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#blümchenwiese... fuck...

1 Versuch mit WUTProduktion des TheaterJugendClubs

In dieser Spielzeit haben die jungen SpielerInnen unter Leitung von Schauspieler Martin Valdeig und der Theaterpädagogin Denise von Schön-Angerer eine eigene Inszenierung erarbeitet. Die neue Produktion des TheaterJugendClubs steht ganz im Zeichen der „Wut“, jenem Gefühl das hin und wieder in uns allen haust, das uns lähmt oder überreagieren lässt, aber auch neuen Antrieb gibt und sich in unserer Gesellschaft gerade mit voller Wucht entlädt. Ist das eigentlich nützlich oder kann das weg? Darf man manchmal auch aufs Ganze gehen, oder ist Wut nur Mittel zum Zweck? Lassen wir sie raus, oder schlucken wir sie herunter? Und was ist, wenn sie nicht raus kommt und gar nicht mehr weg geht? Frisst uns die Wut dann auf? Unterdrückte Wut soll sich ja ganz schön auf den Magen schlagen. Also raus damit! Oder?Die Jugendlichen haben sich auf Suche nach Stücken, Texten, wissenschaftlichen Beiträgen und Gedanken gemacht, gemeinsam recherchiert und selbst Texte verfasst, die nun performativ, musikalisch, szenisch und verspielt, chorisch, subjektiv und emotional auf die Bühne gebracht werden, um die eigene Wut ebenso wie die der anderen unter die Lupe zu nehmen! Dabei lässt sich die tobende Kraft sicher nicht bändigen, warum auch? Vielmehr werden die Kanäle untersucht, die jeder einzelne findet, um sie nach außen zu tragen.
Mo
21.
August
Schauspiel
20:00 Uhr

Die goldene Gans

Märchen von Peter Brasch nach den Brüdern Grimm

Auf der Bühne steht ein großer Tisch. Daran sitzen zwei freundliche Leute, zwei virtuose Puppenspieler. Zusammen wollen sie das Märchen von der goldenen Gans erzählen, aber richtig. Und so geraten sie in heftigsten Streit, wer es besser könne. Die beiden überbieten sich an Ideen und zaubern nach Lust und Laune die Grimm‘sche Märchenwelt auf den Tisch. Ihre Geschichte ist so fantastisch, dass sie seither um die ganze Welt reist und nun endlich nach Chemnitz kommt.Vor Jahren lebte ein Junge, den jedermann für dumm hielt und der deswegen schlecht behandelt wurde. Eines Tages wurde er in den Wald geschickt. Da traf er ein altes Männlein, das um Brot bat. Der Junge teilte sein Weniges mit ihm. Darüber war der Alte, in Wahrheit ein Zauberer, so erfreut, dass er ihm ein wunderbares Geschenk machte: eine goldene Gans mit eingebauter Diebstahlsicherung. Jedermann, der sie berührte, klebte an ihr fest. Der Junge bedankte sich und zog mit seiner Gans in die weite Welt hinaus. Einmal übernachtete er in einem Gasthof, dessen Wirt drei sehr neugierige Töchter hatte. In der Nacht schlichen sie auf leisen Sohlen zur Gans und versuchten, eine goldene Feder zu stehlen. Wie groß aber war ihr Schreck, als sie nacheinander an der Gans festklebten! Fortan mussten sie dem Jungen und seiner Gans überallhin folgen. Und so erging es jedem, der es danach versuchen sollte, ob Pfarrer, Bauer oder Musiker. Mit seiner kunterbunten Schar gelangte der Junge schließlich an einen Königshof, wo eine sehr traurige Prinzessin lebte. In seiner Not hatte der König demjenigen ihre Hand versprochen, der sie zum Lachen brächte. Wie musste die Prinzessin auflachen, als sie den verrückten Haufen sah! Der König hätte jetzt sein Versprechen einlösen müssen, aber er weigerte sich. Stattdessen stellte er dem Jungen drei unglaublich schwierige Aufgaben …In der Bearbeitung von Peter Brasch nahm sich Regisseurin Ines Heinrich-Frank des Grimm‘schen Märchens an. Mittels Laufband, wundervoller mechanischer Sperrholzfiguren und einem Luftschloss zauberte sie gemeinsam mit den Spielern die Geschichte auf den Tisch. Und da wir und unsere Kinder nicht von gestern sind, wurde unsere heutige Zeit voller Witz gleich mit eingeflochten. Was kann es Schöneres geben?Die preisgekrönte Inszenierung erlebte 2007 ihre Premiere am Puppentheater Halle/Saale und wurde nun vom Figurentheater Chemnitz übernommen. 
Fr
25.
August
Figurentheater
09:30 Uhr

Der Besuch der alten Dame

Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Güllen, eine verarmte „Kleinstadt in der Gegenwart“ am Rande der globalisierten Welt, wird von der Vergangenheit heimgesucht: Claire Zachanassian, einst in Güllen aufgewachsen und in ihrer Jugend unrechtmäßig als Hure von dort verstoßen, ist durch kluge Heirat mit einem Ölmagnaten zu unermesslichem Reichtum gekommen. In den letzten Jahren ließ sie nach und nach die Vermögenswerte ihres Städtchens aufkaufen und trieb die Güllener damit in den finanziellen Ruin. Nun kehrt die angesehene Dame zurück, um ein Angebot zu machen: Eine Milliarde für den Leichnam des Krämers Alfred Ill. Sie will sich freikaufen von der Vergangenheit und fordert Rache, denn ihre Jugendliebe ließ sie sitzen, als sie schwanger war und leugnete vor Gericht die Vaterschaft. Die Bürger sind empört über das mehr als unmoralische Angebot, doch die Aussicht auf Wohlstand und die Gier nach der dringend benötigten Finanzspritze lassen die Moral der Güllener straucheln. Bald gibt die Gemeinde der Versuchung nach: Das Unrecht wird heruntergespielt, offen wird über Ills Schuld debattiert. Auch seine Familie heuchelt ihm gegenüber nur noch vordergründig Solidarität. Ill resigniert. Als ein Fluchtversuch schließlich scheitert, stellt er sich den Bürgern – und damit der Abstimmung über seinen Tod.Claire Zachanassian ist durch Geld geworden, was sie ist. Die Erinnerungen daran, was war, können aber weder sie noch Ill ablegen. Er lässt sich schließlich als geläuterter Held und Mittler der Milliardenstiftung seiner „alten Liebschaft“ in Szene setzen. Mit Geld erreicht man viel, kaufen lässt sich zwar nicht jeder, doch nicht zuletzt zeigt das Angebot der Dame, wie sehr Geld öffentliche Meinung, Recht und moralische Instanzen ins Wanken bringen kann. Am Ende glauben die Güllener an ihre gute Tat und fordern Ills Kopf – im Namen der Gerechtigkeit. Der Schweizer Dramatiker, Schriftsteller und Maler Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990) schrieb Der Besuch der alten Dame 1955. Die erfolgreiche Züricher Uraufführung ein Jahr später machte ihn weltbekannt. Seitdem ist das Stück von den deutschen Bühnen nicht mehr wegzudenken und hat bis heute nichts an Brisanz und Aktualität verloren.
Di
29.
August
Schauspiel
19:30 Uhr

Faust I

Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe

Der Wissenschaftler Dr. Heinrich Faust hat in seinem Leben, so könnte man meinen, alles erreicht. Er ist ein gut situierter Forscher, unersättlich im Streben nach Wissen. Und dennoch, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, ist nicht auszumachen, nicht zu begreifen, nicht zu fassen. In Einzelteile zersplittert liegt sie vor ihm, fremd ist sie ihm geworden, diese Welt. Kein Halt – nirgends. Stimmen werden in ihm laut.
In diesem wunden Zustand trifft Faust auf Mephisto und geht mit ihm eine folgenreiche Wette ein: Er gibt sein Leben, wenn Mephisto es schafft, ihm den einen höchsten Augenblick zu bescheren. Mit dem Teufel an seiner Seite gelangt Faust mehr und mehr in die unentdeckten Sphären seiner selbst und was da zu Tage tritt hinterlässt Spuren in der Welt. Was in Auerbachs Keller als leichtes Saufgelage mit dem pöbelnden Volk beginnt, setzt sich als exzessiver Verjüngungstrip in der Hexenküche fort. Raum und Zeit werden außer Kraft gesetzt, immer stärker wächst damit die Begierde nach dem „Mehr“ und dem Unmöglichen. So trifft Faust schließlich auf Gretchen. Und was eine Liebesgeschichte sein könnte, bei der man verweilen möchte, denn, „Augenblick, du bist so schön“, endet mit der Vernichtung und Zerstörung dieser jungen Frau, die gerade angefangen hatte zu leben. Fausts Rastlosigkeit und seine Begierde nach dem immer Anderen hat sich längst schon verselbständigt.
Carsten Knödlers Inszenierung gleicht einer Parabel, die mit Historie spielt und zugleich Analogien zur Gegenwart herstellt: wie begegnet das einerseits maßlose, zugleich zerstreute und geteilte Ich einer ebenso zerstreuten und zersplitterten Welt? All seine Figuren sind Einzelkämpfer bei ihrer jeweils ganz individuellen Suche nach dem Sinn des Lebens. Und wenn sie sich begegnen, erkennen sie sich nicht als Menschen unter Menschen, sondern nur die Funktion und Nutzbarkeit des Gegenübers. Doch wie viel Einsamkeit, Anonymität und Funktionalität erträgt eine Gesellschaft bevor sie implodiert? Kooperation mit dem Ballett Chemnitz
Sa
02.
September
Schauspiel
19:30 Uhr

Figurentheater zu Gast bei Festival

Mit zwei Stücken bei „Wildwechsel“ in Dresden

Hänsel und Gretel - Grimmiges Märchen
Beate Uwe Uwe Selfie Klick. Fotos: Dieter Wuschanski
Das Figurentheater Chemnitz ist zum diesjährigen Kinder- und Jugendtheaterfestival „Wildwechsel“ eingeladen, das vom 21. bis 24. September am tjg. theater junge generation Dresden stattfindet und inhaltlich und ästhetisch bemerkenswerte Produktionen des professionellen Kinder- und Jugendtheaters aus dem Osten zeigt. Aus knapp 40 Inszenierungen von 28 Theatern wählte eine Jury sieben Produktionen aus. Das Figurentheater Chemnitz ist mit „Hänsel und Gretel - Grimmiges Märchen“ sowie „Beate Uwe Uwe Selfie Klick“ gleich doppelt vertreten und freut sich sehr über diese Auszeichnung. Der Vorverkauf beginnt am 1. August. Infos: www.wildwechsel-festival.de

Ballett Chemnitz goes to China

für Gastspiele in Beijing und Taiyuan

Ein besonderes Highlight für das Ballett Chemnitz ist die Einladung zum Beijing Dance Festival am 30. Juli 2017. Die Company wird bei einem der größten chinesischen Tanzfestivals, an dem über 250 Tänzer sowie fast 200 Tanzstudenten aus Asien, Nord- und Mittelamerika, Europa und Afrika teilnehmen, dabei sein. Seit 2015 steht das Ballett Chemnitz im nachhaltigen künstlerischen Austausch mit dem Ensemble der Beijing LDTX Moderne Dance Company und seinem künstlerischen Leiter Willy Tsao. Der Choreograf und Mitbegründer der LDTX Modern Dance Company Yiming Xu war bereits mit einer Choreografie für die Shanxi Dance Land Company (Tàiyuán) zum Chemnitzer Festival TANZ|MODERNE|TANZ 2015 in Erscheinung getreten. Die Theater Chemnitz haben ihn anschließend für die Spielzeit 2016/2017 eingeladen, mit dem Ballett Chemnitz ein Stück nach den Werken des amerikanischen Künstlers Edward Hopper zu kreieren. Es entstand Solitude, welches als ein Teil des Ballettabends Gesichter der Großstadt in der Oper Chemnitz zu sehen war, und nun zusammen mit Reiner Feistels Choreografie zu Mozarts Requiem zum Beijing Dance Festival gezeigt werden soll. Am 1. August 2017 tritt das Ballett Chemnitz mit diesen beiden Stücke außerdem in der Partnerstadt Tàiyuán und anschließend beim Guiyang Dance Festival auf. Nicht nur die Performance eigener Produktionen steht dabei im Vordergrund, sondern der internationale Austausch von Erfahrungen und künstlerischen Konzepten im Bereich des Tanzes.
Mit freundlicher Unterstützung der
SBS Bühnentechnik GmbH und der Stadt Chemnitz

Die Lady zieht Erfolgsbilanz

nach sieben Open-Air-Vorstellungen auf dem Theaterplatz

Szene mit Matthias Winter, Katharina Boschmann, Andreas Kindschuh. Foto: Dieter Wuschanski
10.000 Zuschauer, zu 90 Prozent ausgelastete Vorstellungen – das ist die Erfolgsbilanz des Open-Air-Musicals „My Fair Lady“ auf dem Theaterplatz. Siebenmal ging die Geschichte des Blumenmädchens Eliza Doolittle über die Freilichtbühne. „Eine großartige Inszenierung. Unbedingt empfehlenswert“, „Eine wunderbare und grandiose Vorstellung“, „Es war super“ – das sind nur einige Zuschauerkommentare auf der Facebook-Seite der Theater Chemnitz. Bei diesem Zuspruch ist auch im nächsten Sommer ein Open-Air-Musical auf dem Theaterplatz beschlossene Sache: Am 22. Juni 2018 feiert „Hair“ Premiere, elf Vorstellungen sind angesetzt.

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