums sang er u.a in Rossinis „Die Reise nach Reims“ und Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev im Mariinsky-Theater in Sankt Petersburg. Von 2007 bis 2010 setzte er seine Gesangsausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste fort und vertieft seit 2009 zudem seine Kenntnisse bei Vincenzo Manno in Mailand. In der Spielzeit 2010/2011 war Alexey Birkus Mitglied des Opernstudios „OperAvenir“ des Theater Basel und war u.a. als König in „Aida“ und Surin in „Pique Dame“ zu erleben. Weitere Engagements führten ihn an das Teatro Massimo in Palermo und an das Theater Biel/Solothurn. Von 2013 bis 2015 war er Ensemblemitglied des Landestheater Salzburg und stand dort u.a. als Publio in „La clemenza di Tito“, Sarastro in „Die Zauberflöte“, Sparafucile in „Rigoletto“, Graf Rodolfo in „La Sonnambula“ und Prinz Gremin in „Eugen Onegin“ auf der Bühne. Für seine Interpretation des Prinzen Gremin wurde er 2015 mit dem Österreichischen Musiktheater Preis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Alexey Birkus festes Ensemblemitglied des Staatstheater Nürnberg.

Produktionen

Nik
Breidenbach

Nik Breidenbach

Nik Breidenbach absolvierte seine Ausbildung im Tanz-, Gesangs-, und Schauspielstudio Theater an der Wien unter der Leitung von Peter Weck. Nach seiner Ausbildung spielte er in zahlreichen Musicalproduktionen, u. a. Kaiser Franz-Joseph in „Elisabeth“ am Theater an der Wien, Conférencier in „Cabaret“ im Capitol Theater Düsseldorf und Lumière in „Disney‘s Die Schöne und das Biest“ in Stuttgart. Bei der Uraufführung von „Tanz der Vampire“ in Wien unter der Regie von Roman Polanski übernahm er die Erstbesetzung des Herbert. In dieser Rolle ist er auch auf der CD-Einspielung der Wiener Produktion zu hören. In Berlin war er mehrfach am Theater am Kurfürstendamm zu erleben. Nach einer Reihe kleinerer Fernsehrollen gehörte Nik Breidenbach von 2007 bis 2009 in der Rolle des Alexander Cöster zur Schauspielerriege der RTL-Serie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“. In Hamburg spielte er diverse Rollen am St. Pauli Theater, in Schmidts Tivoli (u. a. in „Heiße Ecke“ – Das St. Pauli-Musical“), am Altonaer Theater sowie am Thalia Theater. Im Schmidt Theater war er in der Uraufführung des Soloprogramms „Cavequeen“ zu sehen, außerdem mit Carolin Fortenbacher in „Oh Alpenglühn“ und in „Entführung aus dem Paradies“. Beide Produktionen sind auch auf Tour in Deutschland unterwegs. Nik Breidenbachs aktueller Solo-Abend „Gaaanz ruhig“ ist sein erstes selbstgeschriebenes Stück unter der Regie von Marc Lippuner, welches auch 2017 im Schmittchen Theater Hamburg zu sehen sein wird. Aktuell steht er in Schmidts Tivoli in der Show „POMPÖS – das große Winterspektakel“ auf der Bühne, für die er auch die Regie sowie Bühnenbild- und Kostümentwürfe übernommen hat und in der Silvia Varelli für die Choreografie verantwortlich zeichnet.

Produktionen

Johannes
Brüssau

Johannes Brüssau

Johannes Brüssau stammt aus Fulda und hat im Juli 2014 sein Diplom im Bereich Musical/Show an der Universität der Künste in Berlin absolviert. Er spielte in diesem Jahr bereits  als Swing die Cagelles in dem von der Presse hochgelobten Produktion „La Cage Aux Folles“ in der Bar Jeder Vernunft in Berlin. 2013 gastierte er am Stadttheater Bielefeld  in „The Whos Tommy“ als Junger Geistlicher. An der Neukoellner Oper war er im UdK-Abschlussprojekt „Stimmen im Kopf“ als Anwalt Lars Röder zu erleben. In der Deutschen Erstaufführung von „Flashdance – Das Musical“ wirkt er im Ensemble mit und ist gleichzeitig Dance Captain der Produktion.

Sejong
Chang

Sejong Chang

Sejong Chang wurde in Südkorea geboren und absolvierte sein Gesangsstudium an der Hanyang Universität in Seoul bei Seong-Hyun Koh sowie an der Musikhochschule Köln bei Mechthild Georg. In der Spielzeit 2011/2012 war er Mitglied im Jungesensemble am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Hier war er u. a. in "La Traviata", "La grande magia" und "Rusalka" zu hören. Sein Debüt in Korea feierte er unter anderem in den Opern "Cosi fan tutte" als Guglielmo und Don Alfonso sowie als Sarastro in "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart. Zudem sang er jahrelang als Solist im Korean Christian Male Choir.
In Deutschland hatte er seine ersten Bühnenauftritte im Konzert- und Oratorienfach. Sejong Chang trat u. a. in Beethovens Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125, in Brahms Deutsches Requiem Op. 45, in Petite Messe Solennelle von Rossini, Berlioz' "L'Enfance du Christ" und Dvořáks Oratorium "Stabat Mater" in der Kölner Philharmonie auf sowie in der Johannes Passion von Johann Sebastian Bach. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Spanien und in die USA.
Es folgten Engagements in der Operette "Die lustige Witwe" von Franz Lehár als Baron Mirko Zeta, als Figaro in "Le Nozze di Figaro" am Theater Bolzano, Feenkönig in "Die Feen" am Theater Regensburg, Alidoro in "La Cenerentola" am Theater Chemnitz, Masetto in "Don Giovanni" in der Oper Solingen und Remscheid, als Cold Genius in der Oper "Dido and Aeneas" am Theater Aachen sowie in "King Arthur" von Henry Purcell. Am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen war er als Mordred in "Merlin" von Isaac Albéniz, als Mariano D`Albino in "La grande Magia" von Manfred Trohjan, als Heger in "Rusalka" von Antonín Dvorák und in der Rolle des Marchese d’Obigny in "La Traviata" von Giuseppe Verdi zu sehen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Sejong Chang festes Ensemblemitglied an der Oper Leipzig mit wie Figaro in "Le Nozze di Figaro", Raimondo in "Lucia di Lammermoor", Mandarin in "Turandot", Colline in "La Bohème", Grenvil in "La Traviata", Oberpriester in "Nabucco", Háraschta in "Das schlaue Füchslein", Joe in "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny", Polizeikommissar in "Rosenkavalier", Hans Foltz in "Die Meistersinger von Nürnberg" sowie Danieli in "Das Liebesverbot" in der Kooperation mit den Bayreuther Festspielen/BF Medien.

Philipp
Dietrich

Philipp Dietrich

Philipp Dietrich hatte seine erste Begegnung mit der Musicalbühne in seiner Heimatstadt Chemnitz. Hier spielte er im Opernhaus, noch während seines Abiturs, im Ensemble von „Victor/Victoria“ und „Der kleine Horrorladen“ und war Mitglied des „Studio W.M. – Werkstatt für Musik und Theater“. Seit 2009 lebt Philipp Dietrich in Hamburg, wo er 2012 seine dreijährige Ausbildung zum Musicaldarsteller an der Joop van den Ende Academy unter der Leitung von Perrin Manzer Allen erfolgreich abschloss. Seine ersten Engagements führten ihn ans Theater Bielefeld. Dort war er in „The Who's Tommy“ als Tommy und in „Die Hexen von Eastwick“ als Michael Spofford zu sehen. Im Theater des Westens stand er bei „Gefährten“ als Cover Songman und Swing auf der Bühne. In Chemnitz spielt er Nick Hurley in der Deutschen Erstaufführung von „Flashdance – Das Musical“. In dieser Produktion war er auch am Staatstheater Darmstadt zu Gast. Im Sommer 2016 wird Philipp Dietrich beim Open Air in Staatz / Österreich im Musical „Artus – Excalibur“ als Lancelot zu erleben sein.

Rodrigo
Esteves

Rodrigo Esteves

Der spanisch-brasilianische Bariton Rodrigo Esteves wurde in Rio de Janeiro geboren. Er studierte zunächst Gesang bei Alfredo Colósimo und setzte seine Studien ab 1990 in Madrid bei Antonio Blancas und später bei Renato Bruson fort. Er debütierte als Schaunard in La Bohème am Teatro de la Zarzuela in Madrid und erarbeitete sich in den Folgejahren ein umfangreiches Repertoire. Dazu gehören Partien wie Germont (La Traviata), Dandini (La Cenerentola), Graf (Le nozze di Figaro), Marcello (La Bohème), Valentin (Faust), Rodrigo (Don Carlo), Macbeth, Belcore (L’Elisir d’Amore), Enrico (Lucia di Lammermoor) und Renato (Un ballo in maschera). Er war an verschiedenen spanischen Theatern sowie u. a. in Brasilien, Japan und Italien zu Gast. 2009 erhielt er den Prêmio Carlos Gomes de Música Erudita in der Kategorie Bester Solist.
In der jüngeren Vergangenheit war Rodrigo Esteves u. a. als Scarpia, Jochanaan, Holländer, Escamillo, Ford, Figaro, Tonio, Alfio, Faninal, Amonasro und Jago am Theatro Municipal de São Paulo, Theatro São Pedro in São Paulo, am Teatro Colón in Buenos Aires, am Auditorio de Tenerife, am Theatro da Paz in Belém sowie in der Arena di Verona zu erleben. Großen Erfolg hatte er mit der Rolle des Puck in José Maria Usandizagas Zarzuela Las Golondrinas (Die Schwalben), am Teatro de la Zarzuela in Madrid von Giancarlo del Monaco als Saisoneröffnung 2016/2017 inszeniert. Im Januar 2017 sang er den Ford in Verdis Falstaff an der Opera de Genova.

Produktionen

Alexander
Franzen

Alexander Franzen

Alexander Franzen wuchs in Köln, Zürich und San Francisco auf. Dort und an der Folkwang Hochschule Essen erlernte und studierte er die gesamte Palette der Darstellenden Künste und erwarb Diplome als Opernsänger, Musicaldarsteller und Schauspieler. Anfänglich fand man ihn als klassischen Sänger u. a. als Papageno („Die Zauberflöte“), Kommissar („Der Rosenkavalier“) oder Kothner („Die Meistersinger von Nürnberg“) auf dem Besetzungszettel renommierter Opernhäuser wie Kiel, Salzburg oder Leipzig.
Mittlerweile ist Alexander Franzen einer der gefragtesten Sängerdarsteller des deutschsprachigen Raums im Bereich Musical-Schauspiel-Operette. So spielte er in der jüngeren Vergangenheit u. a. Stone („City of Angels“), Chauvelin („The Scarlet Pimpernel“), Macheath („Dreigroschenoper“), Moonface Martin („Anything Goes“), Béla Zangler („Crazy For You“) und Leopold („Im weißen Rössl“) u. v. m. Er arbeitete mit den Regisseuren Thomas Winter, Gil Mehmert, Francesca Zambello, Josef Köpplinger und Stanislaw Mosa. In seiner Wahlheimat Berlin spielte er zunächst am Theater des Westens Falco („Falco Meets Amadeus“) und später am Theater am Kurfürstendamm den Roman Cycowski (in „Comedian Harmonists – Jetzt Oder Nie!“).

Gastspiele führten ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Nationaltheater Mannheim, die Staatstheater von Hannover, Oldenburg und Darmstadt, an die Städtischen Bühnen von Köln, Bielefeld, Koblenz, Lübeck, Kaiserslautern, Trier, Coburg, Hagen, Gelsenkirchen und Essen sowie an die Staatsoperette Dresden und die Komödie Winterhuder Fährhaus, Hamburg. Außerdem spielte er bei den Freilichtfestspielen in Schwäbisch Hall, Bad Gandersheim, Bad Vilbel und bei den Internationalen Sommerfestspielen in Bregenz (Riff in „West Side Story“).

2012/13/14 spielte er Bobby in Stephen Sondheims „Company“ am Theater Bielefeld und am Nationaltheater Mannheim sowie den Kinderfänger in der europäischen Erstaufführung von „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ am Staatstheater am Gärtnerplatz. 2014 folgte sein Rollendebüt als Prof. Higgins in „My Fair Lady“ bei den Sommerfestspielen Walenstadt (Schweiz); ein Jahr später war er dort als Konstrukteur Thomas Andrews in „Titanic“ zu erleben. Außerdem spielte er 2014/15 Max Dettweiler in „Sound of Music“ am Staatstheater Kassel und entwickelte für den GALLISSAS Theater- und Bühnenverlag mit Thomas Winter die Uraufführung eines musikalischen Monolog-Stücks mit dem Titel „Empfänger unbekannt“.

2015/16 kehrte er als Dr. Pangloss in Bernsteins „Candide“ nach München an den Gärtnerplatz zurück. Auch in Bielefeld trat er erneut in zwei Musicals auf, als DeGuiche in „Cyrano“ und als Frederick Egermann in Sondheims „Lächeln einer Sommernacht“.

Andreas
Goebel

Andreas Goebel

Geboren in Iserlohn, studierte Andreas Goebel an der Universität der Künste in Berlin. Seit seinem Abschluss 1989 spielte er in über achtzig Musiktheater-Inszenierungen von „Anything Goes“ über „Cabaret“, „Evita“, „Les Misèrables“, „Mamma mia!“, „Rocky Horror Show“ und „West Side Story“ bis „Zille sein Milljöh“. Ab 2014 war er als J. S. Bach in „Bach – Leben eines Musikers“ im ATZE Musiktheater Berlin zu sehen, außerdem am Staatstheater am Gärtnerplatz München in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ sowie als August der Starke im Musical „Friedrich“ in Fulda. 2012/13 in „Dschungelbuch“ als Balu am Gärtnerplatztheater München.
Andreas Goebel sammelte TV Erfahrungen in diversen Serien wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Verbotene Liebe“, „Ahornallee“ und Filmen wie „Mein Vater“ (mit Götz George).

Hans
Gröning

Hans Gröning

Hans Gröning gab Debüt als Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg, das erste Festengagement führte ihn an das Theater Eisenach. Seit 2004 ist er als freischaffender Sänger im In- und Ausland tätig. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Interpretation zeitgenössischer Werke. In der Titelpartie von Wolfgang Rihms Jakob Lenz gastierte er am Opernhaus Kopenhagen, in Brüssel, Rotterdam, Luxemburg und an der Opéra Bastille in Paris. Zu den wichtigsten Partien seines Repertoires gehören Alban Bergs Wozzeck, Wolfram ("Tannhäuser"), Figaro ("Le Nozze di Figaro"), Renato ("Un Ballo in Maschera") und Danilo ("Die Lustige Witwe"). Er arbeitete mit Dirigenten wie Kurt Masur, Rolf Reuter, Markus Huber und Friedemann Layer. Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit war er im Gewandhaus Leipzig, der Philharmonie Wroclaw, der Kölner Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus zu hören.

Foto: Sebastian Haenel

 

 

Produktionen

Martin
Gäbler

Martin Gäbler

Martin Gäbler wurde in Dresden geboren. Sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden schloss er 2006 mit Auszeichnung ab. Bereits während seines Studiums war er in den Hochschulproduktionen „La Clemenza di Tito“ (Publio), „Der Besuch der alten Dame“ (Pfarrer) und „Onegin Projekt“ (Gremin) zu erleben. Außerdem war er Mitglied der Liedklasse unter KS Olaf Bär. Mit der internationalen Bach-Akademie unter Helmuth Rilling nahm er am Europäischen Musikfest in Stuttgart teil. Er absolvierte einen Meisterkurs bei KS Evelyn Herlitzius und war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Gastverträge führten ihn u. a. an die Semperoper Dresden, ans Staatstheater Darmstadt, ans Staatstheater Wiesbaden, ans Theater Zwickau, ans Theater Görlitz sowie zu den Eutiner Festspielen. Zunächst als Gast an der Oper Chemnitz engagiert, gehörte er von 2007 bis 2014 zum festen Solistenensemble. Martin Gäbler sang Partien wie Melisso („Alcina“), Sprecher („Die Zauberflöte“), Bartolo („Der Barbier von Sevilla“), Mamma („Viva la Mamma!“), Reinmar von Zweter („Tannhäuser“), Wagner („Faust“), Dr. Grenvil („La Traviata“), Don Diègo in der Erstaufführung von Meyerbeers „Vasco de Gama“, Herzog Alba („Der Schmied von Gent“), Frank („Die Fledermaus“) und Pertschik („Anatevka“). Nach einem zweijährigen Engagement als Solist am Mittelsächsischen Theater Freiberg/Döbeln wechselte er mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 ans Theater Ulm.

Produktionen

Bernhard
Hansky

Bernhard Hansky

Der Bariton Bernhard Hansky wurde im brandenburgischen Eisenhüttenstadt geboren. Ab 2007 erhielt er seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Hanno Müller-Brachmann und Roman Trekel sowie in Meisterkursen mit Raúl Giménez, Angelika Kirchschlager, Kobie van Rensburg, Sonia Prina und Dietrich Fischer-Dieskau.  2008 wurde er beim Bundeswettbewerb Gesang mit dem Förderpreis der Franz-Grothe-Stiftung ausgezeichnet. Bereits während seines Studiums gastierte er u. a. als Dandini in Rossinis „La Cenerentola“ (Festival Rossini in Wildbad, Opernfestival Lignano, Staatstheater Brno), Figaro in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ (Theater Bamberg, Bodemuseum Berlin), Bootsmann Jon in „Peters Bryllup“ (Kopenhagen Opernfestival), Devin in „Le Devin du Village“ im belgischen St. Truiden sowie in mehreren Produktionen (u. a. Barabaschkin in „Moskau Tscherjomuschki“) an der Staatsoper Berlin. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin. Seit 2013 liegt beim Label Brilliant Classics eine CD-Einspielung mit Kantaten des Komponisten De Bousset mit ihm vor, begleitet vom Ensemble „Le tendre amour“.

Zuletzt debütierte Bernhard Hansky erfolgreich beim Kurt-Weill-Fest Dessau, sang Farfarello in Prokofjews „Die Liebe zu drei Orangen“ am Staatstheater Wiesbaden sowie die Rolle des Landsknechts in „Simplicius Simplicissimus“ sowohl an der Staatsoper Berlin als auch am Staatstheater Mainz. 2014 sorgte er mit seiner Interpretation des Papageno beim Sommerfestival der Kammeroper Schloss Rheinsberg für Begeisterung bei Publikum und Presse. Im Dezember 2014 folgte das Debüt in der Titelrolle des „Don Giovanni“ am Volkstheater Rostock.

Seit der Spielzeit 2015/2016 gehört der junge Bariton dem Ensemble Semperoper Dresden an und ist dort u. a. als Papageno, Kilian, Moralès und Barone Douphol zu erleben. Im Sommer 2016 singt er am Ständetheater Prag die Partie des Giovanni.

Produktionen

Jeffrey
Hartman

Jeffrey Hartman

Jeffrey Hartman wurde in Anderson (Indiana) geboren. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u. a. gewann er einen 1. Preis beim Dicapo Opernwettbewerb, einen 2. Preis beim Peter-Elvin-Wettbewerb, einen 1. Preis der National Association of Teachers of Singing, den Ralph-Appleman-Preis sowie den Preis der Wagner Society of New York. Er nahm am Young Artist Program der Indianapolis Opera und der Sarasota Opera teil. 2013 war er in Hong Kong sowie in Costa Rica als Canio in „I Pagliacci“ und Turiddu in „Cavalleria rusticana“ zu erleben. In Hong Kong sang er außerdem den Herzog von Mantua in „Rigoletto“. Weiterhin gehören zu seinem Repertoire Partien wie Pinkerton, Rodolfo, Edgardo, Faust, Malcolm, Ismaele und Alfredo. 2015 coverte er an der Lyric Opera of Chicago die Partie des Cavaradossi in „Tosca“. Anschließend debütierte er als Bacchus in „Ariadne auf Naxos“ an der Seattle Opera, eine Partie, die er danach auch an der Palm Beach Opera interpretierte. Mahlers „Lied von der Erde“ sang er mit dem Seattle Youth Symphony Orchestra und dem Chamber Philharmonia Orchestra New York und dem Ensemble Vista Lirica. Höhepunkte waren auch Konzerte in der Church on the Hill in Boston, der Boston Lyric Opera und im Dicapo Opera Theatre. Jeffrey Hartman sang die Tenorpartien in „Elias“, „Die Schöpfung“ und „Carmina burana“.  Als Solist sang er mit dem New York City Gay Men’s Chorus in der Carnegie Hall und trat in mehreren HIV/AIDS-Benefizkonzerten im New York City’s LGBT Community Center auf.  Andere Konzertengagements beinhalteten  Beethovens 9. Sinfonie, Mahlers „Lied von der Erde“ und Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“, Brittens „Les Illuminations“, Mozarts Große Messe in c-Moll und Stainers „Cruxification“. An der Oper Chemnitz wird er sein europäisches Debüt als Calaf in „Turandot“ geben.

 

 

 

Produktionen

Peter
Heber

Peter Heber

Peter Heber wurde in Frauenstein/Erzgebirge geboren und begann seine klassische Gesangsausbildung als Sänger einer Band. Dem schloss sich ein Studium in Weimar an. Danach war er Mitglied im Chor des Theaters Gera, arbeitete für die Theateragentur „Papageno“ und als Gesangslehrer an der Musikschule Hof. Seit 2002 gehört er zum Chor der Oper Chemnitz und wurde hier mehrfach mit solistischen Aufgaben betraut, u. a. als Squash Bernstein in „Victor/Victoria“, als Sohn des Rabbi in „Anatevka“ sowie als Alex, Leopold, Massimo Calvolino u. a. in „Erwin, das Naturtalent“.

Michael
Heim

Michael Heim

Michael Heim wurde in Bludenz (Vorarlberg/Österreich) geboren und ist in der Walgaugemeinde Thüringen aufgewachsen. Nach seinem Pädagogikstudium (Musik) war er einige Jahre als Redakteur und Kulturjournalist im größten westösterreichischen Medienverlag (Vorarlberger Medienhaus) tätig. Parallel dazu absolvierte er ein privates Gesangstudium bei Prof. Habib Samadzadeh, KS Nicolai Gedda und KS Franzisco Araiza. Derzeit ist er Schüler von KS Irmgard Boas in Dresden.

Sein erstes Bühnenengagement führte Michael Heim 1998 an das Stadttheater St. Gallen. Seit 1999 ist er freischaffend tätig: Opernhaus Zürich, Salzburger Festspiele, Oper Leipzig, Gewandhaus Leipzig, Wiener Kammeroper, Staatsoperette Dresden, Schubertiade Schwarzenberg, Landestheater Salzburg, Seebühne Bregenz, Tournee-Produktionen Wien-Japan, HCC Hamburg, Brucknerhaus Linz, Lehár Festival Bad Ischl, Musiktheater Schönbrunn, Luzerner Theater, Beethovenhalle Bonn, Glocke Bremen, Philharmonie Essen, Residenz München,  Frauenkirche und Philharmonie Dresden, Konzerthaus und Philharmonie Berlin u. a. Sein Repertoire umfasst mehr als 45 große Fachpartien, zu seinen Lieblingsrollen gehören Tamino, Almaviva, Alfredo, Lyonel, Fenton, Paganini, Tassilo, Eisenstein, Adam, Symon und Edwin. An der Oper Chemnitz war er in der Deutschen Erstaufführung der Oper "Swanhunter" als Lemminkainen zu erleben.

Produktionen

Michael
Heller

Michael Heller

Michael Heller wurde in Paderborn geboren, sammelte schon früh Erfahrungen auf der Bühne und erhielt mehrere nationale und internationale Titel als Tänzer und Choreograf in Tanz- und Rope Skipping-Formationen (Artistisches Seilspringen). Nach dem Abitur studierte er an der Folkwang Universität der Künste in Essen im Studiengang Musical die Fächer Schauspiel, Gesang und Tanz. Im Rahmen seiner Ausbildung spielte er in Produktionen wie „Pinkelstadt“ und „Rent“ mit. Es folgten Engagements wie zum Beispiel 2008 für die Weihnachtsrevue „Last Christmas“ im Capitol Theater Düsseldorf, 2009 als A-Rab in „West Side Story“, als Hans in „Into the Woods“ am Theater Hagen und als Cover Link Larkin in Köln bei „Hairspray“. Anschließend spielte er bei der Deutschland-Tour von „Grease“ die Rollen Doody und Danny. Von November 2011 bis August 2013 stand er als Alfred bei „Tanz der Vampire“ in Stuttgart und Berlin auf der Bühne. Es folgte Joe Vegas in „Fame“ am Theater Basel. In Chemnitz war er bereits als Mereb in Elton John‘s „Aida“ zu Gast und spielt jetzt die Rolle des Jimmy in der Deutschen Erstaufführung von „Flashdance – Das Musical“.

Stephan
Hönig

Stephan Hönig

Stephan Hönig stammt aus Annaberg-Buchholz und lernte Horn, bevor er später zusätzlich Gesangsunterricht nahm. Nach einer ersten Ausbildung zum Krankenpfleger studierte er Gesang an der Musikhochschule in Leipzig bei Achim Wichert und Hermann Christian Polster und nahm mehrfach aktiv an Schauspielkursen von Jörg Lichtenstein teil.

Neben sängerischen Aufgaben in Kirche und Konzert führten ihn auch Konzertreisen als Orchestermusiker nach Frankreich, Österreich, Kanada, Japan, Israel und in die USA.

Schon während des Studiums wirkte Stephan Hönig als Kaiser von Mesopotamien in der Produktion „Der Schuhu und die fliegende Prinzessin“ (Udo Zimmermann) unter der Leitung des Komponisten an der Leipziger Oper mit. Diese Produktion wurde für das Fernsehen aufgezeichnet. Außerdem sang er in der Spielzeit 1996/97 den Colline in „La Bohème“ am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz. Anlässlich der Mendelssohn-Festtage 1997 war Stephan Hönig in der Partie des Chorführers in dem Schauspiel mit Musik „Antigone“ von Felix Mendelssohn Bartholdy im Leipziger Gewandhaus unter Rolf Reuter (Konzertmitschnitt durch den MDR) zu hören. Mit der Teilnahme an der Hochschulproduktion und deutschen Erstaufführung von „Miss Julie“ (Ned Rorem) als Jean im Kellertheater der Oper Leipzig endete seine Studienzeit in Leipzig.

Seit der Spielzeit 1999/2000 ist Stephan Hönig als 2. Bass im Opernchor Chemnitz engagiert. Neben den Opernchorpartien wurde er hier auch mit zahlreichen kleineren solistischen Aufgaben betraut  und übernahm kurzfristig Partien, wie z. B. Komtur in „Amadeus“ oder Farfarello in „Die Liebe zu den drei Orangen“.

Daneben pflegt er rege sängerische Tätigkeit in Kirche und Konzert, spielt als Hornist in diversen Ensembles und ist auch als Ensemblemitglied der Salonoper Chemnitz zu erleben gewesen.

Andreas
Hörl

Andreas Hörl

 

Andreas Hörl, Meisterschüler von Kurt Moll, debütierte  schon früh in großen Partien, wie 2004 als Baron Ochs in Bremerhaven und 2005 als Landgraf in Minden. Festengagements führten ihn 2007 ans Opernhaus Zürich und anschließend ins Ensemble der Wiener Staatsoper. Seit 2014 ist Andreas Hörl international freischaffend tätig. 2015 debütierte der Bass bei den Bayreuther Festspielen als Fafner („Der Ring des Nibelungen“) und Titurel im „Parsifal für Kinder“. 2015/2016 debütierte er an der Mailänder Scala in der Neuproduktion von „Wozzeck“, sang Fürst Gremin am Theater Wuppertal, Titurel beim Beethoven Festival in Warschau, den Priester in einer Neuproduktion von „Moses und Aron“ am Teatro Real Madrid sowie Hunding in der Neuproduktion von „Die Walküre“ an der Ungarischen Staatsoper Budapest, den er gleich anschließend mit großem Erfolg in einer konzertanten „Walküre“ des Odense Symfonieorkester wiederholte. Pläne für die Spielzeit 2016-2017 beinhalten u. a. seine Debüts als Gurnemanz und Veit Pogner am Theater Chemnitz.

 

Sein vielfältiges Repertoire umfasst außerdem u. a. Sarastro, Osmin, Komtur,  Baron Ochs, Basilio, Colline, König Heinrich, König Marke, Kaspar / Eremit, Ramphis / Il Re und Warlaam. Gastengagements führten den Bass an die Bayerische Staatsoper, Wiener Staatsoper, Volksoper Wien, Oper Frankfurt, Komische Oper und Staatsoper Berlin, an das Opernhaus Zürich, Tiroler Landestheater Innsbruck, Stadttheater Klagenfurt, Theater Chemnitz, Theater Dortmund, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Teatro alla Scala Milano, Teatro Nacional de São Carlos Lissabon, zum MDR Sinfonieorchester Leipzig, Salzburger Festspiele und zu den Richard-Wagner Festspielen in Wels.

Produktionen

Martin
Iliev

Martin Iliev

Martin Iliev wurde in Kazanlak, Bulgarien geboren. Er studierte an der Nationalen Musikakademie „Prof. Pancho Vladigerov“ in Sofia bei Resa Koleva. Seine Gesangskarriere begann er als Bariton mit Partien wie Don Giovanni, Figaro („Il barbiere di Siviglia“), Enrico („Lucia di Lammermoor“), Nabucco, Ezio („Attila“), Don Carlo („Ernani“), Germont, Conte di Luna, Rigoletto, Macbeth, Rodrigo („Don Carlo“) und Jago („Otello“). 2005 vollzog er einen Fachwechsel ins dramatische Heldentenorfach. Sein Debüt hatte er an der Staatsoper Stara Zagora, Bulgarien als Pinkerton in „Madama Butterfly“. Sein Repertoire beinhaltet u. a. Pollione, Manrico, Don Carlo, Radames, Otello, Des Grieux, Cavaradossi, Calaf, Turiddu, Don José, Siegmund, Siegfried („Siegfried“, „Götterdämmerung“) und Tristan. Martin Iliev war mehrfach an Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen von Konzerten und Opern in Bulgarien beteiligt. Er ist Solist an der Nationaloper Sofia. Regelmäßig gastiert er in verschiedenen europäischen Ländern sowie in den USA und Japan. Als Konzertsänger war er in Bulgarien, Italien, Spanien, Weißrussland und Tschechien zu erleben. In der Saison 2015/2016 sang er Tristan beim Festival in Ljubljana, Siegmund („Die Walküre“) und Siegfried („Götterdämmerung“) im Festspielhaus Füssen, Calaf am Tokyo Bunka Kaikan, Cavaradossi an der Nationaloper Sofia. 2015 erhielt er den wichtigsten Musikpreis Bulgariens, den „Crystal Lyre“. In der Spielzeit 2016/2017 wird er sein Debüt als Tannhäuser an der Oper Chemnitz sowie als Parsifal an der Nationaloper Sofia geben.

Produktionen

Oddur
Jonsson

Oddur Jonsson

Der junge isländische Bariton Oddur Jonsson absolvierte sein Gesangsstudium an der Gesangsakademie in Reykjavik und an der renommierten Musikhochschule Mozarteum Salzburg. Dort belegt er derzeit noch einen Masterstudiengang Lied und Oper bei Andreas Macco und Breda Zakotnik. Studienergänzend besuchte er Meisterkurse u. a. bei Thomas Moser, Ruggiero Raimondi, Kiri Te Kanawa, Peter Schreier und Tom Krause. Oddur Jonsson ist Stipendiat verschiedener Kulturstiftungen, Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe wie des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona 2014, des Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach, des „Musica Sacra“-Wettbewerbs in Rom sowie Finalist des Mozart-Wettbewerbs 2014 in Salzburg.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in Hochschulproduktionen als Graf in „Le nozze di Figaro“, als Kaiser in Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ und als Belcore in „L‘elisir d‘amore. Darüber hinaus gastierte er als Orest im Glucks „Iphigenie en Tauride“ bei den Opernfestspielen in Bad Aibling. Am Salzburger Landestheater coverte er den Kurwenal in „Tristan und Isolde“, und bei den Salzburger Festspielen war er unter Antonio Pappano ebenfalls als Cover für den Posa in „Don Carlos“ tätig. Im Oktober 2014 gab er sein Debüt als Posa an der Oper in Reykjavik. Dort ist er auch als Figaro in „Il barbiere di Siviglia“ und als „Don Giovanni“ zu erleben. Bei den Festspielen in Bad Aibling singt er 2016 den Jeletzky in „Pique Dame“. An der Oper Chemnitz gibt er in der Spielzeit 2016/2017 sein Debüt als Wolfram in „Tannhäuser“.

Große  Erfolge hatte Oddur Jonsson mit einem Schubert-Liederabend beim Festival in Aix-en-Provence und mit Mozarts Requiem am Münchner Gasteig. Ein viel beachtetes Debüt gab er an der Oper Paris mit Mahlers „Lied von der Erde“.

Foto: Jóhanna Ólafsdóttir

Produktionen

Thomas
Klotz

Thomas Klotz

Thomas Klotz wurde in Siegen geboren und stand nach seinem Studium an der Folkwang Hochschule Essen bereits mit 21 Jahren in der Stuttgarter Inszenierung von „Tanz der Vampire“ u. a. als Alfred auf der Bühne. Es folgte ein Engagement bei dem Musical „Mamma Mia!“ am Operettenhaus in Hamburg und bei der Europapremiere von „Dirty Dancing“, der Musicalversion des Erfolgsfilms, in der Hansestadt. Nach einem erneuten Engagement bei „Tanz der Vampire“ (als Erstbesetzung des Alfred) sang und tanzte er die Hauptrolle Ren MacCormack in „Footloose“ bei den Sommerfestspielen in Tecklenburg. Es folgten die Rolle des Falschen Hasen in der Uraufführung des Musicals „Der Schuh des Manitu“ in Berlin und zwei Tourneen mit „Grease“ als Roger und mit „Cats“ als  Skimbleshanks, dem Eisenbahnkater. Außerdem war Thomas Klotz bereits an diversen Stadt- und Staatstheatern zu sehen, so u. a. am Staatstheater Mannheim als Paul in „Company“ sowie am Theater Bielefeld in „Die letzten 5 Jahre“, in „City of Angles“ als Jimmy Powers und in der Europapremiere von „Bonnie & Clyde“ als Ted Hinton. Ebenfalls in Bielefeld feierte Thomas Klotz mit seinem Soloprogramm „Was machen sie eigentlich hauptberuflich?“ Premiere. Im Sommer 2015 sah man ihn in Frank Wildhorns „Dracula“ bei den Freilichtspielen Clingenburg als Jonathan Harker auf der Bühne. 2015 war Thomas Teil der Uraufführung von „Burnout“, wo er die Hauptrolle des Ben übernahm, für deren Interpretation er 2016 von der Deutschen Musical Akademie als bester Hauptdarsteller in einem Musical nominiert wurde. Zuletzt war er bei den Schlossfestspielen Ettlingen als Joe Gillis in „Sunset Boulevard“ zu sehen. Thomas Klotz arbeitet neben seiner Tätigkeit am Theater auch als Sprecher und Schauspieler für Film und Fernsehen.

www.thomas-klotz.de

Foto: Veit Schäfermeier 

Artjom
Korotkov

Artjom Korotkov

Artjom Korotkov, geboren in Wologda, absolvierte seine Gesangsausbildung zunächst an der Musikhochschule seiner Heimatstadt und ab 2001 am Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg. Bereits während dieser Zeit sang er Lenski in „Eugen Onegin“, Wronsky in der russischen Premiere der Oper „Anna Karenina“ von Uspenski, den Zarensohn Elisej in der Oper „Das Märchen von der toten Zarentochter“ sowie Alfredo in Verdis „La Traviata“. 2006 studierte er mit Unterstützung des Maria Pawlowna-Stipendiums an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Nach dem Studium war er Mitglied des Solistenensembles am Deutschen Nationaltheater Weimar und sang Partien wie Lysander in „Ein Sommernachtstraum“, den Fischer in „Wilhelm Tell“, Ernesto in „Don Pasquale“ und Remendado in Carmen. 2010 war er auf Tournee in Japan mit „La Bohème“ und feierte in der Rolle des Rodolfo große Erfolge. Außerdem erhielt er den Spezialpreis des International Hans Gabor Belvedere Wettbewerbs in Wien. 2011 debütierte er als Almerik in „Jolanthe“ an der Semperoper Dresden mit Vladimir Jurowski. Von 2011 bis 2013 gehörte er fest zum Ensemble des Anhaltischen Theaters Dessau und erweiterte sein Repertoire dort um Partien wie Beppe in „I Pagliacci“, Don Ottavio, Tamino, Ferrando sowie den Misanthropen Alceste in Antonio Caldaras Barockoper „Der Menschenfeind“. 2013 kehrte er erneut als Solist nach Weimar zurück. In letzter Zeit war er dort und an weiteren Häusern u. a. mit folgenden Partien zu erleben: Faust (Dessau, Weimar, Staatsoper Berlin), Camille de Rosillon (Dessau), Rodolfo (Weimar), Nemorino (Weimar, Dessau), Hauptmann Octavio in „Giuditta“ (Staatsoperette Dresden) sowie  Pinkerton, Werther und Alfredo Germont (Weimar).

An der Oper Chemnitz war er bereits als Solist im Galakonzert zum 13. Chemnitzer Opernball zu Gast. 

Produktionen

István
Kovács

István Kovács

István Kovács wurde in Pécs (Ungarn) geboren. Er studierte zunächst Medizin, bevor er seine Gesangsausbildung bei László Polgár in Zürich und Sherman Lowe in Venedig absolvierte. Der Bassbariton ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe (u. a. Internationaler Francesco-Viñas-Wettbewerb Barcelona, ARD-Wettbewerb München  und Mozart-Wettbewerb Salzburg). Er begann seine Bühnenkarriere 1999 am Teatro Regio in Turin, wo er als Trulove („The Rake?s Progress“), Haly („L’Italiana in Algeri“) und Raimondo („Lucia di Lammermoor“) auf der Bühne stand. In den Folgejahren war er an der Staatsoper Budapest als Don Giovanni, Sparafucile und Nanni (Haydn, „L’infedeltá delusa“), an der Opéra National du Rhin Strasbourg als Publio, an der Oper Frankfurt am Main als Angelotti sowie an der Berliner Staatsoper Unter den Linden als Timur zu erleben. 2004 verkörperte er die Partie des Blaubart in Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ in einer Filmproduktion für das ungarische Fernsehen. Diese Partie interpretierte er anschließend in Palermo, Bologna, Tokyo, Osaka, Stavanger, Budapest, Toulouse, Nizza und Dortmund. Die Partie des Lord Sidney in Rossinis „Il viaggio a Reims“ sang er u. a. in Toulouse, Nancy, Montpellier und Avignon. Zu seinem Repertoire gehören außerdem Partien wie Escamillo, Attila (Verdi), Walter („Luisa Miller“), Amonasro, Don Silva („Ernani“), Alidoro, Figaro (Mozart) sowie die Titelpartie in Rossinis „Maometto II“.

Zahlreiche Konzertauftritte mit Werken von Bach, Händel, Haydn, Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Verdi, Mahler und Bartók, führten István Kovács durch ganz Europa, u. a. nach Stuttgart, zu den Salzburger Festspielen und zum Schleswig-Holstein Musik Festival. Dabei arbeitete er mit Orchestern wie dem Mozarteum-Orchester, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem SWR-Orchester, dem Israel Philharmonic Orchestra und Dirigenten wie Heinz Holliger, William Christie, Helmuth Rilling, Ivor Bolton und Herbert Blomstedt zusammen.

Martin
Kronthaler

Martin Kronthaler

Martin Kronthaler wurde in Tirol geboren und studierte in Krakau, Salzburg, Wien sowie an der Scola Cantorum in Basel bei namhaften Lehrern wie René Jacobs, Nikolaus Harnoncourt, Walter Berry und R. Sartorius. Seine Opernlaufbahn begann er mit Mozart- und Rossinipartien und stand in der Titelpartie von Salieris „Falstaff“ für 3sat vor der Kamera. Nachdem er den 1. Preis beim „Internationalen Gesangswettbewerb der Opéra Royal de Wallonie“ gewonnen hatte, wurde er als Heerrufer in „Lohengrin“ an das Teatro di San Carlo in Neapel verpflichtet. Weitere Engagements führten ihn bisher unter anderem zu den Festwochen der Alten Musik nach Innsbruck, an die Landestheater von Salzburg und Innsbruck, zu den Tiroler Festspielen und den Händelfestspielen Halle, an die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Köln, das Staatstheater Schwerin, das Opernhaus Halle sowie an verschiedene Bühnen in Italien, Spanien, Japan, China und der Schweiz.

Er sang unter Dirigenten wie Seiji Ozawa, Kiril Petrenko, Hans Wallat, Arthur Fagan, René Jacobs, Rolf Reuter, Gustav Kuhn, Frank Beermann, Günter Neuhold, Markus Stenz, Markus Poschner, Alexander Joel, Marcus Creed, Alessandro de Marchi, Martin Haselböck, Olof Boman, Hubert Soudant und arbeitete mit Regisseuren wie Werner Herzog, Christine Mielitz, Tobias Richter, Sebastian Baumgarten, Paul Curran, Robert Carsen, Uwe E. Laufenberg, Jakob Peters-Messer, Enrico Job, Dietrich Hilsdorf, Nicholas Broadhurst, Fred Berndt, Gerd H. Seebach, Jean Louis Martinoty zusammen. Zu seinem Opernrepertoire gehören Partien wie Guglielmo, Graf Almaviva, Don Giovanni, Don Alfonso, Escamillo, Graf Luna, Beckmesser, Wolfram, Kothner, Marcello, Harlekin („Ariadne auf Naxos“) sowie Vater („Hänsel und Gretel“). Sein Konzertrepertoire reicht von Werken des italienischen, französischen und deutschen Barock bis zur Moderne. Mit seinen Liedprogrammen war er bisher hauptsächlich in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Peru und Singapore zu Gast.

Marc
Lamberty

Marc Lamberty

Marc Lamberty wurde in Leverkusen geboren, schloss im Sommer 2007 sein Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding mit Auszeichnung ab und hatte bereits Gastengagements in Leipzig („Hair“), bei den Bregenzer Festspielen und am Staatstheater Nürnberg. Im Sommer 2007 sang er den Simon in „Jesus Christ Superstar“ am Theater Augsburg. Als Enjolras war er im Festspielhaus Füssen und am Theater Magdeburg (2013) zu sehen. Im Herbst 2013 spielte er Simon und Cover Judas in „Jesus Christ Superstar“ in der Regie von Gil Mehmert an der Oper Bonn. 2015 war er als Erzbischof in der Uraufführung von Frank Wildhorns „Artus – Excalibur“ am Theater St. Gallen dabei und spielte Che Guevara in „Evita“ an der Oper Graz. Im Sommer 2015 war Marc Lamberty als Thomas in „The Stairways To Heaven“ in Schwäbisch Hall zu Gast, wo er 2016 nochmals den Simon übernahm.

Produktionen

Horst
Lamnek

Horst Lamnek

Der Wiener Bassbariton Horst Lamnek studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien u. a. Bei Charles Spencer, Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau, Nicolai Gedda und Wicus Slabbert. Horst Lamnek ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, war Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung und erhielt den Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Nach Engagements am Internationalen Opernstudio Zürich sowie am Theater Ulm ist er seit 2006 freischaffend tätig und gastierte an den Opernhäusern in Bonn, Essen, Wiesbaden, Regensburg, Hagen, Leipzig, an der Komischen Oper Berlin, am Neuen Musiktheater Linz, am Theater an der Wien, am Opéra-Théâtre de Metz Métropole, am New National Theatre Tokyo sowie bei den Tiroler Festspielen Erl, der Oper Klosterneuburg, dem Musikfestival Grafenegg, den Opernfestspielen St. Margarethen und beim Festival de Pâques (Aix-en-Provence).

Sein Repertoire umfasst Partien der Alten Musik, wie Giove in Cavallis „La Calisto“, über die Bassbaritonpartien in den Opern Mozarts, Don Magnifico in Rossinis „La Cenerentola“ bis zu Strauss („Capriccio“), Prokofjew („Die Liebe zu den drei Orangen“), Poulenc („Dialogues des Carmelites“), zeitgenössischer Oper (u. a. Athlete in Neuwirths „American Lulu“, Dr. Reischmann in Henzes „Elegie für junge Liebende“) und Operette (Frank in Strauß’ „Die Fledermaus“, Baron Mirko Zeta in Lehárs „Die lustige Witwe“). Er arbeitete u. a. mit den Regisseuren Andreas Homoki, Lutz Hochstraate, Reto Nickler, Nadja Loschky, Renzo Giacchieri, Daniel Benoin, Sven-Eric Bechtolf, Robert Dornhelm sowie mit den Dirigenten Alfred Eschwé, Michael Gielen, Henrik Nánási, Stefan Soltesz, Stefan Blunier, Dirk Kaftan, Andrés Orozco-Estrada, Martin Haselböck, Giovanni Antonini, Peter Schneider, Ulf Schirmer, Gustav Kuhn, Gianluigi Gelmetti und Franz Welser-Möst.

Als Konzertsänger und Liedinterpret tritt Horst Lamnek seit 1999 regelmäßig in Konzertsälen in Österreich, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Slowenien, Italien und Spanien auf. Auch im Konzertbereich spannt sich sein Repertoire von Bachs Passionen über die großen romantischen Oratorien bis hin zu Uraufführungen. Er singt mit Ensembles wie den Wiener Symphonikern, der Wiener Akademie, der Deutschen Kammerphilharmonie oder dem Stuttgarter Kammerorchester u. a. in Wien, Berlin, Hamburg, Athen und Madrid.

In Chemnitz ist er als Klingsor in „Parsifal“ zu erleben.

Foto: Vanessa Maas 

Produktionen

Sami
Luttinen

Sami Luttinen

Sami Luttinen studierte in Turku und Helsinki. Seit 1997/98 ist er Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein. Bei zahlreichen Gastspielen in Schweden, Belgien, Italien, Österreich, der Schweiz und Spanien arbeitete er u. a. mit Roger Norrington, Ji?í Kout und Rafael Frühbeck de Burgos zusammen. Er trat bei den Musikfestspielen von Zürich, Montpellier, Granada und Schleswig-Holstein auf und ist regelmäßig zu Gast beim Savonlinna Opern-Festival sowie an der Finnischen Nationaloper. Im Jahr 2000 debütierte er an der Mailänder Scala als Truffaldin in Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ und 2006 an der Bayerischen Staatsoper München als Seneca in Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“. Hier sang er zuletzt die Partie des Kadmos (Henze: „Die Bassariden“). Zu seinem Repertoire zählen Mozartpartien wie Leporello, Komtur und Sarastro, außerdem Raimondo (Donizetti: „Lucia di Lammermoor“), die Verdi-Partien Banquo („Macbeth“), Philipp II. („Don Carlo“) und Ramfis („Aida“), des Weiteren auch Colline („La Bohème“), Fasolt („Das Rheingold“), Hunding („Die Walküre“) und Gremin (Tschaikowsky: „Eugen Onegin“).

Produktionen

Mischa
Mang

Mischa Mang

 

Mischa Mang wurde an der Hochschule der Künste in Berlin zum Musicaldarsteller ausgebildet. Noch vor seinem Studium spielte er den Berger in einer Produktion von "Hair" in Glasgow. Während des Studiums arbeitete er mit Peter Lund für eine Produktion von Gershwins "Lady Be Good" in Berlin und Dessau zusammen. Später verkörperte Mischa Mang unter anderem den Eddie in der "Rocky Horror Show" in der Inszenierung von Peter Heinrich bei den Bad Hersfelder Festspielen, den Judas in "Jesus Christ Superstar" bei den Bad Gandersheimer Festspielen, den Burgfestspielen Jagsthausen und am Opernhaus Chemnitz, sowie den Berger in Ana Christine Haffters Inszenierung von "Hair" an der Oper Leipzig. Weiter war er Mitglied des deutschen Premieren-Cast von "Aida", wo er als Radames, Zoser und Pharao zu erleben war. Mit dem Queen-Erfolgshit "We Will Rock You" feierte er im Dezember 2004 Deutschlandpremiere in Köln und spielte dort bis Ende März 2006 die Rollen Bob,  Kashoggi und Dieter. Im Februar 2005 brachte Mischa Mang mit der Prog-Metal-Band Ivanhoe das Album "Walk In Mindfields", für das er mit international erfolgreichem Presse-Echo als Leadsänger gefeiert wurde. Im Mai 2006 veröffentlichte Mischa Mang seine deutsche Solo CD "Provocatio". In der Spielzeit 2006/2007 wechselte er zur Produktion von "We Will Rock You" in Zürich und war dort als Big Macca und Understudy Khashoggi/Polo zu erleben. Nebenbei tritt Mischa Mang seit Sommer 2006 regelmässig mit "We Rock!", der original "We Will Rock You"-Band aus Köln, auf. Im Herbst 2007 ging Mischa Mang mit der Band Dreamscape als Sänger auf Tour. Es folgte die Rolle des Jekyll in "Jekyll & Hyde" am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken. Als Staatsanwalt Villefort in der Welturaufführung des Musicals "Christ O" stand Mischa Mang am Staatstheater am Gärtnerplatz in München auf der Bühne. In dem Stück "Der Ring" war Mischa Mang 2008 in der Rolle des Alberich an das Saarländische Staatstheater zurückgekehrt. 2009 wurde  begeistert von den Zuschauern der Thuner Seespiele gefeiert. Dort war er als Judas in "Jesus Christ Superstar" unter der Regie von Helga Wolf zu erleben. Ab November 2009 war Mischa Mang wieder am Saarländischen Staatstheater zu sehen. In der Titelrolle des "Phantasma" stand er in der gleichnamigen Welturaufführung von Frank Nimsgern und Elmar Ottenthal auf der Bühne. Mischa Mang war 2011 als Judas in der konzertanten Osterfassung der Vereinigten Bühnen Wien und bei den Freilichtspielen in Tecklenburg in "Jesus Christ Superstar" zu sehen. In der Produktion "Sister Act" übernahm Mischa Mang 2012 die alternierende Erstbesetzung der Rollen Shank und Bones an den Vereinigten Bühnen Wien. In der Rolle des alternierenden Shank war Mischa Mang im Anschluss auch in Stuttgart zu sehen. Von Dezember 2013 bis 2015 war Mischa Mang in der Produktion "Sister Act" als Shank am Metronom Theater in Oberhausen zu erleben.

 

Foto: Andrea Peller

Produktionen

Thomas
Mehnert

Thomas Mehnert

Thomas Mehnert ist gebürtiger Chemnitzer und entdeckte als Mitglied des Dresdner Kreuzchores schon früh seine Liebe zur Musik. Nach einem Geschichtsstudium studierte der Bass am Richard-Strauss-Konservatorium in München in der Klasse von Ursula Hirschberger und war Stipendiat des Deutschen Bühnenvereins. Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater Cottbus. Danach war er am Theater Dortmund und am Staatstheater Wiesbaden engagiert. Gastverträge führten ihn auch an die Deutsche Oper Berlin, zu den Salzburger Festspielen und die Oper Frankfurt. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Pierre Boulez und Christoph von Dohnányi zusammen. Seit Herbst 2006 gehört Thomas Mehnert zum Solistenensemble des Staatstheaters Darmstadt.

Jürgen
Mutze

Jürgen Mutze

Jürgen Mutze wurde in Plauen/Vogtland geboren. Er erlernte zunächst das Handwerk eines Rundfunkmechanikers und erwarb sein sängerisches Rüstzeug als Chorsänger in Greiz und Plauen. Über die Stationen Bernburg - wo er ins Solofach wechselte -, Halberstadt, Gera, Eisenach und Zwickau wurde er 1980 an das Chemnitzer Opernhaus verpflichtet.

Neben Fachpartien als Charaktertenor in zeitgenössischen Opernwerken konnte er auch im klassischen Opernrepertoire sowie in Operette und Musical seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen, Monostatos in der „Zauberflöte“, Lord Barrat in „Der junge Lord“ und Mime im „Ring“ seien stellvertretend an dieser Stelle genannt. Rekordverdächtig ist seine Knusperhexe in „Hänsel und Gretel“, die er insgesamt mehr als 300-mal gesungen hat.

Yuriy
Mynenko

Yuriy Mynenko

Yuriy Mynenko wurde in Radomyshl (Ukraine) geboren. Er studierte Gesang bei Yuriy Teterya an der Staatlichen Musikakademie „Antonina Nezhdanova“ in Odessa, zunächst als Bariton, dann als Countertenor. Schon während seiner Studienzeit nahm er erfolgreich an zahlreichen Gesangswettbewerben teil, u. a. war er der erste ukrainische Sänger und der erste Countertenor, der das Finale des BBC Cardiff Singer of the World erreichte. Später führte ihn seine künstlerische Tätigkeit neben seinem Heimatland in viele andere europäische Länder und in die USA. So sang er am Bolschoi-Theater Moskau, am Nationaltheater Mannheim, an der Oper Köln, am Staatstheater Kassel, am Theater an der Wien, an der Opéra de Lausanne, am Théâtre des Champs-Élysées Paris, an der Opéra Royal de Versailles, an der Opéra national de Lorraine Nancy, im Concertgebouw Amsterdam, Kennedy Center Washington, und an der Santa Fe Opera.

Er arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Kazem Abdullah, Teodor Currentzis, Alan Curtis, Marc-André Dalbavie, Paul Daniel, Dan Ettinger, Diego Fasolis, Grant Gershon, Reinhard Goebel, Simon Halsey, Roman Kofman, Andris Nelsons, Vasily Petrenko, George Petrou, Michail Jurowski und Vladimir Jurowski. Sein Opernrepertoire umfasst Werke des Barock, der Klassik und der Romantik, darunter Xbalanque in „The Indian Queen“ von Henry Purcell, Corrado in „Griselda“ von Antonio Vivaldi, David in „Saul“ von Gerog Friedrich Händel, Artaserse und Megabise in „Artaserse“ Leonardo da Vinci, Annio in „La clemenza di Tito“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Ratmir in „Ruslan and Ludmila“ von Michail Glinka.

An der Oper Chemnitz ist er in der Spielzeit 2016/2017 in der Titelpartie von Händels Oper „Rinaldo“ zu erleben.

Produktionen

Wieland
Müller

Wieland Müller

Wieland Müller wurde in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren und studierte 1976 bis 1981 an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden Gesang bei Christian Elßner, Siegfried Lorenz und KS Wolfgang Hellmich. Außerdem absolvierte er ein Liedstudium bei Gertraud Geißler und Semjon Skigin.

Ab 1981 führten ihn feste Engagements an die Theater in Halberstadt und Cottbus sowie ans Opernhaus Chemnitz. Darüber hinaus war er von 1990 bis 1995 ständiger Gast an der Staatsoperette Dresden. Seit 1997 ist er freischaffend tätig. Dabei ist er dem Opernhaus Chemnitz weiterhin als ständiger Gast verbunden und war hier bisher in mehr als 40 Rollen zu erleben. Gastverträge führten ihn an zahlreiche Theater Deutschlands (u. a. in Berlin, Dresden, Leipzig, Dortmund, Rostock, Potsdam, Plauen) sowie nach England, Russland, Japan, Polen, Österreich, Bosnien, Slowakei und in die USA. Sein Opernrepertoire hat inzwischen die stattliche Zahl von 75 Partien erreicht, darunter Graf („Die Hochzeit des Figaro“), Wolfram, Guglielmo, Papageno, Malatesta, Nardo, Graf Eberbach, Plumket, Dr. Falke, Homonay, Frank, Leopold, Pluto, Peron, Clifford Bradshaw und Fagin („Oliver“).

Darüber hinaus gestaltet er regelmäßig Konzerte und eigene Liederabende und war in Rundfunk- und Fernsehproduktionen zu erleben. Seit 1995 verbindet ihn eine ständige Zusammenarbeit mit der Stadthalle Chemnitz. Zusätzlich hat er seit 1983 verschiedene Lehrverträge als Gesangslehrer und Lehrer für dramatischen Unterricht und erhielt mehrfach Berufungen in Wettbewerbsjurys in ganz Deutschland.

1996 gründete er das „Studio W.M.“-Werkstatt für Musik und Theater, dessen Leiter er auch ist, als private Ausbildungsstätte für den künstlerischen Nachwuchs und Veranstaltungspartner für Konzerte, Theaterproduktionen und Show-Events. Wieland Müller legte bereits mehr als 50 eigene Regie-Arbeiten im Theater- und Showbereich vor.

Patrick
Nitschke

Patrick Nitschke

Patrick Nitschke stammt aus Dortmund und absolvierte von 2007 bis 2010 ein Fachstudium an der Hamburg School of Entertainment. Schon während seiner Ausbildung stand er u. a. als John Proctor in Arthur Millers „Hexenjagd“ oder Sebastian in Shakespeares „Was ihr wollt“ auf der Bühne. Nach seinem Abschluss spielte er „Happy Birthday Jim Knopf“ und „Cinderella – das märchenhafte Popmusical“ sowie das Musical „Mozart“ als Solokonzert. Seit 2011 gastiert er regelmäßig am Volkstheater Rostock u. a. Als Baby John in „West Side Story“ und als Fedja in „Anatevka“. 2014 war er am Theater Pforzheim in „The Who's Tommy“ und am Theater Erfurt als Hortensio in „Kiss me, Kate!“ engagiert. In der Spielzeit 2015/2016 war er festes Ensemblemitglied als Solist im Musiktheater des Theaters Pforzheim. Dort spielte er u. a. Bernardo in „West Side Story“ und John Buffy und Cover Jim Boy in „Die Blume von Hawaii“. Seit 2008 unterrichtet er deutschlandweit Bühnenpräsenz und Gesang. Außerdem ist er als Choreograf für internationale Modelabels (z. B. V-Couture), Firmen (Intercoiffeur) und Organisationen (Staatliche Jugendmusikschule Hamburg) tätig. 

Claus
Opitz

Claus Opitz

Claus Opitz gastierte bereits während seines Studiums an der Joop van den Ende Akademie in Hamburg bei diversen Musicalgalas. Nach Abschluss seiner Ausbildung 2010 erhielt er sein erstes Gast-Engagement an der Oper Kiel, wo er als Moose in „Crazy For You“ zu erleben war. Dort sang er im darauffolgenden Jahr auch den Barnaby in „Hello, Dolly“. Eine Tournee mit dem Musical „Charlies Tante“ führte ihn in verschiedene deutsche Städte. Am Theater Heilbronn war er für die Rolle Cagelles Hanna in „La Cage aux Folles“ engagiert. Zuletzt war Claus Opitz am Landestheater Schleswig-Holstein als Billy Crocker in der Hauptrolle von „Anything Goes“ sowie in Dortmund, Nürnberg und Chemnitz als Ziegfeld-Tänzer Claus und weiteren Rollen in „Funny Girl“ zu sehen. In „Flashdance – Das Musical“ ist er im Musicalensemble zu erleben.

Matthias
Otte

Matthias Otte

Matthias Otte studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Im Rahmen des Studium war er von 1996 bis 1998 Mitglied im Chemnitzer Schauspielstudio. Außerdem absolvierte er eine Gesangsausbildung bei Wieland Müller, Juliane Claus und Tommaso Randazzo. Sein erstes Engagement führte ihn ans neue theater Halle. Von 2002 bis 2006 war er festes Ensemblemitglied der Chemnitzer Oper. Hier spielte er zahlreiche große Musicalrollen wie Rocky, Enjolras, Jesus, Clifford Bradshaw, King Marchan (Victor/Victoria), Falco („FMA – Falco Meets Amadeus“), Riff („West Side Story“), Henry Higgins („My Fair Lady“) sowie den Zahnarzt im Musical „Der kleine Horrorladen“, aber auch Boni in der Operette „Die Csárdásfürstin“ und Samiel in der Oper „Der Freischütz“. In Stuttgart stand er als Axel Staudach und Kapitän in „Ich war noch niemals in New York“ sowie als Harry und Sam in „Mamma Mia!“ auf der Bühne, in Pforzheim und Bielefeld als Joe Gillis in „Sunset Boulevard“. 2014 kehrte er als Nick Arnstein in „Funny Girl“ nach Chemnitz zurück und ist seit ab Oktober 2015 als Anatoly Sergievsky in „Chess“ zu erleben. Außerdem war er in verschiedenen Fernsehrollen zu sehen (u. a. „Tatort“, „SOKO Leipzig“ und „Polizeiruf 110“).

 

Foto: Karim Khawatmi

Produktionen

Jud
Perry

Jud Perry

Jud Perry wurde in Tennessee (USA) geboren. Er studierte Gesang an der Aspen Music School und schloss sein Gesangstudium erfolgreich in Houston an der Rice University sowie an der University in Kentucky in Lexington ab.  Weitere Studien führten ihn u. a. In die Schweiz zu Nicolai Gedda. Er sang Tamino, Remendado, Gastone, Don Ramiro, Don Ottavio, am Staatstheater Wiesbaden, Rinuccio, Ernesto und Quint in „Turn of the screw“ in den USA, Jaquino bei den Festspielen in Klosterneuburg/Wien, Ernesto in Dublin und Evangelist in der Matthäuspassion in Leipzig. Er debütierte als Libenskof in „Il viaggio a Reims“ in Reims und sang diese Partie auch an den Theatern von Avignon, Tours, Bordeaux, Nancy, Massy, Nizza, Toulon, Marseille und Toulouse, außerdem Tamino am Opernhaus Saarbrücken. Weitere Gastengagements erhielt er  beim Festival State of New York, in Darmstadt, Mainz, Köln und Saarbrücken. In jüngster Zeit gastierte er in „Parsifal“ am Teatro Regio in Turin, als Tamino in Detmold, als Libenskof in „Viaggio a Reims“ in Nürnberg, in „Die Liebe der Danae“ beim Festival State of New York, mit dem Weihnachtsoratorium in Köln und mit Dvo?áks Requiem in Porto. Außerdem sang er Pong in „Turandot“, Stanislaus in „Der Vogelhändler“, in „Wozzec“k und der Johannes-Passion in Wiesbaden, in „Vom guten Ton“ vom Thomas Beimel in Wuppertal, in der Schöpfung in Fulda, in der Johannes-Passion in Altenberg und in der Passionskantate von Homilius in Trier.

Nach einem Fachwechsel singt er nun als Countertenor. Sein erster Vertrag war der Tolomeo in „Giulio Cesare“ am Teatro Regio in Turin mit dem Dirigenten Alessandro De Marchi, 2015/2016 singt er den Orlando Furioso in Hamburg,  Arsamene in "Xerxes" in Mailand und am Teatro Goldoni in Venedig, Medoro in "Orlando" in Aachen und 2017 "Rinaldo" in Chemnitz.

Foto: Axel Sawert 

Produktionen

Mario
Radosin

Mario Radosin

Mario Radosin wurde in Bielefeld geboren. Seine Schauspielausbildung erhielt er von 2008 bis 2011 in Hamburg. Engagements führten ihn als Pdokolessin in „Die Heirat“ ans Monsun Theater Hamburg und als Piccolo in „Im weißen Rössl“ ans Theater Norderstedt. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum festen Schauspielensemble am Theater Pforzheim und war dort u. a. als Camille in „Dantons Tod“, Mortimer in „Maria Stuart“, in der Doppelrolle der beiden Liebhaber Cléante/Thomas Diafoirus in Molières „Der eingebildete Kranke“, als Esel im Weihnachtsmärchen „Die Bremer Stadtmusikanten“, Ente in Ente Tod und Tulpe“ und Johnny in der Deutschen Erstaufführung des Solostückes „Ich liebe dich, Mann“ zu erleben. Seit 2015 ist er freischaffend tätig, blieb aber dem Theater Pforzheim weiterhin als Gast verbunden mit Rollen wie Action in „West Side Story“, Sturmführer Schulz in „Sein oder Nichtsein“, König Sharyar und Aladdin im Märchen „1001 Nacht“ , Bobbie Flipps in der Operette „Die Blume von Hawaii“ und Mr. Fabulous im Musical „Tribute to the Blues Brothers“. 

Tommaso
Randazzo

Tommaso Randazzo

Tommaso Randazzo studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Luisa Bosabalian, Carl Davis und Spelios Constantine Gesang und absolvierte Meisterkurse bei Bernd Weikl, Wolfgang Brendel und Carlo Bergonzi. Festengagements führten ihn nach Ulm, Bonn und Halle. Zwischen 1995 und 2008 war er ständiger Gast an der Münchner Staatsoper. Dort sang  er u. a. unter der  Leitung von Zubin Metha zur Eröffnung der Münchner Festspiele und wirkte in eine Produktion der „Salome“ unter der Leitung von Kent Nagano mit. Seit 2005 ist er ständiger Gast an der Oper Leipzig. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach Stuttgart, Chemnitz, Toronto, Rom, Bologna, Palermo, Triest, Sun City/Südafrika, Gran Canaria und an die Mailänder Scala. Er wirkte bei einer Fernsehaufzeichnung von Strauss‘ „Elektra“ mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Semyon Bychkov mit. Zu seinen Partien gehören Rodolfo, Nemorino, Hoffmann, Don José, Lenski, Steuermann, Monostatos und der Alfred in der „Fledermaus“. In Chemnitz war er u. a. bereits als Steuermann in „Der fliegende Holländer“, als Monostatos in der „Zauberflöte“ sowie als Matrose und Priester in „Vasco de Gama“ zu erleben.

 

 

Timothy
Richards

Timothy Richards

Der walisische Tenor Timothy Richards studierte am Royal Welsh College of Music & Drama und am Royal Nothern College of Music in Manchester, wo er zwei Begabtenstipendien erhielt. Bereits während des Studiums gewann er 1996 einen der angesehensten Gesangswettbewerbe in Wales, den National Towyn Roberts Award.

Timothy Richards hat ein breitgefächertes Konzert- und Oratorienrepertoire und gastierte in der Royal Albert Hall, Bridgewater Hall, St David’s Hall, bei den Hallé and Welsh Proms und auf vielen Konzertpodien in ganz Europa mit Partien wie Verdis Requiem, Mendelssohns „Elias“ und „Lobgesang“-Sinfonie, Händels „Messias“, Mozarts Requiem, Haydns „Schöpfung“, Beethovens Neunte und Rossinis „Stabat Mater“.

Seine Fernsehauftritte in Großbritannien beinhalten „The Three Tenors“, Rossinis „Stabat Mater“ live vom National Eisteddfod, „The Memorial concert for Sir Joseph Parry“ Stainers „Crucifixion“, Arwel Hughes „Dewi Sant“, außerdem „Carmen“ im MDR Fernsehen.

Sein Operndebüt gab er 1998 als Alfredo in „La Traviata“ an der Welsh National Opera, dirigiert von Carlo Rizzi. Seitdem sang er an der Semperoper Dresden, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Oper in Oslo, am Königlich Dänischen Opernhaus in Kopenhagen, am Opernhaus in Perm (Russland), der English National Opera London, der Oper Köln, an der Komischen Oper Berlin, dem Staatstheater Stuttgart, dem Nationaltheater Mannheim und an vielen Opernhäusern in ganz Europa. Sein Repertoire umfasst Partien wie Rodolfo, Pinkerton, Cavaradossi, Herzog („Rigoletto“), Riccardo („Un ballo in maschera“) Hoffmann, Don José, Werther, Luigi („Il tabarro“), Sänger („Der Rosenkavalier“) und Erik.

2015/2016 gastiert Timothy Richards an verschiedenen Theatern als Riccardo, Pinkerton, Hoffmann und Prinz in „Rusalka“. An der Oper Chemnitz war er 2013/2014 bereits als Pollione in „Norma“ zu erleben, nun singt er die Titelpartie in Jules Massenets Oper „Werther“. 

Foto: Haider

Produktionen

Reto
Rosin

Reto Rosin

Reto Raphael Rosin studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Seine Ausbildung ergänzte er mit Meisterkursen und Privatstudien bei bedeutenden Sängern und Gesangspädagogen. In der Spielzeit 1999/2000 debütierte er an der Staatsoper Stuttgart. Seither führten ihn Engagements an Opernhäuser und zu Festspielen im In- und Ausland, u. a. nach Saarbrücken, Kaiserslautern, Bielefeld, Passau, Regensburg, Hagen, Bremerhaven, Linz, Luzern, Südafrika, Argentinien, Brasilien, Japan, Italien, Tschechien, Spanien, Österreich, Kanada, in die Ukraine, Schweiz und die USA. Er arbeitete bereits mit Regisseuren wie Hans Neuenfels, Inga Levant, Roland Schwab, Martin Kušej, Klaus Zehelein, Ultz, Ralf Nürnberger, Aaron Stiel und Roland Hüve zusammen. Reto Raphael Rosin sang unter Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta, Georges Prêtre, Johannes Kalitzke, Howard Arman, Roberto Paternostro und Lothar Zagrosek. Sein Konzertrepertoire erstreckt sich von barocken bis zu zeitgenössischen Werken. Zu seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen u. a. Partien wie Tamino, Alfredo, Barinkay („Der Zigeunerbaron“), Eisenstein, Narraboth („Salome“) und Lenski. Den Fachwechsel in das Heldentenorfach vollzog Rosin in den letzten Jahren mit Partien wie Prinz („Rusalka“), Hans („Die verkaufte Braut“), Cavaradossi, Max („Der Freischütz“) und Lohengrin. Reto Raphael Rosin wirkte bei mehreren CD- und Rundfunkproduktionen mit und war Finalist und Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe und Auszeichnungen, wie u. a. des Belvedere Oper-/Operettenwettbewerbs, des BR-Liedwettbewerbs und des „Josef Suder“ Wettbewerbs für Zeitgenössischen Gesang. 2008 erhielt er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte Darstellende Kunst. 2006 wurde Reto Raphael Rosin als Dozent für Gesang an die Universität Passau berufen. 2010 sang er unter Enoch zu Guttenberg den Solo-Tenorpart in Verdis Requiem bei seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI. im Vatikan.

Kouta
Räsänen

Kouta Räsänen

Kouta Räsänen stammt aus Finnland und studierte Gesang bei Jaakko Ryhänen an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie bei Rolando Panerai in Florenz.

Er sang bereits an der Finnischen Nationaloper in Helsinki sowie an anderen finnischen Opernhäusern Partien wie Leporello, Alidoro, Dulcamara, Don Pasquale, Colline, Lodovico und viele andere. Gastspiele innerhalb Deutschlands führten ihn ans Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und ans Nationaltheater Weimar. Außerdem gestaltete er Konzerte mit zahlreichen Orchestern in Finnland mit Werken von Bach, Händel, Haydn, Mozart, Schostakowitsch und Frank Martin. Er gab auch verschiedene Liederabende in Finnland, Stockholm, Paris, Amiens, Teheran und Toronto sowie in Calumet/Michigan.

Seit 2006 ist Kouta Räsänen festes Ensemblemitglied der Oper Chemnitz und war hier u. a. bereits als Basilio („Barbier von Sevilla“), Sarastro, Cedrico il Sassone („Il Templario“), Don Pédro („Vasco de Gama“), König Heinrich, Fasolt, Zaccharia, Ramphis, als Waffenmeister und Nacht-Wunderer („Die Rose vom Liebesgarten“),  Mephistopheles, Geronte („Manon Lescaut“), Colline, in der Partie des Blinden in „Iris“ (Mascagni), als Wassermann (Rusalka“), Tschelio („Die Liebe zu den drei Orangen“), als Kardinal in der Deutschen Erstaufführung von Torsten Raschs Oper „Die Herzogin von Malfi“ sowie als Astradamors in „Le Grand Macabre“, als Großinquisitor in „Don Carlos“, als Petrus in Carl Orffs „Der Mond“ und als Oroveso in „Norma“ zu erleben.

Robert
Schmelcher

Robert Schmelcher

Robert Schmelcher stammt aus Weinheim und erhielt seine Ausbildung an der Abraxas Musical Academy in München und ergänzte sie durch Gesangunterricht bei Mark Garcia. Er  kann auf zahlreiche Engagements verweisen, so gastierte er u. a. als Ronny („Hair“) am Stadttheater Ingoldstadt, als Sigismund („Im Weißen Rössl“) an der Kammeroper Köln, als Raoul („Das Phantom der Oper“) bei einer Tournee von ASA Event, als Lars („Ganz oder gar nicht“) und Rocky („Immer wieder sonntags“) in Hanau sowie als Juano („West Side Story“) bei den Bad Hersfelder Festspielen. Am Volkstheater Frankfurt verkörperte er die Rolle Hanna aus Hamburg in „La Cage aux Folles“. Es folgten die Produktionen ,,Kolpings Traum” und ,,Die Päpstin” in Fulda, Wuppertal und Hameln. Zuletzt war er an der Kleinkunstbühne Heppenheim als Adam in „Die Tagebücher von Adam und Eva“ zu erleben und hat dort für das Stück „SOS - Wir heiraten“ die Regie übernommen. In Stefan Hubers „Funny Girl“-Inszenierung wirkte er in Dortmund, Nürnberg und Chemnitz mit.

Produktionen

Wolfgang
Schwaninger

Wolfgang Schwaninger

Wolfgang Schwaninger begann seine Karriere als lyrischer Tenor am Staatstheater am Gärtnerplatz in München (Tamino, Belfiore, Belmonte, später auch Duca, Don Jose, Hoffmann und Canio) und erweiterte sein Repertoire dann ins deutsche Fach: Max (Dresden) Florestan (Leipzig und Tokio), Bacchus (München, Wiesbaden, Darmstadt, Leipzig).
Gastspiele führten den Tenor in viele Länder Europas sowie nach Korea, Japan, China, Kanada, Israel und in die  USA. Er arbeitete mit namhaften Regisseuren wie August Everding, John Dew, Claus Guth, Hans Peter Lehmann, Loriot und Klaus Maria Brandauer sowie herausragenden Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Lawrence Foster, Gustav Kuhn und Constantinos Carydis. Er sang bei zahlreichen Rundfunkproduktionen und Konzerte beim SWR, MDR und beim Bayerischen Rundfunk. 2004 wurde er für den Theaterpreis des Münchner Merkur nominiert.

Im Sommer 2007 debütierte Wolfgang Schwaninger bei den Wagner-Festspielen Erl als Loge in „Das Rheingold“, im Oktober 2007 als Siegmund in „Die Walküre“ und im Frühjahr 2008 in der Titelpartie von Wagners „Tristan und Isolde“ am Stadttheater in Münster. Im Oktober 2009 erfolgte das Debüt als Walther von Stolzing („Die Meistersinger von Nürnberg“) am Theater in Hildesheim. Von der Zeitschrift „Opernwelt“ erhielt er Nominierung zum Sänger des Jahres 2009 für die Produktionen „Hoffmanns Erzählungen“ und „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“. Seitdem führten ihn Gastspiele u. a. als Alwa in Alban Bergs „Lulu“ an die National Opera Seoul, als Siegmund  nach Taipei (Taiwan) sowie als Jim Mahoney in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ u. a. nach Leipzig, Wiesbaden, Istanbul  und Tel Aviv. Zuletzt sang er Peter Grimes und Hyon („Oberon“) in Münster, die Titelpartie in  „Hoffmanns Erzählungen“ am Staatstheater Darmstadt, Governor/Vanderdendur in „Candide“ an der Staatsoper Berlin, Paul in „Die tote Stadt“ in Innsbruck und St. Gallen, Florestan in „Fidelio“ in Rouen sowie Stolzing in Peking. In der Neuproduktion der Volksoper Wien singt Wolfgang Schwaninger 2016/2017 wieder den Hoffmann, außerdem den Melot in Peking und den Max in Augsburg.

Veit
Schäfermeier

Veit Schäfermeier

Bereits während seiner Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien konnte Veit Schäfermeier Erfahrungen als Hauptdarsteller sammeln, u. a. in Produktionen wie „The Appletree“ (Adam), „The Secret Garden“ (Archibald Craven), „Me and my Girl“ und „Die Blume von Hawaii“ (Stone). 1999 belegte er den 1. Platz des Landesgesangswettbewerbs NRW in der Sparte Musical sowie den Förderpreis beim Bundesgesangswettbewerb in Berlin.

2000 spielte er noch während der Ausbildung im Ensemble des Musicals „Mozart!“ in Wien. Bei „Jekyll & Hyde“ in Bremen, Wien und Köln war er u. a. alternierend in der Titelrolle zu sehen. In „Les Misérables“ am Theater des Westens in Berlin war er die Erstbesetzung des Grantaire und spielte außerdem noch den Thénardier. Als Chagall, Professor Abronsius und Graf von Krolock stand er 2005 in der Hamburger Inszenierung von Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ auf der Bühne und bei der Berliner Premiere 2006 als Erstbesetzung Professor Abronsius.

Im Theater Bielefeld übernahm Veit 2007 die Titelrolle in „Jekyll & Hyde“. Im gleichen Jahr verkörperte er auch den Fred Hoffmann in der Uraufführung von „Ich war noch niemals in New York“ im Hamburger Operettenhaus und danach im Theater des Westens den Winnetouch im Musical „Der Schuh des Manitu“. In diesen Rollen hört man ihn auch auf den beiden Cast-Alben. Als Sir Percy Blakeney war er in Wildhorns „The Scarlet Pimpernel“ in Bielefeld zu sehen und gastierte mit „Grease“ in München und Frankfurt. Wieder zurück in Bielefeld spielte er Anatoly in „Chess“, Stine in „City of Angels“, Joe Gillis in „Sunset Boulevard“ sowie die Titelrolle von „Cyrano“. Ab November 2011 stand er erneut als Professor Abronsius auf der Bühne des Theaters des Westens in Berlin. Mit dem Musical „BurnOut“ tourte Veit durch Berlin, Mannheim, Emmendingen und Wien, trat im Juli 2015 bei „Disney in Concert“ auf der Berliner Waldbühne auf und gab mit einigen seiner „Tanz-der-Vampire“-Kollegen Konzerte unter dem Namen „4Loud“.

Patrick
Stanke

Patrick Stanke

Bereits während seiner Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ in München stand der gebürtige Wuppertaler in Musicals wie "On The Town", "Guys & Dolls" und in der mit dem Bayrischen Theaterpreis gekrönten Inszenierung von "King Arthur" auf der Bühne.

In kürzester Zeit avancierte Patrick Stanke zum deutschlandweit gefragten und erfolgreichen Musicaldarsteller. Er verkörperte in der deutschen Erstaufführung von "Titanic - Das Musical" die Rolle des Heizers Frederick Barrett, bevor er im Erfolgsmusical "Aida" von Elton John die Hauptrolle des ägyptischen Soldatenführers übernahm. Anschließend machte er sich bundesweit einen Namen als D`Artagnan in der deutschen Erstaufführung von "Die 3 Musketiere" am Theater des Westens in Berlin, wofür er in der Kategorie „Bester Schauspieler” für den Goldenen Vorhang 2005 nominiert wurde. Nahtlos folgten weitere Erfolgsstationen: Patrick Stanke kreierte in der deutschen Erstaufführung des Off-Broadway-Hits "Die letzten 5 Jahre" die Rolle des Jamie, spielte in "Der kleine Horrorladen" bei den Freilichtspielen Tecklenburg den Zahnarzt Orin und lieh der Pflanze Audrey II seine Stimme. Er brillierte als "Mozart!" Im gleichnamigen Musical am Deutschen Theater in München und verkörperte am selben Theater die männliche Hauptrolle in "Die Schöne und das Biest". Er spielte die Titelrolle in Frank Wildhorns "Jekyll&Hyde" und gleich zweimal die des Jesus in "Jesus Christ Superstar" – am Staatstheater Kassel und an der Oper in Magdeburg. Er war Chuck Cranston im Tanzmusical "Footloose" und in der Open-Air-Weltpremiere von "Mozart!" in Tecklenburg war Patrick Stanke erneut in der Titelrolle zu sehen. In der Weltpremiere des Musicals "In nomine patris" am Deutschen Theater in München kreierte er die Rolle des Wissenschaftlers Dr. Sand und in der europäischen Erstaufführung von "Marie Antoinette" aus der Feder des erfolgreichen Autorenduos Michael Kunze und Sylvester Levay stand er als Graf Axel von Fersen auf den Brettern. Im Colosseum Theater Essen in "Buddy – Das Buddy Holly Musical" war er als Big Bopper live on stage zu erleben. Im Sommer 2011 spielte Patrick die Titelrolle im Musical "Jesus Christ Superstar" bei den Freilichtspielen in Tecklenburg. Ab Oktober 2011 spielte er die Rolle des Dave Bukatinski im Musical "The Full Monty" am Theater in Dortmund. Bei der deutschen Open-Air-Premiere von "Marie Antoinette" in Tecklenburg 2012 stand Patrick Stanke wieder als Graf Axel von Fersen auf der Freilichtbühne. Im November 2012 übernahm er die Rolle des Joey in "Sister Act" am Ronacher Theater in Wien. Im Theater Nordhausen spielt er seit 2013 in "Aida" das Musical die Rolle des Soldatenheerführers Radames und im selben Jahr Che in "Evita" bei den Wuppertaler Bühnen.

Neben seinen Bühnenengagements ist der diplomierte Musicaldarsteller ein gefragter Solist bei Konzerten und Gala-Veranstaltungen wie der "Best of Musical-Tournee" durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, bei der er 2005, 2007 und 2010 als Solist auftrat. Seine Solokonzert-Reihe "Stanke ohne Strom" hat bei den Fans mittlerweile Kultstatus erreicht. Auch in Japan ist Patrick Stanke ein gefeierter Sänger. Seit 2010 ist er dort regelmäßig als Stargast in Levay & Kunze-Konzerten zu erleben. 2009 erschien mit "Ich bin Musik" die erste Solo – CD des Publikumslieblings. Neben Jan Ammann, Christian Alexander Müller und Mark Seibert gehört Patrick Stanke seit 2010 zu den Gründungsmitgliedern der "Musical Tenors".

2010 gab Patrick Stanke sein Regiedebüt mit Inszenierungen von "Der kleine Horrorladen" sowohl im Theater in Cronenberg in Wuppertal als auch im Theater im Centrum in Kassel, welche mit großem Erfolg in der Presse belohnt wurden. Im Anschluss führte Patrick Stanke 2012 die Regie zum Musical "Hair" und 2013 inszenierte er das Musical "Hairspray". Beide feierten im im "Tic-Theater" in Cronenberg Wuppertal Premiere. 

www.patrickstanke.de/patrick-stanke/

Produktionen

Jacek
Strauch

Jacek Strauch

Biografie folgt in Kürze 

László
Varga

László Varga

László Varga wurde in Budapest geboren, wo er am Béla-Bartók-Konservatorium seine erste Gesangsausbildung erhielt, bevor er Gesang an der Hochschule für Musik „Ferenc Liszt“ in Budapest studierte. Seine Opern- und Konzerttätigkeit begann bereits 1993 in Ungarn mit der Partie des Sarastro in der „Zauberflöte“. In Deutschland debütierte er 1996 bei einer Aufführung des „Messias“ in Mainz. Ein Jahr später wurde er Ensemblemitglied der Budapester Kammeroper mit der eine rege Konzerttätigkeit begann. Liederabende, Oratorien, Opern und Konzerten führten ihn an zahlreiche Bühnen in Ungarn, Deutschland und Frankreich. Von 2000 bis 2006 war er an den Städtischen Bühnen Münster engagiert, wo er u. a. den Walter  in „Der zerbrochene Krug“ von Viktor Ullmann sang. Seit 2007 ist er Mitglied des Solistenensembles am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz, wo er Partien wie Sarastro, Pater Guardian oder Baron Ochs auf Lerchenau gestaltete. László Varga verfügt über ein umfangreiches Repertoire, das sowohl die Konzert- und Oratorien- als auch die Opern-, Operetten-, Musical- und Liedliteratur umfasst. Neben seiner Tätigkeit am Theater nimmt er regelmäßig an internationalen Opern- und Konzertfestivals teil und ist an anderen Opern- und Konzerthäusern zu Gast.

Florian
Weigel

Florian Weigel

Florian Weigel hat seine Ausbildung zum Musicaldarsteller an der Joop van den Ende Academy in Hamburg im Sommer 2015 abgeschlossen. Im Rahmen der Ausbildung war er in vielen Produktionen der Stage Entertainment Studios beteiligt, u. a. im Ensemble von „The Rocky Horror Show“ und in der deutschsprachigen Uraufführung des Revival von „Godspell“, wo er die Rolle des Jesus kreieren durfte. Auch am Thalia Theater in Hamburg konnte er künstlerische Erfahrungen sammeln und wirkte beispielsweise in den Inszenierungen „Ein Sommernachtstraum“ und „Wir sind noch einmal davongekommen“ mit.
Im Anschluss an seine Ausbildung führte ihn sein erstes Engagement ans Staatstheater Darmstadt, wo er in „Flashdance – Das Musical“ im Ensemble und in „Cabaret“ als Otto zu sehen ist.

John Wesley
Zielmann

John Wesley Zielmann

John Wesley Zielmann, in Göttingen geboren, absolvierte sein Studium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum und an der Folkwang Hochschule Essen. Engagements führten ihn an das Deutsche Theater in Göttingen, das Schauspielhaus Bochum, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, die Wuppertaler Bühnen, das Theater Oberhausen und von 2005 bis 2013 als festes Ensemblemitglied ans Theater Bielefeld. Hier war er in zahlreichen Rollen zu sehen, u. a. als Eugen in „Pension Schöller“, Mellefont in „Miss Sara Sampson“, Beaumarchais in „Clavigo“, Robert in „Boeing, Boeing“, Orest in „Iphigenie auf Tauris“, Martin in „Käthe Hermann“ und als Frosch in „Die Fledermaus“ (Inszenierung: Helen Malkowsky). Jeweils vier Spielzeiten lang spielte er den Michael Minetti in „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ (Inszenierung: Roland Hüve) und den Thore in „Wie im Himmel“. Sein zusammen mit Johanna Zielinski gestalteter Andy-Warhol-Abend „Forever Art?“ wurde im Sommer 2010 nach zahlreichen Vorstellungen in Bielefeld zum undergroundzero festival in New York City eingeladen. Er arbeitete mit Regisseuren wie Michael Heicks, Christian Schlüter, Sascha Hawemann, Philipp Preuss, Dariush Yazdkhasti, Daniela Kranz, Roland Hüve und  Patrick Schimanski.

Ab 2013/2014 war John Wesley Zielmann ständiger Gast am Stadttheater Bremerhaven, wo er u. a. in „Singin‘ in the Rain“, „Der alte König in seinem Exil“, „Peer Gynt“ und als König Artus in „Merlin oder Das wüste Land zu sehen“ war. 2014 und 2015 gastierte er an der Staatsoper Hamburg.

Ab November 2015 war John Wesley Zielmann auch in Nick Paynes „Constellations“ am Kellertheater Winterthur (Schweiz) zu sehen. Neben seiner Tätigkeit als Sprecher für den WDR Köln tritt er vielfach als Rezitator und mit Lesungen auf.

Foto: Ulrich Lindenthal

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