Ensemble

Damen

Damen

Katharina
Boschmann

Katharina Boschmann

Katharina Boschmann, Stipendiatin der Ernst-Freiberger-Stiftung, studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Marietta Zumbült und Siegfried Gohritz. Meisterkurse bei Vivica Genaux, Helen Donath, Klesie Kelly und Julie Kaufmann vervollständigten ihre Ausbildung. Nach dem Studium war sie von 2013 bis 2016 Mitglied des Ensembles am Theater Nordhausen. Die junge Sopranistin konnte sich bereits ein breitgefächertes Repertoire erarbeiten, zu dem Partien wie Almirena in Händels Rinaldo, Despina in Mozarts Così fan tutte, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel und Christel in Zellers Vogelhändler genauso gehören wie Lina Lamont im Musical Singin' in the Rain und Eliza Doolittle in My Fair Lady. Katharina Boschmann war Gast am Deutschen Nationaltheater Weimar sowie bei den Schlossfestspielen Sondershausen und arbeitete mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Ton Koopman und Wolfgang Katschner, unter dessen Leitung sie am Goethe-Theater Bad Lauchstädt als Anna in Scarlattis Didone Delirante debütierte. Darüber hinaus wurde sie ausgewählt, gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk die Ersteinspielung dieser Oper aufzunehmen. Seit Beginn der Spielzeit 2016/2017 gehört sie zum Solistenensemble der Oper Chemnitz.
Foto: Andreas Trapper

 

 

Franziska
Krötenheerdt

Franziska Krötenheerdt

Franziska Krötenheerdt wurde in Halle (Saale) geboren und wuchs in Berlin auf. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bremen. Seit der Spielzeit 2014/2015 gehört sie zum Ensemble der Oper Chemnitz. Zuvor arbeitete sie fest, aber auch als Gast am Theater Erfurt, Theater Eisenach, Theater Bad Lauchstädt, bei den Bühnen Halle, am Stadttheater Bremerhaven, Theater Vorpommern, Staatstheater Braunschweig, Theater Aachen, Theater Cottbus, an der Volksbühne Jena und bei den Seefestspielen Berlin. Bisher war sie bereits in Partien wie Gretel, Susanna, Ghita (Der Zwerg), Almirena (Rinaldo), Maria (West Side Story), Ännchen, Adele, Zerlina und Susanna zu erleben. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Katharina Thalbach, Hinrich Horstkotte, Anthony Pilavachi, Robert Lehmeier, Roland Hüve, Helen Malkowsky, Andrej Woron, Walter Sutcliffe, Ralf Nürnberger, Guy Montavon, Ansgar Weigner, Kobie van Rensburg, Christian von Götz sowie mit Dirigenten wie Ekkehard Klemm, Judith Kubitz, Enrico Calesso, Frank Beermann, Stephan Tetzlaff, Stephan Veselka, Felix Bender, Nicholas Milton, Karl Prokopetz, Johannes Pell, Wolfgang Katschner, Ido Arad und Guillermo García Calvo zusammen.

Sylvia
Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort, geboren in Gera, aufgewachsen in Zeitz, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Leipziger Musikhochschule und Praktika in Karl-Marx-Stadt und am Berliner Metropoltheater. Sie nahm an mehreren Chanson- und Musical-Workshops bei Gisela May teil. Ein Teilstudium führte sie an die Berliner Musikhochschule (Bereich Musical) zu Karin Waterstraat.
Seit 1991 stand Sylvia Schramm-Heilfort als Eliza in My Fair Lady in Chemnitz auf der Bühne. Aufgrund dieser Rollengestaltung erhielt sie hier 1991 ein festes Engagement. Mit Gastspielen war sie unter anderem in Berlin, Kiel, Würzburg, Saarbrücken, Lübeck, Gera und in der Beethovenhalle Bonn zu erleben.
In Chemnitz war sie außerdem u. a. als Evita, als Hodel in Anatevka, Irene Molloy in Hello, Dolly, Anita in der West Side Story, Iduna in Das Feuerwerk, Magenta in der Rocky Horror Show, Ida in der Fledermaus, Chefsekretärin Margueritta Kulicke in Messeschlager Gisela, Venus in Orpheus in der Unterwelt, Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, Madame Thénardier in Les Misérables, als Miss Sherman in FAME, als Fräulein Schneider in „Cabaret“, als Comtesse Franziska von Sandau in „Das Wirtshaus im Spessart“, als Falcos Mutter in FMA – Falco Meets Amadeus sowie als Hannah in der deutschen Erstaufführung von Flashdance – Das Musical zu sehen. Aktuell spielt sie Marie Grosholtz in Frank Wildhorns Das scharlachrote Siegel.

Maraike
Schröter

Maraike Schröter

Die Sopranistin Maraike Schröter studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Julia Varady, Brenda Mitchell und Christine Schäfer. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza und Deborah Polaski ergänzten ihre breit gefächerten Studien.
Maraike Schröter war u.a. Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Anneliese Rothenberger Gesangswettbewerbs und war Finalistin des Wettbewerbs Richard Wagners Neue Stimmen in Karlsruhe.
Von 2011 bis 2013 war Maraike Schröter Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem in der Rolle der 1. Dame in der Zauberflöte, als Bubikopf in Der Kaiser von Atlantis und als Berta in Der Barbier von Sevilla zu erleben war. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper Der Ring des Nibelungen.
Seit der Spielzeit 2013/14 ist die Sopranistin Ensemblemitglied des Theaters Chemnitz und war dort bisher als Donna Anna in Don Giovanni, als Elisabetta in Don Carlos, als Desdemona in Otello sowie als Infantin in Der Zwerg zu hören.
Gastspiele führten sie zuletzt als 1. Dame an die Staatsoper Berlin und zu den Bregenzer Festspielen sowie als Chrysothemis in Elektra an das Staatstheater Cottbus.
Aktuell ist sie in ihrem Stammhaus als Eva in Die Meistersinger von Nürnberg sowie als Liù in Turandot zu hören.

Guibee
Yang

Guibee Yang

Die südkoreanische Sopranistin Guibee Yang studierte zunächst in Seoul und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gabriele Fuchs. Meisterkurse u. a. bei Edith Wiens und Helmuth Deutsch rundeten ihre Ausbildung ab. 2008/2009 gab sie ihr erfolgreiches Debüt am Münchener Prinzregententheater als Rezia in Glucks Die Pilger von Mekka. Darüber hinaus sang sie u. a. Fairy Queen (Henry Purcell) und Rose in Dornröschen (Engelbert Humperdinck). 2009 war sie als Aminta (Il re pastore) am Theater Augsburg und zuvor bereits u. a. als Susanna (Le nozze di Figaro) und Rosina (Il Barbiere di Siviglia) in ihrer Heimat zu erleben. Seit 2010 gehört sie zum Ensemble der Oper Chemnitz und sang bereits Partien wie Morgana (Alcina), Violet in der Uraufführung von Rezniceks Oper Benzin, Gilda (Rigoletto), Pamina, Isotta (Die schweigsame Frau), Schwan (Swanhunter/DEA), Blumenmädchen (Parsifal), Amanda (Le Grand Macabre), Gretel, den Hirten in Tannhäuser, Zerlina, Sophie (Werther), Lucia in Lucia di Lammermoor sowie Armida (Rinaldo). Außerdem wirkte sie an verschiedenen Konzerten wie Beethovens 9. Sinfonie, Carmina Burana und Strawinskys Pulcinella mit.
2013 sang Guibee Yang die Inès in Meyerbeers Oper Vasco de Gama, die als Wiederentdeckung des Jahres 2013 von der Fachzeitschrift Opernwelt gefeiert und deren CD-Aufnahme mit dem ECHO-Klassik prämiert wurde. Außerdem war sie an CD-Einspielungen von Strauss' Die schweigsame Frau, Rezniceks Benzin und Humperdincks Dornröschen sowie Paulas reisen beteiligt.
Guibee Yang arbeitete u. a. mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester und der Neuen Hofkapelle München. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Unter anderem erhielt sie beim 15. Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini den Karl-Böhm-Preis, den 1. Preis beim Maria-Caniglia-Wettbewerb sowie jeweils einen 2. Preis beim Wettbewerb Gian Paolo Cresci und beim International Rotary Opera Contest 2013 in Lissabon. 2014 wurde sie beim Internationalen Wilhelm-Stenhammar-Musikwettbewerb ausgezeichnet.
Die Sopranistin gastierte u. a. an Opernhäusern in Nürnberg, Ingolstadt, Bayreuth, Halle, Rudolstadt, Leipzig und Seoul sowie beim Musik Festival Bad Aibling, dem Thurn und Taxis Music Festival, dem Salzach Festival in Salzburg, beim Barock Lust Festival in Bad Reichenhall und beim Opernfestival in Gut Immling. Eine rege Konzerttätigkeit führt sie in zahlreiche Städte im In- und Ausland. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Helmuth Froschauer, Alexander Liebreich und Antony Hermus zusammen. 2017 wird sie in Jörg Widmanns Oper Babylon in der Partie der Seele im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam unter der Leitung von Markus Stenz zu erleben sein.

Herren

Herren

Andreas
Beinhauer

Andreas Beinhauer

Aus dem süddeutschen Aalen stammend, absolvierte der Bariton Andreas Beinhauer sein Studium in Gesang und Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und erhielt wichtige Impulse in Meisterkursen u. a. von Udo Reinemann, Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Julia Varady und Thomas Quasthoff. Während seines Studiums wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. 2014 und 2015 gastierte er am Nationaltheater Mannheim und den städtischen Bühnen Wuppertal, bevor er in der Spielzeit 2015/2016 Ensemblemitglied der Oper Chemnitz wurde. Dort war er bisher u. a. als Albert (Werther), Fürst Jeletzkij (Pique Dame), Argante (Rinaldo) sowie Conte Almaviva in Le Nozze di Figaro zu erleben.
Andreas Beinhauer ist rege als Lied- und Oratoriensolist tätig. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Paris, Wien, in die Schweiz, nach Kairo und Südafrika (Kapstadt, Stellenbosch). Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium war er zu Gast in der Berliner Philharmonie und dem Münster Basel. Liederabende gab er u. a. mit Hartmut Höll, Wolfram Rieger und Markus Hadulla. Gemeinsam mit der Pianistin Melania Kluge gewann er 2012 den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Im Duo mit Anna Beinhauer (Graczykowska) gewann er 2015 in der Sparte „Lied“ den zweiten Preis beim internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Moderne in Graz und im selben Jahr den ersten Preis beim Wettbewerb für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts in Karlsruhe.

Thomas
Mäthger

Thomas Mäthger

Thomas Mäthger wuchs in einem musikalischen Elternhaus im Erzgebirge auf und kam schon frühzeitig mit dem Gesang durch Kinderchöre und Kurrenden in Kontakt. Nach der Schulzeit erlernte er zunächst den Beruf eines Krankenpflegers. Ein Gesangsstudium absolvierte er 1980-1985 an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler. Sein erstes Engagement führte ihn für eine Spielzeit nach Halberstadt, es folgten drei Jahre am Opernstudio der Sächsischen Staatsoper Dresden, bevor er 1989 in Chemnitz engagiert wurde.
Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Basilio und Bartolo (Der Barbier von Sevilla), Eremit und Kaspar (Der Freischütz), Oberpriester (Nabucco), Sparafucile (Rigoletto), König (Aida), Daland (Der fliegende Holländer), Landgraf Hermann (Tannhäuser), Fafner (Das Rheingold und Siegfried), Titurel (Parsifal), Lindorf / Coppelius / Dapertutto / Dr. Mirakel (Hoffmanns Erzählungen), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Timur (Turandot), Ashby (Das Mädchen aus dem goldenen Westen), Farfarello und Köchin (Die Liebe zu den drei Orangen), Graf Lamoral (Arabella), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), van Bett (Zar und Zimmermann), Friedrich Engel (Der Evangelimann), Lejser Wolf (Anatevka) sowie die Pflanze Audrey II im Musical Der kleine Horrorladen und einer der Burschen in Carl Orffs Der Mond.

Magnus
Piontek

Magnus Piontek

Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren. Er studierte Schulmusik und Dirigieren (bei Marcus Creed) in Köln sowie Gesang bei Rudolf Piernay in Mannheim. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang Partien wie Pistola in Verdis Falstaff, Mönch in Don Carlos, Zuniga in Carmen, Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen, Polizeikommissar in Der Rosenkavalier oder Pfleger des Orest in Elektra und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen mit. Anschließend wechselte er an die Bühnen Gera/Altenburg, wo er als Sparafucile, Eremit sowie in der Titelpartie der Oper Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße zu erleben war. An der Semperoper gastiert er als Marquis d’Obigny (La Traviata) sowie als Saretzki (Eugen Onegin). Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 gehört er zum Solistenensemble der Oper Chemnitz. Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich dem Oratorienrepertoire. Er arbeitete mit Dirigenten wie Dan Ettinger, Klaus Arp, Florian Helgath, Laurent Wagner, Gotthold Schwarz, Alois Seidlmeier, Johannes Kalitzke und Enno Poppe  sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter das Concerto Köln, das Ensemble Musikfabrik und das Göttinger Symphonie Orchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung Akademie Musiktheater heute.

 

 

Edward
Randall

Edward Randall

Der amerikanische Tenor Edward Randall absolvierte sein Gesangsstudium an der Philadelphia Academy of Vocal Arts und fand in Deutschland eine neue Heimat, wo er während der letzten 25 Jahre über 1200 Vorstellungen in mehr als siebzig Opernproduktionen sang.
Sein Repertoire reicht von Erik in Wagners Der fliegende Holländer bis zu Hoffmann in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen. Weitere wesentliche Rollen waren Don José, Turridu, Alfredo, Macduff, Lenski, Prinz in Prokofjews Liebe zu den drei Orangen, die Titelpartie in Mozarts Idomeneo, Siegmund in Die Walküre, König David in Kurt Weills Der Weg der Verheißung und der Slimbroek in Der Schmied von Gent.
Er ist Gast an Opernhäusern im In- und Ausland. In jüngerer Vergangenheit übernahm er kurzfristig die Partie des Arindal in Wagners Die Feen (Inszenierung: Christian Pöppelreiter) am Mainfrankentheater Würzburg und erhielt daraufhin eine Einladung, an der Grazer Oper in der Regie von Peter Konwitschny die Rolle des Erik in Der fliegende Holländer zu erarbeiten. Darüber hinaus konnte man ihn auch als Siegmund in der Dortmunder Neuproduktion der Walküre (Inszenierung: Christine Mielitz), als Edgar Aubrey in Marschners Vampyr am Mainfrankentheater Würzburg sowie als Erik beim Richard Wagner Festival in Wels/Österreich erleben.
Edward Randall ist zudem ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger, so sang er unter anderem Mendelssohns Elias, Paulus und den Lobgesang neben anderen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts u. a. beim Amersham Music Festival Eton, in der Berliner Philharmonie, beim Kibbuz Chamber Orchestra in Tel Aviv, beim Internationalen Mozart-Festival in Schwetzingen sowie in Tokyo.
Im Sommer 2007 gab Edward Randall sein Bayreuther Debut als Balthazar Zorn in einer Neuinszenierung Die Meistersinger von Nürnberg von Katharina Wagner.

Auf der Bühne des Chemnitzer Opernhauses war er u. a. in Verdis Don Carlos in der Inszenierung von Helen Malkowsky, der Zauberflöte, Wagners Tannhäuser, dem Musical Funny Girl und Carl Orffs Der Mond zu erleben.
Edward Randall ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden.
Im Herbst 2014 gab Edward Randall einen Meisterkurs mit dem Opernstudio Junges Ensemble an der Semperoper Dresden.
www.edwardrandall.com

Hubert
Walawski

Hubert Walawski

Der Tenor Hubert Walawski wurde in Krakau (Polen) geboren. Er studierte Gesang an der Ignacy Jan Paderewski Musikakademie in Posen bei Tomasz Zagorski. Schon während des Studiums sammelte er die ersten Erfahrungen auf der Bühne als Prinz Bougrelas (Ubu Rex / Penderecki) an der Baltischen Staatsoper Danzig und als Hero (The Angel of The Odd / Coli) am Opernhaus Stanislaw Moniuszko Posen. Seine musikalischen Fertigkeiten konnte er während der 1st European Academy of Vocal Art an der Schlesischen Oper Beuthen, des Young Talents Development Programme an der Nationaloper Warschau, der Académie Européenne de Musique im Rahmen des Festivals Aix-en-Provence sowie in Meisterkursen bei Linda Watson, Manfred Jung, Wieslaw Ochman, Marius Vlad, David Syrus, Andrzej Dobber, Izabela Klosinska, Eytan Passen, Stefania Toczyska und Karola Theill entwickeln.
Für die Rolle des Prinz Bougrelas in Krzysztof Pendereckis Ubu Rex erhielt Hubert Walawski 2014 den Jan-Kiepura-Preis für das beste Operndebüt in Polen. Ein Jahr später gewann er den Sonderpreis beim 10. Internationalen Gesangswettbewerb Goldene Stimmen in Warschau.
Von 2014 bis 2016 war er dem Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wo er als Tamino (Zauberflöte für Kinder), Belmonte (nach Mozart Die Entführung aus dem Serail/Der Opernbaukasten), Normanno (Lucia di Lammermoor), Bote (Aida), Prinz von Persien (Turandot), Offizier (Ariadne auf Naxos) und Prinz in der Uraufführung der Kinderoper Die Schneekönigin von Marius Felix Lange zu erleben war. Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 ist Hubert Walawski als Solist an der Oper Chemnitz tätig. 
Foto: Ksenia Shaushyshvili

Matthias
Winter

Matthias Winter

Matthias Winter studierte Gesang an der Musikhochschule in Leipzig. Er war Preisträger bei Opernsängerwettbewerben der DDR und beim Mozart-Wettbewerb in Würzburg. Sein erstes Engagement erhielt er am Theater Gera. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien, wie Jago, Wolfram, Marcello, Luna und Higgins. Außerdem führte er regelmäßig Regie bei Werken aller Bühnengenres, vom Musical Anatevka bis zur Oper Zar und Zimmermann, und war für Konzept und Inszenierung mehrerer Theaterbälle verantwortlich.
Seit 2001 ist er an der Oper Chemnitz engagiert. Hier sang er u. a. Faninal (Rosenkavalier), Heerrufer (Lohengrin), Vater (Hänsel und Gretel), Geppetto (Pinocchios Abenteuer), Zar, Onegin, Javert (Les Misérables), Doolittle (My Fair Lady), Tewje (Anatevka), Danilo (Lustige Witwe) und inszenierte die Operette Die Csárdásfürstin sowie die Musicals Der kleine Horrorladen, FMA – Falco Meets Amadeus, West Side Story, Evita, Ganz oder gar nicht und Elton Johns Aida. In der Spielzeit 2017/2018 inszeniert er das Musical Non(n)sens. Darüber hinaus ist er seit 2001 als Dozent für Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig tätig.

Residenzgäste Damen

Residenzgäste Damen

Alexandra
Ionis

Alexandra Ionis

Die junge Berlinerin Alexandra Ionis lebt derzeit in ihrer Heimatstadt und wird seit Oktober 2014 von Kammersängerin Deborah Polaski unterrichtet. Ihr Gesangsstudium führte sie auch nach Mailand ans Conservatorio di musica Giuseppe Verdi di Milano, wo sie von Daniela Uccello ausgebildet wurde. In Rom, wo Alexandra Ionis Mitglied im International Opera Studio der Accademia nazionale di Santa Cecilia wurde, erhielt sie wertvolle Impulse von Renata Scotto und arbeitete u. a. mit dem Pianisten Fabio Centanni zusammen.
Im Jahr 2014 begann ihre, vor allem der Interpretation des Kunstliedes gewidmete, Zusammenarbeit mit dem renommierten italienischen Pianisten Sergio Lattes. Ein erster Liederabend mit Werken von Schostakowitsch und Ravel führte sie an die Philharmonie von Messina, es folgte ein Liedzyklus mit Werken von Tschaikowsky und Rachmaninow in Mailand. Im März 2016 debütierte Alexandra Ionis Strauss‘ Die ägyptische Helena an der Deutschen Oper Berlin. 2016/2017 sang sie an diesem Haus in der Neuproduktion von Brittens Death in Venice sowie an der Staatsoper Unter den Linden in Reimanns Gespenstersonate. Ein weiteres wichtiges Opernprojekt folgte an der Universität der Künste Berlin in Aribert Reimanns Oper Melusine/Pythia. Alexandra Ionis‘ umfangreiches Opernrepertoire umfasst außerdem Partien wie Olga, 2. Dame und 3. Dame, Sesto, Fenena, Maddalena und Flora. Zudem bereitet sie momentan Rollen wie Isabella (L’italiana in Algeri), Léonore (La Favorite), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) sowie Charlotte (Werther) vor. Ihr Konzertrepertoire beinhaltet Werke wie Pergolesis Stabat Mater, Bachs Weihnachtsoratorium, Rossinis Petite messe solenelle, Verdis Requiem und Mahlers 3. Sinfonie, die sie zuletzt in Hannover sang.

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Italien, Israel und die USA. Ihr Studium rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab, von der sie weiterhin stimmlich betreut wird. Sie ist Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter SWR-Vokalensemble, dem sie von 2012 bis 2014 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Hier war sie unter anderem als Olga (Eugen Onegin), als Gräfin (Der Wildschütz), Page (Salome), Flora (Traviata) und zweite Dame (Die Zauberflöte) zu erleben. Seit der Saison 2016/2017 arbeitet Sophia Maeno freischaffend. Engagements führen sie wieder nach Schwerin für Mrs. Sedley (Peter Grimes) und Hänsel (Hänsel und Gretel), an das Hamburger Alleetheater für Romeo (I Capuleti e I Montecchi), an das Theater Erfurt (Il Ritorno d'Ulisse) und an das Landestheater Neustrelitz für Arsamene (Xerxes). In Oratorienkonzerten sowie in Lied- und Kammermusikabenden ist die junge Mezzosopranistin deutschlandweit zu hören. An der Oper Chemnitz sang sie bereits die Lady Margaret Hamilton in der Uraufführung von Benjamin Schweitzers Südseetulpen. Außerdem war sie als Solistin in Beethovens IX. Sinfonie zu hören. Mit Beginn der Saison 2017/2018 ist sie hier als Residenzgast engagiert.
Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Silvia
Micu

Silvia Micu

Silvia Micu wurde im rumänischen Codlea geboren. Nachdem sie sich zwölf Jahre lang intensiv dem Klavierspiel gewidmet und u. a. in Brasov (Rumänien) und Italien Unterricht genommen hat, begann sie 2007 mit einem Gesangsstudium an der Universitatea Națională de Muzică București, welches sie mit einem Master abgeschlossen hat. Ab 2013 besuchte sie die Masterklasse der renommierten Sopranistin Marianna Nicolesco. Silvia Micu wurde mit diversen Preisen ausgezeichnet, so u. a. mit ersten Preisen beim Ionel-Perlea-Preis, dem Mihail-Jora-Wettbewerb, der Romanian National Song Competition oder der Hariclea Darclée International Voice Competition. Zu Silvia Micus Repertoire zählen Partien wie Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Musetta und Mimi, Pamina und Papagena, Susanna und Gräfin, Gretel, Juliette (Gounods Roméo et Juliette) sowie Zerlina. Sie ist eine gefragte Konzertsängerin in und außerhalb Rumäniens und arbeitete bereits mit großen Klangkörpern zusammen.

Regine
Sturm

Regine Sturm

Die Sopranistin Regine Sturm, geboren in Baden-Württemberg, studierte an der Universität Mozarteum Salzburg und am Sydney Conservatorium of Music u. a. bei Maria Anna Schartner, Rowena Cowley, Eike Gramss (Musiktheater) und Breda Zakotnik (Lied und Oratorium). Zu den von ihr bereits gesungenen Partien zählen Adele, Erste Dame, Euridice (Orfeo ed Euridice), Lisette (La Rondine), Maria (West Side Story), Marzelline (Fidelio), Musetta, Nannetta, Nerone (L’incoronazione di Poppea), Norina, Sheherazade (Sheherazade von H. Grassl; Europäische Erstaufführung), Solveig (Peer Gynt) sowie Susanna (Le nozze di Figaro) und Zorika (Zigeunerliebe). Für den Sommer 2010 wurde Regine Sturm von den Salzburger Festspielen eingeladen, am Young Singers Project mitzuwirken. In diesem Rahmen arbeitete sie u. a. mit Sir Thomas Allen, Olaf Bär, Dieter Dorn, Marjana Lipovsek, Jürgen Flimm, Riccardo Muti und Ivor Bolton.
Von 2010 bis 2014 gehörte Regine Sturm zum festen Ensemble des Theater für Niedersachsen in Hildesheim und wechselte anschließend an das Theater Bremerhaven. Hier übernahm sie u. a. die Partien der La Folie (Platée), Maria (West Side Story), Musetta (La Bohème), Junge Frau/Der Kleine (Der goldene Drache von Peter Eötvös) und Solveig (Peer Gynt). Außerdem gastierte sie an zahlreichen Häusern, darunter an der Musikalischen Komödie Leipzig und am Oldenburgischen Staatstheater. Sie arbeitete dabei u. a. mit Eike Gramss, Hinrich Horstkotte, Hans-Peter Lehmann, Heinz Lukas-Kindermann und Walter Sutcliffe. In der Spielzeit 2017/2018 ist sie als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert.
Sie musizierte bei Konzerten im In- und Ausland mit Dennis Russell Davis, dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Ivor Bolton und der Camerata Salzburg unter Leonidas Kavakos. Sie sang die Sopran-Partien in Mendelssohn Bartholdys Elias mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, in Brahms‘ Requiem mit dem Staatsorchester Braunschweig und in Bachs Weihnachtsoratorium mit der Hannoverschen Hofkapelle. 
www.reginesturm.de

Sylvia Rena
Ziegler

Sylvia Rena Ziegler

Sylvia Rena Ziegler studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Gesang mit Schwerpunkt Liedgesang. 2012 gewann sie beim internationalen Wettbewerb Schubert und die Moderne in Graz den 1. Preis und den Publikumspreis, außerdem wurde sie Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Magdeburg und der Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung der Universität der Künste in Berlin. Nach ihrem Studium wurde sie Mitglied des Opernstudios der Oper Stuttgart und ist seit der Spielzeit 2013/2014 Ensemblemitglied des Theaters Magdeburg. Gastspiele führten sie u. a. an das Theater Heidelberg, das Theater Winterthur sowie zu den Opernfestspielen Heidenheim. Als Dorabella gastierte sie 2015/2016 am Theater Freiburg. Bei der Winteroper der Opernfestspiele Heidenheim debütierte sie 2017 als Orlofsky in Die Fledermaus, ein Gastspiel mit der Opera Fuoco unter David Stern führte sie im Frühjahr 2017 als Zerlina in Don Giovanni nach China.

Residenzgäste Herren

Residenzgäste Herren

Eric
Ander

Eric Ander

Der schwedische Bass Eric Ander studierte Gesang in Stockholm und in München, bevor er in den Spielzeiten 2014/2015 und 2015/2016 als Eleve an der Oper Stuttgart engagiert wurde. Dort war er u. a. in Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann, Strauss’ Salome, Mussorgskys Chowanschtschina und in Verdis Rigoletto zu erleben. 2015 debütierte der junge Schwede in Wolfgang Rihms Jakob Lenz am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und 2017 folgte sein Debüt an der Staatsoper Berlin. Zuvor trat er beim Festival Aix-en-Provence und beim Aldeburgh Festival auf. 2016 sang und spielte er die Titelpartie der Kinderoper Käpt’n Bone im Festspielhaus Baden-Baden.
In München stand Eric Ander in Produktionen der Bayerischen Theaterakademie August Everding wie Händels Imeneo, Obsts Solaris sowie Mariottes Salomé auf der Bühne. Für sein Rollenportrait des Hérode in Salomé wurde er 2014 in der Fachzeitschrift Opernwelt zum Nachwuchskünstler des Jahres nominiert.
Als Konzert-Solist stellte er sich mit Händels Messias 2015 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern vor. Eric Ander war bereits mit Klangkörpern wie der Staatskapelle Berlin, dem Britten Pears Baroque Orchestra, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Staatsorchester Stuttgart, Stockholms Bachsällskap und The English Voices zu hören. Darüber hinaus arbeitete er unter der musikalischen Leitung von Georg Fritzsch, Sylvain Cambrelling, Giuliano Carella, Florian Benfer, Emmanuel Olivier, Franck Ollu, Christoph Rousset, Michael Güttler und Ulf Schirmer sowie mit Regisseuren wie Jossi Wieler, Christoph Marthaler, Andrea Breth, Kirill Serebrennikov und Andrea Moses.
Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er regelmäßiger Gast an den Theatern Chemnitz und war dort als Narumov in Tschaikowskys Pique Dame und als Antonio in Die Hochzeit des Figaro von Mozart zu erleben.

Peter
Svensson

Peter Svensson

Der in Wien geborene Tenor Peter Svensson begann seine Sängerlaufbahn als Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben, studierte anschließend am Konservatorium und der Musikhochschule in Wien und war Schüler von Gerd Nienstedt, Fritz Uhl und Reiner Goldberg. Meisterstudien absolvierte er bei René Kollo. Zu seinem Repertoire zählen beinahe alle großen Heldentenor-Partien der Opernliteratur. Tristan, Siegfried, Siegmund, Tannhäuser, Parsifal, Bacchus, Florestan, Peter Grimes, Cavaradossi, Canio ist eine Auswahl aus den 56 Hauptpartien, die der er gesungen hat. Peter Svensson wurde noch während des Studiums von Claudio Abbado an die Wiener Staatsoper engagiert und war 1991 bis 2007 Mitglied der Staatsoper Prag. Engagements führten ihn auf viele wichtige Bühnen, darunter La Scala in Mailand, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden sowie an die Opernhäuser in Buenos Aires, Mexico City, Bilbao, Rom, Prag, Palermo, Kopenhagen, Leipzig, Köln, Helsinki, Asuncion, Barcelona, Genf, Stuttgart, Seoul, Tokyo, Osaka, Taipei, Peking, Moskau. Der Künstler wurde zu bedeutenden Musikfestspielen eingeladen, wie Edinburgh, Ankara, Wien, Luzern, Erl, Prager Frühling, Schaljapin Opernfestival in Kasan, Wexford, Belgrad und Bergen Festival. Auch als Konzertsänger ist Peter Svensson als Interpret anspruchsvoller Tenorpartien wie in Mahlers 8. Sinfonie und Das Lied von der Erde, in Janáčeks Glagolithischer Messe und Oedipus Rex gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien der Welt. Zahlreiche zum Teil preisgekrönte CD-Einspielungen liegen vor. Peter Svensson ist Preisträger des Internationalen Richard-Tauber-Gesangwettbewerbs und Stipendiat der Richard Wagner Gesellschaft. Seit 2016 ist Peter Svensson Dozent für Sologesang am Wiener Franz Schubert Konservatorium.

Petter Wulfsberg
Moen

Petter Wulfsberg Moen

Der norwegische Tenor Petter Wulfsberg Moen studierte zunächst an der Norwegian Academy of Music in Oslo, später an der Academy of the Royal Opera in Copenhagen. Bereits während des Studiums war er als Belfiore (La finta giardiniera), Ramiro (La Cenerentola) und Alfred (Die Fledermaus) zu erleben. Sein professionelles Debüt hatte er in der Saison 2014/2015 mit der Wermland Opera in Karlstad, Schweden als Almaviva (Il Barbiere di Siviglia). Anschließend war er von 2014 bis 2016 an der Norwegian National Opera Oslo mit Partien wie Eurimaco (Il Ritorno d'Ulisse in Patria), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Remendado (Carmen) und Don Curzio (Le Nozze di Figaro). Bei den Händel-Festspielen Halle war er als Scitalce (Semiramide Riconosciuta von Vinci) zu hören.
Darüber hinaus ist Petter Wulfsberg Moen auch ein gefragter Konzertsänger. Sein Oratorienrepertoire beinhaltet Bachs Weihnachtsoratorium, Johannes-Passion, Messe in h-Moll, Magnificat und verschiedene Kantaten. Außerdem sang er Händels Messias, Telemanns Der Tod Jesu und Rossinis Stabat Mater. Aktuelle und zukünftige Projekte beinhalten u. a. Tanzmeister und Brighella (Ariadne auf Naxos) mit der Arctic Opera in Tromsø und Bodø/Norwegen, Tamino mit der Opera Østfold in Halden/Norwegen sowie Eurimaco (Il Ritorno d'Ulisse in Patria) bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.
An der Oper Chemnitz ist er in der Saison 2017/2018 als Residenzgast engagiert.

Gäste Damen

Gäste Damen

Monika
Bohinec

Monika Bohinec

Die in Slowenien geborene Mezzosopranistin Monika Bohinec ist seit der Saison 2010/2011 Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie bisher bereits u. a. als Sara (Roberto Devereux), Eboli (Don Carlos), Fenena (Nabucco), Suzuki (Madama Butterfly), Ulrica (Un ballo in maschera), Fremde Fürstin und Ježibaba (Rusalka), Auntie (Peter Grimes), Gora (Medea) und Erste Norn (Götterdämmerung) zu hören war und mit den führenden Dirigenten unserer Zeit zusammenarbeitet. Gastspiele führten sie zu den Salzburger Festspielen, wo sie nach der 3.Dame/Page in Peter von Winters Das Labyrinth (2012) unter Ivor Bolton im Sommer 2013 die Magdalene in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg sang. 2014 gab sie im Rahmen des Zyklus Lied-Bühne einen Liederabend im Wiener Musikverein und außerdem ihr Debüt als Amneris am Staatstheatertheater am Gärtnerplatz. Beide Engagements bei den Salzburger Festspielen wurden auf DVD veröffentlicht. Außerdem ist Monika Bohinec in der 2013 erschienenen Gesamtaufnahme von Wagners Der Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann zu hören. 2015 erschien ein Mitschnitt (Deutsche Grammophon) der 2012 erfolgten Konzerttournee von Tschaikowskys Iolanta, wo sie an der Seite von Anna Netrebko die Martha sang.
Monika Bohinec studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Claudia Visca, wo sie 2008 ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Ihr Operndebüt gab sie 2006 als Clarissa (Die Liebe zu den drei Orangen) an der Slowenischen Staatsoper, an die sie als Gast auch für Konchakowna (Fürst Igor), Suzuki, Ježibaba und Carmen zurückkehrte. Von 2009 bis 2011 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim. Weitere Gastengagements in vergangenen Spielzeiten umfassen Emilia an der Bayerische Staatsoper, Principessa di Bouillon (Adriana Lecouvreur) in Rijeka, Die Walküre in Frankfurt, Czipra bei den Seefestspielen Mörbisch, Ortrud in konzertanten Aufführungen von Wagners Lohengrin mit den Bamberger Symphonikern auf Schloss Neuschwanstein, Marina (Boris Godunow) am Staatstheater Wiesbaden sowie Brangäne (Tristan und Isolde) in Australien. Weitere Gastspiele mit der Wiener Staatsoper führten sie 2016 nach Tokyo, wo sie in Walküre auftrat. In der Saison 2016/2017 wurde sie als an der Metropolitan Opera in New York engagiert.
Sie ist ebenfalls als Lied- und Oratorieninterpretin gefragt und gastierte dabei in namhaften Häusern, wie dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, der Philharmonie am Gasteig in München, der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Salle Pleyel in Paris, der Carnegie Hall in New York sowie der Philharmonie in St. Petersburg.

Jana
Büchner

Jana Büchner

Die Dresdner Sopranistin Jana Büchner studierte in Ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber bei Frau Prof. Ilse Hahn Gesang. Sie vervollständigte ihr Können bei Elisabeth Schwarzkopf, Brigitte Fassbaender und Brigitte Eisenfeld in Berlin.
Nach ihrem erfolgreichen Engagement am Chemnitzer Opernhaus ist sie seit 2009 freischaffend tätig und heute eine gefragte Konzertsolistin. Regelmäßig ist sie zu Gast bei international renommierten Klangkörpern wie dem Dresdner Kreuzchor, der Dresdner Singakademie, dem MDR Rundfunkchor Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, den Kapellsolisten sowie den Virtuosi Saxoniae.
Operngastspiele führten die lyrische Sopranistin bereits an die Staatsopern Dresden und Hamburg, die Deutsche Oper Berlin, an das Aaltotheater in Essen sowie an die Staatstheater in München, Braunschweig, Kassel und an die Staatsoperette Dresden.
2002 wurde Jana Büchner mit dem Mozartpreis der Sächsischen Mozartgesellschaft ausgezeichnet. Mit namhaften Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Simone Young, Jun Märkl, Niksa Bareza, Oleg Caetani, Mario Venzago, Ludwig Güttler und Peter Schreier konnte sie bereits zusammenarbeiten. Ihre Mitwirkung an zahlreichen Hörfunk-, Fernseh- und CD- Aufnahmen wie z.B. die DVD-Produktion der Hamburgischen Staatsoper mit Poulenc`s Oper Les Dialogues des Carmelites vom Jahr 2008 oder die Gesamtaufnahme von Mendelssohns Athalia mit dem MDR Sinfonieorchester unter Leitung von Jun Märkl und die Gesamtaufnahme des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach live aus der Dresdner Frauenkirche von 2012 belegen ihre erfolgreiche Arbeit.
Seit einigen Jahren widmet sich Jana Büchner auch intensiv dem Liedgesang. Dabei verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit der Pianistin Brita Wiederanders und dem Pianisten Eckart Sellheim. 2011 ist bei auris subtilis ihre erste Solo CD Gedanken der Liebe mit Liedern von Mozart, Schubert, Mendelssohn und Fanny Hensel erschienen.
Gastspiel- und Konzertreisen sowie Liederabende führten sie nicht nur deutschlandweit, sondern auch ins europäische Ausland.
In der Spielzeit 2014/2015 war Jana Büchner in Chemnitz im Kinderstück "Fünfkistenoper" zu erleben.
www.janabuechner.de
Foto: Annelie Brux, Dresden

Produktionen

Iordanka
Derilova

Iordanka Derilova

Kammersängerin Iordanka Derilova ist seit 2003 Mitglied des Ensembles des Anhaltischen Theaters Dessau. Sie war Absolventin der Musikhochschule Lyubomir Pipkov sowie der Musikakademie Pantscho Vladigerov in Sofia und spezialisierte sich für Gesang an der Akademie B. Christoff in Rom. Die Sopranistin debütierte am Opernhaus Burgas als Elisabetta in Don Carlos, sang an der Nationaloper Sofia und an fast allen Opernhäusern Bulgariens. 1998 folgte ein Festengagement an der Staatsoper Prag. Sie ist regelmäßig zu Gast auf Opernbühnen in Italien, der Schweiz, Österreich, Holland, Litauen, Zypern, Katar, der Türkei, Russland, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland. Im Festengagement am Anhaltischen Theater Dessau debütierte sie als Isolde in Tristan und Isolde, wofür sie von der Zeitschrift Opernwelt als Sängerin des Jahres nominiert wurde. Darüber hinaus wurde sie mit den Preisen Premio di Aida des Vissi d’Arte-Wettbewerbs in Salerno (2005) und dem Theaterpreis Theo als beste Sängerin ausgezeichnet. Zudem wurde sie für den renommierten tschechischen Thalia-Preis mit ihrer Interpretation der Tosca nominiert. Der Höhepunkt des Jahres 2009 war die Auszeichnung mit dem Titel Kammersängerin.
Zu den zentralen Rollen in ihrem Repertoire gehören u.a. die Titelrolle in Aida, Brünnhilde in Siegfried und Götterdämmerung, Turandot, Lady Macbeth, Elektra, Tosca, Abigaille, Amelia in Maskenball, Odabella in Atilla, Butterfly, Isolde in Tristan und Isolde und Ortrud in Lohengrin. Iordanka Derilova gastierte mit diesen Rollen an zahlreichen renommierten Häusern, u.a. am Salzburger Festspielhaus, dem Royal Opera House Stockholm, dem Teatro Massimo Bellini Catania, dem Bregenz Festspielhaus, dem Nationaltheater Mannheim, den Theatern Dortmund, Hannover und München (Gasteig) sowie bei den Sommerfestspielen Sankt Margarethen, der Opéra de Massy, in Barcelona im Palau de la Musica und am Festspielhaus Füssen.
In 2016 gewann sie den Theaterpreis Thalie in der Kategorie Beste Sängerin Tschechiens des Jahres 2015. Zukünftige Engagement führen sie als Lisa in Pique Dame und als Katerina Ismailowa in Lady Macbeth von Mzensk an die Nationaloper Ostrava, Tschechien. Am Theater Enschede in Holland wird sie in der Spielzeit 2018/2019 die Rolle der Marietta in Die tote Stadt verkörpern. 
Foto: Claudia Heysel

Morenike
Fadayomi

Morenike Fadayomi

Morenike Fadayomi wurde in London geboren und wuchs dort sowie in Lagos (Nigeria) und Glarus (Schweiz) auf. Nach einer Tanzausbildung bei der Colombo Dance Factory in Zürich nahm sie Klassischen Gesangsunterricht bei Ursula Preier-Raunacher in Wien. Ihr erstes Engagement führte sie ans Stadttheater Basel. Seit 1997 ist sie Solistin an der Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf. Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören Aida, Micaëla, Carmen, Mimi, Liù, Donna Elvira, Abigaille, Lady Macbeth, Katarina, Katja Kabanova, Rusalka, Emilia Marty, Martha (Tiefland), Marietta (Die tote Stadt), Kaiserin (Frau ohne Schatten), Senta, Violetta, Georgetta (Il tabarro), Saffi, Hanna Glawari, Giuditta und Sylva Varescu. 2002 war sie beim renommierten Festival Aix-en-Provence Solistin in der Uraufführung der Oper Le Balcon von Peter Eötvös, 2003 sang sie in der Uraufführung der Oper Fear Death by Water von Franz Kogelmann in Wien.
Große Erfolge feierte sie wiederholt in der Partie der Bess in Gershwins Porgy and Bess, so 2005 an der Washington National Opera, 2007 an der Los Angeles Opera, 2008 an der Chicago Lyric Opera, 2010 erneut in Washington sowie anschließend bei einer Europa-Tournee des Harlem Theater New York. 2011 sang sie die Salome an der Komischen Oper Berlin, an der Volksoper Wien und an ihrem Stammhaus, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Dort war sie in den Folgejahren auch als Tosca, Chrysothemis, Norma, Aida und Giulietta zu erleben. Außerdem verkörperte sie die Rolle der Wally (Catalani, La Wally) am Grand Théâtre de Genève und die Rolle der Renate (Prokofjew, Der feurige Engel) am Antonín-Dvorák-Theater Ostrava. Weitere Gastengagements führten sie u. a. zu den Bregenzer Festspielen, in die New Yorker Carnegie Hall, die Semperoper Dresden sowie an die Opernhäuser in Bologna, Parma, Rom, Amsterdam und Strasbourg.

Produktionen

Marie
Hänsel

Marie Hänsel

Marie Hänsel nahm 2010 ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Dresden bei Margret Trappe-Wiel auf. 2012 gab sie ihr Operndebüt als Barbarina in Mozarts Le nozze di Figaro. Die Sopranistin verkörperte 2012 außerdem die Melia in Mozarts Apollo et Hyacinthus und die Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel. Im Folgejahr war sie als Despina in Mozarts Così fan tutte zu hören und 2014 in Händels Xerxes als Atalanta. Marie Hänsel ist außerdem im Konzertbereich tätig und sang 2014 die Sopranpartie bei der Uraufführung des Oratorium zum 9. November von Manfred Weiss unter der Leitung von Ekkehard Klemm. Sie gestaltete Konzerte der Bachwoche Stuttgart 2015 unter Hans-Christoph Rademann solistisch mit. 2015 war sie außerdem als Blonde in Mozarts Entführung aus dem Serail und am Mittelsächsischen Theater Freiberg als Barbarina in Die Hochzeit des Figaro zu erleben. Im folgenden Jahr sang sie die Partie der Titania in Brittens Ein Sommernachtstraum. Zurzeit gastiert die junge Sopranistin als Clorinda in Rossinis La Cenerentola an den Landesbühnen Sachsen und als Cupido in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt an der Staatsoperette Dresden.

Produktionen

Jee Hye
Han

Jee Hye Han

Die koreanische Sopranistin Jee Hye Han gehört zu den interessantesten Sängerinnen ihrer Generation. Im Alter von nur 28 Jahren sang sie ihre erste Turandot an der Budapester Staatsoper. 2009 gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Feruccio Tagliavini, den 2. Preis beim hochdotierten Dong Ah Wettbewerb in Seoul und den Publikumspreis beim Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb. 2010 folgte der 1. Preis beim Concours International d‘Opéra de Marseille. Nach ihrem erfolgreichen Debüt an der Volksoper Wien in der Titelpartie von Puccinis Madama Butterfly 2011 kehrte sie 2014 als Turandot zurück. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören die Sopran-Partien in Beethovens 9. Sinfonie, Verdis Requiem, Mahlers 8. Sinfonie, Dvoráks Requiem und Bachs Matthäuspassion.

Produktionen

Elvira
Hasanagić

Elvira Hasanagić

Die deutsch-slowenische Sopranistin Elvira Hasanagić erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 18 Jahren und gewann seitdem regelmäßig nationale und internationale Wettbewerbe. Ihr künstlerisches Diplom und Meisterklassendiplom erlangte sie 2012 an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Edith Wiens und Daphne Evangelatos. Parallel dazu absolvierte sie ein Studium der Kommunikationswissenschaften.
Ihre künstlerische Laufbahn führte sie an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, das Nationaltheater Mannheim, die Staatsoper Ljubljana, die Staatstheater Saarbrücken, am Gärtnerplatz München, Kassel, das Theater Regensburg, die Staatsoperette Dresden sowie die Theater Chemnitz, wo sie viele Haupt- und Titelrollen mit stets großem Erfolg gesungen hat: Violetta Valéry, Lucia di Lammermoor, Liù, Contessa Almaviva, Fiordiligi, Laura, Angèle Didier, Zarin Militrissa, Irina, Beatrice di Tenda, Frau Fluth, u. v. a.
Eine Einladung zum Ravinia Festival führte sie nach Chicago, wo sie mit dem Pianisten Malcolm Martineau und dem Dirigenten James Conlon zusammenarbeitete. Anschließend folgte ihr Debüt an der Philharmonie Gasteig München und der Philharmonie Köln. Als Liedsängerin erhielt die Sopranistin sowohl vom Publikum wie auch von der Presse großes Lob. Besonders gerne wird sie als Interpretin von Strauss‘ Vier letzten Liedern engagiert, zuletzt mit dem Slowenischen Philharmonischen Orchester in der Spielzeit 2016/2017.
Im Ramen einer Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunkorchester, dem Dirigenten Ulf Schirmer und dem Dirigenten George Petrou entstanden zwei Opern-CDs (Johann Simon Mayr: La Lodoiska, Peter Eötvös: Tri sestri). Bei Deutschlandradio Kultur nahm Elvira Hasanagić eine CD mit Liedern auf, von denen viele zum ersten Mal aufgenommen wurden. Weitere Lieder wurden beim Rundfunk Slowenien und Rundfunk Koper/Capodistria aufgenommen.
Sie wurde in Dresden als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2017 ernannt.
In der Spielzeit 2017/2018 debütiert die junge Künstlerin am Teatro Colón, Buenos Aires, Argentinien und an der Deutschen Oper Berlin.

Katerina
Hebelkova

Katerina Hebelkova

Katerina Hebelkova wurde in Jihlava/Tschechische Republik geboren und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Konservatorium in Pardubice. Daran anschließend absolvierte sie ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater München und war Mitglied der Opernschule an der Hochschule für Musik und Theater München. Bereits während ihres Studiums sang sie in zahlreichen Konzerten in Deutschland, Tschechien, Italien und der Schweiz und wirkte an der Theaterakademie August Everding in mehreren Opernproduktionen am Münchener Prinzregententheater mit, wie z. B. in Janáceks Das schlaue Füchslein, als Cherubino in Mozarts Le Nozze di Figaro, als Romeo in Bellinis I Capuleti e Montecchi und als Angelina in Rossinis La Cenerentola. 2011 gastierte sie bei den Seefestspielen Mörbisch als Czipra in Der Zigeunerbaron in der Regie von Brigitte Fassbaender und kehrte 2012 dorthin als Orlofsky in Die Fledermaus in der Regie von Helmuth Lohner zurück.
2003 sang sie in Sevilla erstmals die Titelrolle in Bizets Carmen, mit der sie auch 2005 am Theater Klagenfurt gastierte. 2005 war sie in der Rolle der Athena in der Uraufführung der Oper Eumenides von Vasil Tole auf der Akropolis in Athen zu erleben. Von 2005 bis 2008 gehörte sie dem Ensemble des Staatstheaters Oldenburg an, wo sie u. a. als Sesto, Carmen, Komponist, Glucks Orphée, Brittens Lucretia, Massenets Charlotte sowie als Hänsel auf der Bühne stand. Von 2008 bis 2013 war sie Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, wo sie u. a. Elisabetta in Donizettis Maria Stuarda, Rossinis Cenerentola, Fuchs in Janáceks Das schlaue Füchslein und als Strauß´ Orlofsky sang. 2014/2015 war sie als Varvara in Janáceks Katja Kabanova an der Opéra de Dijon zu Gast und feierte Erfolge in der Titelpartie von Karl Goldmarks Die Königin von Saba am Theater Freiburg. 2015/2016 gastierte sie ebenfalls in Freiburg in Sondheims Sweeney Todd und übernahm die Titelpartie von Rossinis La Cenerentola an der Staatsoper Prag.
Im Herbst 2016 feierte sie einen überwältigenden Erfolg bei ihrem Debüt als Emilia Marty in einer Neuproduktion von Janáčeks Die Sache Makropulos am Theater Freiburg, nachdem sie bereits zuvor als Pandura in der Uraufführung Terra Nova von Moritz Eggert am Neuen Opernhaus Linz und als Cunzina in Giuseppe Verdis Oberto, conte di San Bonifacio bei den Opernfestspielen Heidenheim engagiert war. Mit der Titelpartie der Uraufführung von Thomas Morses Frau Schindler war sie im März 2017 am Staatstheater am Gärtnerplatz München zu erleben. Zu ihren Plänen zählen u. a. ihr Debüt als Kundry in Richard Wagners Parsifal am Theater Chemnitz sowie die Fenena in Nabucco bei den Opernfestspielen Heidenheim unter Marcus Bosch.
Als Konzertsängerin war Katerina Hebelkova u. a. mit Mahlers Kindertotenlieder im Großen Festspielhaus Salzburg, im Musikverein Wien sowie mit Verdis Requiem im Herkulessaal in München zu hören. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe, u. a. 1999 den 2. Preis beim Internationalen Antonín Dvořák Gesangswettbewerb, den Jarmila Novotna Preis als jüngste Sängerin, 2003 den Dimitris Mitropoulos International Competition in Athen, 2005 den Kulturpreis Bayern von der E.ON Bayern AG und 2006 den 2. Preis sowie den Publikumspreis beim Ad-Honorem-Mozart Wettbewerb in Prag. 
Foto: privat

Produktionen

Dara
Hobbs

Dara Hobbs

Dara Hobbs, Sopran, wurde in Williams Bay, Wisconsin, USA geboren und absolvierte ihr Studium an der Northwestern University in Chicago, wo sie zum Mitglied der nationalen Ehrenvereine Phi Beta Kappa und Pi Kappa Lambda ernannt wurde. Die Regionalfinalistin der New York Metropolitan Opera Competition erhielt 2005 ein Stipendium für das American Institute of Musical Studies in Graz und studierte 2006 am Vocal Arts Symposium in Spoleto, Italien.
Von 2007 bis 2012 war sie Ensemblemitglied des Theaters Krefeld-Mönchengladbach. Seit 2012 ist Dara Hobbs freiberuflich tätig und sang u. a. an der Oper Leipzig, der Staatsoper Hannover, der Deutschen Oper am Rhein, der Oper Frankfurt, der Kieler Oper, am Theater Gera, am Fundação Calouste Gulbenkian in Lissabon und war Cover für die Partie der Aida an der English National Opera in London.
Zu ihrem Opernrepertoire gehören Partien wie Tosca, Aida, Ariadne, Senta, Sieglinde, Isolde, Elisabeth (Don Carlos), Gräfin (Die Hochzeit des Figaro), Lisa (Pique Dame) und Rosalinde. Bei den Bayreuther Festspielen sang sie 2013 und 2014 die Partie der Ortlinde (Die Walküre). Im Herbst 2014 folgte erneut die Partie der Isolde am Theater Regensburg. Seit dem Herbst 2015 ist sie u. a. an der Oper Bonn als Senta zu erleben. In der Spielzeit 2016/2017 gab sie ihr Debüt als Brünnhilde (Die Walküre) in deiner Produktion des Theaters Minden geben. Weiterhin gastierte sie als Isolde am Aalto-Theater Essen und als Salome am Theater Regensburg, bevor sie im Sommer 2017 erneut bei den Bayreuther Festspielen Ortlinde auf der Bühne steht. In der Spielzeit 2017/2018 folgen einige Vorstellungen als Senta am Theater Regensburg und die Brünnhilde in Siegfried in der Ring-Neuproduktion des Theater Minden.
Ihre Konzertauftritte umfassen Strauss‘ Vier letzte Lieder und Wagners Wesendonck-Lieder. Des Weiteren hat sie Brahms‘ und Verdis Requiem, Händels Messias, Mendelssohns Elias und Paulus sowie Liszts Christus als Solistin gesungen.

Produktionen

Inga
Jäger

Inga Jäger

Inga Jäger wurde in Magdeburg geboren und begann ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium Georg Philipp Telemann zunächst im Fach Klavier, später Gesang.
Von 2000 bis 2006 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig bei Hermann Christian Polster. Sie stand 2004 im Finale des Lortzing-Wettbewerbs und war 2003 in der Hochschulproduktion Der Vetter aus Dingsda von Eduard Künneke als Wilhelmine zu erleben.
Eine rege Konzerttätigkeit im Bereich Oratorium und Lied führte sie in zahlreiche Städte Deutschlands, ins europäische Ausland und in die USA. Inga Jäger arbeitete mit zahlreichen Orchestern zusammen, darunter das Hessische Staatsorchester Wiesbaden, die Jenaer Philharmonie und das Gewandhausorchester Leipzig.
In den Spielzeiten 2004 bis 2006 war sie als Dritte Dame in Mozarts Zauberflöte an der Oper Leipzig zu erleben. Im Jahr 2005 verkörperte sie die Annina in Verdis La Traviata bei den Schlossfestspielen Wernigerode  und wirkte  in einer der Hauptrollen im szenischen Liederabend Bilder der russischen Seele im Kellertheater der Oper Leipzig mit. Von 2006 bis 2009 war Inga Jäger am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert, wo sie alle großen Partien ihres Fachs sang, darunter Sesto in Händels Giulio Cesare, Angelina in La Cenerentola von Rossini, Orfeo in Glucks Orfeo ed Euridice, Mercédès in Bizets Carmen, Muse in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann, Maddalena in Verdis Rigoletto und Hänsel in Hänsel und Gretel von Humperdinck.
Erfolgreiche Gastengagements führten sie an die Winteroper Potsdam (La Cenerentola), das Staatstheater Wiesbaden (Deutsche Erstaufführung Lolita), die Oper Frankfurt (Die Zauberflöte) und das Theater Chemnitz, wo sie sowohl als Erwin in Mike Svobodas Kinderoper Erwin, das Naturtalent als auch als Pinocchio in der deutschsprachigen Erstaufführung der Oper Pinocchios Abenteuer von Jonathan Dove auftrat. Als Pinocchio war sie auch in den Spielzeiten 2009 bis 2011 an der Staatsoper Stuttgart  zu erleben.
Seit 2009 ist Inga Jäger freischaffend als Sängerin und Gesangspädagogin tätig.

Leandra
Johne

Leandra Johne

Die gebürtige Dresdnerin Leandra Johne begann ihre musikalische Ausbildung mit fünf Jahren. Am Sächsischen Landesgymnasium für Musik Dresden wurde sie zur Querflötistin ausgebildet und begann anschließend eine Gesangsausbildung. Die Mezzosopranistin war zweimalige Bundespreisträgerin des Wettbewerbs Jugend musiziert und sammelte erste solistische Bühnenerfahrungen als Moritatensängerin in der Opernproduktion Des Esels Schatten (Richard Strauss).
 Leandra Johne studierte bis 2017 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Margret Trappe-Wiel Gesang und Gesangspädagogik. Sie war Mitglied der Liedklasse von KS Olaf Bär und erhielt Unterricht bei Britta Schwarz. 2014 sang Leandra Johne die Amastris in der Hochschulinszenierung Xerxes. Dem folgten die Operettenkonzertreihe Gold und Silber glänzend mit der Elbland Philharmonie Sachsen unter Christian Garbosnik und die Rolle der Ms. Bagott in Brittens Der kleine Schornsteinfeger. Die Sängerin gastiert schon während ihres Studiums an der Staatsoperette Dresden als Weberin (Das Märchen vom Zaren Saltan), an den Landesbühnen Sachsen als Tisbe (La Cenerentola), in Bad Hersfeld in Saint-Saëns‘ Oratorio de Noël und am Staatsschauspiel Dresden in A Christmas Carol. Darüber hinaus war sie 2016 als Hermia in Brittens Ein Sommernachtstraum, als Hänsel in der Konzertreihe Knusper, Knusper, Knäuschen mit der Elbland Philharmonie Sachsen und in Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy zu erleben.
Sie nahm an Liederabenden diversen Liederabenden teil und war Finalistin beim Albert-Lortzing-Wettbewerb in Leipzig. Seit dem fünften Lebensjahr nimmt Leandra Eiskunstlauf- und Ballettunterricht und war mehrmalige Vizemeisterin des Deutschland-Pokals für leistungsorientierten Breitensport.
Foto: Susi Roitzsch

Produktionen

Christiane
Kohl

Christiane Kohl

Die Sopranistin Christiane Kohl wurde in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte am Salzburger Mozarteum bei Lilian Sukis und Elisabeth Wilke. Festengagements führten sie danach ans Opernhaus Zürich sowie ans Opernhaus Dortmund. Sie singt Partien wie Gretel, Soeur Constance, Arminda (La finta giardiniera), Gräfin (Le nozze di Figaro), Hanna Glawari, Lisa (Das Land des Lächelns), Christine (Intermezzo), Feldmarschallin, Senta, Elisabeth und Agathe. Sie gastierte u. a. an den Opernhäusern von Basel, Kiel, Klagenfurt, Frankfurt, an der Deutschen Oper und der Komischen Oper Berlin, der Semperoper sowie am Théâtre des Champs-Élysées Paris. 2009 gab die Sopranistin als Woglinde und Waldvogel sowie als erstes Blumenmädchen ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen und kehrte danach jährlich in diesen Partien zurück, seit 2013 auch als Helmwige und Dritte Norn. Ihre Konzerttätigkeit führte sie u. a. ans Konzerthaus Berlin, die Dresdner Frauenkirche, die Philharmonie Essen, die Tonhalle Zürich, die Laeiszhalle Hamburg, das Konzerthaus Dortmund, die Alte Oper Frankfurt und die Berliner Philharmonie.
Foto: Andrea Mallmann

 

 

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Larissa
Krokhina

Larissa Krokhina

Larissa Krokhina, geboren in Kurgan in Russland, studierte von 1994 bis 2000 Gesang an der Musikakademie in Moskau. Ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ermöglichte ihr weitere Studien an der Staatlichen Hochschule für Musik und am Institut für Musiktheater in Karlsruhe. Von 2001 bis 2003 war sie Mitglied und Stipendiatin des Internationalen Opernstudios am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Zudem hat sie an Meisterkursen u. a. bei Mirella Freni teilgenommen und mit Enza Ferrari gearbeitet. Erste Engagements führten die Sopranistin nach Colmar, Dortmund, Bremen, Hamburg, Karlsruhe, Kassel und nach Japan.
Von 2005 bis 2008 war sie Ensemblemitglied am Theater und Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg. Dort feierte sie u. a. als Donna Elvira (Don Giovanni), Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Gräfin (Die Hochzeit des Figaro), Mimi (La Bohème), Tatjana (Eugen Onegin) und Vitellia (La clemenza di Tito) Erfolge. Zudem sang sie die Hauptpartien in den vielbeachteten Deutschen Erstaufführungen von John Adams A flowering Tree und Daniel Catans Florencia en el Amazonas. Larissa Krokhina gastierte u. a. 2009 in Singapur unter der Leitung von Kent Nagano, 2013 als Desdemona (Otello) am Oldenburgischen Staatstheater und 2014 als Margarethe in Faust von Gounod an der Staatsoper Berlin.
Seit der Spielzeit 2008/2009 ist die Sopranistin am Deutschen Nationaltheater Weimar fest engagiert. Zu ihren bisherigen Partien gehörten hier Mathilde (Wilhelm Tell), Liù (Turandot), Pamina (Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni), Tatjana (Eugen Onegin), Gräfin (Hochzeit des Figaro), Hanna Glawari (Lustige Witwe), Violetta (La Traviata), Arabella, Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), Elsa (Lohengrin), die Sängerin Anita (Jonny spielt auf), Rosalinde (Die Fledermaus), Agathe (Freischütz), Leonore (Fidelio), Desdemona (Otello), Frau Graureiher (Der Bärbeiß. Herrlich miese Tage) und Eva (Die Meistersinger von Nürnberg).
Foto: Sebastian Kowski

Florentine
Kühne

Florentine Kühne

Florentine Kühne wurde 1992 in Dresden geboren. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zum Musical und bildete sich neben der Schule in den Sparten Gesang, Tanz und Schauspiel weiter. Von 2008 bis 2012 war sie Mitglied im Musical Chor Dresden, wo sie in Kooperation mit der Staatsoperette Dresden u. a. in Produktionen wie der Rocky Horror Show und der Weihnachtsshow mitwirkte. Ihre gesangliche Ausbildung erhielt Florentine Kühne bei der renommierten Musicaldarstellerin Cornelia Drese und dem Sänger Nico Müller, u. a. bekannt durch Adoro. Parallel dazu nahm sie Tanzunterricht am Heinrich Schütz Konservatorium Dresden in den Sparten Jazz, Ballett und Modern Dance. Nach ihrem Abitur begann sie im April 2013 ihr Studium an der Folkwang Universität der Künste Essen im Bereich Musical, wo sie Gesangsunterricht bei Jack Poppell erhielt. Im Herbst 2013 und 2015, war sie Finalistin beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin.
Im Grillo Theater Essen war sie in den Spielzeiten 2014/2015, sowie 2015/2016 in der Inszenierung Cabaret als Kit Kat-Girl Texas zu sehen. 2015 folgte die Produktion City of Angels im Rathaus Theater Essen, wo sie als Mallory Kingsley auf der Bühne stand. Im September 2015 tourte das Stück durch Deutschland. 2016 verkörperte Florentine die junge Frau in Hello Again, ebenfalls im Rathaus Theater Essen. Im Frühjahr 2017 schloss sie ihr Bachelor-Studium erfolgreich ab, woraufhin direkt ihr Engagement bei den Bad Gandersheimer Domfestspielen folgte, wo sie in den Stücken Saturday Night Fever und Die kleine Hexe zu sehen ist.

Eva
Löser

Eva Löser

Als Tochter des Sängers und Schauspielers Michael Silbereisen kam Eva Löser schon früh mit Musik und Theater in Berührung: Bereits mit zehn Jahren wurde sie in den Kinderchor der Oper Leipzig aufgenommen, wo sie in Inszenierungen wie La Bohème, Carmen, Hänsel und Gretel, Ein Maskenball und Der Nussknacker mitwirkte. Wenig später spielte sie bereits Hauptrollen an der Oper Leipzig und der Musikalischen Komödie – u. a. in Das Wesentliche ist unsichtbar und Monsieur Mathieu, was wird?. Außerdem verkörperte sie Belle/Lucy am Theater Zittau in Eine Weihnachtsgeschichte. Neben ihrem Musicalstudium, das sie 2013 an der Folkwang Universität der Künste in Essen begann, war Eva Löser 2015 am Theater Dortmund in Jesus Christ Superstar zu erleben. Außerdem spielte sie am Theater im Rathaus Essen die Rollen Pancho Vargas, Lt. Munoz u. a. in City of Angels sowie die Schauspielerin in Hello Again. Am Grillo Theater Essen war sie als Kit-Kat-Girl Lulu in der Produktion Cabaret zu erleben. Derzeit spielt Eva Löser die Mistress in Evita an der Oper Bonn und dreht für die Serie Alles was zählt in Köln. 
Foto: Helene Claußen

Produktionen

Hanna
Mall

Hanna Mall

Hanna Mall sammelte bereits in jungen Jahren erste Bühnenerfahrungen. In der Spielzeit 2013/2014 spielte sie an der Oper Bonn im Ensemble von Jesus Christ Superstar, ein Engagement, das sie im Folgejahr am Theater Dortmund fortführte. 2014 gastierte sie in der Produktion Into the Woods am Theater Oberhausen und sang 2015 die Hildy in Bernsteins On the Town. 2016 schloss sie mit City of Angels in der Rolle der Alaura Kingsley ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Folkwang Universität der Künste ab. Im Dezember 2015 gewann sie beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin den 2. Preis im Hauptwettbewerb Musical. Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall war sie 2016 im Familienstück Pippi Langstrumpf als Annika zu erleben und gehörte dort auch als Soulgirl in Jesus Christ Superstar zum Ensemble. Anschließend spielte sie an der Musikalischen Komödie in Leipzig die Rolle der Lucy in Wildhorns Dracula. Im Sommer 2017 ist sie bei den Burgfestspielen Mayen als Luise in Kabale und Liebe und als Chiffon in Der kleine Horrorladen zu sehen.

Produktionen

Elisabeth
Markstein

Elisabeth Markstein

Elisabeth Markstein erhielt ihre Ausbildung im Fach Gesang Jazz/Rock/Pop an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden und im Bereich Musical an der Stella Academy in Hamburg. Seither stand sie in zahlreichen Musicalproduktionen an verschiedenen deutschen Theatern in Haupt-und Nebenrollen auf der Bühne, u. a. Hair, Jesus Christ Superstar, Der kleine Horrorladen, Rocky Horror Show, Sekretärinnen, My Fair Lady und West Side Story. Von 2008 bis 2010 war sie als Qi-Singer in der Show Qi – eine Palastphantasie an Europas größtem Showtheater, dem Friedrichstadtpalast Berlin, und anschließend zwei Jahre als Gesangssolistin in den Gourmet-Spiegelpalästen Palazzo in Stuttgart und Berlin engagiert.
Derzeit ist sie neben "Chess" in ihrer erzgebirgischen Heimat in der Hauptrolle der Dolly Gallagher in Hello Dolly! am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz zu sehen. Außerdem spielt sie an der Staatsoperette Dresden die Paula Abagnale in Catch me if you can und Chrystal in Der kleine Horrorladen.
Elisabeths Liebe galt von klein auf der Jazz/Soul-&Gospelmusik, sodass sie schon in ihrer Jugend als Backingvocal u. a. bei Ute Freudenberg & Band und als Solistin in Gospelformationen viel Erfahrung sammelte. Bis heute ist sie neben ihrer Tätigkeit am Theater eine gefragte Jazz&Pop-Sängerin und tourt mit verschiedenen Bands (Köstritzer Jazzband, der Galaband Lightning Family und dem Damentrio SwingBell's) regelmäßig durch ganz Deutschland.
www.elisabethmarkstein.de 

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Katrin
Merkl

Katrin Merkl

Katrin Merkl absolvierte ihr Musicalstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, welches sie 2015 in der Rolle der Janet van de Graaff im Musical The Drowsy Chaperone im Prinzregententheater in München mit Auszeichnung abschloss. Bereits während der Studienzeit stand sie in Dracula und als Nummerngirl in Kifferwahn auf der Bühne. Im Frühjahr 2015 wurde Katrin Merkl beim internationalen Gesangswettbewerb Singing Mask in St. Petersburg mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Weiterhin war sie in Romeo und Julia bei den Thunerseespielen, als Rapunzel in Into the Woods am Landestheater Linz, als Missy in der deutschsprachigen Erstaufführung von 9 to 5 im Zeltpalast Merzig und als Svenja in der Weihnachtsrevue Schöne Bescherung am Kammertheater Karlsruhe zu erleben. 2017 folgten Engagements in Dracula an der Oper Leipzig, als Swing/Cover Wednesday in The Addams Family im Deutschen Theater München und im Admiralspalast in Berlin sowie als Swing in Titanic bei den Bad Hersfelder Festspielen. In der Spielzeit 2017/2018 wird Katrin Merkl neben ihrer Rolle als Janet Van de Graaff in Hochzeit mit Hindernissen (The Drowsy Chaperone) an den Theatern Chemnitz außerdem als Lucy in Frank Wildhorns Dracula am Landestheater Detmold zu sehen sein. 
Foto: privat

Sampaguita
Mönck

Sampaguita Mönck

Sampaguita Mönck wurde 1992 in Berlin geboren und absolvierte ihr Musicalstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München bei Prof. Marianne Larsen, welches sie 2015 erfolgreich mit einem Stipendium des Deutschen Bühnenvereins abschloss. Ihre tänzerische Ausbildung erhielt sie in Afro, Stepp, Jazz, Ballett, Modern und Hip Hop.
Seit 2012 ist sie Stipendiatin der Richard Stury Stiftung. Bereits während ihres Studiums spielte Sampaguita 2014 in Kifferwahn am Gärtnerplatztheater München und übernahm 2015 die Titelrolle in The Drowsy Chaperone – Vier Hochzeiten und ein Musical am Prinzregententheater München. Als Consuelo war sie außerdem an der Oper Leipzig in West Side Story zu sehen.
Es folgten Engagements als Soulgirl Ronette in Der kleine Horrorladen an der Oper Bonn, als Schwester Maria Hubert im Musical Non(n)sens sowie als Lucy in Schöne Bescherung - eine Weihnachtsrevue am Kammertheater Karlsruhe und als Rosalia in West Side Story an den Vereinigten Bühnen Bozen. Im Juni 2017 war sie Jury Mitglied für den One Future Preis beim Filmfest in München und im Juli stand sie für ihr Solokonzert im Café Prinzipal im Prinzregentheater München auf der Bühne. 
Foto: Golden Eyes Photography Leipzig

Susanne
Müller-Kaden

Susanne Müller-Kaden

Susanne Müller-Kaden wurde in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz geboren. Sie stand schon mit vier Jahren auf der Bühne, hat Klavier und Flöte gelernt und studierte Gesang/Musiktheater an der Hochschule Franz Liszt in Weimar. Seit ihrem Abschluss ist sie als freischaffende Sängerin tätig. Sie war bereits in verschiedenen Produktionen der Oper Chemnitz zu erleben, u. a. als Mabel und Miss Bell in der Deutschen Erstaufführung des Musicals Fame, in verschiedenen Rollen im Musical Les Misérables sowie in der Oper Elektra von Richard Strauss. Gastspiele führten sie mit der Dreigroschenoper nach Frankreich und mit dem Freischütz nach Salvador/Brasilien. Weitere wichtige Partner in der Zusammenarbeit sind für Susanne Müller-Kaden das Studio W.M. – Werkstatt für Musik und Theater Chemnitz und die Stadthalle Chemnitz. So sang sie unter anderem in der Produktion Fame Mrs. Sherman und in der Sommertheaterproduktion Im weißen Rössl die Wirtin. In The Magic Flute/Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, einer Koproduktion des Studio W.M. mit verschiedenen Universitäten aus den USA und dem Mittelsächsischen Theater Döbeln/Freiberg, sang sie Pamina und Erste Dame. Zur Internationalen Tagung des Fraunhofer-Institutes in Dresden trat sie 2007 erstmals in der Dresdner Frauenkirche auf. Susanne Müller-Kaden war Stipendiatin der Bayreuther Richard-Wagner-Stipendien-Stiftung. Neben zahlreichen Auftritten im Bereich Oper, Konzert, Lied und Musical ist auch die Lehrtätigkeit eine wichtige Komponente ihres künstlerischen Schaffens geworden. So gründete sie im Sommer 2004 unter dem Dach des Studio W.M. die Gesangswerkstatt Susanne Müller-Kaden.

Produktionen

Claudia
Müller-Kretschmer

Claudia Müller-Kretschmer

Die gebürtige Chemnitzerin, aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, stand schon als Kind auf der Bühne und absolvierte eine klassische Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, die sie mit Diplom abschloss. Schon während des Studiums spielte sie in mehreren Musicalproduktionen, so u. a. die Grace in der deutschen Erstaufführung von Fame, die Maria in Jesus Christ Superstar, die Garbo in Falco Meets Amadeus oder die Victoria in Victor/Victoria an der Oper Chemnitz. Sie wirkte in mehreren Musicalproduktionen an Stadttheatern mit, so z. B. in Gera-Altenburg als Fantine und Eponine in Les Miserables oder als Miss Sherman in Fame, außerdem in Chemnitz, Darmstadt und Wiesbaden als Chava in Anatevka. In Chemnitz war sie in der Erfolgsinszenierung Aida als Nehebka und Cover Amneris und in der Stadthalle Chemnitz als Nancy in Oliver! zu sehen.
2007/2008 übernahm Claudia Müller-Kretschmer die Rolle des Fräuleins Kost in der Berliner Cabaret-Inszenierung in der Bar jeder Vernunft, die sie auch schon an der Oper Chemnitz gespielt hat. In Gera-Altenburg verkörperte sie die Melanie in Woodstock. Auch war sie Teil der Beatles-Show All You Need Is Beat in Erfurt und Chemnitz.
Zuletzt war sie am Theater Gera-Altenburg als Charlotte in Babytalk erfolgreich und als Miss Sherman in Fame in der Stadthalle Chemnitz. Mit dem Studio W.M. verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, erst als Schülerin und Solistin und nun auch als Lehrkraft für Singen und Sprechen.

Brit-Tone
Müllertz

Brit-Tone Müllertz

Brit-Tone Müllertz stammt aus Dänemark und erhielt ihre Gesangsausbildung an der Königlichen Dänischen Akademie in Kopenhagen. Weitere Studien führten sie zu Tonny Landy und Eva Johansson. Meisterkurse absolvierte sie u. a. bei Margaret Price, Elisabeth Söderström, Philip Langridge, Edith Mathis, Thomas Quasthoff, Andreas Schmidt und Thomas Hemsley sowie bei Rudolf Jansen, Helmut Deutsch, Roger Vignoles und Malcolm Martinou. 2010 war sie Preisträgerin des Lauritz Melchior International Singing Competition.
Im Sommer 2015 feierte sie große Erfolge mit einem Wagner-Konzert beim Copenhagen Operafestival sowie mit Schostakowitschs Symphonie Nr. 14 unter Shao-Chia Lü, ebenfalls in Kopenhagen. 2016 gab sie ihr höchst erfolgreiches Wien-Debüt mit Strauss' Vier letzte Lieder unter Dennis Russel Davies im Musikverein Wien sowie ihr überaus erfolgreiches Debüt als Senta in Der fliegende Holländer in Stockholm. Außerdem war sie mit Wagners Wesendonck-Liedern in der Tivoli Concert Hall Kopenhagen und beim St. Magnus-Festival auf den Orkney-Inseln zu hören. Zuletzt feierte sie im Dezember 2016 einen großen Erfolg bei ihrem Deutschland-Debüt in München als Sieglinde und Gutrune in Ring an einem Abend in der Philharmonie am Gasteig unter Kirill Karabits. Im Januar 2017 wurde sie für ihre Rollendebüts als Elisabeth und Venus in Wagners Tannhäuser am Theater Chemnitz von Presse und Publikum begeistert gefeiert. Im April 2017 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen in einer Neuproduktion Die Walküre unter Christian Thielemann. Im Mai 2017 übernahm sie kurzfristig die Sieglinde bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden und feierte damit ihr sehr erfolgreiches Debüt am Staatstheater Wiesbaden.
Zu ihren Plänen zählen u. a. ihr Debüt an der Oper Köln als Elisabeth in einer Neuproduktion Tannhäuser, ihr Debüt an der Dresdner Semperoper in Wagners Die Walküre, ihr Debüt als Ariadne in einer Neuproduktion von Ariadne auf Naxos am Meininger Staatstheater, wo sie auch als Elisabeth in Tannhäuser sowie in einem Gala-Konzert zu erleben sein wird. Als Elisabeth und Venus in Tannhäuser wird sie auch erneut am Theater Chemnitz zu erleben sein. Ebenso in Planung ist ihr Südamerika-Debut als Senta in einer Neuproduktion Der fliegende Holländer am Teatro Municipal de Santiago.
Brit-Tone Müllertz war von 2013 bis 2015 Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, wo sie u. a. als Freia, Gutrune, 3. Norn, 1. Dame, Rosalinde und Tosca zu erleben war. Sensationellen Erfolg feierte sie bei ihrem Debüt als Sieglinde in Die Walküre, wofür sie eine Nominierung zur Nachwuchssängerin des Jahres 2014 durch die Zeitschrift Opernwelt erhielt. Seit 2008 ist sie kontinuierlich mit der Kammeroper Underground Music Theatre aufgetreten und hat in diesem Rahmen auch an der Königlichen Dänischen Oper in Kopenhagen gastiert. Begeisterten Zuspruch erntete zudem ihre Interpretation der Poppea (L'incoronazione di Poppea) an der Oper Funen (Dänemark) im Jahre 2012. Konzertauftritte absolvierte sie u. a. mit den Symphonieorchestern von Aaalborg und Sonderjylland: als Solistin in Rossinis bzw. Pergolesis Stabat mater, Händels Messias, Bachs Johannes-Passion, Mozarts Requiem und Carls Nielsens Symphonie Nr. 3 sowie als Agathe in Szenen aus Webers Oper Der Freischütz.

Produktionen

Nele
Neugebauer

Nele Neugebauer

Nele Neugebauer wurde in Leipzig geboren und absolvierte ihre Ausbildung an der Performing Academy Wien. Bereits während dieser Zeit sammelte sie erste Bühnenerfahrungen u. a. in der Wiener Stadthalle in Disneys Aladdin jr. sowie beim Operettensommer Kufstein als Lady Boxington in My fair Lady. Darüber hinaus war sie in Estelle – Das Musical im Ronacher Wien und in The Making of Österreich im Wiener Museumsquartier, das 2016 auch für den Nestroy Preis nominiert wurde, zu erleben.
In ihrem Abschlussjahr verkörperte Nele Neugebauer das Gretchen 2 in Das VorSpiel im Theater Akzent in Wien und brachte ihr erstes Soloprogramm I wish in der Wiener Theatercouch auf die Bühne. Im Anschluss an ihre Ausbildung erhielt sie ein Engagement als Dolly am Theater an der Wien in Die Dreigroschenoper sowie als Julie in dem Schauspiel Norway today in der Theatercouch Wien, der neuen Werkbühne München und dem Theater Forum Schwechat. Des Weiteren war sie auf der MS Albatros als Solistin, Dance Captain und Musikalische Leitung tätig. Zuletzt wirkte Nele Neugebauer in der Uraufführung von Liebe Hoch 16 in Wien und Der Schatz der Nibelungen in Pöchlarn mit. 
Foto: Jan Frankl

Tiina
Penttinen

Tiina Penttinen

Tiina Penttinen stammt aus Finnland und debütierte 2004 als Annina an der Finnischen Nationaloper Helsinki. Gastverträge führten sie nach Tampere, nach Turku sowie zum Savonlinna Opernfestival, bevor sie 2006 ein Festengagement als Solistin an der Oper Chemnitz erhielt. Hier war sie mit Partien wie Ruggiero, Cherubino, Elvira, Dorabella, Rebecca (Il Templario), Gräfin (Wildschütz), Carmen, Mary, Magdalene, Hänsel, Adalgisa, Dominga (Love and Other Demons), Mutter (Swanhunter), Amando (Le Grand Macabre) sowie mit der Titelpartie in Torsten Raschs Oper Die Herzogin von Malfi zu erleben. Als Konzertsolistin trat sie mit mehreren großen finnischen Orchestern auf. Ihr Liedrepertoire umfasst u. a. Werke von Schumann, Schubert, Brahms, Sibelius, Kuula, Strauss, Mahler, Wolf und Debussy. In der Rheingold-Produktion des Wagner-Verbands Minden 2015 sang sie die  Flosshilde.
Foto: Daniel Veder

Kerstin
Randall

Kerstin Randall

Die Sopranistin Kerstin Randall wurde in Cottbus geboren, studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und wurde danach im Opernstudio der Komischen Oper Berlin aufgenommen, wo sie im Sinne des realistischen Musiktheaters Walter Felsensteins als Sängerdarstellerin ausgebildet wurde. Als Mitglied dieses Studios wurde sie in Produktionen der Komischen Oper Berlin besetzt, u .a. als Barbarina in Mozarts Die Hochzeit des Figaro, Amor in Glucks Orpheus und Eurydike und als Fleurette in Offenbachs Ritter Blaubart.
Vor dem Fall der Berliner Mauer war sie eingeladen, die Rolle der Iseut in Le Vin Herbé des Schweizer Komponisten Frank Martin beim Internationalen Musiktheaterfestival in Bregenz, Österreich, zu singen. Nach einem großen Erfolg mit dieser Partie wurde die Einladung für das folgende Jahr erneuert, und sie sang die Euridice in Glucks Orpheus und Euridice. Diese Rolle begegnete ihr als Gast an den Städtischen Theatern Erfurt wieder, andere Gastspiele führten sie als Marzelline (Fidelio) an das Staatstheater Schwerin, als Titania an das Opernhaus Leipzig und als Lauretta nach Freiberg.
Nach ihren Erfolgen als Gast an den Städtischen Theatern Chemnitz mit der Partie der Roten Nachbarin in Udo Zimmermanns Die wundersame Schustersfrau und der Zeitel in Bocks Der Fiedler auf dem Dach wurde sie 1992 fest in das Chemnitzer Opernensemble engagiert. Hier war sie u. a. als Musetta (La Bohème), Donna Elvira (Don Giovanni), Susanna (Die Hochzeit des Figaro), Erste Dame (Die Zauberflöte), Baronin (Der Wildschütz), Lisa (Gräfin Mariza), Bronislawa (Der Bettelstudent), Kurfürstin (Der Vogelhändler), Frau Fluth (Die lustigen Weiber von Windsor), Cosette (Les Misérables), Maria (West Side Story), Hanna Glawari (Die lustige Witwe), Antonia (Hoffmanns Erzählungen), Wellgunde (Das Rheingold), Helmwiege (Die Walküre), Woglinde (Götterdämmerung), Sylva Varescu (Die Csárdásfürstin) sowie als Sand- und Taumännchen (Hänsel und Gretel) zu erleben. Seit 2007 ist Kerstin Randall der Oper Chemnitz als Gast verbunden.
Kerstin Randall ist zudem auch auf der Konzertbühne zu Hause. Besonders erfolgreich war sie gemeinsam mit dem Leipziger Orchester Musica Juventa mit Mozarts Exultate Jubilate, einem Stück, das sie auch mit anderen bedeutenden deutschen Orchestern sang.
www.kerstinrandall.com

Produktionen

Dagmar
Schellenberger

Dagmar Schellenberger

Dagmar Schellenberger erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Noch als Studentin gewann sie den Internationalen Dvořák Gesangswettbewerb in Karlsbad, ihr Start in eine internationale Karriere. Sie begann ihre Sängerlaufbahn an der Komischen Oper Berlin und sang dort hauptsächlich Mozart-Partien wie Pamina, Susanna, Contessa, Fiordiligi, Donna Anna und Donna Elvira, aber auch Valencienne, Eurydice und Arianna in Händels Giustino. Für ihre Agathe im Freischütz, die sie auch an der Berliner Staatsoper und an der Oper Frankfurt gesungen hat, erhielt sie den Kritikerpreis der Berliner Zeitungen. Über 125-mal sang Dagmar Schellenberger alle drei Frauen in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen.
Zu Beginn Ihrer Kariere gastierte Dagmar Schellenberger bereits an verschiedenen Theatern und Opernhäusern, u. a. als Maria in West Side Story am Opernhaus Leipzig. Sie sang als Ännchen im Freischütz 1985 die Eröffnungsproduktion der Semperoper Dresden. Schnell führt sie ihr Weg an die Staatsoper Berlin, wo sie viele Jahre Rosalinde in der Fledermaus, Gräfin in Hochzeit des Figaro, Agathe und Antonia sang. Als Rosalinde konnte man sie über 20 Jahre u. a. in Berlin, Paris (Bastille), Santiago de Chile, Tokyo sowie in Spanien erleben. In Österreich war sie als Pamina in Die Zauberflöte am Theater an der Wien und oftmals als Lustige Witwe an der Wiener Volksoper sowie am Raimund-Theater als Eurydice in Glucks Orfeo zu hören. 2006 sang sie die Primadonna in Bernhard Langs Oper I hate Mozart am Theater an der Wien, im Juni 2012 sang sie im Wiener Konzerthaus in Weinbergers Oper Wallenstein.
Ihr breit gefächertes Repertoire und das Spektrum ihrer Gesangskunst führten zu Engagements und Gastspielen in Deutschland, Argentinien, den USA, den Niederlanden, in Frankreich, Italien, Spanien, Israel und Japan. 2004 debütierte Dagmar Schellenberger an der Mailänder Scala als Blanche in Dialogues des Carmélites unter Ricardo Muti und sang 2005 ebendort die Lisa in Tschaikowskys Pique Dame unter Jury Termikanow. Die Rolle der Marschallin im Rosenkavalier sang sie weltweit, wie auch Strauss‘ Arabella und Madeleine in Capriccio.
Bereits 2004 (Gräfin Mariza) und 2005 (Die Lustige Witwe) stand Dagmar Schellenberger als Protagonistin auf der Bühne der Seefestspiele in Mörbisch. Im September 2012 übernahm sie die Intendanz bei den Seefestspielen Mörbisch und startete 2013 nach einem umfangreichen Umbau des Festspielgeländes mit der Produktion Der Bettelstudent sehr erfolgreich in ihre Intendantenära. Sowohl 2014 in Anatevka (Golde) als auch 2015 in Eine Nacht in Venedig (Barbara) war sie auch wieder als Sängerin auf der Seebühne zu erleben. Abseits der Seefestspiele Mörbisch war Dagmar Schellenberger in der Operette Feuerwerk in Baden und in Sound of Music in Salzburg und München zu sehen. Diverse Konzerte in Österreich und Deutschland runden ihr musikalisches Wirken ab. Seit 15 Jahren widmet sie sich der Nachwuchsförderung und gab ihre langjährige Erfahrung u. a. als Professorin an der Universität der Künste in Berlin weiter. Sie ist Jurymitglied großer Gesangswettbewerbe.

Produktionen

Cassandra
Schütt

Cassandra Schütt

Cassandra Schütt wurde in Nürnberg geboren und entdeckte bereits früh ihre Liebe zur Bühne. Während der Schulzeit war sie in zahlreichen Theaterstücken zu sehen und gewann 2012 den Wettbewerb Jugend Musiziert in der Kategorie Musical. Erste professionelle Bühnenerfahrung sammelte sie in der Titelrolle im Nürnberger Weihnachtsmusical Christa. Ihre Ausbildung begann sie 2013 an der Musik und Kunst-Privatuniversität der Stadt Wien. In der Studienzeit stand sie u. a. als Mary in Eating Raoul und Ottilie Im Weißen Rössl auf der Bühne. Darüber hinaus war sie Teil des Ensembles der deutschsprachigen Erstaufführung von In den Heights. Außerdem war sie auf der Freilichtbühne Staatz in Artus -Excalibur und Jesus Christ Superstar zu erleben. 2017 schloss sie ihr Studium ab und kehrte nach Deutschland zurück.
Foto: Jan Frankl

Natalie
Senf

Natalie Senf

Nathalie Senf studierte Sologesang und Musikerziehung an der Hochschule für Musik Saar bei Yaron Windmüller. Während ihres ersten Festengagements am Oldenburgischen Staatstheater machte sie u. a. als Charlotte (Werther), Mercedes und Carmen, Orphée und Suzuki (Madama Butterfly) auf sich aufmerksam. Ein Engagement am Theater Plauen-Zwickau schloss sich an, wo sie ihr Repertoire noch erweiterte. Sie sang u. a. Dorabella, Sylva Varescu (Die Csardasfürstin), Orlofsky, Hänsel und Flora (La Traviata). Später wechselte sie ins dramatische Fach und interpretierte Margaretha in Schumanns Genoveva, Hedwige in Rossinis Wilhelm Tell, Venus in Tannhäuser und stand wieder als Carmen auf der Bühne. Es folgten Gastengagements am Mittelsächsischen Theater Freiberg-Döbeln, an der Oper Chemnitz und am Meininger Theater. Am Theater Plauen-Zwickau debütierte sie im Juni 2017 als Santuzza in Cavalleria Rusticana. Zu ihrem Repertoire zählen außerdem u. a. Lisetta (Il mondo della luna), Alisa (Lucia di Lammermoor), und Laura (Luisa Miller). Nathalie Senf hat bereits mit Regisseuren wie Elisabeth Stöppler, Jochen Biganzoli, David Hermann, Wolfgang Dosch und Sören Schumacher gearbeitet.
Im Konzertbereich bewegt sie sich zwischen Romantik und zeitgenössischen Kompositionen. So sang sie bereits u. a. de Fallas Siete canciones populares españolas, Berlioz‘ Les nuits d‘été und Zemlinskys Sechs Gesänge op. 13. Nathalie Senf interpretierte zahlreiche Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter Kompositionen von Moritz Eggert, John Adams, Peter Eötvös, Benjamin Britten, Arnold Schönberg, Victor Ullmann und Detlef Glanert. Mit dem Dirigenten Francesco Angelico führte sie Ein Brief von Mauricio Kagel auf.
Seit 2015 ist Nathalie Senf Teil des zauberhaften Trios Frauenrausch, das klassische Musik vom Lied über Oper und Operette bis zu Schlagern früher Filmmusik einem breiten Publikum in unterhaltenden Programmen näher bringt. Sie engagiert sich außerdem in der musischen Kinder- und Jugendbildung. 
Foto: Karsten Schröter

Alexandra
Sherman

Alexandra Sherman

Die australisch-britische Sängerin Alexandra Sherman wurde in St. Petersburg, Russland geboren. Ihr erstes Musikstudium absolvierte sie in Jerusalem im Fach Klavier sowie in Melbourne im Fach Gesang. Nach dem Abschuss mit Auszeichnung am Victorian College of Arts in Melbourne setzte sie ihr Gesangsstudium am Royal College of Music in London fort, wo sie das Aufbaustudium und die Opernschule abschloss. Sie gewann mehrere internationale Gesangswettbewerbe, u. a. den Joan Sutherland- und den Mietta-Wettbewerb. In den folgenden Jahren wurde sie bei Prof. Dr. Michail Lanskoi, bei KS Christa Ludwig, KS Deborah Polaski und Franco Pagliazzi (Florenz) weiter ausgebildet. Ihr Opernrepertoire erarbeitete sie sich u. a. mit Sir Richard Bonynge und James Vaughan (La Scala, Mailand).
Auf der internationalen Opernbühne wurde die Mezzosopranistin an mehreren bedeutenden Opernbühnen engagiert, u. a. Théâtre du Châtelet in Paris (Adams, Nixon in China – ARTE Produktion), Opera Australia (Sydney und Melbourne), English National Opera, Welsh und Scottish National Operas, Barbican Center London, Opera North Leeds/Manchester sowie Garsington Opera, wo sie für die zahlreiche Partien engagiert wurde. Dazu zählten u. a. Pauline (Pique Dame, Tschaikowsky), Olga (Eugen Onegin), Malcolm in Rossinis La Donna del Lago, Jezibaba (Rusalka, Dvořák) und mehrere Opern von Händel wie Orlando (Orlando), Guido (Flavio), Irene (Muzio Scevola), Juno/Ino (Semele), Bradamante (Alcina). Bei den Thüringer Schlossfestspielen 2013 sang sie die Partie der Mary in Wagners Der fliegende Holländer. Für die Sommerfestspiele in Erl 2014 wurde sie als Erda für Wagners Der Ring des Nibelungen (Das Rheingold / Siegfried) unter der Leitung von Prof. Gustav Kuhn engagiert und bekam für 2016 bis 2018 am Opernhaus Chemnitz ein Gastengagement als Pauline in Pique Dame.
Alexandra Sherman gab zahlreiche Solokonzerte und sang mehrere Alt-Partien in Oratorien und Kantaten in ganz Europa, Großbritannien und Australien. Zu ihrem Repertoire zählen u. a. die H-Moll Messe, Johannes Passion, Matthäus Passion von Bach, Elias von Mendelssohn, Messias von Händel und Verdis Requiem. Die wichtigsten Konzertauftritte waren für die Sängerin die 2. Sinfonie und Lieder eines fahrenden Gesellen von Mahler, Les Nuits d’Ete von Berlioz, Sea Pictures von Elgar, Prokofievs Alexander Nevsky, El Amor Brujo von de Falla und Stabat Mater von Pergolesi mit der BBC Philharmonic, der London Philharmonic, dem Cleveland Symphony Orchestra, der Academy of Ancient Music and the Northern Sinfonia unter namhaften Dirigenten wie Christopher Hogwood, Alexander Shelley und Gianandrea Noseda. Sie war bereits in den bekanntesten Konzertsälen wie Wigmore Hall, Albert Hall bei BBC Proms, Bridgewater Hall in Manchester, Melba Hall Melbourne zu Gast und debütierte beim Festival Weiße Nächte an der Philharmonie St. Petersburg. Es folgten Solokonzerte an der Brno Filharmonie, in Berlin, Weimar, Amsterdam, Sydney und Seoul. Alexandra Sherman wirkte bei mehreren CD- und Video-Produktionen mit, u. a. in Messias von Händel (ABC Classics, Dir.Anthony Walker), Entre Nous (Offenbach/Opera Rara, Dir David Parry) sowie mit einem Soloprogramm mit dem australischen Pianisten-Preisträger Amir Farid als Begleitung (ABC Classics 2014).

Produktionen

Johanna
Stojkovic

Johanna Stojkovic

Johanna Stojkovic wurde in Passau geboren, absolvierte ihr Gesangsstudium von 1989 bis 1996 an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und schloss es mit Auszeichnung ab. 1996 gab sie ihr Debüt am Volkstheater Rostock mit Susanna in Le Nozze di Figaro. Sie widmete sich zunächst vorwiegend der Barockmusik bis hin zur Klassik und arbeitete mit René Jacobs, Thomas Hengelbrock, Andreas Spering, Markus Creed und Trevor Pinnock u.a. bei den Musikfestspielen Potsdam, den Händelfestspielen Karlsruhe und den Schwetzinger Festspielen. Als Gast sang sie zwischen 2002 und 2004 an der Staatsoper Unter den Linden Berlin Susanna, Papagena, Ännchen, Marie (Zar und Zimmermann), Blumenmädchen im Parsifal und den Hirten im Tannhäuser sowie an der Komischen Oper Papagena. Ab 2005 erweiterte sie ihr Repertoire vor allem um Partien der Romantik. So sang sie Violetta, Agathe, Giulietta, aber auch Sifare (Mitridate Re di Ponto) u. a. am Tiroler Landestheater Innsbruck und am Stadttheater Aachen. Von 2008 bis 2011 war Johanna Stojkovic am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Ihr Debüt gab sie mit der Titelpartie der Janácek-Oper Jenufa. Es folgten Donna Elvira, Erste Dame, Baronin Freimann, Tatjana, Elianta (Der Menschenfeind) und Hanna Glawari. Mit Beginn der Spielzeit 2011/2012 erhielt sie ein Festengagement an der Oper Chemnitz, wo sie u. a. als Gladys in Rezniceks Benzin, Adina, Mutter (Hänsel und Gretel), Mariza und Iduna zu erleben war.
Darüber hinaus verfügt Johanna Stojkovic über ein großes Konzert- und Liedrepertoire, darunter die 14. Sinfonie von Schostakowitsch, das War Requiem von Benjamin Britten, Vier Letzte Lieder von Richard Strauss, Roi David von Arthur Honegger und Golgotha von Frank Martin. Konzertauftritte führten sie u.a. in die Berliner Philharmonie, ins Konzerthaus Berlin, ins Gewandhaus Leipzig sowie nach Israel, Südostasien und Japan. Zahlreiche CD-Produktionen liegen mit Johanna Stojkovic vor, u. a. Opern-Gesamteinspielungen aus der Barockepoche, aber auch Werke von Webers Freischütz bis hin zu Operetten von Franz  Lehár.

Produktionen

Monika
Straube

Monika Straube

Monika Straube wuchs in Leipzig auf und erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Ihr erstes Engagement erhielt sie am Volkstheater Halberstadt, danach wurde sie als Spielalt an die Bühnen der Stadt Magdeburg verpflichtet. Ein weiteres Festengagement führte sie an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin.
Von 1984 bis 2014 war sie an den Städtischen Theatern Karl-Marx-Stadt/Chemnitz engagiert. Hier gestaltete sie zahlreiche Partien in Oper, Operette und Musical, wie zum Beispiel Mary (Der fliegende Holländer), Erda (Siegfried), Filipjewna (Eugen Onegin), Marthe (Faust), Euryclée (Pénélope), Ježibaba (Rusalka), Klytämnestra (Elektra), Haushälterin (Die schweigsame Frau), Taube und Schnecke (Pinocchios Abenteuer von Jonathan Dove), die Äbtissin in der Deutschen Erstaufführung der Eötvös-Oper Love and Other Demons sowie Czipra (Der Zigeunerbaron) und Madame Thénardier (Les Misérables).
Durch Gastverträge war sie bereits mehrfach der Staatsoperette Dresden und dem Landestheater Linz verbunden. Darüber hinaus gastierte sie an mehreren deutschen und ausländischen Bühnen, u. a. an der Staatsoper Berlin, den Leipziger Theatern und dem Landestheater Halle. Eine rege Konzerttätigkeit führte sie ins In- und Ausland, u. a. nach Moskau, Damaskus, Prag, Budapest und Berlin. Außerdem hat sie an Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen mitgewirkt. Ständiger Liedbegleiter und künstlerischer Mentor war ihr Ehemann, der Dirigent Jörg Krüger.

Produktionen

Theresa
Weber

Theresa Weber

Theresa Weber wurde 1993 in München geboren. 2013 begann sie ihr Studium an der Theaterakademie August Everding, welches sie 2017 mit dem Master of Arts abschloss. Schon während ihrer Ausbildung stand sie in mehreren Produktionen im Prinzregententheater auf der Bühne, wie als Trix in dem Musical The Drowsy Chaperone oder als Liesl in einer Gastproduktion des Landestheater Salzburg von The Sound of Music. Des Weiteren spielte sie die Bäckersfrau in Into the Woods im Silbersaal des Deutschen Theaters und gewann in Berlin beim Bundeswettbewerb Gesang den Preis des Deutschen Bühnenvereins für die beste Darstellung einer Musical-Szene. Ende letzten Jahres verkörperte Theresa Weber die Rolle der Sandra Bloom unter der Regie von Andreas Gergen in der Europäischen Erstaufführung von Big Fish. Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall spielte sie im Sommer 2017 in dem Musical Maria ihm schmeckt's nicht unter der Regie von Thomas Winter die Rolle der jungen Ursula und wirkte bei dem Kinderstück Pinocchio mit.

Ina
Yoshikawa

Ina Yoshikawa

Ina Yoshikawa wurde in Tokyo geboren. Zunächst erlernte sie das Klavierspiel, bevor sie mit 15 Jahren zum Fach Gesang wechselte. Dem folgte ein Gesangsstudium an der Musikhochschule Tokio bei Echiko Narita, das sie 1999 mit dem Diplom abschloss. Weitere Studien führten 2001 zum Magister mit Auszeichnung. In dieser Zeit sammelte die Sopranistin Bühnenerfahrung in Rollen wie Susanna in Le nozze di Figaro und Zerlina in Don Giovanni. 2002 kam sie nach Deutschland, wo sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg (Abt. Augsburg) bei Jan Hammar fortsetzte. 2003 schloss sie das Studium mit Auszeichnung ab. Neben ihrer beruflichen Laufbahn besuchte sie bis 2006 die Meisterklasse von Jan Hammar.
Ina Yoshikawa ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. So kam sie 1998 und 2000 ins Finale des Musikwettbewerbs für Studenten in Japan und erhielt 2000 den 1. Preis beim Chokohai International Music Competition. 2001 erreichte die Sopranistin das Semifinale des 20. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs in Wien. 2006 war sie Finalistin des Internationalen Alexander Girardi Gesangswettbewerbs, 2007 dritte Preisträgerin beim 5. Tokyo Music Competition. Von 2004 bis 2005 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).
2003 wurde Ina Yoshikawa Mitglied des 1. Internationalen Opernstudios am Staatstheater Nürnberg. Anschließend wechselte sie 2004 als Ensemblemitglied ans Landestheater Linz. Von 2006 bis 2015 war sie an der Staatsoper Hannover festes Ensemblemitglied, seit September 2016 ist sie im Ensemble des Staatstheaters Nürnberg. Gastengagements als Konzert- und Opernsängerin führten sie an verschiedene Bühnen in Deutschland, Italien und Japan. Ihr Repertoire umfasst Kirchenmusik, Lieder sowie zahlreiche Opern. Darin war sie mit Partien wie Frasquita (Carmen), Pamina (Die Zauberflöte), Oscar (Ein Maskenball), 1. Nichte (Peter Grimes), Adele (Die Fledermaus), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Clorinda (La Cenerentola), Calisto (La Calisto), Marzelline (Fidelio), La Contessa di Folleville (Il viaggio à Reims), Gilda (Rigoletto), Sophie (Der Rosenkavalier), Sophie (Werther), Musetta (La Bohème), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Nannetta (Falstaff), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Elvira (L’Italiana in Algeri) sowie Woglinde (Das Rheingold) zu hören. 

Produktionen

Gäste Herren

Gäste Herren

Viktor
Antipenko

Viktor Antipenko

Viktor Antipenko wurde in St. Petersburg geboren. Nach dem Studium am St. Petersburger Konservatorium und ersten Erfolgen am Mariinski-Theater folgten Auftritte im Rahmen der Academy of Vocal Arts in Philadelphia, wo er mit Partien wie Luigi in Il tabarro und Riccardo in Oberto international Aufsehen erregte. Am Bolschoi-Theater debütierte er als Don José und gastierte in dieser Partie beim Allentown Symphony Orchestra, in Sotschi, Las Vegas und Fairbanks (Alaska). Gefeiert wurden außerdem seine Auftritte als Malcolm in Macbeth unter Kazushi Ono sowie als Hirte in Tristan und Isolde an der Opéra National de Lyon.
In jüngster Zeit war er als Lohengrin in Rouen und Sao Paulo zu erleben, als Luigi in Puccinis Il tabarro in Florida, als Dimitri in Boris Godunow in Karlsruhe, als Vaudemont in Iolantha in New York sowie als Pinkerton am Teatro Mancinelli in Orvieto. Dort sang er auch den Andrej in Tschaikowskys Mazeppa. In der Spielzeit 2016/2017 sang er an der Oper Chemnitz den Hermann in Tschaikowskys Pique Dame sowie die Titelpartie in Wagners Parsifal. In der Saison 2017/2018 wird er als Enzo in Gioconda am Theater Innsbruck, als Lenski in Pique Dame auf Hawaii sowie in Coq d’Or in Amsterdam zu erleben sein. 
Foto: Victoria Janashvili

Produktionen

Bartosz
Araszkiewicz

Bartosz Araszkiewicz

Bartosz Araszkiewicz studierte Gesang an der Musikhochschule Karol Szymanowski in Katowice bei Feliks Widera und hat seine Studien durch Meisterkurse bei Elisabeth Wilke, Ingrid Kremling-Domański, Stefania Toczyska, Olga Pasiecznik, Silvana Dussmann und Marek Rzepka ergänzt. Er war Stipendiat des Rektors der Musikhochschule in Katowice für hervorragende künstlerische Leistungen und ist mehrfacher Preisträger von Gesangswettbewerben in Polen, Tschechien und der Slowakei. Sein Konzertdebüt gab er 2008 in der Philharmonie in Zielona Góra mit der Basspartie in Haydns Oratorium Die Schöpfung, auf der Opernbühne debütierte er 2011 in Ravels L‘enfant et les sortilèges an der Opera Nova in Bydgoszcz. In der Spielzeit 2015/2016 war er Stipendiat in der Volksoper Wien und sang dort u. a. den 2. Geharnischten in der Zauberflöte, den Mandarin in Turandot und Marchese d’Obigny in La Traviata. Darüber hinaus gastierte er auch an der Schlesischen Oper Bytom als Reinmar von Zweter in Tannhäuser. Seit September 2015 wird er von der Privatstiftung Oscar Czerwenka unterstützt. Als Konzertsänger war er mit der Philharmonie Zielona Góra, der Mährischen Philharmonie sowie bei verschiedenen Festivals und mit Recitals zu erleben.

Aris
Argiris

Aris Argiris

Aris Argiris, geboren in Athen, studierte in seiner Heimatstadt Marketing und Sprachen, Saxophon und Musiktheorie sowie Gesang bei Kostas Paskalis, Frangiskos Voutsinos und Despina Calafati. 1999 erhielt er das Maria-Callas-Stipendium in Athen und setzte sein Gesangsstudium in der Meisterklasse von Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Im Jahr 2002 war Aris Argiris Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni. 2007 wurde er von der griechischen Vereinigung der Musik- und Theaterkritiker als bester junger Künstler Griechenlands ausgezeichnet. Nach Engagements am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, am Theater Dortmund und an der Oper Bonn war er bis zur Spielzeit 2010/2011 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. 2011 gastierte er in der Arena di Verona als Figaro in Rossinis Il Barbiere di Siviglia und in St. Petersburg als Renato (Un ballo in maschera). Weitere Gastengagements führen ihn u. a. an die Opernhäuser in Athen, Hamburg, Stuttgart, Stockholm, Leipzig, Berlin, London, Bruxelles, Tokyo, Antwerpen-Gent, Bonn, San Diego, Lima (Peru), Buenos Aires, Dresden und Wien. Zu seinen wichtigsten Partien gehören neben dem Don Giovanni u. a. Scarpia, Rigoletto, Amonasro, Renato, Graf Luna, Jochanaan, Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Dandini, Escamillo, Germont, Marcello, Rodrigo di Posa, Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Nardo, Lord Enrico Asthon, Frank/Fritz (Die tote Stadt), Valentin (Faust), Francesco (I Masnadieri) sowie die vier Bösewichter (Les Contes d'Hoffman). Der Bariton arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Zubin Mehta, Massimo Zanetti, Kurt Masur, Christian Thielemann, Yakov Kreizberg, Gustav Kuhn, Donato Renzetti, Manfred Honeck, Walter Attanasi, Graeme Jenkins, Carlo Franci, Antonello Allemandi, Patrick Lange und Carlo Rizzi.
In den letzten Jahren gastierte er in Tokyo als Marcello, am Theater St. Gallen, beim Israel Philharmonic Orchestra, am Teatro San Carlo di Napoli, an der Staatsoper Hamburg und beim Savonlinna Opera Festival als Escamillo, am Theater Bern als Jochanaan, am Musiktheater im Revier als Rigoletto, am Theater an der Wien Figaro in La mere coupable, beim Israel Philharmonic Orchestra als Renato, als Jago und in Mahlers Kindertotenliedern, am Theatre de la Monnaie als Lescaut, am Aalto Musiktheater Essen als Francesco in I Masnadieri, am Theater Bonn als Scarpia sowie an der San Diego Opera als Renato. 2016/2017 sang er an der Opera di Montreal Jago, am Gärtnerplatztheater München und beim Athens Festival Amonasro, beim Gluck International Festival Orest in Iphigenie auf Tauris (Fassung von R. Strauss), am Musiktheater im Revier Scarpia, an der Semperoper Dresden Figaro in Il Barbiere di Siviglia, an der Vlaamse Opera und an Les Theatres de la Villes de Luxembourg Paolo in Simon Boccanegra, am Theatre de la Monnaie Sharpless sowie am Theater Freiburg die Partie Der Herrscher in Das Wunder der Heliane.
Mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen hat Aris Argiris Ariadne – Dithyrambos für Bariton und Orchester von Siegfried Matthus und die Arie des Holofernes aus der Matthus-Oper Judith auf CD (Label Genuin) aufgenommen. Als Escamillo in Bizets Carmen war er 2011 im ersten 3-D-Opernfilm zu erleben. Aufgezeichnet wurde die Inszenierung dieser Oper 2010 im Royal Opera House Covent Garden London. 
Foto: privat

Produktionen

Michael
Beck

Michael Beck

Michael Beck wurde in Naumburg an der Saale geboren. Schon während seiner Schulzeit an der Landesschule Pforta erfuhr er eine umfassende musikalische Ausbildung. Michael absolvierte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig ein Studium zum Musicaldarsteller und Gesangspädagogen. Schon während seines Studiums war er in West Side Story, Aida, Singin in the Rain und in der Kammeroper Das kleine Welttheater zu sehen. In der Musical-Revue Lieder für eine neue Welt spielte er den Mann 1. Michael betreut als Gesangslehrer den Verein musicart Weißenfels und war dort auch in dem Musical Elisabeth – die Legende einer Heiligen als Ludwig und Heinrich zu sehen. Seit mehr als zehn Jahren ist er bereits als Chorleiter tätig. Zuletzt spielte Michael am Theater Nordhausen in Die Päpstin den Kaiser Lothar und diverse andere Rollen.

Produktionen

Benjamin
Bruns

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns begann seine Sängerlaufbahn als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover. Nach einer vierjährigen privaten Gesangsausbildung bei Peter Sefcik studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Kammersängerin Renate Behle. Noch während des Studiums wurde ihm vom Bremer Theater ein erstes Festengagement angeboten, welches ihm früh den Aufbau eines breitgefächerten Repertoires ermöglichte und dem bald ein Ensemblevertrag an der Oper Köln folgte. Über die Sächsische Staatsoper Dresden ging sein Weg direkt zur Wiener Staatsoper, der er immer noch mit einem Residenzvertrag verbunden ist. Seine musikalische Bandbreite umfasst Rollen wie Belmonte, Tamino, Don Ottavio, Ferrando, Camille de Rosillon, Froh, Lysander, Don Ramiro, Boris Grigorievič (Kátia Kabanová) oder auch den Italienischen Tenor in den beiden Strauss-Opern Capriccio und Der Rosenkavalier. Seit seinem Debüt im Sommer 2012 ist er als Steuermann (Der fliegende Holländer) bei den Bayreuther Festspielen engagiert, wo er 2015 zusätzlich als Parsifal in einer reduzierten Version von Wagners Parsifal für Kinder zu hören war. Auch in der Saison 2016/17 war Benjamin Bruns wieder in spannenden Opernproduktionen zu erleben: in den erst im Frühsommer 2016 an der Bayerischen Staatsoper neuinszenierten Meistersingern als David, an der Semperoper Dresden als Narraboth und Tamino sowie am Teatro Real Madrid als Erik und Steuermann. Höhepunkt der Saison ist dabei sein Rollendebüt als Pelléas an der Wiener Staatsoper, an der er außerdem Oronte und Don Ottavio singt.
Oratorium und Liedgesang sind für Benjamin Bruns wichtige Gegenpole zu seinem Bühnenschaffen. Den Kern seines umfangreichen Konzert-Repertoires bilden die großen sakralen Werke von Bach, Händel, Haydn, Mozart, Schubert und Mendelssohn. Dabei musiziert er mit so renommierten Ensembles wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Tschechischen Philharmonie, dem MDR Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem WDR Sinfonieorchester, dem Chor und Orchester des Niederländischen Rundfunks, dem Tölzer Knabenchor, dem London Symphony Chorus sowie der Gächinger Kantorei unter der Leitung von H. Chr. Rademann. Interessante Projekte der Spielzeit 2016/2017 waren u.a. die konzertante Aufführung von Strauss Salome mit dem hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada in Frankfurt, zwei Touren mit dem Insula Orchestra (Mozart-Programm in Saint Omer und Essen und Haydns Die Schöpfung in Aix-en-Provence und Metz) sowie die Zusammenarbeit mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons, dem Münchner Kammerorchester unter Alexander Liebreich, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Kent Nagano und dem Bach Collegium Japan. Außerdem gibt Benjamin Bruns in dieser Saison einen Meisterkurs im Rahmen des BACHCELONA Festivals in Barcelona. Darüber hinaus findet der Sänger gern noch Zeit für Liederabende und gastiert unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg (Klavier: Gerold Huber) und in Regensburg.
Benjamin Bruns ist Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin, des Hamburger Mozart-Wettbewerbs sowie des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Als besondere Auszeichnungen wurden ihm 2008 der Kurt-Hübner-Preis des Theaters Bremen und 2009 der Nachwuchsförderpreis des Schleswig-Holstein Musik Festivals verliehen. 
Foto: Sara Schönger

Produktionen

Marko
Bullack

Marko Bullack

Der ehemalige Tänzer wurde in Staaken geboren und ist in Dallgow nahe Berlin aufgewachsen. Marko Bullack war an der Komischen Oper Berlin und dem MDR Fernsehballett engagiert, sowie als Gast an der Deutschen Staatsoper Berlin tätig. Tourneen führten ihn u. a. nach Schottland, Israel, Spanien, Frankreich, China, die Niederlande, Russland, Polen und Italien, bevor er zum Abschluss seiner Tänzerkarriere als Solotänzer zum Ballett Chemnitz kam. Anschließend absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Seit der Spielzeit 2010/2011 war er Mitglied des Schauspielensembles am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.

Sejong
Chang

Sejong Chang

Sejong Chang wurde in Südkorea geboren und absolvierte sein Gesangsstudium an der Hanyang Universität in Seoul bei Seong-Hyun Koh sowie an der Musikhochschule Köln bei Mechthild Georg. In der Spielzeit 2011/2012 war er Mitglied im Jungesensemble am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen. Hier war er u. a. in La Traviata, La grande magia und Rusalka zu hören. Sein Debüt in Korea feierte er u. a. in den Opern Cosi fan tutte als Guglielmo und Don Alfonso und als Sarastro in Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Zudem sang er jahrelang als Solist im KCMC (Korean Christian Male Choir).
In Deutschland hatte er seine ersten Bühnenauftritte im Konzert- und Oratorienfach. Sejong Chang sang u. a. in Beethovens Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125, Ein Deutsches Requiem Op. 45 von Brahms, Petite Messe Solennelle von Rossini, L'Enfance du Christ von Hector Berlioz und Dvořáks Oratorium Stabat Mater in der Kölner Philharmonie sowie in der Johannes Passion von Johann Sebastian Bach. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Spanien und in die USA. Weitere Auftritte folgten in der Operette Die lustige Witwe von Franz Lehár als Baron Mirko Zeta. Darüber hinaus erhielt er Engagements als Figaro in Le Nozze di Figaro am Theater Bolzano, Feenkönig in Die Feen am Theater Regensburg, Alidoro in La Cenerentola am Theater Chemnitz, Masetto in Don Giovanni in der Oper Solingen und Remscheid, als Cold Genius in der Oper Dido and Aeneas am Theater Aachen sowie in King Arthur von Henry Purcell.
Am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen war er darüber hinaus als Mordred in Merlin von Isaac Albéniz, als Mariano D`Albino in La grande Magia von Manfred Trohjan, als Heger in Rusalka von Antonín Dvořák und in der Rolle des Marchese d’Obigny in La Traviata von Giuseppe Verdi zu sehen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Sejong Chang festes Ensemblemitglied an der Oper Leipzig, wo er u. a. als Figaro in Le Nozze di Figaro, Raimondo in Lucia di Lammermoor, Mandarin in Turandot, Colline in La Bohème, Grenvil in La Traviata, Oberpriester in Nabucco, Háraschta in Das schlaue Füchslein, Joe in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Polizeikommissar in Rosenkavalier, Hans Foltz in Die Meistersinger von Nürnberg, Feenkönig in Die Feen, Raimondo in Rienzi sowie Danieli in Das Liebesverbot, einer Produktion in Kooperation mit den Bayreuther Festspielen/BF Medien zu erleben war. In der Spielzeit 2017/2018 steht er u. a. als Sarastro in Die Zauberflöte, Reinmar in Tannhäuser sowie als Un Frate in Don Carlo und für die Bass-Arien in der Johannes Passion auf der Bühne.
Foto: privat

Ho-Yoon
Chung

Ho-Yoon Chung

Ho-Yoon Chung wurde in Seoul geboren und studierte Gesang an der Seoul National University. Seit 2002 studierte er Gesang und Musiktheater an der Universität der Künste in Berlin. Der Sänger ist Preisträger des Concours International de Chant de Verviers und der 1st Korea National Opera Competition. Jüngst interpretierte er u. a. Chevalier Des Grieux in Manon an der Wiener Staatsoper, Alfredo in La Traviata unter Daniel Oren bei einem Gastspiel der Oper Tel Aviv in Masada. Darüber hinaus sang er den Tenorpart in Mozarts Requiem im Rahmen des Korea Great Mountains Music Festival, in Saarbrücken und Seoul Beethovens 9. Sinfonie sowie Verdis Requiem in Stuttgart, Wiesbaden und Berlin. Ho-Yoon Chung interpretierte den Herzog von Mantua in Rigoletto am Teatro Luciano Pavarotti in Modena und in Warschau, Rodolfo in La bohème an der Hamburgischen Staatsoper, Alfredo in La Traviata in Verona, Mario Cavaradossi in Tosca open air in Norwegen und Fenton in Falstaff am Teatro Verdi di Trieste.
Von 2003 bis 2006 war Ho-Yoon Chung Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper und wirkte seither in vielen Produktionen mit, darunter als Chevalier in Dialogues des Carmelites und Ismaele in Nabucco. Danach gehörte er zum Ensemble der Wiener Staatsoper, wo er u. a. als Italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, Tamino in Die Zauberflöte sowie als Steuermann in Der fliegende Holländer zu erleben war. 2007/2008 folgte am Seoul Arts Center Opera House Edgardo in Lucia di Lammermoor, Cassio in Otello und der italienische Sänger in Der Rosenkavalier. In den folgenden Spielzeiten stand Ho-Yoon Chung als Nemorino in Der Liebestrank, Narraboth in Salome, Leopold in La Juive, als italienischer Sänger in Capriccio sowie Beppo in Der Bajazzo an seinem Stammhaus Wien auf der Bühne. Weiterhin sang er den Leopold in La Juive an der Semperoper Dresden sowie Riccardo in Ein Maskenball in Bern sowie Alfredo in La Traviata in Hamburg und Dick Johnson in Das Mädchen aus dem goldenen Westen an Den Norske Opera. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er u. a. mit Dirigenten wie Seiji Ozawa, Franz Welser-Möst, Karel Mark Chichon, Alain Altinoglu, Joseph Colaneri, Daniele Gatti, Adam Fischer, Peter Schneider, Renato Palumbo, Friedrich Haider, Marcus Bosch, Simone Young, Ingo Metzmacher, John Fiore, Michel Plasson, Philippe Auguin, Alfred Eschwe, Stefan Soltesz, Ion Marin, Claude Schnitzler, Julia Jones, Dan Ettinger, Bertrand de Billy, Niksa Bareza sowie Constantinos Carydis und Myung-whun Chung. 
Foto: privat

Produktionen

Oliver
Floris

Oliver Floris

Oliver Floris wurde 1990 in Nürnberg geboren. Bereits im Alter von 9 Jahren erhielt er Stepptanzunterricht. Seine ersten professionellen Bühnenerfahrungen sammelte er am Landestheater Coburg, wo er unter der Regie von Jean Renshaw die Rolle des Wyatt in Crazy For You und in Curtains die Rolle des Randy Dexter übernahm. Seit März 2013 studiert Oliver Floris im Studiengang Musical an der Theaterakademie August Everding in München. Noch im selben Jahr wirkte er in der Produktion Jesus Christ Superstar am Gärtnerplatztheater (Regie: Josef E. Köpplinger) mit und spielte im Crossover Projekt Was ihr wollt (Regie: Frieder Kranz) die Rolle des Herzogs Orsino. In der Gastspielproduktion des Landestheaters Salzburg The Sound of Music (Regie: Andreas Gergen) gehörte er zum Tanzensemble. Nach Vier Hochzeiten und ein Musical (Regie: Stefan Huber), wo er die Rolle des Feldzieg übernahm, war Oliver Floris zuletzt in der Rolle des Bäckers in Into the Woods (Regie: Manuel Dengler) im Silbersaal des Deutschen Theaters zu sehen.

Alexander
Franzen

Alexander Franzen

Alexander Franzen wuchs in Köln, Zürich und San Francisco auf. Dort und an der Folkwang Hochschule Essen erlernte und studierte er die gesamte Palette der Darstellenden Künste und erwarb Diplome als Opernsänger, Musicaldarsteller und Schauspieler. Anfänglich fand man ihn als klassischen Sänger u. a. als Papageno (Die Zauberflöte), Kommissar (Der Rosenkavalier) oder Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg) auf dem Besetzungszettel renommierter Opernhäuser wie Kiel, Salzburg oder Leipzig.
Mittlerweile ist Alexander Franzen einer der gefragtesten Sängerdarsteller des deutschsprachigen Raums im Bereich Musical-Schauspiel-Operette. So spielte er in der jüngeren Vergangenheit u. a. Stone (City of Angels), Chauvelin (The Scarlet Pimpernel), Macheath (Dreigroschenoper), Moonface Martin (Anything Goes), Béla Zangler (Crazy For You) und Leopold (Im weißen Rössl) u. v. m. Er arbeitete mit den Regisseuren Thomas Winter, Gil Mehmert, Francesca Zambello, Josef Köpplinger und Stanislaw Mosa. In seiner Wahlheimat Berlin spielte er zunächst am Theater des Westens Falco (Falco Meets Amadeus) und später am Theater am Kurfürstendamm den Roman Cycowski (in Comedian Harmonists – Jetzt Oder Nie!).
Gastspiele führten ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Nationaltheater Mannheim, die Staatstheater von Hannover, Oldenburg und Darmstadt, an die Städtischen Bühnen von Köln, Bielefeld, Koblenz, Lübeck, Kaiserslautern, Trier, Coburg, Hagen, Gelsenkirchen und Essen sowie an die Staatsoperette Dresden und die Komödie Winterhuder Fährhaus, Hamburg. Außerdem spielte er bei den Freilichtfestspielen in Schwäbisch Hall, Bad Gandersheim, Bad Vilbel und bei den Internationalen Sommerfestspielen in Bregenz (Riff in West Side Story).
2012/13/14 spielte er Bobby in Stephen Sondheims Company am Theater Bielefeld und am Nationaltheater Mannheim sowie den Kinderfänger in der europäischen Erstaufführung von Tschitti Tschitti Bäng Bäng am Staatstheater am Gärtnerplatz. 2014 folgte sein Rollendebüt als Prof. Higgins in My Fair Lady bei den Sommerfestspielen Walenstadt (Schweiz); ein Jahr später war er dort als Konstrukteur Thomas Andrews in Titanic zu erleben. Außerdem spielte er 2014/15 Max Dettweiler in Sound of Music am Staatstheater Kassel und entwickelte für den GALLISSAS Theater- und Bühnenverlag mit Thomas Winter die Uraufführung eines musikalischen Monolog-Stücks mit dem Titel Empfänger unbekannt.
2015/16 kehrte er als Dr. Pangloss in Bernsteins Candide nach München an den Gärtnerplatz zurück. Auch in Bielefeld trat er erneut in zwei Musicals auf, als DeGuiche in Cyrano und als Frederick Egermann in Sondheims Lächeln einer Sommernacht.

Andreas
Goebel

Andreas Goebel

Geboren in Iserlohn, studierte Andreas Goebel an der Universität der Künste in Berlin. Seit seinem Abschluss 1989 spielte er in über achtzig Musiktheater-Inszenierungen von Anything Goes über Cabaret, Evita, Les Misèrables, Mamma mia!, Rocky Horror Show und West Side Story bis Zille sein Milljöh. Seit 2014 ist er als Johann Sebastian Bach in Bach. Das Leben eines Musikers am ATZE Musiktheater Berlin sowie als Bürgermeister Obermüller im Musical Der Hauptmann von Köpenick im Admiralspalast Berlin zu sehen. Außerdem war er am Staatstheater am Gärtnerplatz München in der deutschsprachigen Erstaufführung von Tschitti Tschitti Bäng Bäng, als August der Starke im Musical Friedrich in Fulda sowie 2012/2013 in Das Dschungelbuch als Balu am Gärtnerplatztheater München zu erleben. Andreas Goebel sammelte TV-Erfahrungen in diversen Serien wie Gute Zeiten, schlechte Zeiten, Verbotene Liebe, Ahornallee und Filmen wie Mein Vater (mit Götz George).

Jannik
Harneit

Jannik Harneit

Jannik Harneit wurde 1989 in Lüneburg geboren und stand 2002 erstmals im Hamburger Operettenhaus mit dem Familienmusical Emil und die Detektive auf der Bühne. Es folgten Ballettunterricht, Gesangsstunden und Engagements für das Ensemble von Jekyll und Hyde und Camelot am Stadttheater Lüneburg.
2009 begann er sein Studium zum Musicaldarsteller an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Dort spielte er den Charlie Brown im Musical You’re a good man, Charlie Brown, wirkte in Kurt Weills Street Scene im Prinzregententheater als Mister Jones mit und gewann Ende 2011 beim 40. Bundeswettbewerb Gesang in der Sparte Musical den Förderpreis der Franz-Grothe-Stiftung.
2012 folgten Engagements bei den Bad Hersfelder Festspielen als Fedja, der Russe in Anatevka sowie an der Staatsoperette Dresden als Sindulfo in Gasparone. In seinem letzten Studienjahr spielte der Stipendiat des Rotary Clubs München die Rolle des Jonathan Harker in Dracula und schloss das Studium mit Diplom ab. Ebenfalls 2013 gab Jannik Harneit den Claude in Hair bei den Festspielen Bad Vilbel und ist seit Herbst desselben Jahres im Festengagement an der Staatsoperette Dresden. Hier konnte man ihn bereits in diversen Rollen erleben, so zum Beispiel als Barnaby Tucker in Hello Dolly, Toni in Carneval in Rom, Ascanio in Firebrand of Florence oder Seymour in Der kleine Horrorladen sowie als Rocky in der Rocky Horror Show und Mottel, den Schneider in Anatevka. Darüber hinaus spielte er bereits die Rolle des Frank Abagnale jr. im Musical Catch me if you can, den Jean Michele in La Cage aux Folles, den Frank Lippencott in Wonderful Town, den Sigismund in Im weißen Rössl und den Njegus in Die lustige Witwe.
www.jannikharneit.de 
Foto: Christian Hartmann

Jeffrey
Hartman

Jeffrey Hartman

Jeffrey Hartman wurde in Anderson (Indiana) geboren. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u. a. gewann er einen 1. Preis beim Dicapo Opernwettbewerb, einen 2. Preis beim Peter-Elvin-Wettbewerb, einen 1. Preis der National Association of Teachers of Singing, den Ralph-Appleman-Preis sowie den Preis der Wagner Society of New York. Er nahm am Young Artist Program der Indianapolis Opera und der Sarasota Opera teil. 2013 war er in Hong Kong sowie in Costa Rica als Canio in I Pagliacci und Turiddu in Cavalleria rusticana zu erleben. In Hong Kong sang er außerdem den Herzog von Mantua in Rigoletto. Weiterhin gehören zu seinem Repertoire Partien wie Pinkerton, Rodolfo, Edgardo, Faust, Malcolm, Ismaele und Alfredo. 2015 coverte er an der Lyric Opera of Chicago die Partie des Cavaradossi in Tosca. Anschließend debütierte er als Bacchus in Ariadne auf Naxos an der Seattle Opera, eine Partie, die er danach auch an der Palm Beach Opera interpretierte. Mahlers Lied von der Erde sang er mit dem Seattle Youth Symphony Orchestra und dem Chamber Philharmonia Orchestra New York und dem Ensemble Vista Lirica. Höhepunkte waren auch Konzerte in der Church on the Hill in Boston, der Boston Lyric Opera und im Dicapo Opera Theatre. Jeffrey Hartman sang die Tenorpartien in Elias, Die Schöpfung und Carmina burana.  Als Solist sang er mit dem New York City Gay Men’s Chorus in der Carnegie Hall und trat in mehreren HIV/AIDS-Benefizkonzerten im New York City’s LGBT Community Center auf.  Andere Konzertengagements beinhalteten  Beethovens 9. Sinfonie, Mahlers Lied von der Erde und Haydns Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, Brittens Les Illuminations, Mozarts Große Messe in c-Moll und Stainers Cruxification. An der Oper Chemnitz gibt er sein europäisches Debüt als Calaf in Turandot.

 

 

 

Produktionen

Andreas
Hörl

Andreas Hörl

Andreas Hörl, Meisterschüler von Kurt Moll, debütierte  schon früh in großen Partien, wie 2004 als Baron Ochs in Bremerhaven und 2005 als Landgraf in Minden. Festengagements führten ihn 2007 ans Opernhaus Zürich und anschließend ins Ensemble der Wiener Staatsoper. Seit 2014 ist Andreas Hörl international freischaffend tätig. 2015 debütierte der Bass bei den Bayreuther Festspielen als Fafner (Der Ring des Nibelungen) und Titurel im Parsifal für Kinder. 2015/2016 debütierte er an der Mailänder Scala in der Neuproduktion von Wozzeck, sang Fürst Gremin am Theater Wuppertal, Titurel beim Beethoven Festival in Warschau, den Priester in einer Neuproduktion von Moses und Aron am Teatro Real Madrid sowie Hunding in der Neuproduktion von Die Walküre an der Ungarischen Staatsoper Budapest, den er gleich anschließend mit großem Erfolg in einer konzertanten Walküre des Odense Symfonieorkester wiederholte.
Sein vielfältiges Repertoire umfasst außerdem u. a. Sarastro, Osmin, Komtur,  Baron Ochs, Basilio, Colline, König Heinrich, König Marke, Kaspar / Eremit, Ramphis / Il Re und Warlaam. Gastengagements führten den Bass an die Bayerische Staatsoper, Wiener Staatsoper, Volksoper Wien, Oper Frankfurt, Komische Oper und Staatsoper Berlin, an das Opernhaus Zürich, Tiroler Landestheater Innsbruck, Stadttheater Klagenfurt, Theater Chemnitz, Theater Dortmund, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Teatro alla Scala Milano, Teatro Nacional de São Carlos Lissabon, zum MDR Sinfonieorchester Leipzig, Salzburger Festspiele und zu den Richard-Wagner Festspielen in Wels.

Produktionen

Dennis
Hupka

Dennis Hupka

Aufgewachsen im fränkischen Herzogenaurach, zog es Dennis Hupka nach dem Abitur nach Berlin, wo er 2012 bis 2016 Musical-Show an der Universität der Künste u. a. bei Peter Lund und Adam Benzwi studierte. Neben Hochschulproduktionen, wie etwa als Fritz Steppke in Frau Luna oder bei der Collage 2014 im Uni.T, dem Theater der Universität der Künste Berlin, wirkte er schon während der Ausbildung als Hanna aus Hamburg in La Cage aux Folles im Hans Otto Theater Potsdam mit und stand im Sommer 2015 in dem Rockmusical Next To Normal, welches mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten worden war, als Sohn Gabe neben Katharine Mehrling und Felix Martin auf der Bühne des Renaissance-Theaters in Berlin sowie im Juli 2016 mit einem Gastspiel im Deutschen Theater München.
Im Rahmen des Studiums war er als Schweinchen Didi in der Deutschen Erstaufführung von Peter Lunds und Thomas Zaufkes Grimm! in der Neuköllner Oper zu sehen, welches noch einmal im Juli 2017 im Admiralspalast Berlin aufgeführt wurde.
Bei den Luisenburg Festspielen in Wunsiedel gab er im Sommer 2016 in Cats den Mungojerrie, bevor er dann sein Studium im Juli mit Diplom und Auszeichnung im Rahmen seiner Eigenarbeit #Suchen abschloss.
Anschließend war er bis September 2017 im Ensemble bei der Deutschen Erstaufführung von Mary Poppins im Stage Apollo Theater in Stuttgart und auch als Robertson Ay zu sehen.
Darüber hinaus ist er ab und an sowohl als Kleindarsteller bei Film-, Fernseh- und Werbeproduktionen als auch als Sprecher aktiv.
https://www.facebook.com/hupkadennis/
Foto: Lenja Schultze

Produktionen

Cosmin
Ifrim

Cosmin Ifrim

Cosmin Ifrim wurde in Ineu-Arad/Rumänien geboren und studierte Gesang und Dirigieren an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Mit dem Grand Prix des Traian Grozavezcu Wettbewerbs in Lugoj/Rumänien legte der junge Tenor den Grundstein für seine Karriere. Von 2000 bis 2008 war Cosmin Ifrim Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und dort u. a. als Lord Cecil in Roberto Devereux, Rinuccio in Gianni Schicchi, als Italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, Beppe in Leoncavallos I Pagliacci und als Fenton in Falstaff zu erleben. Für seine Interpretation des Squeak in der Neuproduktion von Billy Budd wurde er in der Saison 2000/2001 mit der Eberhard Waechter Medaille ausgezeichnet.
Seit der Spielzeit 2008/2009 arbeitet Cosmin Ifrim als freischaffender Sänger und war seitdem u. a. in Maribor, in London und Athen als Alfredo in La Traviata, als Tonio in Donizettis La fille du régiment, in Brittens Billy Budd und in Bilbao Floyds Susannah, in Basel in Il Pirata, als Rodolfo in La Bohème unter Fabio Luisi in Sapporo sowie als Tenorsolist in Rossinis Stabat Mater mit dem Israel Philharmonic Orchestra zu hören. Als Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail trat Cosmin Ifrim an der Bayerischen Staatsoper, der Oper von Rom sowie an der Wiener Volksoper auf.
Im Jahr 2016 trat Ifrim als Pong in Turandot bei den Bregenzer Festspielen, als Fernando in einer konzertanten Aufführung von La Favorita in Bukarest, als Rodolfo in La Bohème und als Arturo in I Puritani in Cluj auf. Engagements im Jahr 2017 umfassen sein Rollendebüt als Gabriele Adorno in Simon Boccanegra in Bukarest und Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail beim Savonlinna Festival. Cosmin Ifrim hat im Laufe seiner Karriere mit Dirigenten wie Richard Hickox, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Vjekoslav Šutej, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Marcello Viotti gearbeitet. 
Foto: privat

Produktionen

Andreas
Kindschuh

Andreas Kindschuh

Andreas Kindschuh, 1973 geboren, studierte nach dreijähriger Mitgliedschaft im Rundfunk-Jugendchor Wernigerode ab 1991 an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar bei Gudrun Fischer und Mario Hoff. Noch in den ersten Studienjahren wurde er Mitglied des Kammerchores Kloster Michaelstein (Harz) und des auch international erfolgreichen Oktetts Die Minnesänger. 1994/95 absolvierte er bei Christa Hilpisch in Halle ein Zweitfachstudium als Altus.
Von 1995 bis 1997 wirkte Andreas Kindschuh als Assistent für Stimmbildung und Chorleitung an der Weimarer Hochschule, danach war er 2 Jahre lang Stimmbildner beim Landesmusikrat Thüringen. 2000 schloss er sein Studium in Weimar im Fach Sologesang/Bühne ab, danach begann er an gleicher Stelle ein Aufbaustudium bei Mario Hoff.
Seit 1996 führten ihn Gastengagements (Oper, Operette, Musical) an das Landestheater Eisenach/Rudolstadt, an das Theater Altenburg/Gera, an das Deutsche Nationaltheater Weimar, an die Komische Oper Berlin und an das Opernhaus Chemnitz. Mit Erfolg gastierte Andreas Kindschuh bereits in zahlreichen europäischen Ländern und in den USA. In der Rheingold-Produktion des Wagner-Verbands Minden war er 2015 in der Partie des Donner zu erleben.
Seit der Spielzeit 2002/03 ist Andreas Kindschuh festes Ensemblemitglied der Oper Chemnitz. Hier sang er u. a. Figaro (Mozart und Rossini), Dandini, Guglielmo, Masetto, Papageno, Harlekin (Ariadne auf Naxos), Sangesmeister (Rose vom Liebesgarten), Schaunard (La Bohème), Barbier (Die schweigsame Frau), Freidank (Benzin), Pater Delaura (Love and Other Demons), Bosola (Die Herzogin von Malfi), Leopold (Im Weißen Rössl), Roman Cycowski (Comedian Harmonists), Conférencier (Cabaret) und Seymour (Der kleine Horrorladen).

Till
Kleine-Möller

Till Kleine-Möller

Till Kleine-Möller absolvierte eine Ausbildung zum Dirigenten für Laienorchester und Chor und schloss 2015 das Musicalstudium an der Theaterakademie August Everding in München (Leitung: Vicky Hall/Marianne Larsen) mit Auszeichnung ab. Vor und während dieser Ausbildung stand er bereits in mehreren Produktionen wie The Rocky Horror Show, Was ihr wollt, Das Dschungelbuch und Der Bettelstudent an der Luisenburg Wunsiedel sowie am Staatstheater am Gärtnerplatz und in The Drowsy Chaperone als Aldolpho am Prinzregententheater München auf der Bühne.
Seit 2015 studiert er im Masterstudiengang Regie – Musiktheater und Schauspiel der Theaterakademie August Everding. Hier inszenierte er u. a. OFFelia – fragmentarisches Musiktheater, Das Leben ein Clown sowie Psomion Agamemnon und assistierte bei der Musiktheaterproduktion Carmen Assassinée (Regie: Christof Nel; musikal. Leitung: Karsten Januschke). 2016 feierte er mit der deutschen Erstaufführung von der Operette Der Teufel auf Erden Premiere und inszenierte Die Blumen des Koran am Theater Hof. 2017 wird Till Kleine-Möller eine Regieassistenz an der Bayerischen Staatsoper München übernehmen bevor er mit der neuen Oper How to kill your mother. Das Projekt Elektra am Staatstheater Braunschweig debütiert.
www.tillkleine-moeller.de 
Foto: Christian Hartmann

Mischa
Mang

Mischa Mang

Mischa Mang wurde an der Hochschule der Künste in Berlin zum Musicaldarsteller ausgebildet. Noch vor seinem Studium spielte er den Berger in einer Produktion von Hair in Glasgow. Während des Studiums arbeitete er mit Peter Lund für eine Produktion von Gershwins Lady Be Good in Berlin und Dessau zusammen. Später verkörperte Mischa Mang unter anderem den Eddie in der Rocky Horror Show in der Inszenierung von Peter Heinrich bei den Bad Hersfelder Festspielen, den Judas in Jesus Christ Superstar bei den Bad Gandersheimer Festspielen, den Burgfestspielen Jagsthausen und am Opernhaus Chemnitz, sowie den Berger in Ana Christine Haffters Inszenierung von Hair an der Oper Leipzig. Weiter war er Mitglied des deutschen Premieren-Cast von Aida, wo er als Radames, Zoser und Pharao zu erleben war. Mit dem Queen-Erfolgshit We Will Rock You feierte er im Dezember 2004 Deutschlandpremiere in Köln und spielte dort bis Ende März 2006 die Rollen Bob,  Kashoggi und Dieter. Im Februar 2005 brachte Mischa Mang mit der Prog-Metal-Band Ivanhoe das Album Walk In Mindfields, für das er mit international erfolgreichem Presse-Echo als Leadsänger gefeiert wurde. Im Mai 2006 veröffentlichte Mischa Mang seine deutsche Solo CD Provocatio. In der Spielzeit 2006/2007 wechselte er zur Produktion von We Will Rock You in Zürich und war dort als Big Macca und Understudy Khashoggi/Polo zu erleben. Nebenbei tritt Mischa Mang seit Sommer 2006 regelmässig mit We Rock!, der Original-We Will Rock You-Band aus Köln, auf. Im Herbst 2007 ging Mischa Mang mit der Band Dreamscape als Sänger auf Tour. Es folgte die Rolle des Jekyll in Jekyll & Hyde am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken. Als Staatsanwalt Villefort in der Welturaufführung des Musicals Christ O stand Mischa Mang am Staatstheater am Gärtnerplatz in München auf der Bühne. In dem Stück Der Ring war Mischa Mang 2008 in der Rolle des Alberich an das Saarländische Staatstheater zurückgekehrt. 2009 wurde  begeistert von den Zuschauern der Thuner Seespiele gefeiert. Dort war er als Judas in Jesus Christ Superstar unter der Regie von Helga Wolf zu erleben. Ab November 2009 war Mischa Mang wieder am Saarländischen Staatstheater zu sehen. In der Titelrolle des Phantasma stand er in der gleichnamigen Welturaufführung von Frank Nimsgern und Elmar Ottenthal auf der Bühne. Mischa Mang war 2011 als Judas in der konzertanten Osterfassung der Vereinigten Bühnen Wien und bei den Freilichtspielen in Tecklenburg in Jesus Christ Superstar zu sehen. In der Produktion Sister Act übernahm Mischa Mang 2012 die alternierende Erstbesetzung der Rollen Shank und Bones an den Vereinigten Bühnen Wien. In der Rolle des alternierenden Shank war Mischa Mang im Anschluss auch in Stuttgart zu sehen. Von Dezember 2013 bis 2015 war Mischa Mang in der Produktion Sister Act als Shank am Metronom Theater in Oberhausen zu erleben.
Foto: Andrea Peller

Produktionen

Michael
Mehnert

Michael Mehnert

Michael Mehnert wurde in Leipzig geboren und wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf. Schon frühzeitig erhielt er Instrumentalunterricht und sang in zahlreichen Chören. Seinem Gesangsstudium an der Musikhochschule Leipzig folgten Engagements am Landestheater Altenburg, den städtischen Bühnen Erfurt und Zwickau und seit 1993 an der Oper Halle.
 Zu seinem Repertoire zählen u. a. Tamino, Belmonte, Almaviva (Der Barbier von Sevilla) und 1. Fremder (Der Vetter aus Dingsda). Bis 2014 gehörte er dem Ensemble der Oper Halle an und wirkte dort in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Frank Wildhorns The Scarlet Pimpernel (mit CD-Aufnahme) sowie des spanischen Erfolgsmusicals Mar i Cel und an den Produktionen Titanic, Dracula und Anatevka mit. Seither ist Michael Mehnert freischaffend tätig und widmet sich u. a. dem Ensemble Salon musical, welches insbesondere Operettentitel, alte Schlager, Film- und Musicalmelodien in musikalisch-literarischen Programmen zur Aufführung bringt.
Foto: Fotostudio Astrid Nerlich, Leipzig

James
Moellenhoff

James Moellenhoff

James Moellenhoff wurde in St. Louis, Missouri (USA) geboren, wo er auch seine erste Gesangsausbildung erhielt, die er an der Southwest Missouri State University mit dem Bachelor of Music Degree abschloss. Nach weiteren Studien an der University of Texas in Austin debütierte er an der Austin Lyric Opera als Sarastro in Mozarts Oper Die Zauberflöte.
Auf Engagements an zahlreichen Opernhäusern in den USA und in Kanada folgte für James Moellenhoff der Wechsel nach Deutschland. In Bremen, Mannheim, Hannover, Frankfurt/Main, Köln, Stuttgart, Berlin und Leipzig eroberte er sich ein Repertoire, das allen großen Partien seines Faches auf der Opernbühne wie im Konzertsaal umfasst. Zwar liegt ein Schwerpunkt seines Wirkens im sogenannten Wagnerfach (Gurnemanz, Pogner, Hagen, Hunding, Landgraf, Daland, König Marke und König Heinrich), doch Mussorgkis Boris Godunow, Verdis Großinquisitor in Don Carlo und Zaccharia in Nabucco, Rocco in Fidelio, Osmin in Die Entführung aus dem Serail, Kezal in Die verkaufte Braut oder Fürst Gremin in Eugen Onegin singt er ebenso gern. Zu einstweiligen Höhepunkten seiner Karriere wurden in Montréal der König Marke in Tristan und Isolde, den Kent Nagano dirigierte, der Hagen in Götterdämmerung an der Königlichen Oper Stockholm unter der Leitung von Lief Sagerstam sowie an der Royal Opera Covent Garden unter Maestro Antonio Pappano, und an der Royal Danish Opera in Kopenhagen der Großinquisitor.
James Moellenhoff verfügt über ein vielseitiges Konzertrepertoire mit Werken wie Haydns Schöpfung, Händels Messias, Rossinis Stabat Mater, Mozart sowie Verdis Requiem und Beethovens Missa Solemnis. 
Foto: Andreas Birkigt

 

 

Produktionen

Thomas
Mohr

Thomas Mohr

Thomas Mohr absolvierte seine Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck, wo er diplomierte und sein Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Bereits während seines Studiums gewann er erste Preise beim s'Hertogenbosch-Wettbewerb, dem VDMK-Wettbewerb in Berlin sowie beim Walther-Gruner-Wettbewerb in London. Weitere Studien führten ihn zu Anna Reynolds. Nach festen Engagements in Bremen und Mannheim wechselte er in das Ensemble der Oper Bonn, wo er mit bedeutenden Regisseuren wie Giancarlo del Monaco, Jürgen Rose, Werner Schroeter, Andras Fricsay Kali Son und Andreas Homoki zusammenarbeitete und wichtige Partien wie Silvio, Albert, Conte di Luna, Lescaut und Germont übernahm. Aber auch als Eisenstein, Peter Besenbinder, Graf Almaviva und Papageno feierte der Sänger große Erfolge. Im Konzertfach gilt seine besondere Aufmerksamkeit Carl Orffs Carmina burana, dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms und dem War Requiem von Benjamin Britten.
Seit 1997 ist Thomas Mohr freischaffend tätig. Seine rege Opern- und Konzerttätigkeit führt ihn in weltweit bedeutende Konzertsäle und an Opernhäuser wie die Bayerische Staatsoper München, das Opernhaus Zürich oder die Dresdner Semperoper. Er arbeitet mit so namhaften Dirigenten wie Kent Nagano, Nikolaus Harnoncourt, Gerd Albrecht, Lorin Maazel, Leonard Slatkin und Antonio Pappano sowie Christoph von Dohnányi, Rafael Frühbeck de Burgos, Bernhard Klee, Sir Georg Solti und Zubin Mehta zusammen. Nach seinem Debüt im Jahre 2000 mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra folgten Einladungen bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Boston Symphony Orchestra und zum Festival in Tanglewood/USA.
Vor einigen Jahren absolvierte Thomas Mohr den Fachwechsel zum Heldentenor. So feierte er u. a. an der Kölner Oper große Erfolge als Idomeneo sowie als Siegmund. In den darauffolgenden Jahren folgten die vielbeachteten Debüts als Parsifal am Theater Erfurt, Max im Freischütz in Köln und St. Gallen sowie als Loge im Rheingold in Leipzig. Er gastierte u. a. als Parsifal in Malmö und Poznań, als Loge in Minden, als Siegmund beim Ring Halle Ludwigshafen und in Freiburg und Dijon (für konzertante Aufführungen des 1. Aufzugs), aber auch in der Operette beispielsweise als Eisenstein und Danilo in München, Dresden u. a. In der Spielzeit 2015/2016 debütierte der Sänger mit überwältigendem Erfolg als Siegfried in der Leipziger Götterdämmerung, im Herbst 2017 folgt sein Debüt als Siegfried (Siegfried) im Mindener Ring. Im Konzertbereich sang Thomas Mohr Beethovens 9. Sinfonie u. a. in Tokio, der Hamburger Laeiszhalle sowie auf Tournee mit dem Kammerorchester Basel, Mahlers Lied von der Erde, Schönbergs Gurre-Lieder, Pfitzners Von deutscher Seele, Mendelssohns Lobgesang sowie Orffs Carmina burana.
Seit dem Wintersemester 2002/03 lehrt Thomas Mohr als Professor für Gesang an der Hochschule für Künste Bremen. 
Foto: privat

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Ralph
Morgenstern

Ralph Morgenstern

Über 17 Jahre stand sein Name für den gepflegten Klatsch: Der Kaffeeklatsch mit Ralph Morgenstern gehörte zum Samstagnachmittag im ZDF wie der Kaffee zum Kuchen. 2001 folgte der wöchentliche Comedy-Talk Blond am Freitag. Im entspannten Lounge-Ambiente plauderte er mit prominenten Gästen, wie z. B. Hella von Sinnen, Barbara Schöneberger, Lisa Fitz, Maren Kroymann oder Nina Hagen, über die Skandale der VIPs. Wo immer im Fernsehen es um Klatsch, Tratsch und Royales geht, Ralph Morgenstern ist gern gesehener Gast. So ist er u. a. regelmäßig als Experte für Königliches im deutschen Fernsehen zu sehen. Doch dies ist nur die eine Seite des gebürtigen Mülheimers Ralph Morgenstern. Sein Name steht ebenso für große Inszenierungen, wie Mephisto, Tankstelle der Verdammten und Faust, wie am Kölner Schauspielhaus. Am Anfang seiner Laufbahn stand ein Ausflug ins Musik-Genre. Mit der Band Gina X veröffentlichte Ralph Morgenstern drei LPs und erreichte u. a. in Österreich und Kanada Chart-Platzierungen. Mit Kult-Inszenierungen, wie Geierwally oder Sissy - Beuteljahre einer Kaiserin, begann der rasante Aufstieg zum Szene-Star des Off-Theaters. Es folgten die ersten eigenen TV-Sendungen XOV bei VOX, der Klatschmohn im WDR und 1995 der Kaffeeklatsch im ZDF.
Trotzdem ist Ralph Morgenstern dem Theater immer treu geblieben: Bis 1998 stand er als festes Ensemble-Mitglied auf der Bühne des Kölner Schauspiel- und Opernhauses, seitdem war und ist er in zahlreichen Theaterproduktionen zu sehen. U. a. mit Boeing, Boeing (2011) an der Komödie Düsseldorf und 33 Variationen (2010) und Entartete Kunst (2015) am Renaissance Theater Berlin. Auch als Operetten- und Musical-Darsteller hat er sich einen Namen erarbeitet. So war er u. a. am Budapester Operettenhaus in Csárdásfürstin, in Disneys Der Glöckner von Notre Dame sowie der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicals Hairspray zu sehen. Ende 2016 stand Ralph Morgenstern in Das Land des Lächelns von Franz Lehár am Stadttheater Klagenfurt auf der Bühne.
Er arbeitet u. a. mit Walter Bockmayer, Günter Krämer, Torsten Fischer, James Lapine, Helmuth Lohner, Hape Kerkeling, Stefan Huber, Matthias Davids, Aron Stiehl, Uwe Boll, Beate Baron und Margarethe von Trotta zusammen.
Foto: Carl Morgenstern

Jürgen
Mutze

Jürgen Mutze

Jürgen Mutze wurde in Plauen/Vogtland geboren. Er erlernte zunächst das Handwerk eines Rundfunkmechanikers und erwarb sein sängerisches Rüstzeug als Chorsänger in Greiz und Plauen. Über die Stationen Bernburg - wo er ins Solofach wechselte -, Halberstadt, Gera, Eisenach und Zwickau wurde er 1980 an das Chemnitzer Opernhaus verpflichtet.
Neben Fachpartien als Charaktertenor in zeitgenössischen Opernwerken konnte er auch im klassischen Opernrepertoire sowie in Operette und Musical seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen, Monostatos in der Zauberflöte, Lord Barrat in Der junge Lord und Mime im Ring seien stellvertretend an dieser Stelle genannt. Rekordverdächtig ist seine Knusperhexe in Hänsel und Gretel, die er insgesamt mehr als 300-mal gesungen hat.

Benedikt
Nawrath

Benedikt Nawrath

Benedikt Nawrath debütierte beim Musikfestival Aspekte Salzburg mit dem Eliteensemble die reihe aus Wien unter der Leitung von Johannes Kalitzke mit In Sleep, in Thunder von Elliot Carter für Tenor-Solo und Orchester. Der Tenor Benedikt Nawrath wurde in Heidelberg geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik Würzburg zuerst Schulmusik und wechselte dann in das Gesangsstudium zu Endrik Wottrich. Außerdem absolvierte er Meisterkurse bei Ingeborg Hallstein und Scot Weir im Rahmen der Bachakademie Stuttgart. Zudem war der junge Sänger Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung. Bereits während des Studiums debütierte er 2009 am Theater Erfurt als Tamino. Mit Die arabische Nacht von Christian Jost an der Oper Halle kam er erstmals mit der modernen Musikszene in Kontakt, in der er sich seitdem etablieren konnte. Sein erstes Engagement begann er 2010 am Nationaltheater Mannheim. Sein Repertoire umfasst seitdem über 45 Partien, unter anderem die Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) und Truffaldino (Die Liebe zu drei Orangen). Uraufführungen von O. Neuwirth, L. Ronchetti und A. Hölszky komplettieren seine große Bandbreite des Opernrepertoires. Im September 2014 wechselte Benedikt Nawrath als festes Ensemblemitglied an das Staatstheater Wiesbaden. Gastengagements führten ihn unter anderem an die Staatstheater Mainz und Darmstadt, an die Deutsche Oper am Rhein und nach Erfurt zu den Domstufen-Festspielen.
Am weitesten gefächert ist sein Repertoire im Konzertbereich. Als Konzertsänger arbeitete Benedikt Nawrath mit namhaften Dirigenten wie Helmuth Rilling, Karl-Heinz Steffens und Jörg Straube zusammen. Mit Letzterem erschien bei Carus die hochgelobte CD mit Messe und Motetten von J. Chr. Altnickol. Konzerte mit dem Bach-Collegium Stuttgart, den Stuttgarter Philharmonikern, den Münchner Bachsolisten, Musica Alta Ripa und Konzerte in Italien, Frankreich, China, Russland und Tschechien runden seine rege Tätigkeit als Solist ab.

Patrick
Nitschke

Patrick Nitschke

Patrick Nitschke stammt aus Dortmund und absolvierte von 2007 bis 2010 ein Fachstudium an der Hamburg School of Entertainment. Schon während seiner Ausbildung stand er u. a. als John Proctor in Arthur Millers Hexenjagd oder Sebastian in Shakespeares Was ihr wollt auf der Bühne. Nach seinem Abschluss spielte er Happy Birthday Jim Knopf und Cinderella – das märchenhafte Popmusical sowie das Musical Mozart als Solokonzert. Seit 2011 gastiert er regelmäßig am Volkstheater Rostock u. a. Als Baby John in West Side Story und als Fedja in Anatevka. 2014 war er am Theater Pforzheim in The Who's Tommy und am Theater Erfurt als Hortensio in Kiss me, Kate! engagiert. In der Spielzeit 2015/2016 war er festes Ensemblemitglied als Solist im Musiktheater des Theaters Pforzheim. Dort spielte er u. a. Bernardo in West Side Story und John Buffy und Cover Jim Boy in Die Blume von Hawaii. Seit 2008 unterrichtet er deutschlandweit Bühnenpräsenz und Gesang. Außerdem ist er als Choreograf für internationale Modelabels (z. B. V-Couture), Firmen (Intercoiffeur) und Organisationen (Staatliche Jugendmusikschule Hamburg) tätig. 

Zoltán
Nyári

Zoltán Nyári

Der ungarische Tenor Zoltán Nyári gestaltet seine Partien mit detailgenauer Authentizität und verkörpert jede seiner Figuren gesanglich und schauspielerisch als eine vollkommene Einheit.
Zoltán Nyári begann seine musikalische Ausbildung schon früh mit Geigenunterricht. Später wechselte er zur Schauspielerei und machte in seiner Heimatstadt Budapest seinen Abschluss im Fach Schauspiel für Theater. Mit professionellem Gesangsunterricht bei Lehrern wie Magda Nádor ergänzte er seine Ausbildung und er konzentriert sich seither auf seine Karriere als Tenor. 1996 wurde Zoltán Nyári Mitglied des Operetta Theater Budapest, dessen Tourneen ihn unter anderem nach Deutschland, in die Niederlande, in die USA und nach Japan führten. Nachdem er in zahlreichen Musicals und über 400 Operetten mitgewirkt hat, liegt sein Fokus mittlerweile auf dem Opernrepertoire. Zu seinen Partien zählen Lenskij (Eugen Onegin), Prinz (Rusalka), Hoffmann (Les contes d’Hoffmann), Cavaradossi (Tosca), Rodolfo (La Bohème) und Alfredo (La Traviata). 2005 wurde ihm der Jászai Mari Preis für seine Leistung verliehen und er wurde Mitglied am Magyar Állami Operaház. Beim Mezzo Television Opern-Wettbewerb in Szeged gewann er 2009 den 1. Preis als bester männlicher Darsteller und den Publikumspreis; im Rahmen dieses Wettbewerbs war er in den Opern Le dernier jour d’un condamné (D. Alagna) in Debrecen und Emmeline (T. Picker) in New York zu erleben, mit positivem Echo unter anderem von der New York Times.
Regelmäßig gastiert Zoltán Nyári an der Semperoper Dresden, zuletzt als Don José in Carmen und als Prinz in Antonin Dvóraks Oper Rusalka. Ebenfalls als Prinz gab er in der Saison 2013/2014 sein Debüt an der Oper Frankfurt. Bereits 2011 debütierte er im Rahmen des Budapester Frühlingsfestivals als Paul in Korngolds Oper Die tote Stadt, eine Partie, für die er 2014/2015 auch in der Neuinszenierung von Johannes Erath an der Oper Graz von Presse und Publikum bejubelt wurde. Kürzlich sang er zum ersten Mal die Partie des Erik in Richard Wagners Der fliegende Holländer und des Froh in Das Rheingold am Palace of Arts Budapest. 2016 war er an der Komischen Oper Berlin als Edgar Aubry in Heinrich Marschners Der Vampyr zu erleben, nachdem er dort bereits in dessen Oper Die Herzogin von Chicago als Sandor Boris sowie in Emmerich Kálmáns Die Zirkusprinzessin als Mister X zu Gast war. 2016/2017 gab er seine Debüts als Tristan in Wagners Tristan und Isolde an der Oper Graz, an der Royal Danish Opera in Kopenhagen in Jacques Offenbachs Les contes d’Hoffmann sowie im Musikverein Wien als Solist in Zoltán Kodálys Psalmus Hungaricus Op. 13 mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und Jakub Hrůša.
In der neuen Spielzeit 2017/2018 debütiert Zoltán Nyári als Siegmund in Richard Wagners Die Walküre am Staatstheater Oldenburg sowie am Theater Chemnitz. Darüber hinaus singt er Beethovens Sinfonie Nr. 9 unter der Leitung von Markus Stenz und dem Radio Filharmonisch Orkest und Chor am Concertgebouw Amsterdam sowie am TivoliVredenburg Utrecht, gefolgt von Zoltán Kodálys Psalmus Hungaricus op. 13 mit dem Münchner Rundfunkorchester. 
Foto: Vera Eder

Produktionen

Matthias
Otte

Matthias Otte

Matthias Otte studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Im Rahmen des Studium war er von 1996 bis 1998 Mitglied im Chemnitzer Schauspielstudio. Außerdem absolvierte er eine Gesangsausbildung bei Wieland Müller, Juliane Claus und Tommaso Randazzo. Sein erstes Engagement führte ihn ans neue theater Halle. Von 2002 bis 2006 war er festes Ensemblemitglied der Chemnitzer Oper. Hier spielte er zahlreiche große Musicalrollen wie Rocky, Enjolras, Jesus, Clifford Bradshaw, King Marchan (Victor/Victoria), Falco (FMA – Falco Meets Amadeus), Riff (West Side Story), Henry Higgins (My Fair Lady) sowie den Zahnarzt im Musical Der kleine Horrorladen, aber auch Boni in der Operette Die Csárdásfürstin und Samiel in der Oper Der Freischütz. In Stuttgart stand er als Axel Staudach und Kapitän in Ich war noch niemals in New York sowie als Harry und Sam in Mamma Mia! auf der Bühne, in Pforzheim und Bielefeld als Joe Gillis in Sunset Boulevard. 2014 kehrte er als Nick Arnstein in Funny Girl nach Chemnitz zurück und ist seit ab Oktober 2015 als Anatoly Sergievsky in Chess zu erleben. Außerdem war er in verschiedenen Fernsehrollen zu sehen (u. a. Tatort, SOKO Leipzig und Polizeiruf 110).
Foto: Karim Khawatmi

Produktionen

Mario
Radosin

Mario Radosin

Mario Radosin wurde in Bielefeld geboren. Seine Schauspielausbildung erhielt er von 2008 bis 2011 in Hamburg. Engagements führten ihn als Pdokolessin in Die Heirat ans Monsun Theater Hamburg und als Piccolo in Im weißen Rössl ans Theater Norderstedt. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum festen Schauspielensemble am Theater Pforzheim und war dort u. a. als Camille in Dantons Tod, Mortimer in Maria Stuart, in der Doppelrolle der beiden Liebhaber Cléante/Thomas Diafoirus in Molières Der eingebildete Kranke, als Esel im Weihnachtsmärchen Die Bremer Stadtmusikanten, Ente in Ente Tod und Tulpe und Johnny in der Deutschen Erstaufführung des Solostückes Ich liebe dich, Mann zu erleben. Seit 2015 ist er freischaffend tätig, blieb aber dem Theater Pforzheim weiterhin als Gast verbunden mit Rollen wie Action in West Side Story, Sturmführer Schulz in Sein oder Nichtsein, König Sharyar und Aladdin im Märchen 1001 Nacht, Bobbie Flipps in der Operette Die Blume von Hawaii und Mr. Fabulous im Musical Tribute to the Blues Brothers

Timo
Radünz

Timo Radünz

Bereits als Schüler spielte der in Nordrhein-Westfalen geborene Timo Radünz u. a. in Fame und Anatevka mit. In dieser Zeit feierte er auch als Trainer und Tänzer mehrerer Tanzgruppen einige Turnier-Erfolge sowie viele Podiumsplatzierungen im Lateinamerikanischen Paartanz. So trägt er u. a. den Titel als Deutscher Vizemeister Showdance. Er absolvierte seine Ausbildung zum Musicaldarsteller an der Stage School Hamburg, die er 2012 mit Auszeichnung abschloss. Während des Studiums erhielt er sein erstes Engagement am Theater Heilbronn für die Rolle der Mercedes in La Cage aux Folles. Weiterhin war er als Dance Captain für Cabaret in Hagen und München, für Vom Geist der Weihnacht in Essen und für Die Addams Family in Merzig zuständig. Darüber hinaus stand Timo Radünz als Swing in La Cage aux Folles in Frankfurt, in Gefährten in Berlin, in Romeo und Julia in Thun sowie in Shrek auf Deutschlandtour auf der Bühne.
Vor der Bühne war er als Regisseur und Choreograf bei der Produktion Eine Frau Schau im Akademiestudio der Bayerischen Theaterakademie, als Choreograf für die Produktionen Eating Raoul in Wien, Der kleine Horrorladen in Dülmen, Cabaret in Klingenberg und Die Glorreichen in München sowie als Resident Director / Resident Choreographer bei der deutschsprachigen Erstaufführung von Die Addams Family im Merzig und der Deutschlandtour tätig. Zuletzt war er in La Cage aux Folles von Werner Sobotka in den Kammerspielen der Josefstadt Wien zu sehen, assistierte Alonso Barros als Dance Captain in Hair in Braunschweig und adaptierte die Choreografie von Kim Duddy der Salzburger Produktion von Spamelot für die deutsche Wiederaufnahme in Merzig. 2016 wurde Timo Radünz als Ausnahme-Künstler mit dem Sonderpreis der Jury der Proskenion Stiftung für seine vielseitige choreografische und darstellerische Arbeit in den letzten Jahren ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit auf der Bühne unterrichtet er an Universitäten, Privatschulen und Bildungsstätten (u. a. New York City Dance School, MUK, Theaterakademie August Everding), wo er junge Künstler auf das Berufsleben vorbereitet. 
Foto: privat

Tommaso
Randazzo

Tommaso Randazzo

Tommaso Randazzo studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Luisa Bosabalian, Carl Davis und Spelios Constantine Gesang und absolvierte Meisterkurse bei Bernd Weikl, Wolfgang Brendel und Carlo Bergonzi. Festengagements führten ihn nach Ulm, Bonn und Halle. Zwischen 1995 und 2008 war er ständiger Gast an der Münchner Staatsoper. Dort sang  er u. a. unter der  Leitung von Zubin Metha zur Eröffnung der Münchner Festspiele und wirkte in eine Produktion der Salome unter der Leitung von Kent Nagano mit. Seit 2005 ist er ständiger Gast an der Oper Leipzig. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach Stuttgart, Chemnitz, Toronto, Rom, Bologna, Palermo, Triest, Sun City/Südafrika, Gran Canaria und an die Mailänder Scala. Er wirkte bei einer Fernsehaufzeichnung von Strauss‘ Elektra mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Semyon Bychkov mit. Zu seinen Partien gehören Rodolfo, Nemorino, Hoffmann, Don José, Lenski, Steuermann, Monostatos und der Alfred in der Fledermaus. In Chemnitz war er u. a. bereits als Steuermann in Der fliegende Holländer, als Monostatos in der Zauberflöte sowie als Matrose und Priester in Vasco de Gama zu erleben.

 

 

Jukka
Rasilainen

Jukka Rasilainen

Der deutsch-finnische Bass-Bariton Jukka Rasilainen singt an allen großen Opernhäusern der Welt, unter anderem an den Staatsopern in Wien und Berlin, in München, Zürich, an der Bastille in Paris, am Teatro Real in Madrid, in Tokio und Buenos Aires – besonders verbunden ist er der Semperoper in Dresden. Seine eindringlichen Rolleninterpretationen prägten zahlreiche Aufführungen der Bayreuther Festspiele und der Opernfestspiele in Savonlinna. Neben seiner charakterstarken Stimme begeistert Rasilainen bekannte Regisseure durch seine Lust am Spiel und durch seine Neudeutung großer Meisterwerke. Er hat bisher unter anderem mit Ruth Berghaus (Scarpia/Tosca), Götz Friedrich (Ring), Christoph Schlingensief (Parsifal), Peter Sellars (Tristan) und Robert Wilson (Ring) gearbeitet, außerdem mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Zubin Mehta, Andris Nelsons, Giuseppe Sinopoli, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.
Jukka Rasilainen nahm Gesangunterricht bei Tina Scapini-Rella in Rom, studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und sang am internationalen Opernstudio in Zürich. Entscheidend für seine Karriere war die Arbeit an der Semperoper in Dresden, wo er zum Kammersänger ernannt wurde und vielfältige Rollen von Mozart bis Wagner verkörperte. Ein wichtiger Fixpunkt seiner Karriere wurden die Bayreuther Festspiele. 2005 debütierte Rasilainen hier in der Titelpartie des Fliegenden Holländer. 2006 und 2007 sang er den Amfortas in Christoph Schlingensiefs Parsifal. Von 2008 bis 2012 gab er den Kurwenal in der Tristan und Isolde-Inszenierung von Christoph Marthaler und 2011 und 2015 den Telramund in der so genannten „Ratten-Inszenierung“ des Lohengrin von Hans Neuenfels. Außerdem ist er seit 2012 eine feste Größe in den Aufführungen der Bayreuther Kinderopern. Prägend für ihn waren die Arbeiten am Ring mit Götz Friedrich in Helsinki, mit Robert Wilson in Zürich und Paris, mit Keith Warner in Tokio und mit Willy Decker in Dresden. Außerdem trat er in Valentina Carrascos Ring in Buenos Aires auf und war Teil des Tristan-Projekts von Peter Sellars und Bill Viola unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen. Regelmäßig kehrt Rasilainen in seine Heimat zurück, seit 1987 tritt er an der Finnischen Nationaloper und bei den Opernfestspielen in Savonlinna auf, wo er unter anderem als Holländer, Tonio, Amonasro, Kurwenal und Scarpia zu hören ist. 2015 führten ihn seine Engagements unter anderem als Telramund zu den Bayreuther Festspielen, als Kurwenal unter Leitung von Zubin Mehta nach Neapel und als Herzog Blaubart nach Montpellier – außerdem sang er den Wotan am New National Theater Tokio, den Holländer in Polen und Seoul und den Kullervo beim Edinburgh Festival. Jukka Rasilainen ist in zahlreichen Rundfunk-Übertragungen zu hören und wirkt bei vielen DVD-Aufnahmen mit, unter anderem 2009 als Kurwenal und 2011 als Telramund bei den Aufzeichnungen der Bayreuther Festspiele, 2008 als Förster (Das schlaue Füchslein) an der Opéra Bastille Paris und als Wotan im „Colón-Ring“ in Buenos Aires 2012. Des Weiteren wirkt er in den Kinderoper-Produktionen Meistersinger von Nürnberg, Tristan und Isolde, Lohengrin und Parsifal der Bayreuther Festspiele mit, die ebenfalls auf DVD erschienen sind.
Foto: Rene Gaens

Produktionen

André
Riemer

André Riemer

André Riemer wurde in Leipzig geboren und studierte an der dortigen Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy bei Prof. Rudolf Riemer. Schon während des Studiums wirkte er als Gast in verschiedenen Inszenierungen am Theater Freiberg mit. 1993 bestand er sein Staatsexamen im Fach Gesang und absolvierte bis 1995 sein Aufbaustudium. Nach dessen Abschluss war er am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz engagiert. Gastverträge führten ihn u. a. an die Opéra national du Rhin Strasbourg, die Oper Bonn und die Deutsche Oper Berlin.
Seit 2000 ist er in Chemnitz engagiert und sang hier u. a. Pedrillo, Ferrando, Tamino, Almaviva, Chateauneuf, Baron (Wildschütz), Steuermann (Der fliegende Holländer), Graf Elemer (Arabella), Brighella (Ariadne auf Naxos), Moormann (Die Rose vom Liebesgarten), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Flipke (Schmied von Gent), Truffaldino (Die Liebe zu den drei Orangen), Arlecchino und Lampwick (Pinocchios Abenteuer), Abrenuncio (Love and Other Demons), Camille de Rosillon (Die lustige Witwe), Dr. Siedler (Im Weißen Rössl), Marius (Les Misérables), Johnny Zuweger (FMA - Falco Meets Amadeus), das Tenor-Solo in Carmina Burana,  Don Ottavio (Don Giovanni) sowie den Weißen Minister in Ligetis Le Grand Macabre und den Erzähler in Der Mond.

 

 

Jan
Rogler

Jan Rogler

Jan Rogler wurde im bayerischen Marktredwitz geboren und spielte schon während seiner Schulzeit Seymour in Der kleine Horrorladen und das Biest in Disneys Die Schöne und das Biest. Danach war er als Tänzer in Stücken wie Rocky Horror Show und Blues Brothers bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel zu sehen. Weitere Erfahrungen sammelte er als Mitglied des Musicalclubs am Theater Hof, wo er außerdem als Requisiteur, Regieassistent und Beleuchtungsassistent arbeitete. Von 2013 bis 2017 studierte Jan Rogler Musical an der Folkwang-Universität in Essen. Neben Hochschulproduktionen, u. a. die Eigenarbeit Reset, Hello Again und City Of Angels, gastierte er als Henry (Fast normal) an den Hamburger Kammerspielen sowie als Kit-Kat-Boy (Cabaret) und Butler James (My Fair Lady) am Grillo-Theater Essen. Im Sommer stand er in Magdeburg am Domplatz Open Air als Baby John in Leonard Bernsteins West Side Story auf der Bühne. 
Foto: Helene Claussen

Produktionen

Reto
Rosin

Reto Rosin

Reto Raphael Rosin studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Hildemarie Keim sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei KS Prof. Siegfried Jerusalem. Seine Ausbildung, die er mit Auszeichnung abschloss, ergänzte er mit Meisterkursen und Privatstudien bei bedeutenden Sängern und Gesangspädagogen, wie Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza Inge Borgkh und Bruno Pola. In der Spielzeit 1999/2000 debütierte er, noch während des Studiums, an der Staatsoper Stuttgart. Seither führten ihn Engagements an Opernhäuser und zu Festspielen im In- und Ausland, u. a. nach Stuttgart, Saarbrücken, Kaiserslautern, Bielefeld, Vancouver, Buenos Aires, Passau, Regensburg, Hagen, Bremerhaven, Linz, Luzern. Seine künstlerische Tätigkeit führte in bereits rund um den Globus in die Musikzentren von Japan über den Nahen Osten, Südafrika, Argentinien, Brasilien, bis Kanada/USA. Er arbeitete bereits mit Regisseuren wie Hans Neuenfels, Inga Levant, Roland Schwab, Martin Kušej, Klaus Zehelein, Ultz, Ralf Nürnberger, Aaron Stiel und Roland Hüve zusammen und sang unter Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta, Georges Prêtre, Johannes Kalitzke, Howard Arman, Roberto Paternostro und Lothar Zagrosek. Sein Konzertrepertoire erstreckt sich von barocken über die großen romantischen bis zu zeitgenössischen Werken. Zu seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen u. a. Partien wie Tamino, Alfredo, Barinkay (Der Zigeunerbaron), Eisenstein, Narraboth (Salome) und Lenski (Pique Dame). Den Fachwechsel in das Heldentenorfach vollzog Rosin in den letzten Jahren mit Partien wie Prinz (Rusalka), Hans (Die verkaufte Braut), Cavaradossi (Tosca), Max (Der Freischütz) und Lohengrin. Reto Raphael Rosin wirkte bei mehreren CD- und Rundfunkproduktionen u. a. beim SWR/BR mit und war Finalist und Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe und Auszeichnungen, wie u. a. des Belvedere Oper-/Operettenwettbewerbs, des BR-Liedwettbewerbs und des Josef Suder Wettbewerbs für Zeitgenössischen Gesang. 2008 erhielt er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte Darstellende Kunst. 2006 wurde Reto Raphael Rosin als Dozent für Gesang an die Universität Passau berufen. 2010 sang er unter Enoch zu Guttenberg den Solo-Tenorpart in Verdis Requiem bei seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI. im Vatikan. Seit 2010 ist er freischaffend im In- und Ausland tätig.

Klemens
Sander

Klemens Sander

Klemens Sander war zunächst St. Florianer Sängerknabe, bevor er in Wien bei Helena Lazarska und Robert Holl studierte. Seine vielseitige künstlerische Laufbahn führte ihn bisher u. a. an die Volksoper Wien, das Theater an der Wien, ans New National Theatre Tokyo, an die Oper Leipzig, an die Neue Oper Wien, an die Opéra de Dijon und an das Badische Staatstheater Karlsruhe, wo er in verschiedenen großen Rollen seines Fachs zu hören war (u. a. Onegin, Papageno, Don Giovanni, Belcore, Silvio, Marcello, Graf Almaviva, Harlekin, Falke, Donner, Escamillo). Auch als Interpret zeitgenössischer Opernliteratur hat sich Klemens Sander in kürzester Zeit einen Namen gemacht. Bei der vielbeachteten österreichischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest an der Neuen Oper Wien feierte er einen großen Erfolg mit seiner eindringlichen Interpretation der Titelpartie. 2016 war er an der Neuen Oper Wien auch als Sokrates in Kreneks Pallas Athene weint zu erleben. Als Preisträger des Richard Tauber Prize, des Internationalen Schumann-Wettbewerbs Zwickau und des Internationalen Gesangswettbewerbs S’Hertogenbosch wurde er vielfach für seinen hingebungsvollen Zugang zum Liedgesang ausgezeichnet. Einladungen als Konzertsolist und Liedinterpret führten Klemens Sander u. a. in den Wiener Musikverein und ins Konzerthaus, an die Pariser und in die Berliner Philharmonie, zu den Salzburger Festspielen, zum Musik Festival Grafenegg, zum Kammermusikfest Lockenhaus, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Oxford Lieder Festival, ins Gewandhaus Leipzig, in die Laeisz Halle Hamburg, zum Beethovenfest Warschau, in die Suntory Hall Tokio und in die Londoner Wigmore Hall. Bisherige Zusammenarbeit verband ihn unter anderem mit Dirigenten wie Christophe Rousset, Bertrand de Billy, Kirill Petrenko, Kent Nagano, H.K. Gruber, Jérémie Rhorer, René Jacobs, Helmuth Rilling, Andrés Orozco-Estrada, Stefan Vladar, Thomas Dausgaard und Georges Pretre.
Von Klemens Sander sind diverse CDs erschienen (Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen, Beethoven: 9. Sinfonie, Fauré: Requiem, Händel: Judas Maccabaeus, Verdi: Requiem, Bach: Kantate Ich habe genug). 2013 veröffentlichte er sein Debüt-Soloalbum mit Schuberts Schwanengesang und den Seidl Liedern op. 105 (Klavier: Justus Zeyen). 2016 erschien seine CD mit Schuberts Die schöne Müllerin, die ein euphorisches Presseecho hervorrief und auch für das Lufthansa Bordprogramm ausgewählt wurde. Die schöne Müllerin wurde zudem mit dem Supersonic Award des Fachmagazins Pizzicato ausgezeichnet und für die International Classical Music Awards 2017 nominiert. 2017 erscheint sein neues Album Das Lyrische Intermezzo (gemeinsam mit dem Schauspieler Cornelius Obonya).
Zukünftige Verpflichtungen beinhalten unter anderem Papageno in Mozarts Zauberföte mit Les Talens Lyriques unter Christophe Rousset in der Philharmonie de Paris, an der Opéra Limoges und am Théatre de Caen, Faninal in Der Rosenkavalier und Besenbinder in Hänsel und Gretel an der Oper Chemnitz sowie Dr. Falke in Die Fledermaus am New National Theatre Tokyo. 
Foto: Markus Thums

David
Schuler

David Schuler

Der in Österreich geborene David Schuler absolvierte von 2009 bis 2013 seine Ausbildung an den Performing Arts Studios Vienna in den Sparten Gesang Tanz und Schauspiel. Bereits während dieser Zeit war er in diversen Disney-Produktionen in der Wiener Stadthalle zu sehen, darunter Camp Rock, Aladdin sowie Alice im Wunderland.
2012 feierte David Schuler sein Kinodebüt und verkörperte eine der Hauptrollen in der österreichischen Horror-Komödie Friday Night Horror an der Seite von Simon Schwarz. Er war zudem Backgroundtänzer für Popstar Adam Lambert beim Wiener Life Ball 2013. Nach seinem Studienabschluss folgten Engagements im gesamten deutschsprachigen Raum sowie in Italien u. a. in Jesus Christ Superstar und Peter Pan am Stadttheater Baden, Santa’s Showtime am Gloria Theater in Wien, bei der großen Deutschland- und Schweiztour mit Grease, West Side Story am Landestheater Niederbayern, Hair am Staatstheater Darmstadt, La Cage aux Folles sowohl am Landestheater Niederbayern, im Zeltpalast Merzig als auch am Theater Magdeburg, Anatevka bei den Vereinigten Bühnen Bozen, Eldorado in der Lokremise in Buchs, Comedian Harmonists und Saturday Night Fever bei den Gandersheimer Domfestspielen sowie in Titanic auf der Seebühne Melide. Letzteres wurde abwechselnd auf Deutsch und Italienisch aufgeführt. Er war zudem auch Sänger in der Varieté-Dinner Show in Schuhbeck’s Teatro.
Mit Hochzeit mit Hindernissen feiert David Schuler sein Debüt am Theater Chemnitz.
Foto: Mila Zytka

Christian
Sist

Christian Sist

Der österreichische Bass-Bariton Christian Sist wurde in Klagenfurt geboren und wird aktuell von der Berliner Gesangspädagogin Heidrun Franz-Vetter stimmlich betreut. Er studierte Gesang an der Guildhall School of Music and Drama bei Jessica Cash sowie Betriebswirtschaft an der OUBS in London. Weitere Studien führten ihn zu Robert Holl (Lied und Oratorium) an die Hochschule für Musik in Wien sowie zu Douglas Hines. Seit seinem professionellen Debüt 2003 am Stadttheater Klagenfurt hat er sich ein breites Repertoire angeeignet. Dazu zählen Rollen wie Pimen in Boris Godunow, Dulcamara in L‘elisir d‘amore, Seneca in L‘incoronazione di Poppea, Don Alfonso in Così fan tutte, Filippo II und Grande Inquisitore in Don Carlos, Landgraf in Tannhäuser oder Ochs in Rosenkavalier. Mit Partien wie Tomsky in Pique Dame oder Pizarro in Fidelio hat er bereits immer wieder erste Ausflüge in das Heldenbaritonfach unternommen. Dieses Repertoire wurde kürzlich mit Scarpia in Tosca erweitert. Nach einem Engagement an der Wiener Volksoper sowie zahlreichen Gastauftritten, etwa am Royal Opera House Covent Garden oder dem Teatro dell‘Opera Rom, war Christian Sist ab der Saison 2011/2012 für vier Jahre Ensemblemitglied am Theater Dortmund, wo er das erste Bassfach bediente. Konzerte führten ihn unter anderem in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, die Royal Festival Hall, London oder das Konzerthaus Dortmund. Auch das zeitgenössische Repertoire ist ihm ein Anliegen. So wirkte er in der Saison 2016/2017 bei der Uraufführung einer Vertonung von Maja Haderlaps Paradies oder nach Eden durch Nana Forte in Bregenz mit. Christian Sist ist Vorstand bei der Künstlerorganisation Art but Fair. 
Foto: Gerardo Garciacano

Produktionen

Patrick
Stanke

Patrick Stanke

Bereits während seiner Ausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München stand der gebürtige Wuppertaler in Musicals wie On The Town, Guys & Dolls und in der mit dem Bayrischen Theaterpreis gekrönten Inszenierung von King Arthur auf der Bühne.
In kürzester Zeit avancierte Patrick Stanke zum deutschlandweit gefragten und erfolgreichen Musicaldarsteller. Er verkörperte in der deutschen Erstaufführung von Titanic - Das Musical die Rolle des Heizers Frederick Barrett, bevor er im Erfolgsmusical Aida von Elton John die Hauptrolle des ägyptischen Soldatenführers übernahm. Anschließend machte er sich bundesweit einen Namen als D`Artagnan in der deutschen Erstaufführung von Die 3 Musketiere am Theater des Westens in Berlin, wofür er in der Kategorie Bester Schauspieler für den Goldenen Vorhang 2005 nominiert wurde. Nahtlos folgten weitere Erfolgsstationen: Patrick Stanke kreierte in der deutschen Erstaufführung des Off-Broadway-Hits Die letzten 5 Jahre die Rolle des Jamie, spielte in Der kleine Horrorladen bei den Freilichtspielen Tecklenburg den Zahnarzt Orin und lieh der Pflanze Audrey II seine Stimme. Er brillierte als Mozart! im gleichnamigen Musical am Deutschen Theater in München und verkörperte am selben Theater die männliche Hauptrolle in Die Schöne und das Biest. Er spielte die Titelrolle in Frank Wildhorns Jekyll&Hyde und gleich zweimal die des Jesus in Jesus Christ Superstar – am Staatstheater Kassel und an der Oper in Magdeburg. Er war Chuck Cranston im Tanzmusical Footloose und in der Open-Air-Weltpremiere von Mozart! in Tecklenburg war Patrick Stanke erneut in der Titelrolle zu sehen. In der Weltpremiere des Musicals In nomine patris am Deutschen Theater in München kreierte er die Rolle des Wissenschaftlers Dr. Sand und in der europäischen Erstaufführung von Marie Antoinette aus der Feder des erfolgreichen Autorenduos Michael Kunze und Sylvester Levay stand er als Graf Axel von Fersen auf den Brettern. Im Colosseum Theater Essen in Buddy – Das Buddy Holly Musical war er als Big Bopper live on stage zu erleben. Im Sommer 2011 spielte Patrick die Titelrolle im Musical Jesus Christ Superstar bei den Freilichtspielen in Tecklenburg. Ab Oktober 2011 spielte er die Rolle des Dave Bukatinski im Musical The Full Monty am Theater in Dortmund. Bei der deutschen Open-Air-Premiere von Marie Antoinette in Tecklenburg 2012 stand Patrick Stanke wieder als Graf Axel von Fersen auf der Freilichtbühne. Im November 2012 übernahm er die Rolle des Joey in Sister Act am Ronacher Theater in Wien. Im Theater Nordhausen spielt er seit 2013 in Aida - das Musical die Rolle des Soldatenheerführers Radames und im selben Jahr Che in Evita bei den Wuppertaler Bühnen.
Neben seinen Bühnenengagements ist der diplomierte Musicaldarsteller ein gefragter Solist bei Konzerten und Gala-Veranstaltungen wie der Best of Musical-Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, bei der er 2005, 2007 und 2010 als Solist auftrat. Seine Solokonzert-Reihe Stanke ohne Strom hat bei den Fans mittlerweile Kultstatus erreicht. Auch in Japan ist Patrick Stanke ein gefeierter Sänger. Seit 2010 ist er dort regelmäßig als Stargast in Levay & Kunze-Konzerten zu erleben. 2009 erschien mit Ich bin Musik die erste Solo–CD des Publikumslieblings. Neben Jan Ammann, Christian Alexander Müller und Mark Seibert gehört Patrick Stanke seit 2010 zu den Gründungsmitgliedern der Musical Tenors.
2010 gab Patrick Stanke sein Regiedebüt mit Inszenierungen von Der kleine Horrorladen sowohl im Theater in Cronenberg in Wuppertal als auch im Theater im Centrum in Kassel, welche mit großem Erfolg in der Presse belohnt wurden. Im Anschluss führte Patrick Stanke 2012 die Regie beim Musical Hair und 2013 inszenierte er das Musical Hairspray. Beide feierten im Tic-Theater in Cronenberg Wuppertal Premiere. 
www.patrickstanke.de/patrick-stanke/

Produktionen

Ricardo
Tamura

Ricardo Tamura

Der gebürtige Brasilianer Ricardo Tamura ist einer der vielseitigsten Tenöre unserer Zeit. Sein Gesamtrepertoire umfasst annähernd 50 Partien, darunter Otello, Calaf, Canio, Radames, Des Grieux, Rodolfo, Don Carlo oder Don José. Dabei war der Gesang anfangs nur ein Hobby: Er studierte zunächst Geologie und Physik, bevor er ein Stipendium der New Yorker Juilliard School of Music bekam und sich für die Bühne entschied. Intensive Studien bei Carlo Bergonzi rundeten seine Ausbildung ab. Sein erstes Engagement führte ihn als Mitglied des Internationalen Opernstudios ans Opernhaus Zürich. Seitdem lebt er in Europa, gastiert regelmäßig u. a. an den Staatstheatern Kassel und Nürnberg, der Staatsoper Hannover, der Deutschen Oper am Rhein sowie der Wiener Volksoper und war außerdem in der Arena di Verona, an der Welsh National Opera Cardiff sowie  beim Festival de Opera de Belém zu erleben. Sein umjubeltes Debüt an der New Yorker MET gab er 2013 als Cavaradossi. Danach sang er dort Don Carlo, Gustavo und zuletzt im Februar 2016 Turiddu.
Foto: Ruth Kappus 

 

 

 

Produktionen

Nils
Wanderer

Nils Wanderer

Nils Wanderer ist jüngster Gewinner des World Asia Singing Competition Taipeh/Berlin, bei dem er sich gegen 5000 Bewerber und 40 Finalisten in der Profikategorie durchsetzen konnte. Der junge Countertenor erhielt seine erste Ausbildung im Knabenchor Capella Vocalis unter Leitung von Eckhard Weyand. Während seiner Schulzeit am evangelisch-theologischen Seminar Maulbronn übernahm er bereits mehrfach solistische Aufgaben, u. a. bei den Klosterkonzerten Maulbronn und als Solist des Maulbronner Kammerchores. Mehrfach gewann er den Händelwettbewerb in Karlsruhe in den Kategorien Gesang sowie Block- und Traversflöte. Nach dem Abitur absolvierte er ein Kompaktjahr an der Berufsfachschule für Musik mit den Hauptfächern Gesang bei Birgit Ströbel-König (Hochschule Nürnberg), Dirigieren (Uwe Münch) und Block-, Traversflöte (Adrian Wehlte). Seit September 2013 studiert Nils Wanderer Gesang und Musiktheater an der der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar in der Klasse von Siegfried Gohritz. Wichtige Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Patrizia Pace in Palermo und Emma Kirkby in London.
Er debütierte 2013 als Egon von Wildenhagen in der Operette Der Vetter aus Dingsda. Es folgten Rollen wie Prinz Orlofsky, Nerone und Sorceress in Dido und Aeneas. Sein Konzertdebüt gab Nils Wanderer 2014 als Altsolist mit dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, begleitet von dem Barockorchester La Banda in München. 2015 sang er die Hauptpartie im Händels Oratorium Belshazzar bei den Händelfestspielen Halle und Brüssel. Konzertgastspiele führten ihn darüber hinaus nach Indien, Belgien, Frankreich, Italien und Großbritannien. Er arbeitete mit Dirigenten wie Kent Nagano, Michael Alber, Martin Steidler und Jens Johansen. Im Dezember 2016 sang er in Bachs Weihnachtsoratorium im Vatikan. Ab 2017 wirkt Nils Wanderer als Gastsolist am Teatro Massimo in Palermo, 2018 an den Opernhäusern in Rom und Neapel.

Produktionen

Marlon
Wehmeier

Marlon Wehmeier

Marlon Wehmeier absolvierte sein Studium an der Joop van den Ende Academy in Hamburg, das er 2014 mit Auszeichnung abschloss. Bereits in seiner Schulzeit stand er für große Produktionen wie u. a. die deutschsprachige Erstaufführung von Frühlings Erwachen am Ronacher Theater in Wien auf der Bühne. Während seiner Ausbildung war er als Captain Courageous in Girls an Bord, als Francesco in Die Glorreichen sowie als Riff Raff in der Rocky Horror Show zu sehen.
Nach seinem Abschluss erhielt er Engagements beim DomplatzOpenAir in Magdeburg für die Rolle des Riff Raff in der Rocky Horror Show, als Foley Artist im Off-Broadway-Musical Noir in Hamburg, im Theater an der Elbe Hamburg in Das Wunder von Bern sowie in Cabaret am Grenzlandtheater Aachen. Im Jahr 2015 spielte er erneut den Riff Raff beim DomplatzOpenAir in Magdeburg und war als Ambrose Kemper in Hello Dolly im Grenzlandtheater Aachen zu erleben, bevor er in der Uraufführung des Musicals Don Camillo & Peppone am Theater St. Gallen die Rolle des Jesus kreierte. Im vergangenen Sommer war er bei den Bad Hersfelder Festspielen als Freddy in My Fair Lady zu sehen.

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