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Ein Sommernachtstraum

Ballett von Reiner Feistel nach William ShakespeareMusik von Felix Mendelssohn Bartholdy u. a.

Flirrende Abendluft, die nicht milder werden will, der Glanz der blauen Stunde, die langsam die Geheimnisse der Dunkelheit preisgeben möchte, und hitzemüde Geister, die im Taumel der hereinbrechenden Nacht nicht zur Ruhe kommen – all das atmet William Shakespeares Sommernachtstraum. Es ist ein Werk, dessen Titel bereits eine Ahnung der zauberhaften Atmosphäre einer Geschichte gibt, die im Angesicht ihres Schauplatzes, des mythischen Naturraumes Wald, die Bereiche des Märchenhaften berührt. Alles dreht sich um Liebe und vielleicht auch Triebe. In der Magie einer Sommernacht ringen vier junge Menschen, Hermia, Lysander, Helena und Demetrius, um die Erfüllung ihrer Liebessehnsüchte. Doch nicht nur die Menschenwelt unterliegt amourösen Verstrickungen. Auch Elfenkönig Oberon und seine Frau Titania befinden sich in einem leidenschaftlichen Streit. Puck, Oberons Hofnarr, macht die Verwirrung komplett, als er im Auftrag des Elfenkönigs neben Titania fälschlicherweise auch Lysander und Demetrius mit einem Liebeszauber belegt. Shakespeares Komödie Ein Sommernachtstraum gehört zu den bekanntesten und meistgespielten Bühnenstücken des britischen Autors, das neben bildenden Künstlern auch Schriftsteller und Theaterschaffende zu diversen Adaptionen in Theater und Film inspiriert hat. Ebenso sahen sich Komponisten durch die einzigartige Atmosphäre des Stücks angeregt. So auch Felix Mendelssohn Bartholdy, der 1842 eine Schauspielmusik zum Werk komponierte, die vor allem durch den darin enthaltenen Hochzeitsmarsch zu weltweiter Berühmtheit gelangte. Reiner Feistel bringt u. a. mit jener Schauspielmusik den Shakespeareschen Stoff in einer ganz eigenen und frischen Version auf die Bühne des Chemnitzer Opernhauses.
Sa
23.
September
Ballett
19:00 Uhr

Die Räuber

Drama von Friedrich Schiller

Was hat Vater (-Staat) seinen Kindern angetan – oder was hat er nicht getan, dass das passieren konnte? Warum hat er sie für den Lebensweg so ungleich gewappnet? Wie kann so eine Brutalität und Radikalität entstehen? Diese Fragen stellt man sich, wenn es zu spät ist – wenn sich ein Riss nicht nur durch das Land, sondern auch durch die Gesellschaft zieht und rechts und links Misstrauen, Angst und Feindlichkeit wachsen. Für die Brüder Karl und Franz Moor, der eine vom Vater geliebt und bevorzugt, der andere ungeliebt und vernachlässigt, ist die alte Ordnung, für die ihr Vater steht, verfallen. Franz nutzt die Schärfe seines Verstandes und schafft es mittels klug arrangierter Intrigen, Vater und Bruder gegeneinander auszuspielen. Skrupellos setzt er sich an die Macht. Franz‘ Hybris liegt in der Überzeugung, dass seine Freiheit darin bestünde, sich und seine Welt jenseits aller bestehenden Normen und Werte neu zu erschaffen. Nun ist Karl der Ausgestoßene, die Ordnung seiner Kindheit verkehrt. Sein Blick auf die desaströsen und ungerechten Missstände der Welt rechtfertigen in seinen Augen Raub, Gewalt und Mord. Er schließt sich einer Räuberbande an, wird ihr Anführer und schwört dieser Treue und Gefolgschaft bis zum Tod. In den Räubern legt Friedrich Schiller (1759-1805) den privaten Konflikt der ungleich erzogenen Brüder als Nährboden, um zwei gesellschaftliche Radikalisierungsmuster zu hinterfragen. Er stellt Franz‘ instrumentellen Rationalismus gegen den blutigen Idealismus Karls – zwei radikale Entwürfe prallen damit aufeinander und bilden das Spannungsfeld und zugleich einen Versuchsraum, in dem sich die Inszenierung auf eine sinnliche Ursache-Wirkungs-Forschung begibt. Was wäre, wenn man irgendwann nicht mehr fragen müsste: Wie konnte das passieren? Sondern sagen könnte: Das Drama hat nicht stattgefunden!
Sa
23.
September
Schauspiel
19:30 Uhr

Hochzeits-Videos

zur Einstimmung auf das Musical "Hochzeit mit Hindernissen"

Einen „rauschenden Start in die neue Saison“ mit tollen Tanznummern und Slapstick-Einlagen lobte die Presse, mit Standing Ovations dankte das Premierenpublikum dem Ensemble: Das Musical „Hochzeit mit Hindernissen“ ist in Chemnitz angekommen. Mit einem Video stimmen wir sie auf den Vorstellungsbesuch ein. 

Schon vor der Premiere war eine der Hauptfiguren, der Herzensbrecher Aldolpho, auf der Suche nach der Braut im Opernhaus unterwegs und traf dabei die unterschiedlichsten Mitwirkenden. Aldolpho-Darsteller Till Kleine-Möller gestaltete daraus einen Video-Blog: 
Video-Blog # 1 
Video-Blog # 2 
Video-Blog # 3
Video-Blog # 4
Video-Blog # 5
Video-Blog # 6
Video-Blog # 7
Video-Blog # 8
Video-Blog # 9
Viel Vergnügen mit Aldolpho!

Intendanten für eine freie Gesellschaft

Mehr als 80 Theater- und Orchester-Chefs unterzeichnen das Bekenntnis

Mehr als 80 Intendantinnen und Intendanten aus ganz Deutschland - darunter Christoph Dittrich, der Generalintendant der Theater Chemnitz - haben ein Bekenntnis "zu einer freien, offenen und toleranten Gesellschaft auf der Basis unserer Verfassung" unterzeichnet. Die Grundlage dafür bildet ihre tägliche Arbeit, was gleich in Überschrift und Einleitung des Bekenntnisses klar wird: "Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie. Mit ihren Vorstellungen und Konzerten fördern die Theater und Orchester den respektvollen Diskurs innerhalb unserer politischen Kultur."

Sächsischer Tanzpreis geht ans Ballett Chemnitz

für "Gesichter der Großstadt"

Foto: Dieter Wuschanski
Die Sparkassen-Versicherung Sachsen und das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleihen 2017 zum zweiten Mal den Ursula-Cain-Preis – Der sächsische Tanzpreis. Aus zehn vorgeschlagenen Produktionen wählte die Jury „Gesichter der Großstadt“ des Balletts Chemnitz aus (Choreograie: Reiner Feistel, Yiming Xu). Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird am 28. September in der Semperoper Dresden im Rahmen des Ballettabends „Vergessenes Land“ verliehen. Der Preis würdigt eine choreografische Arbeit, die herausragende künstlerische Qualität und besondere Ästhetik beweist und eine Spitzenleistung des sächsischen Tanzes darstellt.
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