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Momo - entfällt leider!

am 26., 27. und 29. Mai 2017

Wegen Erkrankung im Ensemble des Figurentheaters müssen leider folgende Vorstellungen des Stücks "Momo" ersatzlos entfallen: 26.05.2017, 16.00 Uhr; 27.05.2017, 16.00 Uhr; 29.05.2017, 12.00 Uhr. Bereits gekaufte Karten können in den Vorverkaufsstellen in eine andere Vorstellung getauscht oder zurückgegeben werden - der Kaufpreis wird dann selbstverständlich gebührenfrei erstattet.
Do
19.
Oktober
Figurentheater
09:30 Uhr

Wenn Herr Kumul singt

Solo von Eva und Paul Schmidtchen Uraufführung

Frau Igel lebt schon ihr ganzes Igelleben in einem großen Wald und fühlt sich hier pudelwohl: Hier kennt sie jeden Baum und jeden Stein. Im Sommer leuchten die Blätter und Bäume saftig grün, die ganze Welt ist sonnendurchflutet und in der Nachbarschaft regt sich das Leben. Erst im Herbst wird ganz langsam alles kalt und grau. Dann zieht Frau Igel jedes Jahr los, um Futter zu sammeln und sich auf ihren wohlverdienten Winterschlaf vorzubereiten. Eines Tages findet sie unter einem Busch ein buntes Knäuel. Sie hält es für so ein Obstdings, doch ehrlich gesagt hat sie so etwas Seltsames noch nie gesehen. Und obwohl Frau Igel Obst nicht mag, nimmt sie es mit, denn es riecht gut und ein wenig neugierig ist sie schon. Zu Hause im Warmen aber erwacht das Bündel und entpuppt sich als verletzter Vogel. Und was für einer! Er muss sich verirrt haben, das steht fest. Sein Gefieder ist bunter und weicher als das der anderen und seine Sprache klingt ganz anders und fremd. „Kumul“ ist das einzige Wort, das Frau Igel versteht, wenn er auf sich zeigt und so nennt sie ihren neuen Mitbewohner fortan Herr Kumul. Nach und nach päppelt sie ihn wieder auf. Und während es draußen kälter und kälter wird, wirbelt Herr Kumul ihr Leben ordentlich durcheinander. Doch schließlich steht der Winter vor der Tür… In ihrer aktuellen Produktion für das Figurentheater Chemnitz entführen uns Eva und Paul Schmidtchen mit Tischpuppen und einer Spielerin in eine andere Welt und erzählen von der wunderbaren Chance, die darin liegt, sich und seinen Alltag dem unbekannten Neuen zu öffnen.
Fr
20.
Oktober
Figurentheater
09:30 Uhr

Hänsel und Gretel - Grimmiges Märchen

in der Bühnenfassung von Andrea Czesienski

Wer kennt nicht die schaurig-märchenhafte Geschichte über die beiden tapferen Geschwister Hänsel und Gretel, die in großer Not beginnt und dennoch einen glücklichen Ausgang nimmt! Hänsel und Gretel, die Kinder eines armen Holzfällers, leben mit ihrem Vater und der Stiefmutter in der Nähe eines dunklen Waldes. Die Not schaut durch alle Ritzen und der Hunger nagt an den Menschen wie der Holzwurm am Haus. Zweimal werden die Kinder vom Vater und der Stiefmutter im gespenstischen Wald ausgesetzt, der voller Geheimnisse und Gefahren steckt. Einmal können Hänsel und Gretel zurückkehren, weil Kieselsteine ihnen, vom Mond erleuchtet, wie Silbertaler den Weg nach Hause weisen. Beim zweiten Mal bleiben ihnen nur ein paar Brotkrumen als Wegmarkierung. Als diese von den Vögeln des Waldes aufgepickt werden, finden Hänsel und Gretel nicht mehr aus dem Wald heraus. Schließlich kommen sie an ein Häuschen, das ganz aus Brot und Kuchen gebaut ist, mit Ziegelsteinen aus Tortenstücken und Rauch aus feinster Zuckerwatte. Die beiden schlagen sich ihre hungrigen Bäuche mit den schönsten Speisen voll und fühlen sich wie im Himmel. Das Haus aber gehört einer bösen Hexe, die nur darauf wartet, sie fressen zu können!In ihrer Bühnenfassung hält sich Andrea Czesienski eng an die bedrückend-realistische und zugleich zauberhaft-atmosphärische Vorlage der Brüder Grimm. Frank Alexander Engel nimmt sie als Grundlage für seine Inszenierung und erzählt voller Poesie von den Geheimnissen des Waldes und der abenteuerlichen Reise, die Hänsel und Gretel schließlich mit einem Schatz in den Händen zurück nach Hause führt. Durch Feuer und Wasser, Tag und Traum, Wunsch und Wirklichkeit geht ihr Weg. Und im Dunkel der Nacht werden Träume wach, bedrohlich und verführerisch zugleich: Tiere lauern im Unterholz, ein silberweißer Vogel schaukelt auf einem Ast und singt ein wundersames Lied, ein Stiefmütterchen erblüht um Mitternacht blutrot und Kieselsteine funkeln wie silberne Sterne. Nachts im Wald begegnen wir unseren Ängsten, Willkür und Boshaftigkeit, die übermächtig scheinen und drohen, uns ins Feuer zu stoßen. Können wir diese aber überwinden, indem wir zusammenhalten und Glück wie Unglück teilen, wartet am Ende des Waldes ganz sicher der Anfang von etwas Neuem.
Sa
21.
Oktober
Figurentheater
16:00 Uhr

Der Froschkönig

Märchen nach den Brüdern GrimmIn einer Bühnenfassung von Dorothee Metz

In alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte einmal ein König mit seiner Tochter. Diese war so schön, dass die Sonne selber, die doch so vieles schon gesehen hat, sich verwunderte, sooft sie ihr ins Gesicht schien … – Nun lädt der König zu Chemnitz in sein Schloss, denn die Prinzessin soll in die Gesellschaft eingeführt werden. Doch das Leben einer Königstochter am Hof ist gar so nicht leicht! Man darf nicht jammern, nie fluchen, die Krone drückt und die Kleider sind viel zu unbequem. Prinzessin Rosalinde spielt lieber mit ihrem Lieblingsspielzeug, einer goldenen Kugel. Als sie eines Tages im Wald herumtollt, fällt ihr das Spielzeug aus der Hand und versinkt in den dunklen Tiefen eines Brunnens. Allein kann sie die Kugel nicht wieder heraufholen, aber ein Frosch, der plötzlich aus dem Wasser springt, vermag zu helfen. Doch das hat seinen Preis. Für seine Hilfe soll ihn die Königstochter als Spielkameraden mit aufs Schloss nehmen, ihn von ihrem goldenen Tellerlein essen und in ihrem Bettlein schlafen lassen. Eilig ist es versprochen und glücklich läuft Rosalinde mit ihrer Kugel zurück ins Schloss. Den Frosch hat sie sogleich vergessen. Doch der gibt nicht so schnell auf und hüpft ihr munter hinterher! Spät abends klopft er an das Schlosstor und erinnert die Prinzessin an ihr Versprechen. Rosalinde sitzt in der Klemme, denn schließlich muss man halten, was man versprochen hat. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als den Frosch zu sich zu holen. Nun darf er von ihrem Tellerlein essen, widerwillig nimmt sie ihn mit in ihre Schlafkammer, doch als er auch noch in ihrem Bettlein schlafen will, platzt ihr der Kragen und sie wirft ihn gegen die Wand! Dass sich hinter der nassen, grünen Schale des kleinen Tieres allerdings ein besonderer Zauber verbirgt, das hatte sie nicht erwartet …Die Geschichte vom verzauberten Frosch ist ein Märchen für die ganze Familie. Regisseurin Dorothee Metz hält sich in ihrer Bühnenfassung eng an die Vorlage der Brüder Grimm. Im märchenhaften Bühnenbild von Andreas Becker erzählt sie fantasievoll und lebhaft von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens – und dass es immer besser ist, Versprechen zu halten, denn man wird sicherlich dafür belohnt.  
Mi
25.
Oktober
Figurentheater
09:30 Uhr

Frerk, du Zwerg!

Mobiles Puppentheater nach dem Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich

Frerk ist nicht besonders groß. Allzu stark ist er auch nicht. Und außerdem auch etwas ängstlich, weil er öfter mal was auf den Kopf kriegt – zum Beispiel von Andi Kolumpeck. Aber ein Zwerg ist er deshalb noch lange nicht! „Frerk, du Zwerg“ hänseln ihn Andi und die anderen, weil Frerk kleiner ist als sie, seltsam spricht und mit seinen Bügelfaltenhosen und Hemden ein bisschen so aussieht wie sein Vater, der Schuhverkäufer ist und kaum redet. In Frerks Kopf aber wohnen wilde Gedanken, bunte Wörter, er träumt von Abenteuern und ganz besonders von einem zotteligen Riesenhund. Den darf er natürlich nicht bekommen, denn seine Mutter hat wahnsinnig viele Allergien und einen schrecklichen Putzfimmel. Ein Hund kommt ihr also nicht ins Haus und auch alles andere, was Spaß macht, ist meistens verboten. Freunde hat Frerk eigentlich nicht, sie dürfen ja sowieso nicht mit zu ihm nach Hause. Doch dann findet Frerk ein Ei und steckt es ein. Und wer jetzt glaubt, ein Ei gleiche dem anderen, wird sich wundern. In seiner schönen warmen Hosentasche brütet Frerk es aus: Dem Ei wächst ein Fell, es rumpelt und klimpert, und mit einem Mal nimmt Frerks  geordnetes Leben wild und schwungvoll Fahrt auf. Das Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich und Illustratorin Rán Flygenring über den Außenseiter Frerk wurde 2012 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Frerk, du Zwerg! ist „Quatsch in seinem allerbesten und allerfeinsten Sinne und ein Plädoyer für Anarchie, Mut und Selbstbewusstsein“, heißt es in der Jurybegründung. Frerk, du Zwerg! wurde 2012 erfolgreich an der Neuköllner Oper uraufgeführt. Tobias Eisenkrämers Inszenierung für eine Spielerin entstand im Oktober 2015 für das Puppentheater in Zwickau und feierte nun auch in Chemnitz Premiere.
So
29.
Oktober
Figurentheater
16:00 Uhr

Der 16. Chemnitzer Opernball hat sein Motto

LA NUIT EN ROUGE am 10. Februar 2018

Jetzt ist das Motto des 16. Chemnitzer Opernballs am 10. Februar 2018 bekannt: LA NUIT EN ROUGE ist die Devise, unter der sich das Opernhaus in ein Belle-Epoque-Palais verwandeln wird. Die Einladungen sind heute in die Post gegangen - auch wenn wir zum heutigen Zeitpunkt keine Plätze mehr anbieten können. Denn der Chemnitzer Opernball ist inzwischen so beliebt, dass seine nächste Ausgabe bereits seit August ausreserviert ist. Sie haben aber die Möglichkeit, sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Erfahrungsgemäß gibt es immer Stornierungen und ein Nachrücken ist nicht aussichtslos. Alles Nähere zu LA NUIT EN ROUGE finden Sie unter http://www.opernball-chemnitz.de/

Gründung eines Projektchores für "Chemnitz singt!"

Erste Probe am 20.10.2017, 17.00 Uhr - Interessenten bitte anmelden

Felix Bender

Tausende von Stimmen tauchen in die Welt der Musik ein: Die Theater Chemnitz, die C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren und der Musikbund Chemnitz zusammen mit dem Sächsischen Chorverband laden am 21. Januar 2018, 15.00 Uhr zum großen Chorevent “Chemnitz singt!” in die Arena Chemnitz, Messehalle 1 ein und präsentieren damit gleichzeitig die Eröffnungsveranstaltung des Stadtjubiläums 875 Jahre Chemnitz.

Als musikalischer Gastgeber fungieren der Opernchor der Städtischen Theater Chemnitz, die Singakademie Chemnitz, der Chor der Technischen Universität und mehrere Kantoreien. Es erklingt ein Programm von der klassischen Chorliteratur bis hin zum modernen Unterhaltungssong sowie ein eigenes Kinderchorprogramm. Gestaltet wird der Tag von Chemnitzer Chören aller Altersgruppen sowie von weiteren Chören aus ganz Sachsen sowie aus Chemnitzer Partnerstädten. Begleitet werden die bereits mehr als 1.000 Sängerinnen und Sänger von der Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung des stellvertretenden Generalmusikdirektors Felix Bender.

Eigens für diesen besonderen Anlass möchten die Theater Chemnitz einen Projektchor gründen, damit bei “Chemnitz singt!” auch diejenigen mitsingen können, die bisher noch keiner Chorformation angehören oder deren Chor nicht als Ganzes mitwirkt. Die erste Probe hierfür findet am Freitag, 20. Oktober 2017, 17.00 Uhr im Probenhaus der Theater Chemnitz (Wilhelm-Raabe-Straße 15, 09120 Chemnitz) unter Leitung des Chorleiters, Dirigenten und Pianisten Andreas Reuter statt. Alle weiteren Proben des Projektchores sind im Zweiwochenrhythmus geplant. Die Notenmaterialien erhalten alle Beteiligten bei der ersten Probe.

Interessenten für den Projektchor werden gebeten, sich ab sofort unter der E-Mail-Adresse chemnitzsingt@theater-chemnitz.de anzumelden.

„Choreografien voller Zuneigung“

Laudatio zur Verleihung des Sächsischen Tanzpreises an „Gesichter der Großstadt“

Der sächsische Tanzpreis 2017 wurde am 28. September in der Semperoper Dresden an die Produktion „Gesichter der Großstadt“ des Balletts Chemnitz verliehen (Choreografie: Reiner Feistel, Yiming Xu). Aus der Laudatio von Boris Gruhl:

„Der (…) Abend (…)ergründet die Tiefen menschlicher Einsamkeit mit Choreografien voller Zuneigung und einer breiten musikalischen Palette.(…)
Eine Auswahl von Bildern Edward Hoppers geben die Anregungen (…).
Während Rainer Feistel in den genial von Hans Winkler für die Bühne gestalteten Räumen Hoppers im Licht von Mathias Klemm mit ihren Szenen des einsamen Rückzuges der hier im seelischen und körperlichen Stillstand eingeschlossenen Menschen der Frage nachgeht, wie sie an jene Orte, in jene Situationen, gekommen sind und sie auch wieder verlassen könnten, löst Yiming Xu die räumlichen Begrenzungen auf und führt die Tänzerinnen und Tänzer aus den Situationen der Vereinzelung in die Anonymität einer Gruppe von Menschen.
Feistels Choreografien, in kammerspielartiger Sensibilität, sind von großer Zuneigung getragen, die sich aus Hoppers Bildern herleitet.
Die einsamen Menschen werden nicht bloß gestellt, Vergeblichkeiten misslingender Kommunikation nicht ausgestellt.
Ein Hauch von Sehnsucht durchzieht diese Szenen, wenn sich bei Versuchen minimaler Annäherungen zarte Visionen der Überwindung ihrer Einsamkeit erahnen lassen. Und welche Kunst könnte geeigneter sein, diese Momente menschlicher Sehnsucht, bewegender zu vermitteln als die des Tanzes mit ihren sinnlichen Korrespondenzen zum Raum, zum Licht, zum Klang, zur Stille.
Hoppers Menschen und Feistels Tänzerinnen und Tänzer können nicht zusammen kommen.
Zu sehr sind sie bei sich.
Auch wenn sie in wenigen Momenten zusammen tanzen, so tanzt doch jeder eigentlich für sich allein.
So wie diese kammerspielartigen Szenen ihre Kraft und Berührung aus der individuellen Präsenz der hervorragenden Tänzerinnen und Tänzer des Balletts der Theater Chemnitz beziehen, so auch bei gänzlich anderer choreografischer Gestaltung in den Szenen von Yiming Xu im jetzt von Hans Winkler großflächig geweiteten Raum mit zu Silhouetten gefügten Motiven der Bilder als Begrenzung am Bühnenhorizont.
Der Choreograf nimmt die Momente des Aufbruchs der Einzelnen von Rainer Feistel auf und an.
Dies geschieht durch überzeugende Zusammenführung verschiedener Formen des zeitgenössischen Tanzes und der Herausstellung des persönlichen Bewegungsduktus der einzelnen Tänzerinnen und Tänzer. Somit aufgebrochene Energien bündeln sich in raumfüllenden dynamischen Ensembles.
Ihre Einsamkeit können sie nicht überwinden. Sie verlieren sich in Raum und Zeit, in der Urbanität mit ihrer Weite und Unüberschaubarkeit.
Versuche des Auf- oder Ausbruchs, Aktionen einzelner Individuen bleiben bizarr und absurd wie kleine Lichtblitze die sie nicht davor bewahren können einverleibt zu werden in die Anonymität der Massen großer Städte und sicher auch nicht ganz so großer Städte, wie Chemnitz oder Dresden.
So überzeugen kraft künstlerischer Gestaltung, bei jeweils besonderer Ästhetik, beide Choreografien durch konstruktive Korrespondenzen möglicher Assoziationen auf dem Hintergrund gegenwärtiger Erfahrungen urbaner Einsamkeit.“

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