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Die goldene Gans

Märchen von Peter Brasch nach den Brüdern Grimm

Auf der Bühne steht ein großer Tisch. Daran sitzen zwei freundliche Leute, zwei virtuose Puppenspieler. Zusammen wollen sie das Märchen von der goldenen Gans erzählen, aber richtig. Und so geraten sie in heftigsten Streit, wer es besser könne. Die beiden überbieten sich an Ideen und zaubern nach Lust und Laune die Grimm‘sche Märchenwelt auf den Tisch. Ihre Geschichte ist so fantastisch, dass sie seither um die ganze Welt reist und nun endlich nach Chemnitz kommt.Vor Jahren lebte ein Junge, den jedermann für dumm hielt und der deswegen schlecht behandelt wurde. Eines Tages wurde er in den Wald geschickt. Da traf er ein altes Männlein, das um Brot bat. Der Junge teilte sein Weniges mit ihm. Darüber war der Alte, in Wahrheit ein Zauberer, so erfreut, dass er ihm ein wunderbares Geschenk machte: eine goldene Gans mit eingebauter Diebstahlsicherung. Jedermann, der sie berührte, klebte an ihr fest. Der Junge bedankte sich und zog mit seiner Gans in die weite Welt hinaus. Einmal übernachtete er in einem Gasthof, dessen Wirt drei sehr neugierige Töchter hatte. In der Nacht schlichen sie auf leisen Sohlen zur Gans und versuchten, eine goldene Feder zu stehlen. Wie groß aber war ihr Schreck, als sie nacheinander an der Gans festklebten! Fortan mussten sie dem Jungen und seiner Gans überallhin folgen. Und so erging es jedem, der es danach versuchen sollte, ob Pfarrer, Bauer oder Musiker. Mit seiner kunterbunten Schar gelangte der Junge schließlich an einen Königshof, wo eine sehr traurige Prinzessin lebte. In seiner Not hatte der König demjenigen ihre Hand versprochen, der sie zum Lachen brächte. Wie musste die Prinzessin auflachen, als sie den verrückten Haufen sah! Der König hätte jetzt sein Versprechen einlösen müssen, aber er weigerte sich. Stattdessen stellte er dem Jungen drei unglaublich schwierige Aufgaben …In der Bearbeitung von Peter Brasch nahm sich Regisseurin Ines Heinrich-Frank des Grimm‘schen Märchens an. Mittels Laufband, wundervoller mechanischer Sperrholzfiguren und einem Luftschloss zauberte sie gemeinsam mit den Spielern die Geschichte auf den Tisch. Und da wir und unsere Kinder nicht von gestern sind, wurde unsere heutige Zeit voller Witz gleich mit eingeflochten. Was kann es Schöneres geben?Die preisgekrönte Inszenierung erlebte 2007 ihre Premiere am Puppentheater Halle/Saale und wurde nun vom Figurentheater Chemnitz übernommen. 
Fr
25.
August
Figurentheater
09:30 Uhr

Frankenstein

oder Der moderne MenschFrei nach dem Roman von Mary Shelley URAUFFÜHRUNG

Der junge Student Frank Stein ist seit seiner Jugend mit der virtuellen Welt verbunden. Online lebt er zwischen Algorithmen, Facebook, Instagram und Tinder und verbringt beinahe jede freie Minute in seinem kleinen Zimmer. Hier experimentiert er mit den Möglichkeiten der Manipulation und Selbstinszenierung und schraubt an einem neuen, virtuellen Ego. Schritt für Schritt werden die digitalen Abbilder plastischer und stärker. Leblose Einzelteile werden neu zusammengesetzt und beginnen zu pulsieren. – „Es ist eine düstere Septembernacht, der Zeiger der Uhr kündigt bereits die erste Stunde des Morgens an und der Regen peitscht gegen die Fensterscheiben“, als Frank Stein sein Werk vollendet und sich hinaus in die Chemnitzer Nacht begibt – denn sein neues Ich möchte die echten Menschen kennen lernen … Der in Briefform konzipierte Roman Frankenstein oder Der moderne Prometheus von Mary Shelley (1797-1851) wurde 1818 erstmals anonym veröffentlicht und zählt heute zu den wichtigsten Werken der britischen Literaturgeschichte. Die Erzählung dient Nis Søgaard und Jana Barthel als konzeptioneller Leitfaden für die Auseinandersetzung mit unserer medialen Gegenwart und der eigenen Identität zwischen analogen und digitalen Welten. Die Möglichkeiten der optimierten Selbstdarstellung lassen virtuelle Persönlichkeiten entstehen, die lebendiger, schöner und belastbarer zu sein scheinen als die echten Menschen dahinter. Auch Frank Stein legt mit seiner Kreatur ein ideales Spiegelbild seiner selbst frei. Er wird zum Schöpfer eines virtuellen Egos, das sich nun verselbstständigt. Und plötzlich weiß er nicht mehr, wohin mit der fremdgewordenen Persönlichkeit. Während diese ihr Unwesen treibt, beginnt eine Jagd um das eigene Ich, die erst im ewigen Eis ihr Ende findet.
Sa
16.
September
Figurentheater
20:00 Uhr

Wenn Herr Kumul singt

Solo von Eva und Paul Schmidtchen

Informationen zum Inhalt folgen in Kürze
Sa
07.
Oktober
Figurentheater
16:00 Uhr

Am Anfang war Weiß

Objekttheater für die Allerkleinsten von Gundula Hoffmann URAUFFÜHRUNG

Am Anfang war das Nichts. Das kannst du dir bestimmt schwer vorstellen. Du musst alles, was es gibt, weglassen. Du muss das Licht ausmachen und selbst nicht da sein und dann noch die Dunkelheit weglassen, denn am Anfang war nichts, also auch keine Dunkelheit. Wenn du den Anfang von allem sehen willst, musst du sehr viel weglassen. Gerlinde Tschersich und Felix Schiller begeben sich in diesem Nichts, das sich erst nach und nach mit Objekten füllt und schließlich auch mit Farbe, auf die Suche nach einer Geschichte. Beginnt die Geschichte vielleicht mit einem Klopfen? Oder beginnt die Geschichte mit einem Brief vom anderen Ende der Welt? Sie wissen es nicht aber es ist furchtbar spannend das herauszufinden! Und wie es nach dem Anfang wohl weitergehen mag? Während sie darüber so nachdenken und noch auf der Suche nach dem Anfang sind, stecken sie schon mitten in der Geschichte und auf einer abenteuerlichen Reise voller Überraschungen. Mit Am Anfang war Weiß inszeniert Gundula Hoffmann eine Geschichte über den Zauber von Anfängen. Denn Weiß ist auch das verheißungsvolle Neue, das auf alles Kommende wartet. Weiß ist ein leerer Raum, den es zu füllen gilt oder ein weißes Blatt Papier, das begierig den Farben entgegenblickt. – Assoziativ können unsere kleinen Zuschauer den Ursprung und die Welt, die sich erst nach und nach mit Farbe füllt, erkunden und mit ihrer wachsenden Umwelt verbinden. Sinnlich und poetisch werden neue Erfahrungsräume erkundet. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nach Erst blau, dann gelb, dann grün ist diese Stückentwicklung eine Fortsetzung für unsere allerkleinsten Zuschauer. Diese Produktion wird auch mobil angeboten.
Fr
13.
Oktober
Figurentheater
10:00 Uhr

Figurentheater zu Gast bei Festival

Mit zwei Stücken bei „Wildwechsel“ in Dresden

Hänsel und Gretel - Grimmiges Märchen
Beate Uwe Uwe Selfie Klick. Fotos: Dieter Wuschanski
Das Figurentheater Chemnitz ist zum diesjährigen Kinder- und Jugendtheaterfestival „Wildwechsel“ eingeladen, das vom 21. bis 24. September am tjg. theater junge generation Dresden stattfindet und inhaltlich und ästhetisch bemerkenswerte Produktionen des professionellen Kinder- und Jugendtheaters aus dem Osten zeigt. Aus knapp 40 Inszenierungen von 28 Theatern wählte eine Jury sieben Produktionen aus. Das Figurentheater Chemnitz ist mit „Hänsel und Gretel - Grimmiges Märchen“ sowie „Beate Uwe Uwe Selfie Klick“ gleich doppelt vertreten und freut sich sehr über diese Auszeichnung. Der Vorverkauf beginnt am 1. August. Infos: www.wildwechsel-festival.de

Ballett Chemnitz goes to China

für Gastspiele in Beijing und Taiyuan

Ein besonderes Highlight für das Ballett Chemnitz ist die Einladung zum Beijing Dance Festival am 30. Juli 2017. Die Company wird bei einem der größten chinesischen Tanzfestivals, an dem über 250 Tänzer sowie fast 200 Tanzstudenten aus Asien, Nord- und Mittelamerika, Europa und Afrika teilnehmen, dabei sein. Seit 2015 steht das Ballett Chemnitz im nachhaltigen künstlerischen Austausch mit dem Ensemble der Beijing LDTX Moderne Dance Company und seinem künstlerischen Leiter Willy Tsao. Der Choreograf und Mitbegründer der LDTX Modern Dance Company Yiming Xu war bereits mit einer Choreografie für die Shanxi Dance Land Company (Tàiyuán) zum Chemnitzer Festival TANZ|MODERNE|TANZ 2015 in Erscheinung getreten. Die Theater Chemnitz haben ihn anschließend für die Spielzeit 2016/2017 eingeladen, mit dem Ballett Chemnitz ein Stück nach den Werken des amerikanischen Künstlers Edward Hopper zu kreieren. Es entstand Solitude, welches als ein Teil des Ballettabends Gesichter der Großstadt in der Oper Chemnitz zu sehen war, und nun zusammen mit Reiner Feistels Choreografie zu Mozarts Requiem zum Beijing Dance Festival gezeigt werden soll. Am 1. August 2017 tritt das Ballett Chemnitz mit diesen beiden Stücke außerdem in der Partnerstadt Tàiyuán und anschließend beim Guiyang Dance Festival auf. Nicht nur die Performance eigener Produktionen steht dabei im Vordergrund, sondern der internationale Austausch von Erfahrungen und künstlerischen Konzepten im Bereich des Tanzes.
Mit freundlicher Unterstützung der
SBS Bühnentechnik GmbH und der Stadt Chemnitz

Die Lady zieht Erfolgsbilanz

nach sieben Open-Air-Vorstellungen auf dem Theaterplatz

Szene mit Matthias Winter, Katharina Boschmann, Andreas Kindschuh. Foto: Dieter Wuschanski
10.000 Zuschauer, zu 90 Prozent ausgelastete Vorstellungen – das ist die Erfolgsbilanz des Open-Air-Musicals „My Fair Lady“ auf dem Theaterplatz. Siebenmal ging die Geschichte des Blumenmädchens Eliza Doolittle über die Freilichtbühne. „Eine großartige Inszenierung. Unbedingt empfehlenswert“, „Eine wunderbare und grandiose Vorstellung“, „Es war super“ – das sind nur einige Zuschauerkommentare auf der Facebook-Seite der Theater Chemnitz. Bei diesem Zuspruch ist auch im nächsten Sommer ein Open-Air-Musical auf dem Theaterplatz beschlossene Sache: Am 22. Juni 2018 feiert „Hair“ Premiere, elf Vorstellungen sind angesetzt.

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