Generalmusikdirektor
Frank Beermann begann seine berufliche Laufbahn am Staatstheater Darmstadt und am Theater Freiburg. Anschließend wirkte er vier Jahre als Kapellmeister an der Hamburgischen Staatsoper. Gastdirigate führten ihn u. a. an die Deutsche Oper Berlin, an die Bayerische Staatsoper München, an das Teatro Liceu in Barcelona, die Königliche Oper in Stockholm und die Finnische Nationaloper Helsinki. Er arbeitete mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria sowie diversen Orchestern der ARD. Seit 2007 ist Frank Beermann Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz und Chefdirigent der Robert-Schumann-Philharmonie. In den letzten Jahren feierte er große Erfolge im Opern- und Konzertrepertoire. Sein ständig waches Interesse an unbekanntem und neuem Repertoire hat zu spannenden CD-Veröffentlichungen bei cpo, Sony Classical und BIS geführt. Dafür wurde er unter anderem mit dem Echo Klassik 2009 und dem Excellentia Award von Pizzicato, Luxemburg ausgezeichnet und für den ICMA nominiert. Mit der Robert-Schumann-Philharmonie veröffentlichte er u. a. die Klavierkonzerte von Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumanns Sinfonien Nr. 1 - 4 sowie dessen Werke für Violine und Orchester.
Die deutsche Erstaufführung der Oper „Love and Other Demons“ von Peter Eötvös am Theater Chemnitz wurde von den deutschen Feuilletons genauso gefeiert wie die Wiederentdeckungen der Opern „Il Templario“ von Otto Nicolai, „Die Rose vom Liebesgarten“ von Hans Pfitzner und „Der Schmied von Gent“ von Franz Schreker. Sein umfangreiches Repertoire hat in der jüngeren Vergangenheit Schwerpunkte bei Richard Strauss, Gustav Mahler und Richard Wagner gefunden. Nach der Gesamteinspielung der Mozartschen Klavierkonzerte mit Matthias Kirschnereit und den Bamberger Sinfonikern hat sich auch seine Beschäftigung mit Mozart ständig weiter entwickelt. So führten ihn Gastdirigate der Opern „Die Zauberflöte“ und „Le nozze di Figaro“ an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. An der Semperoper dirigierte er mit großem Erfolg die Oper „Arabella“ von Richard Strauss. Die intensive Auseinandersetzung mit dessen Werk gipfelte in der Saison 2011/12 in der Produktion „Die schweigsame Frau“ in Chemnitz, die ebenfalls bei cpo auf CD erschienen ist.
Engagements in der Saison 2012/13 führen ihn u. a. zum Königlichen Orchester nach Sevilla, zu den Orchestern nach Bilbao und Gran Canaria, zum Philharmonischen Orchester Helsinki und an die finnische Nationaloper in Helsinki.