Bühne/Kostüm

Esther
Bätschmann

Esther Bätschmann

Esther Bätschmann wurde in Zürich geboren und studierte Theater- und Filmwissenschaft sowie Architekturgeschichte an den Universitäten Bern und Lausanne. Nach einer Tätigkeit im Bereich Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit am Stadttheater Bern folgten diverse Regie- und Kostümassistenzen u. a. am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Luzerner Theater, am Staatstheater Stuttgart und bei den Münchner Kammerspielen. Parallel absolvierte sie ein Studium im Fach Modedesign in Stuttgart und arbeitete anschließend als freischaffende Kostümbildnerin. Von 2004 bis 2009 war sie leitende Kostümbildnerin und 2014 kommissarische Leiterin der Kostümabteilung am Stadttheater Bremerhaven. Seit 2009 ist sie als freischaffende Kostüm- und Bühnenbildnerin u. a. am Theater Kiel, bei den Bühnen Münster, am Theater Regensburg, am Theater Vorpommern, am Theater für Niedersachsen, bei den Städtischen Bühnen Osnabrück sowie an der Landesbühne Wilhelmshaven tätig. 2011 folgte ein Master in Sustainability in Fashion an der Kunsthochschule Esmod Berlin. Seit 2014 wirkt sie als Dozentin an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Schweizerischen Textilfachschule Zürich. Esther Bätschmann entwirft auch Mode außerhalb des Theaters: Für ihre Damen- und Herrenmodekollektion Startklar erhielt sie 2013 den Bundespreis für Ecodesign sowie den Marianne Brandt Preis.

Marion
Eisele

Marion Eisele

Marion Eisele wurde in Heidelberg geboren und studierte Malerei sowie Kunstgeschichte in Karlsruhe, Alabama und New York City. Nach Bühnenbildassistenzen in Tübingen und in Dortmund erhielt sie 1985 ihr erstes Engagement als Bühnen- und Kostümbildnerin an der Württembergischen Landesbühne unter Friedrich Schirmer, dem viele weitere in diversen Theatern im deutschsprachigen Raum folgten. 1992 bis 1994 war sie Ausstattungsleiterin an der Landesbühne in Wilhelmshaven und ist seit 1995 freiberuflich sowohl im Off-Off-Theater-Bereich, beim Film sowie an Staats- und Stadttheatern tätig. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit Johann Kresnik, so u. a. bei den Produktionen Spiegelgrund am Volkstheater Wien, Die Zehn Gebote und Amerika am Theater Bremen, Maestro am Landestheater Salzburg und Fürst Pücklers Utopia am Staatstheater Cottbus. Seit 2014 führen Marion Eisele regelmäßige Engagements an die Württembergische Landesbühne Esslingen. Mit der Ballettrevue Lampenfieber – It’s Showtime ist sie erstmals bei den Theatern Chemnitz engagiert.

Frank
Fellmann

Frank Fellmann

Frank Fellmann, geboren in Stuttgart, absolvierte sein Bühnen- und Kostümbildstudium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Herbert Kapplmüller und Max Keller. Nach ersten Ausstattungsarbeiten wurde er 1994 von Jürgen Rose für drei Spielzeiten an die Münchner Kammerspiele engagiert (u. a. für Der Schein trügt, Regie: Dieter Dorn). Seit 1997 arbeitet Frank Fellmann als selbständiger Bühnen- und Kostümbildner und erhielt zum Sommersemester 1998 einen Lehrauftrag für die Bühnenbildklasse am Salzburger Mozarteum. Seither entwarf er Bühne und Kostüme u. a. am Staatstheater Oldenburg (Das Sparschwein), am Theater Vorpommern (u. a. Kasimir und Karoline, Clockwork Orange, Deutsche Küche), am Opernhaus Graz (Enrico, Werther, The Rake´s Progress), am Staatstheater Braunschweig (u. a. für den Verdi-Zyklus Macbeth, Otello, La Traviata) sowie am Theater Nürnberg (Madame Butterfly). Des Weiteren führte ihn sein beruflicher Weg u. a. nach Bonn, Regensburg und nach Krefeld/Mönchengladbach. Einen besonderen Stellenwert nimmt seine Zusammenarbeit mit der Regisseurin Christina Mielitz für Lohengrin und Tosca am Theater Dortmund ein. Daneben waren zeitgenössische Opern wie Cosima (Uraufführung) von Siegfried Matthus, Giovanni Simone Mayrs Fedra (Deutsche Erstaufführung) und Richard Ayres‘ Kinderoper Die Grille für seine Arbeit genauso wichtig wie internationale Koproduktionen in Ferrara, Triest, Budapest und Wien, wo zuletzt die Produktion Die Nase in der Regie von Matthias Oldag zu sehen war.
Frank Fellmann war bisher mit Regisseuren wie Kerstin Maria Pöhler, Christina Schmidt, Roland Schwab und Mascha Pörzgen, mit der ihn eine langjährige künstlerische Freundschaft verbindet, tätig.
Im Bereich Ballett arbeitet Frank Fellmann seit 2010/2011 kontinuierlich mit dem chinesischen Choreografen Xin Peng Wang und hat für ihn die Ausstattung zu den  Handlungsballetten h.a.m.l.e.t., Fantasia, Geschichten aus dem Wienerwald, Der Zauberberg und Faust I – Gewissen in Dortmund sowie für die international viel beachtete Choreographie zum klassischen chinesischen Nationalroman Der Traum der Roten Kammer (Hóng Lóu Mèng) mit dem  Hong Kong Ballet entworfen.

Produktionen

Klaus
Hellenstein

Klaus Hellenstein

Klaus Hellenstein (* 1951) besuchte die Freie Kunstschule Stuttgart bei Gerd Neisser und studierte Malerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Peter Grau und Paul Uwe Dreyer. Anschließend arbeitete er als Assistent des Bühnen- und Kostümbildners Jürgen Rose. Von 1983 bis 1986 war er Ausstattungsleiter am Werkraum der Münchner Kammerspiele, von 1987 bis 1994 in gleicher Funktion am Ulmer Theater. Seit 1980 entwarf er Bühnenbilder und Kostüme u. a. an der Staatsoper Hamburg, am Theater Krefeld-Mönchengladbach, an der Bayerischen Staatsoper München, der Opera Ireland, der National Opera Athen, der Staatsoper Wien, dem Staatstheater Hannover, dem Königlichen Theater Kopenhagen, dem Theater Vorpommern, dem Vorarlberger Landestheater Bregenz, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Theater Sankt Gallen, der Operette Sirnach, dem See-Burgtheater Kreuzlingen, dem Theater Lübeck sowie für das Salzburger Landestheater. In Chemnitz entwarf er Bühnenbild und Kostüme für Giselle und Eugen Onegin. In der Spielzeit 2017/2018 folgt Maria Stuart.
Foto: Armin Reinhardt
www.klaushellenstein.de

Produktionen

Anthony
Missen

Anthony Missen

Anthony Missen ist Künstlerischer Direktor und Mitbegründer der 2007 entstandenen Company Chameleon aus der Chemnitzer Partnerstadt Manchester. Er erhielt seine Ausbildung an der Northern School of Contemporary Dance und war Mitglied mehrerer Tanzkompanien und arbeitete in vielen Ländern, darunter Südafrika, Trinidad, Marokko, Schweden, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich. In dieser Zeit arbeitete er mit Choreografen wie Rui Horta, Didi Veldman und Liv Lorent zusammen. Er choreografiert für die Bühne ebenso wie für Open-Air Aufführungen. Mit großem Engagement unterstützt und entwickelt er erfolgreiche Bildungsprogramme – vor allem mit besonderem Augenmerk auf gefährdete und benachteiligte Kinder. Gemeinsam mit seiner Company wird er von der internationalen Organisation British Council gefördert.

Produktionen

Stefan
Wiel

Stefan Wiel

Stefan Wiel wurde 1955 in Dresden geboren. Er studierte Szenographie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Nach seinem Studium arbeitete er als Ausstattungsleiter an den Theatern Freiberg und Bautzen und dem Theater Junge Generation Dresden (Nora, Der Drache, Die Räuber, Bluthochzeit, Romeo und Julia).
Seit 1989 ist er als Bühnen- und Kostümbildner für verschiedene Theater tätig, so u. a. Landestheater Halle, Komische Oper Berlin (Ballettabend Trilogie der Sehnsucht), Staatsoper Berlin (Troubadour), Oper Bonn, Staatsschauspiel Dresden (Jüdin von Toledo, Rocky Horror Show, Das kalte Herz), Theater Zwickau (Macbeth, Sommernachtstraum), Staatstheater am Gärtnerplatz München (Gasparone), Landesbühnen Sachsen (Maria Stuart), Theater Baden-Baden (Die lustigen Nibelungen). Für die Oper Chemnitz entstanden bereits Ausstattungen u. a. zu Parsifal, Die Entführung aus dem Serail, Die Hochzeit des Figaro, Turandot, Der fliegende Holländer, My Fair Lady, Cabaret und Der Barbier von Sevilla. Seit 1999 ist er auch als Regisseur am Theater Junge Generation Dresden tätig, seit 2003 Ausstattungsleiter an den Landesbühnen Sachsen.
In Chemnitz sind die von ihm ausgestatteten Ballette Eine Weihnachtsgeschichte und Die Schneekönigin zu sehen.

Hans
Winkler

Hans Winkler

Hans Winkler wurde in Hannover geboren und absolvierte sein Bühnenbildstudium an der National Theatre School of Canada in Montreal. Nach seiner Assistentenzeit an den Staatstheatern Hannover und Kassel begann er 1991 mit der Tätigkeit als freier Bühnenbildner für Oper, Ballett und Schauspiel. Zu Opern von Verdi, Mozart, Donizetti, Tschaikowsky, Gounod und Massenet entwarf Hans Winkler die Bühnenbilder, u. a. für die Staatstheater Braunschweig und Oldenburg, das Theater Augsburg, die Wiener Kammeroper und Vest Norges Opera Bergen. Für die Pacific Opera Victoria in Kanada gestaltete er das Bühnenbild zu Wagners Das Rheingold in einer Inszenierung von Wim Trompert.
Eine langjährige gemeinsame Arbeit verbindet ihn mit dem Choreografen Ralf Dörnen. So entstand für die Dresdener Semperoper das Ballett Verklärte Nacht. Außerdem stattete er zahlreiche Ballettabende für das Theater Vorpommern, das Staatstheater Oldenburg, das Aalto Theater Essen und das Nationaltheater Brno aus.
Inspiriert vom amerikanischen Künstler Edward Hopper entstand 2016 am Theater Chemnitz die Ausstattung zum Ballettabend Gesichter der Großstadt mit Choreografien von Reiner Feistel und Yiming Xu. Darüber hinaus arbeitet Hans Winkler regelmäßig für das Schauspiel. Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme u. a. für das Ernst Deutsch Theater, die Kammerspiele und das Ohnsorg Theater in Hamburg, das Fritz Rémond Theater in Frankfurt, die Komödie Berlin, für verschiedene Stadt- und Staatstheater sowie Tournee- und Freilichtbühnen.
Für den Einkaufskomplex Limbecker Platz in Essen gestaltete er die Wand- und Glasbilder in den vier Rotunden. Hans Winkler ist als Dozent für die Bühnen- und Kostümbildklasse der National Theatre School of Canada in Montreal tätig.
2010 wurde er in Hamburg mit dem Rolf Mares Preis für herausragendes Bühnenbild ausgezeichnet.

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